Crassus sah von seinen Briefen auf als die gerufenen Sklaven geschlossen eintraten. Einige von ihnen konnten schon ahnen, was das Prozedere bedeutete, was wohl daran lag, dass sie schon mehrere Frühlinge im Hause der Caecilier beschäftigt waren.
Wie jedes Jahr, wenn der Winter schwindet und der Sommer Einzug hält, müssen meine Landgüter auf Vordermann gebracht werden. Sie waren den Winter über zwar nicht unbewacht, aber die Pflanzen leiden natürlich trotzdem unter den Temperaturschwankungen. Außerdem werden vereinzelt sicherlich Renovierungsarbeiten notwendig sein. Das werdet ihr vor Ort sehen und dann entsprechend lösen. Dabei wird einer meiner Verwalter darauf achten, dass alle Arbeiten zu meiner vollsten Zufriedenheit ausgeführt werden und jeder nach seinen Fähigkeiten eingesetzt wird. Seht das als Chance, denn ihr könnt dem Gestank und der Enge Roms über die Sommermonate entgehen. Sollte jemand versuchen zu fliehen wird er sich in meinen Steinbrüchen wiederfinden.
Crassus ließ während seinen Worten seinen Blick durch die Reihen der Sklaven schweifen und nippte kurz an einem Weinbecher:
Packt eure sieben Sachen, es wird morgen in aller früh für euch losgehen.
Beiträge von Gaius Caecilius Crassus
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Eigentlich fand Crassus am Frühling Gefallen: das Wetter wurde schöner und beständiger, es wurde lange nicht mehr so kalt wie im Winter und nach und nach begann auch die Natur aufzublühen. Erst einzelne Blumen und dann, mit der Rückkehr der Vögel, die man ein halbes Jahr nicht mehr gesehen hatte, ganze Wiesen voller Blumen. Doch so schön der sich anbahnende Sommer auf dem Land sein konnte, so unangenehm war er in der größten Stadt des Erdkreises. Mit den steigenden Temperaturen begann es in den ärmeren Stadtvierteln wieder zu stinken und die Luft stand in den Straßen still, sodass die Hitze manchmal unerträglich wurde.
Dies nahm sich der Caecilier alljährlich zum Anlaß, um seine Landgüter wieder auf Vordermann zu bringen... deshalb ließ er nach einigen Sklaven, darunter auch Phila, rufen. -
Zitat
"Sei gegrüßt, Caecilius Crassus! Ich bin Vinicius Sabinus, der Neffe des Vinicius Hungaricus. Es ist mir eine Ehre, dich kennenzulernen. Meinen Glückwunsch zur Verlobung!"
Crassus meinte dem jungen Vinicier eine gewisse Unsicherheit ansehen zu können. Daraus schloß Crassus, dass der Vinicier bislang noch wenig Erfahrung auf der Bühne der gehobenen römischen Gesellschaft gesammelt hat. Dies deckte sich auch mit der Tatsache, dass er bislang Crassus völlig unbekannt war. Ah, ein Neffe des Hungaricus. Ich danke dir für deine Glückwünsche, du bist hier herzlich Willkommen. Er beschloss seine Vermutung nun zu überprüfen: Wenn ich mich recht erinnere, kennen wir uns bislang noch nicht. Es kam bislang noch nicht so oft vor, dass du mit deinem Onkel unterwegs warst, oder? Sonst hätte ich dich sicher schon früher kennen gelernt.
Zitat"Uns ist es sehr gut ergangen. Das Eheleben verläuft äusserst harmonisch und befürchte fast, dass meine reizende Frau es geschafft hat mich ein wenig zur Ruhe zu bringen und zu erweichen." sagte er dann als Antwort auf Crassus Frage.
Ich freue mich darüber, dich wieder zu sehen. meinte er an die junge Aelia gewandt. Ehe er auf seine ursprüngliche Frage zurückkam, stellte er die drei vor: Kennt ihr beide schon meine Verlobte? Philogena, das ist Prudentius Balbus, ein alter Freund von der Garde, und Aelia Vespa, seine Frau und eine Verwandte des Kaisers. Aelia, Balbus, das ist Purgitia Philogena, eine Cousine von Senator Purgitius... und nun meine Verlobte. Erst dann kam er auf seine Frage von vornhin wieder zurück: Es freut mich zu hören, dass es euch in der Zwischenzeit gut ergangen ist. Doch dass es nur an deiner Frau liegt, dass du weicher geworden bist und nicht auch an deinem Posten fernab der Garde wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich tragen beide ein wenig dazu bei. fügte Crassus mit einem Lachen hinzu.
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Solange es kein SimOn-Gesetz gibt, dass ein Examen für einen Posten vorschreibt, ist ein solches Examen auch nicht zwingend notwendig. Ein vorhandenes Examen wird einem andersherum aber auch sicher nie zum Nachteil angerechnet.
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Zitat
Original von Galeo Vinicius Sabinus
So trabte der Vinicier vorerst hinter Onkel und Tante hinterher.ZitatOriginal von Marcus Vinicius Hungaricus
Außerdem wurde ihnen nicht langweilig, denn Macer fand auch den Weg zu ihm und seiner Frau.Als Hungaricus und seine Gattin rüber zu Macer gingen, fiel Crassus erstmals ein junger Mann auf, der bislang wohl hinter Hungaricus Rücken gestanden war. Aber es handelte sich dabei wohl nicht um einen von Hungaricus Sklaven, das zeigte die Kleidung und das Auftreten Crassus sofort. Auch wenn Crassus den Mann noch nicht kannte, er aber ja auch nicht ganz genau wusste wen Macer und Philogena alles eingeladen hatte, begrüßte er ihn mit einem freundlichen und ehrlichem Lächeln: Sei gegrüßt. womit der Gast nun in der Pflicht stand.
Allerdings ließ Crassus die anderen Gäste nicht noch länger warten und grüßte diese nach und nach ebenfalls:
Balbus! Ich freue mich, dass du und deine Gemahlin Zeit gefunden haben mit uns diesen Tag gemeinsam mit uns zu feiern. Ist ja schon ein bisschen her, dass ich euch beide zusammengesehen habe. Ist es euch inzwischen gut ergangen?
Bei Annaeus Modestus benötigte Crassus kurz die Hilfe seines Nomenclators. Er hatte sich im Vorfeld zwar über seine Gäste informieren lassen, natürlich nur über diese von denen er nicht so viel wusste, aber das Gesicht musste er trotzdem erst dem Namen zuzuordnen. Senator Annaeus, nicht wahr? Es ist mir eine Freude dich in meinem Haus begrüßen zu dürfen und mit dir ein weiteres Mitglied einer befreundeten Familie kennenzulernen.
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Nein, bislang war mir deine bezaubernde Gattin noch nicht bekannt. Sehr erfreut. er nickte den beiden freundlich lächelnd zu.
Bei Hungaricus Frage blickte Crassus erst über seine rechte, dann über die linke Schulter. Philogena hatte nämlich einen Moment länger gebraucht und trat gerade bei dieser Frage an Crassus Seite. Ja, das ist sie. Überflüssigerweise machte er einen Schritt zur Seite so als wenn sie halb hinter ihm verdeckt gewesen wäre. Darf ich vorstellen, Senator, meine Verlobte, Purgitia Philogena. Philogena, der Consular Vinicius Hungaricus. Er ist ein alter Freund von mir.Während er die beiden bekannt machte, trudelten schon die nächsten Gäste ein, die er mit einem freundlichen Nicken grüßte.
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Zitat
Während einer seiner Träger anklopfte lies, stieg er aus der Sänfte und lies sich von seinem Sklaven die Toga herrichten, bevor er sich selbst der Tür zuwandte.
Die Begrüßer grüßten auch diesen Gast wieder freundlichst: Herzlich Willkommen bei der Verlobungsfeier von Caecilius Crassus und Purgitia Philogena. Sie öffneten ihm die Türe weit und führten ihn im Anschluß zu den anderen Gästen, wo sie ihn auch ankündigten: Der Senator Annaeus Modestus!
Zitatwarf Balbus seiner Frau noch ein kleines Lächeln zu, bevor es dann daran ging sich der Tür zuzuwenden.
Seid Willkommen!
Die Sklaven ließen auch diese beiden Gäste wieder eintreten und führten sie dann in den Raum der Feierlichkeiten. Der Procurator Prudentius mit seiner Gemahlin.Crassus, der bislang in lockeren Gesprächen mit Macer und Philogena verwickelt war, erhob sich bei der Ankunft von Hungaricus, damit er diesen und dann auch alle folgende Gäste persönlich begrüßen konnte. Das gehörte sich ja auch so und er nahm an, dass Philogena ihm dabei zur Seite stehen würde: Vinicius, welch Freude, dass du es einrichten konntest. Ich freue mich auch sehr darüber endlich deine Gemahlin kennenlernen zu können.
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Die Sklaven, die mit der Begrüßung der Gäste betraut waren, ließen den Gästen nach ihrer Ankunft noch einige Momente Zeit, um sich zu richten. Denn gerade Frauen, so zeigte die Erfahrung, brauchten - nachdem sie aus einer Sänfte ausgestiegen waren - noch kurz Zeit, um sich davon zu überzeugen, dass ihre viel zu teure Kleidung auch richtig saß. Nach dieser "Überzeugungssekunde", die bei bestimmten Exemplaren auch schon Minuten dauern konnte, öffneten die teuersten und bekanntesten Sklaven des Hauses die Türe:
ZitatSo konnten sie aber gemeinsam auf den Eingang zu schreiten und darauf warten, dass sie eingelassen und vom Hausherrn und künftigen Verlobten von Philogena begrüßt zu werden.
Seid Willkommen! mit diesen Worten begrüßten die Sklaven den Senator Purgitius und seine Cousine. Aber natürlich ließ es auch Crassus sich nicht nehmen seine Zukünftige persönlich zu begrüßen. So bog er schon kurz nach dieser Begrüßung um eine Ecke: Senator, Philogena! Welch Freude euch beide bei guter Gesundheit und in solcher Pracht zu sehen. Wenn das mal kein positives Omen ist! er begrüßte die beiden noch mit einigen weiteren Worten, während er sie in das Innere des Hauses geleitete. In den Räumen der Feier angekommen, nahmen sie auf den zentralen Klinen platz und es wurden ihnen Wein gereicht.
ZitatAls beide zufrieden waren, ließ Hungi anklopfen und kurz darauf sich ankündigen.
Und natürlich auch bei Hungaricus - samt Frau - Ankunft durften die Sklaven wieder ihr Sprüchlein aufsagen: Seid Willkommen! Der Consular wurde zu den Räumlichkeiten der Feier geführt und dort, so wie es sich gehörte, angekündigt: Der Consular Vinicius Hungaricus mit seiner Frau!
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Am Tag der Verlobung stand Crassus schon früh auf. Nach einem ausgiebigen Frühstück, kontrollierte er die Vorbereitungen der Sklaven, die noch bis in die Nacht andauerten. Wie sich Crassus schon dachte, war das, was Crassus fand genau das was er auch erwartet hatte: bis auf winzige Kleinigkeiten war soweit alles perfekt.
Mit dem Wissen, dass nun nicht mehr viel schief gehen konnte, ließ er sich dann von seinen Sklaven frisieren, rasieren und dann letztlich einkleiden.Die Gäste - und natürlich auch Philogena - konnten nun kommen. Die Casa Caecilia samt Hausherr war für die Feier bereit...
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Schon am Tag vor der eigentlichen Verlobungsfeier begannen die Vorbereitungen für diese. Letztlich war die Verlobungsfeier von den Vorbereitungen und Planungen zwar nicht viel mehr als ein normales Abendessen, aber ideel würde das einer der wichtigsten Abende in Crassus Leben werden. Da ließ er lieber ein wenig früher mit den Vorbereitungen beginnen, damit dann bei der eigentlichen Feier auch wirklich alles wie geplant ablaufen würde.
So wurde schon jetzt, am Tag vor den Feierlichkeiten, überall in der Casa von den Sklaven geputzt, von den Köchen gekocht und Musikern und Artisten geprobt. Damit konnte morgen doch gar nichts mehr schiefgehen... [SIZE=7]oder?[/SIZE] -
An
Marcus Vinicius Hungaricus
RomaSalve Vinicius!
Hiermit bist du und deine Begleitung herzlichst eingeladen am
ANTE DIEM III KAL APR DCCCLIX A.U.C. (30.3.2009/106 n.Chr.)
in der
Casa Caecilia
zu Rom an der Verlobungsfeier vonGaius Caecilius Crassus
und
Purgitia Philogena
teilzunehmen.
Wir würden uns über dein Kommen sehr freuen und wünschen dir bis dahin alles Gute.
gez. G. Caecilius Crassus et Purgitia Philogena
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An
Tiberius Prudentius Balbus
RomaSalve Prudentius!
Hiermit bist du und deine Begleitung herzlichst eingeladen am
ANTE DIEM III KAL APR DCCCLIX A.U.C. (30.3.2009/106 n.Chr.)
in der
Casa Caecilia
zu Rom an der Verlobungsfeier vonGaius Caecilius Crassus
und
Purgitia Philogena
teilzunehmen.
Wir würden uns über dein Kommen sehr freuen und wünschen dir bis dahin alles Gute.
gez. G. Caecilius Crassus et Purgitia Philogena
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Ein paar Tagen nach dem Essen zwischen Purgitius Macer, Purgitia Philogena und Caecilius Crassus wurde ein Brief des Caecilius Crassus an der Porta Purgitia abgegeben.
An
Senator Purgitius et Purgitia Philogena
Domus Purgitia - RomaSei gegrüßt Senator,
salve Philogena,ich hoffe euch erging es in der Zwischenzeit gut und Philogena hatte inzwischen genug Zeit um ihre Geschenke zu begutachten; ebenso hoffe ich, dass sie immernoch Gefallen an ihnen findet.
Wie verabredet wollte ich euch mit diesem Brief einen Terminvorschlag für die Verlobungsfeier zukommen lassen. Unter Berücksichtigung aller möglichen Feiertage und Feste, komme ich zum Schluß, dass der
ANTE DIEM III KAL APR DCCCLIX A.U.C. (30.3.2009/106 n.Chr.)
wohl eine gute Möglichkeit wäre.Sollte euch dieser Termin ebenso zusprechen bitte ich um baldige positive Antwort, sowie einer Liste an Freunden, die ihr zu einladen wünscht. Ich werde mich dann um die Einladung kümmern.
Ich verbleibe mit den besten Wünschen und voller Vorfreude,
G. Caecilius Crassus
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An
M. Vinicius Hungaricus
Domus Vinicia - RomaSalve Vinicius,
entschuldige, dass du auf diesen Brief solange warten musstest. Ich befand mich zuletzt auf meinen Landgütern und kam deshalb nicht dazu dir eher zu schreiben.
Dabei hat dieser Brief, verglichen mit den vorherigen, einen viel kürzeren Weg. Denn wie ich hörte befindest du dich nun, nachdem deine Amtszeit in Hispania ausgelaufen ist und du nicht noch einmal zum Statthalter berufen wurdest, wieder hier in Rom. Ich hoffe deine Rückreise zum Nabel der Welt war aushaltbar und dass du, samt den Deinen, wohlbehalten angekommen bist.Um Artorius Avitus musst du dir allerdings keine Sorgen machen. Er ist mein Klient und ich pflege engen Kontakt mit ihm. So kommt es tatsächlich so wie du es vorhergesagt hast: ich fühle mich immernoch mit den Schwarzröcken sehr verbunden - und einige Schwarzröcke noch mit mir. Bislang erledigt der Artorier seine Aufgaben ruhig, ohne großes Aufsehen und ohne größeren Reformen. Darüber wirst du dir aber in den nächsten Tagen selber ein Bild machen können. Vielleicht können wir dann in naher Zukunft die Personalie seines Kollegens besprechen... ich glaube nämlich, dass es passendere Kandidaten für diesen Posten gibt. Aber dazu wann anders mehr.
Ich möchte diesen Brief mit einer Drohung schließen: es ist nicht auszuschließen, dass ich in den nächsten Tagen etwas zu feiern habe und würde mich freuen, wenn ich dich dann als meinen Gast begrüßen darf. Du wirst dann aber natürlich noch eine Einladung bekommen, ich wollte dich nur schon einmal vorwarnen.
Ich verbleibe mit den besten Wünschen für dich und deine Familie,
Gaius Caecilius Crassus
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Crassus lachte ebenfalls bei Macers Scherz über die Anzahl der Geschenke. Böse nahm er ihm ihn sicher nicht, schließlich hatte er ja recht. Aber andererseits musste Crassus doch auch zeigen was er hatte; (noch) hatte Crassus ja die ein oder andere Sesterz, die ausgegeben werden wollte, übrig. Und Angst, dass es mit dem Geld so schnell zu Ende sein würde, musste Crassus auch nicht haben.
Doch dann erhob sich Crassus vollständig und schritt herüber zu Macer. Durch Macers Aufrichten hatte dieser ja bestätigt, dass er auch kein weiteres Anliegen hatte, das nun besprochen werden musste. Ich danke dir für deine Gastfreundschaft, Senator, und trete nun, sehr zufrieden mit dem heutigen Abend, die Heimreise an. Dann wandte er sich noch an Philogena: Auch bei dir möchte ich mich bedanken. Ich freue mich schon sehr auf unser nächstes Treffen. Er richtete sich wieder auf und streckte seinen Hals ein wenig: Ich wünsche euch beiden nun noch einen schönen Abend. -
War in den letzten Wochen, in denen ich mich abgemeldet hatte, eigentlich mehr da, als in der Zeit zuvor, in der ich mich nicht abgemeldet hatte.
Ich melde mich mal offiziell als wieder da - und hoffe das heißt nicht, dass ich nun wieder seltener da sein kann
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Auch ich wünsche dir nachträglich alles Gute!
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Melde mich für die nächsten ein, zwei Wochen ganz ab. Ist zu den vorherigen Wochen zwar kein wirklicher Unterschied, aber damit ist es wenigstens offiziel.
Wünsche den Spielenden in der Zwischenzeit viel Spaß hier im IR.
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Crassus lachte bei Victors Scherz und nahm einen Schluck aus seinem Becher, ehe er etwas erwidern wollte. Doch dazu kam es gar nicht, da dann Calena in das Atrium gehumpelt kam. Crassus blickte überrascht drein und konnte mit dieser unverhofften Situation im ersten Moment recht wenig anfangen: Solltest du nicht so wenig Gehen wie möglich? fragte er deshalb ein wenig zusammenhanglos, weshalb er schnell nachschob: Äh, Senator, darf ich dir meine Cousine vorstellen? Calena ist ihr Name und sie hatte neulich einen Unfall, weshalb sie nun... er sieht und deutet auf die Krücken: naja, das Resultat siehst du ja. Und da er sowieso schon zu ihr sah konnte er ihr ja auch Victor vorstellen: Und das, Calena, ist Senator Octavius Victor. Er ist ein alter Freund von mir und sein Name ist dir sicher ein Begriff. Schließlich war er lange Zeit Praefectus Urbi.
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Achja, es muss, wie dein Cousin schon sagte, nichts Großes sein. Ein gutes Essen im kleineren Kreis sollte unseren Willen zu einer Hochzeit nochmals und offiziell bestätigen. Eine Verlobung ist ansonsten ja an keine Formen oder Normen gebunden, die wir beachten müssten.
Bestätigte Crassus Macers Ausführungen und nickte dann Philogena zu, ehe er Anstalten machte sich langsam zu erheben. Er wollte jetzt nicht, dass es so aussieht als ob er es eilig hätte, aber es war nun doch spät und Crassus hatte nun schon eine kleine Weile Macers Gastfreundschaft in Anspruch genommen. Ich werde dann die Tage einen Terminvorschlag machen und dann können wir uns ja immernoch abstimmen, sollte euch dieser nicht passen. Ich werde ja in Zukunft nun einen deutlich entspannteren Terminplan haben.