Beiträge von Valentin Duccius Germanicus

    Kratinus, Eupolis und Aristophanes
    nebst allen andern Dichtern von der alten
    Komödie, nahmen sich die Freiheit, jeden,
    den böse Sitten oder Übeltaten
    der Ahndung würdig machten, auf die Bühne
    zu stellen; und kein Taugenichts, kein Dieb,
    kein Ehebrecher und kein Mörder war
    vor ihrem Strafamt sicher. Dies Verdienst
    hat sich bei uns Lucilius gemacht,
    als der, die Versart ausgenommen, sich genau
    an jene Muster hielt; ein Mann von Witz
    und feiner Nase, nur ein harter Verseschmied.
    Der Fehler lag bloß darin, daß er oft
    in einer Stund', und (falls es eine Wette
    gegolten hätt') auf einem Beine stehend,
    zweihundert Verse wegdiktierte, und
    auf diese Fertigkeit, als etwas Großes, viel
    zugut sich tat. Kein Wunder, wenn's ihm dann
    so trübe floß und seinen Versen immer
    was abzuwischen ist! Der gute Mann
    war etwas schwatzhaft, und zu arbeitscheu
    zum Schreiben; gut zu schreiben, mein' ich;
    denn daß er viel schreibt, streit' ich ihm nicht ab.
    Crispinus fodert mich heraus:
    »Nimm«, sagt er, »wenn du willst, ein Buch Papier,
    ich auch; man geb' uns Ort und Stunde auf,
    und Wächter, und es wird sich zeigen, wer
    am meisten von uns beiden schreiben kann.«
    Dank sei den guten Göttern, daß sie mich
    so arm und klein an Geist gemacht, um selten
    und wenig nur zu reden. Du, Crispin,
    magst, wenn dir wohl dabei ist, immerhin
    den Blasebälgen gleichen, die den Wind,
    wovon sie schwellen, von sich keuchen, bis
    das spröde Eisen in der Glut erweicht.

    Wie glücklich Fannius ist, sein Bild und seine Werke
    zu ganzen Schränken voll, mit öffentlichem Beifall
    in Roms Museum aufgestellt zu sehen!
    Mir freilich wird's so gut nicht werden: denn
    wer lieset was ich schreibe? da mir's selbst
    an Mut es vorzulesen fehlt; wohl wissend,
    daß diese Art von Schriften manchen gar
    nicht wohl behagt, indem die meisten eben
    die Tadelhaften sind. Greift, wo das Volk
    ein wenig dichte steht, den ersten besten
    heraus – er ist an Habsucht oder Ehrgeiz krank;
    den machen Weiber, jenen Ganymede
    zum Gecken; diesen reizt der Glanz des neuen Silbers,
    vor altem Erzt steht Albius außer sich.
    Ein andrer der im Osten Waren holt,
    sie mit Gewinn im Westen umzusetzen,
    stürzt sich, Hals über Kopf, aus bloßer Furcht
    sein Haufen möchte schwinden, oder aus Begier
    ihn zu vermehren, in die größten Übel.
    Natürlich fürchten diese wackern Leute
    vor Versen sich, und hassen den Poeten.
    »Weicht ihm von weitem aus! Seht ihr denn nicht
    das Heu um seine Hörner? Weicht ihm aus!
    Es ist ein Mensch, der, um sich nur die Haut
    recht voll zu lachen, keines Freundes schont,
    und dem's, sobald er etwas aufs Papier gekleckt,
    nicht wohl ist, bis es alle Knechte
    und alte Weiber wissen, die vom Bäcker und
    vom Teiche kommen.« – Höret nun, was ich
    mit wenigem hierauf zu sagen habe.

    Vor allen Dingen nehm' ich aus dem Häufchen,
    dem ich den Dichternamen zugestehen möchte,
    mich selber aus. Dazu gehört schon mehr
    als einen runden Vers zu drehen wissen;
    und wer, wie ich, in einer Sprache, die
    so nah an die gemeine angrenzt, schreibt,
    ist darum lange noch kein Dichter. Dem,
    der Dichtergeist, der eine mit den Göttern
    verwandte Seele hat, und dessen Mund
    erhabene Gedanken und Gefühle
    in mächt'gen Tönen ausströmt, dem allein
    gebührt die Ehre dieses schönen Namens.
    Man hat daher die Frage aufgeworfen,
    ob die Komödie ein Gedicht zu nennen sei,
    da ihr's sowohl in Sachen als in Worten
    an Schwung und Feuer fehlt, und ihre Sprache
    von der gemeinen nur durchs Silbenmaß
    sich unterscheidet. »Aber glüht und stürmt
    der Vater nicht im Lustspiel, wenn er seinem
    heillosen Sohn den Text liest, der, aus toller Liebe
    zu einer feilen Dirne, eine Braut
    mit großem Mahlschatz sinnlos ausschlägt, oder
    in trunknem Mut, mit Fackeln (pfui der Schande!)
    bei hellem Tage durch die Straßen zieht.«
    Gut! würde, meint ihr, wohl Pomponius
    aus seines Vaters Munde, falls er noch
    bei Leben wäre, schwäch're Dinge hören?
    Es ist demnach nicht allerdings genug
    in Versen, wo die Sprache nie die Grenzen
    der Prose überschreitet, so zu schelten,
    daß, wie das Metrum aufgelöset wird,
    ein jeder andrer Vater eben so
    wie der verlarvte schnaubte. Nehmet dem,
    was ich soeben schreibe, oder was Lucil
    vor mir geschrieben, Rhythmus und Mensur,
    und stellt, was nun das letzte ist, voran,
    was bleibt uns Dichterisches? Tut dasselbe,
    wenn Ennius singt: die schwarze Zwietracht hatte kaum
    des Krieges Eisentore aufgesprengt,
    ihr werdet auch in den zerstückten Gliedern
    den Dichter9) wieder finden. Im Vorbeigehn dies!
    Ob diese Art von Schriften Poesie
    zu nennen sei, ein andermal! Jetzt soll
    nur noch die Frage sein, geneigter Leser,
    ob sie mit Grunde dir verdächtig sei.
    Dort kommen gleich mit Klaglibellen in der Hand,
    erhitzt und heischer, Sulcius und Caprius
    gelaufen, aller Straßenräuber Schrecken!
    Wer aber reine Hände hat, bekümmert
    sich wenig um den einen und den andern.
    Wenn du nun auch den Räubern Cölius
    und Birrus noch so ähnlich wärst, und ich
    bin weder Caprius noch Sulcius,
    was brauchst du mich zu fürchten? Meine Schriften liegen
    in keiner Bude, sind an keinem Pfeiler
    den schmutzigen Fingern aller Pflastertreter
    und des Tigellius Nase Preis gegeben.
    Auch les' ich niemals vor, als meinen Freunden,
    (und da nur weil ich muß) nicht überall
    noch jedermann. Es gibt ja derer g'nug
    die ihre Werke mitten auf dem Markte,
    ja gar im Bade lesen. Ein verschloßner Ort
    hallt einem seine Stimme, sagen sie,
    so angenehm zurück. Ein feiner Zeitvertreib
    für Müßiggänger, deren kleinster Kummer ist
    zur Unzeit was zu tun und ohne Sinn.
    »Und du«, so hör' ich sagen, »machst dir eine Lust
    und ein Geschäfte draus, aus bösem Willen
    den Leuten weh zu tun!« – Wo nimmst du das?
    Hat etwa deren einer dir's vertraut
    mit denen ich gelebt? Den Mann, der hinterm Rücken
    des Freundes Ruhm benagt, ihm gegen fremden Tadel
    das Wort nicht redet, der ein loser Vogel
    zu heißen und, sobald sein Mund sich öffnet,
    ein berstend Lachen zu erregen stolz ist,
    von Dingen, die er selbst erdichtet, sich
    zum Augenzeugen macht, und das Vertraute nicht
    verschweigen kann, – den nenn' ich schwarz, vor dem,
    vor dem, ihr Römer, seid auf eurer Hut!









    Sim-Off:


    Eupolis atque Cratinus, Aristophanesque poetae
    atque alii, quorum comoedia prisca virorum est,
    siquis erat dignus describi, quod malus, aut fur,
    quod moechus foret aut sicarius, aut alioqui
    famosus, multa cum libertate notabant.
    Hinc omnis pendet Lucilius, hosce secutus,
    mutatis tantum pedibus numerisque: facetus,
    emunctae naris, durus componere versus.
    Nam fuit hoc vitiosus: in hora saepe ducentos,
    ut magnum, versus dictabat, stans pede in uno.
    Cum flueret lutulentus, erat quod tollere velles;
    garrulus, atque piger scribendi ferre laborem,
    scribendi recte; nam ut multum, nil moror. Ecce
    Crispinus minimoa) me provocat: »Accipe, si vis,
    accipiam, tabulas; detur nobis locus, hora,
    custodes, videamus uter plus scribere possit.«
    Di bene fecerunt, inopis me quodque pusilli
    finxerunt animi, raro et perpauca loquentis.
    At tu conclusas hircinis follibus auras,
    usque laborantes, dum ferrum molliat ignis,
    ut mavis, imitare! – Beatus Fannius, ultro
    delatis capsis et imagine: cum mea nemo
    scripta legat, vulgo recitare timentis, ob hanc rem
    quod sunt quos genus hoc minime iuvat, utpote plures
    culpari dignos. Quemvis media arripeb) turba,
    aut ob avaritiam aut misera ambitione laborat;
    hic nuptarum insanus amoribus, hic puerorum;
    hunc capit argenti splendor, stupet Albius aere;
    hic mutat merces surgente a sole, ad eum quo
    vespertina tepet regio; quin per mala praeceps
    fertur, uti pulvis collectus turbine, nequid
    summa deperdat metuens, aut ampliet ut rem:
    omnes hi metuunt versus, odere poetam.
    »Faenum habet in cornu, longe fuge! dummodo risum
    excutiat sibi, non hic cuiquam parcet amico;
    et quodcumque semel chartis illeverit, omnes
    gestiet a fumo redeuntes scire lacuque
    et pueros et anus.« – Agedum, pauca accipe contra.
    Primum ego me illorum, dederim quibus esse poetis,
    excerpam numero: neque enim concludere versum
    dixeris esse satis, neque, si quis scribat, uti nos,
    sermoni propiora, putes hunc esse poetam.
    Ingenium cui sit, cui mens divinior, atque os
    magna sonaturum, des nominis huius honorem.
    Idcirco quidam, comoedia, necne, poema
    esset, quaesivere: quod acer spiritus ac vis
    nec verbis nec rebus inest, nisi quod pede certo
    differt sermoni, sermo merus. »At pater ardens
    saevit, quod meretrice nepos insanus amica
    filius, uxorem grandi cum dote recuset
    ebrius et, magnum quod dedecus! ambulet ante
    noctem cum facibus.« Numquid Pomponius istis
    audiret leviora, pater si viveret? Ergo
    non satis est puris versum perscribere verbis,
    quem si dissolvas, quivis stomachetur eodem
    quo personatus pacto pater. His, ego quae nunc,
    olim quae scripsit Lucilius, eripias si
    tempora certa modosque, et quod prius ordine verbum est
    posterius facias, praeponens ultima primis:
    non, ut si solvas »postquam discordia taetra
    belli ferratos postes portasque refregit«,
    invenias etiam disiecti membra poetae.
    Hactenus haec; alias, iustum sit necne poema:
    nunc illud tantum quaeram: meritone tibi sit
    suspectum genus hoc scribendi. Sulcius acer
    ambulat et Caprius, rauci male, cumque libellis,
    magnus uterque timor latronibus! at bene si quis
    et vivat puris manibus, contemnat utrumque.
    Ut tu sis similis Coeli Birrique, latronum,
    non ego sim Caprii neque Sulci, cur metuas me?
    Nulla taberna meos habeat neque pila libellos,
    queis manus insudet vulgi, Hermogenisque Tigelli,
    nec recitem quidquam nisi amicis, idque coactus,
    non ubivis coramve quibus libet. ln medio qui
    scripta foro recitent, sunt multi, quique lavantes.
    Suave locus voci resonat conclusus. Inanes
    hoc iuvat, haud illud quaerentes, num sine sensu,
    tempore num faciant alieno. – »Laedere gaudes«,
    inquit, »et hoc studio pravus facis!« – Unde petitum
    hoc in me iacis? est auctor quis denique eorum,
    vixi cum quibus? Absentem qui rodit amicum,
    qui non defendit, alio culpante; solutos
    qui captat risus hominum, famamque dicacis;
    fingere qui non visa potest, commissa tacere
    qui nequit, hic niger est, hunc tu, Romane, caveto!

    Er hatte den Brief erhalten und schrieb eine Notiz, dass dieser an die verschiedenen Städte, so wie er ihn nun schrieb, weitergeleitet werden sollte. Er wollte schon Nuntius rufen, dass dieser sich drum kümmern sollte, als ihm einfiel, dass der ja nicht mehr war. Seufzend rief er Abdulus und erklärte ihm, was getan werde musste. Dann sagte er, man würde ihn bei Nuntius Familie finden, wenn ihn wer suchen sollte.
    Er erhob sich um der Familie sein Beileid zu bekunden und zu sehen, ob er etwas für sie tun konnte.

    Der Bote brachte eilends eine Nachricht nach Mogontiacum und überreichte diese an einen Scriba, dass er sie dem Magistraten reinreichen sollte, sobald jener Zeit hatte.



    An die Verwaltung der Stadt Confluentes


    Salve,


    in den nächsten Tagen wird die Classis mit einem Konvoi in jeder größeren Stadt am Rhenus halt machen um Waren für die Spendenaktion an Bord zu nehmen, die dann weiter nach Raetia verschifft werden sollen. Ich bitte darum Sorge zu tragen, dass die Waren am Hafen zur Abholung, mit Lieferliste, bereit gestellt stehen.
    In etwa zwei bis drei Wochen wird wahrscheinlich ein weiterer Konvoi den Weg nehmen, um,, so vorhanden, mehr Güter nach Raetia zu verschiffen.
    Ich hoffe auf rege Masse und verbleibe


    vale bene
    VDG
    http://www.imperium-romanum.in…s/sigs/gecmog-duumvir.png




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    "Das höre ich gerne, Pictor. Wenigstens ein Römer, der noch einen gutenTropfen zu schätzen weiss," grinste er leicht und prostete den Männern zu. Mittlerweile waren noch ein paar Mitglieder der Purpurea aus Germanien eingetroffen und auch ein paar neugierige Bürger, die es zu begrüßen und zu verköstigen galt. "Entschuldigt mich einen Moment," sagte er und begrüßte zwei fremde Neuankömmlinge, ehe er sich, nach einem kurzen Plausch wieder zu seinen vorherigen Gesprächspartnern begab.
    "Wo waren wir stehen geblieben?"

    Er grinste leicht. "Sei unbesorgt, es ist dann schon eine richtige Taberna, wo man alles bekommen kann, was das Herz begehrt und noch viel mehr," zwinkerte er. "ICh vertraue da ganz auf meinen Cousin. Auch bei dem Gestüt achtet er auf Qualität und nicht das Massenprodukt!"

    "Ja, durchaus. Mein Sohn hat ein paar, wenn auch derzeit nicht aktiv, aber es sind da immerhin eine Schusterei und Tischlerei dabei, meine Cousine Britannia ebenfalls, unter anderem der Barbier vor Ort, eine Metzgerei in Confluentes und auch den Gewürzhändler hier vor Ort, mein Großcousin hat ein Gestüt und plant wohl in Mogontiacum eine Taberna zu eröffnen und ich habe derzeit einen Bauernhof, wo Getreide gedeiht."

    "Nun, wie gesagt, mein Bruder hat es geschafft beides unter einen Hut zu bekommen. Vielleicht hast Du ihn noch kennen gelernt."


    Aber er nickte, als der Mann um einen Themenwechsel bat.


    "Ja, das ist korrekt. Unter anderem auch das der Germanica, aber das wurde im Herbst überfallen und zu einem Großteil zerstört. Aber auch sonst gibt es noch das ein oder andere."

    "Ich hoffe, dass Du das nur als einen Scherz sagst, denn alle Mitglieder der Gens sind stolz als freie Germanen geboren worden zu sein. Nur äussere Umstände zwangen uns zu einer Flucht ins Imperium und der teilweisen Eingliederung. In unserem Herzen bleiben wir wohl immer Germanen, auch wenn unser Vater damals das Bürgerrecht erwarb und uns somit mit und wir alle einen Platz hier in der Gesellschaft haben, mein Bruder gar Tribun der II. und Quaestor Principi war.
    Aber wir sind und bleiben Germanen, was man auch an unserer Lebensweise sieht. Und was Ihr als barbarisch anseht, ist meist viel angenehmer zu leben als das römische Leben. Bei uns gibt es wenigstens nicht so viel Korruption und Verbrechen. Wir mögen keine eigene schriftlichen Aufzeichnungen haben, aber wir sind unserer Geschichte und unseren Göttern dadurch dennoch näher als ihr Römer. Wozu die Götter in Steinhäusern einsperren, wenn man in einem Hain ihnen viel näher sein kann?
    Und nur weil ihr Römer zu faul seid andere Sprachen zu lernen, heisst das nicht, dass wir es auch sein müssen. Und immerhin waren es die Germanen, die Euch Seife und Kämme näher gebracht haben. Sowas kanntet Ihr nicht einmal.
    So frage ich Dich: Wer von uns ist da barbarischer?"

    "Nicht nur das," lächelte er fein. "Alle Mitglieder meiner Gens, bis auf eine bereits verstorbene und ehemals adoptierte junge Frau, sind noch im freien Germanien geboren und teilweise aufgewachsen."
    Und darauf waren sie alle verdammt stolz, was man seinem Tonfall auch anhörte.

    Raetia, die Provinz, die am Meisten leiden musste und doch so viel Hoffnung für viele barg. Vor ihnen lag Augusta und man sah schon von Weitem, dass die Stadt hoffnungslos überfüllt war. Alle jene, die mit dem Zug unterwegs waren, wussten plötzlich, dass dies nicht der Letzte gewesen sein würde. Jeder für sich beschloss, so viel wie möglich für die Leute zu tun.

    Eine Gruppe Männer und Frauen, die sich bereit erklärt hatten für die Spendenaktion loszuziehen und zu sammeln, brach an diesem kalten, nebligen Morgen auf um von Laden zu Laden, Officium zu Officium und Haus zu Haus zu ziehen.
    Jeder hatte eine Liste dabei, wo man eintragen würde, was zugesagt wurde. Alle waren sie voller Eifer dabei und wollten möglichst noch große Sammlungen machen, die noch vor dem ersten Schnee nach Raetia versandt werden konnten.

    Er starrte auf den Leichnam des Jungen und schüttelte sich leicht, ehe er sich langsam und etwas steif erhob. Sein Blick ging zum Regionarius und dieser sagte, dass sie ja wüssten, wo er zu finden sei und sich noch einmal melden würde. Er nickte und hielt sich die Seite, aus der Blut austrat. "Dann lass uns gehen, Venusia. Ich will danach noch zu seiner Familie. Ich stehe in ihrer Schuld."

    "Nur ein paar Kratzer," meinte er matt. "Es geht mir gut." Er sah auf Nuntius, der mittlerweile mit einer Decke zugedeckt worden war. "Er hat sich für mich geopfert. Dummer tapferer Junge."
    Er sah sie leicht weggetreten und doch recht klar an. "Mit Dir auch alles in Ordnung?"