Beiträge von Rediviva Helena

    Was?


    Ich kenne keine Frau die noch so lebt und das find ich auch nicht schlecht. Himmel wer wird denn noch im Haus gehalten? Also die Einstellung finde ich doch recht hart. Nur zum Bummeln 'raus? Viele vielleicht, solang dieses Urteil nicht für die 'Meisten' gilt ;)


    Aber so eine Frauen ID würde ich nicht spielen wollen, ich fände das auch todlangweilig.

    Leb wohl Gabi. Ich hatte viel Streit mit dir und war die oft bös, viele Male wohl auch ungerecht. Aber ich habe dich gemocht, so wie ich dich kannte und vor Allem deine RPGs sehr interessiert verfolgt. Lebe wohl, mögest du niemals in Vergessenheit geraten.

    Aaaalso: Ich persönlich finde es manches Mal auch schon sehr übertrieben wir es hier abgeht. Das betrifft allerdings weniger die Regeln als das Verhalten mancher Frauen. Irgendwie kann hier beinahe ausnahmslos jede reiten, stürmen durch die Winde etc. Es mag durchaus son paar 'Windbräute' gegeben haben, aber... oO Helena zum Beispiel kippt so fast aus dem Sattel. Jemand Interesse ihr Nachhilfe zu geben? :D


    Naja, den Senat dicht machen. Hm. Ich persönlich war und bin auch daran interessiert da rein zu kommen, aber das ist für mich noch lang kein Grund zu spielen aufzuhören. Ich persönlich habe immer nur Frauen gespielt. Es wäre sicher historischer den Senat zu schließen und allgemein gebe ich dazu mein 'ja'. Ich könnte damit gut leben, auch wenn ich damit nicht mehr groß voran komme ;) Solange der Rest so bleibt. Den CH würde ich nicht unbedingt sperren, zumindest nicht Quaestor und Aedil, damit man wenigstens den Anfang machen kann wenn einem nach was anderem ist.


    Aber sonst...

    Ich ergriff diese dankbar und lächelte leicht. Die Tränen, welche an meinen Augen getrocknet waren. Die Haut fühlte sich kalt an, da der beinahe kalte Wind sie getrocknet hatte.


    "Aber bitte belüge mich nicht, wenn es dir schwer fällt weiterzugehen!"


    Ich ließ mir nun aufhelfen und sah ihn durchdringend an.


    "Bitte. Bitte lass mein Bitten nicht sinnlos sein, ich weiß du bist stur oder kanst stur sein, aber bitte bitte..."


    Ich sah aus lieben Augen zu ihm auf. Ich schaffte es allerdings warm zu lächeln als ich meine Hand hob und ihm kurz sanft durchs Gesicht strich.

    Ich sah Metellus besorgt an - offensichtlich hatte er Schmerzen. Ich zuckte kurz mit den Schultern, ehe ich antwortete:


    "Ja, wir können noch ein paar Schritte durch den Park schlendern, aber bitte sag wenn die Schmerzen langsam zehrend werden. Dann kehren wir zurück, beziehungsweise dann bringe ich dich in deine Unterkunft, damit du dich schonst!"


    Ich versuchte zu Lächeln. Meine Augen waren sicher rotgeweint und ich selbst musste ziemlich fertig aussehen. Das wollte ich jetzt nicht...

    Ehrlich gesagt trifft mich das jetzt sehr hart. Ich habe von ganzem Herzen daran geglaubt, dass sie es schafft und mich schon aufs nächste Gespräch gefreut. Wir mochten uns oft gezofft haben, aber genauso ehrlich war da auch immer eine Versöhnung gewesen und ich habe sie sehr gemocht, so wie ich sie kannte. Ich kannte sie nicht gut, doch gut genug dass auch mir jetzt Tränen übers Gesicht laufen.


    Ich bin fassungslos, ehrlich fassungslos. So unerwartet... Ich habe nie gewusst dass etwas mit ihr nicht in Ordnung ist, hab gedacht, als gesagt wurde sie würde schwer operiert, dass es ein komplizierter Eingriff sei und ihr die Daumen gedrückt. Doch dass es lebensgefährlich ist, nein. Das konnte und hätte ich auch nicht glauben wollen.


    Besonders Valerie und der Familie möchte ich mein herzliches Beileid aussprechen.


    Edit: Sig entfernt, ich schreibe hier als Romina.

    "Das überlasse ich alleinig den Göttern. Doch ich werde für einen guten Verlauf beten und opfern. Ich weiß wie es sich entwickeln soll, doch an der Umsetzung verzweifel ich selbst auch noch."


    Ich musste wieder an Valerias 'Glück' denken. Ich würde das Opfer in Kauf nehmen was sie darbrachte, wenn dafür auch das Gute eintritt. Ich seufzte kurz.


    "Aber lass uns jetzt nicht so bekümmert sein. Den Kopf zerbrechen können wir uns später wieder."

    "Doch... Aber... egal!"


    lächelte ich leise und versuchte weitere Tränen zurückzuhalten, ich wollte Metellus nicht aufweichen. Ich schluckte noch einmal und versuchte die trüben Gedanken beiseite zu schieben. Ich sah ihn an, er wirkte so abwesend. So gerne würde ich ihn nun küssen, aber für die Öffentlichkeit ginge dies zu weit.


    "Was denkst du grade?"


    fragte ich mit leiser Stimme, um ihn nicht aufzuschrecken.

    Nun musste ich doch weinen, es waren keine stillschweigenden Tränen mehr. Und doch genausowenig waren es Tränen die vor Trauer flossen. Es waren jene der Rührung. Ich hob sacht meinen Kopf um ihn wieder anzusehen. Wir saßen hier auf einer Parkbank in einer völlig fremden Gegend und mit verbotenen Gefühlen - es fühlte sich gut an.


    "Ich... ich danke dir.."


    brachte ich unter meinen Tränen hervor, die ich allerdings nicht am Fließen hinderte. Sie wurden durch den kalten Wind schon auf meinen Wangen getrocknet und neue über diese kalten Spuren rinnende waren heiß. Ich musste heftig schlucken.


    "Unverrückbar, für die Ewigkeit und innig."


    flüsterte ich leise, eher zu mir selbst.

    "Man kann alte Namen nicht durch neie ersetzen..."


    zitierte ich aus bitterem Munde Crassus' Worte. Erst jetzt bemerkte ich, dass sie von ihm stammten und ich schwieg kurz. Er hatte wieder einmal Recht behalten und ich musste einsehen, dass ich noch viel lernen konnte.


    "Ich wäre dir sehr dankbar für deine Hilfe. Für deinen Halt. Ich wäre dir noch viel dankbarer, wenn du nicht mehr von meiner Seite weichst. Ich brauche dich."


    meine Stimme bebte, versuchte ich doch angestrengt meine Tränen zu unterdrücken. Metellus hatte Recht, Maximus würde dort weiterleben. Für immer und meine Liebe würde nicht erlöschen. Sie würde nur eine andere werden. Metellus ersetzte Maximus nicht. Ich liebte ihn auch nicht weil er nett zu mir war. Die Liebe zu ihm war aufrichtig. Als er mich küsste waren mir Schauer den Rücken hinunter gelaufen, wohlige Schauer. Es fühlte sich gut an, so wie er da war.


    "Und ich liebe dich."

    "Ich liebe dich auch nicht, weil ich ihn dir einen Ersatz sehe."


    antwortete ich nur leise auf seine Worte. Nein, Maximus bedeutete mir viel und ich ihm wohl auch. Doch mein Leben musste weitergehen, das würde auch er wollen. Genauso wie...


    "... du hast wohl Recht... Aber ich glaub nicht, dass ich es schaffe..."


    Ich musste kurz schlucken.


    "Als er ging hat er gesagt, wie sehr er sich darauf freue, seinen Sohn nach der Geburt in den Händen halten zu können... Ihrer waren es zwei welche ihn nie sahen."


    Ich konnte nicht verhindern, dass eine Träne meine Wange hinabrann und aus dem anderen eine weitere folgte.

    Ich spürte, wie ich leicht zitterte. Ja, ich hing noch immer sehr an Maximus, besonders an den Erinnerungen und das würde sich auch so leicht nicht auslöschen lassen. Wie schon Crassus sagte... Ich barg mein Gesicht an seiner Brust, doch ich weinte nicht. Ein wenig erstickt antwortete ich:


    "Nein, bislang hegte ich immer die Hoffnung er würde zurückkehren. Wollte für niemand lebendigen eine Trauerzeremonie abhalten. Konnte es nicht. Was wäre, wenn er irgendwo dort draußen davon hören würde, dass ich eine Trauerfeier ohne Leiche organisierte?"


    Mit einer Hand hielt ich mich an seiner Toga fest...

    Abgefunden? Ja, hatte ich das? Ich würde ehrlich antworten...


    "Ich weiß es nicht. Doch ich höre auf die Worte eines guten Freundes. Ich sollte meine Kinder nicht zu Trauer erziehen und nun da ich ... so viele Leute habe die mir aufhelfen geht es. Er hat mich sehr geliebt und ich weiß, wenn er noch am Leben ist, wäre er zurückgekehrt. Ich werde für ihn beten, doch ich glaube es wäre nicht sein Wunsch wenn ich mein Leben in Trauer verbringe."


    ich sprach recht leise. Ich war mir selbst nicht ganz sicher, doch dass Maximus lieber damit leben würde mich verloren zu haben, als dass ich unglücklich wäre - da war ich mir sicher. Es wäre anders herum genauso.


    "Ich werde ihm zu Ehren seinen Wunsch erfüllen, einen Minervatempel zu erbauen. Damit möchte ich ihn ehren und an ihn erinnern lassen. Doch ich glaube wahrlich, dass Meridius recht behielt, als er sagte, ich solle wieder leben."

    Ich musste bei dem Gedanken schmunzeln. Er war durchaus möglich, doch noch hatte ich nicht so vielen von meiner 'Liebschaft' erzählt.


    "Nein. Aber ich glaube ich habe genügend Kraft um endlich die unangenehme Aufgabe zu erlediden, die beiden Testamente einzulösen. Die von meinem Vater und von.. Maximus...!"


    Meine Stimme wollte sich beinahe wieder verabschieden, doch mit einem kurzem Räuspern ging es schon sehr schnell wieder. Ich lehnte meinen Kopf an die Schulter meines 'Cousins' und sog tief die Luft ein.


    "Wenn es nicht so schlimm wäre, wärest du nicht so furchtbar blass. Du siehst schon beinahe nicht mehr liebenswert aus."


    Ich hob meinen Kopf wieder an um ihn mit einem lieben Grinsen anzusehen. Es war eine seltsame Mischung, doch so ganz ernst meinte ich es auch nicht.

    "Nein!"


    sagte ich energisch und zog leicht an seiner Hand, damit er sich wieder setzte. Er durfte nicht laufen und ich würde es verhindern. Er war doch schon so geschwächt.


    "Bitte setze dich wieder. Wir können bevor ich abreise noch einmal ausreiten, ich habe Marcella dabei. Wir können also problemlos noch ein wenig die Umgebung erkunden. Aber bitte schone dein Bein!"


    meinte ich noch eher ich auf das normale Gespräch zurückkam.


    "Die Götter werden auf mich achten, wenn sie dies für nötig erachten. Minervina werde ich mitnehmen, die Jungs bleiben hier. Ich möchte sie der Virgo Vestalis Maxima vorschlagen, außerdem muss ich dem Imperator noch meinen Dank aussprechen und geleite Valeria noch zu ihm, damit sie zur Priesterin ernannt wird. Des Weiteren muss ich vor Gericht."

    Ich nickte nur leicht, als er von meinem Urteil sprach. Ich hoffte sehr, dass ich nicht irrte. Der Wille der Götter lag mir sehr am Herzen und hier war ich nun ein wenig ratlos, was sie anging. Dafür umso entschlossener, was mich anging. Doch dann sprach er meine Reise an und ich wandte den Blick an. Wie Valeria es wohl Maximian beibrachte?


    "Ja, ich werde in ungefähr zwei oder drei Wochen das Schiff nach Rom nehmen."


    antwortete ich ein wenig leiser, aber mit klarer Stimme.Ich hob meine Hand und legte sie sanft auf seie Wange, fuhr einmal hauchzart über diese ehe ich die Hand wieder sinken ließ..

    "Gerade ich sollte eigentlich an mich halten..."


    Ich seufzte kurz, doch das Lächeln konnte ich wahren. Ich strich weiterhin zärtlich über seinen Handrücken. Ich war froh, dass er so fühlte wie ich und ich zweifelte auch nicht mehr.


    "Aber ich glaube ebenfalls daran, dass etwas hinter unserer Begegnung steckt. Sicher müssen wir auf den Ruf in der Öffentlichkeit achten, doch ich fühle dass wir den Göttern gegenüber nichts zu befürchten haben."