Beiträge von Rediviva Helena

    Ein weiterer Abend in dieser merkwürdigen Zeit. Es war der 5. Abend seit Metellus' Abreise und merkwürdigerweise musste ich nun häufiger an Vitamalacus und Nova denken - es war die gleiche Situation wie damals. Und Agrippa war in ungefähr der gleichen Lage wie ich. Mit dem Unterschied dass er einen wichtigeren Posten hat. Ich stützte meinen Kopf auf meinen Händen und starrte auf das Holz meines Tisches hinab. Die Fenster waren geöffnet und das Licht in der Öllampe flackerte leicht in der leichten Brise. Es war zwar ziemlich kalt, aber nicht besonders stürmisch.


    Metellus. Es würde vermutlich niemals gehen und ich hatte mir vorgenommen die ganze Sache zu vergessen, doch so einfach war das nicht. Ich mochte ihn wirklich sehr, begehrte nicht nur seinen Körper. Ich wünschte es wäre nur die Lust die mich beherrschte. Ich war froh, dass er nichts von tiefergehenden Gefühlen wusste. Es würde es zumindest für ihn leichter machen. Und bis er wieder hier war, würde ich es sicher packen nicht immer an ihn zu denken. War er erst hier sollte ich Momente meiden wo wir allein sein konnten. Ach Metellus... Warum hast du mich bestohlen?

    Ja und wenn du das schwarze bei Paint oder so einfügst und beim Video auf 'weiter' drückst spielt Paint das Video ab :D


    Bei Power DVD war irgendwo eine Einstellung, womit der vernünftige Screenshots macht. Da hab ich nur das Problem dass die irre klein sind.

    Ein Sohn fragt den Vater: "Papi, was ist eigentlich Politik ?" Da sagt der Vater: "Mein Sohn das ist ganz einfach. Sieh mal, ich bringe das Geld nach Hause, also bin ich der Kapitalismus. Deine Mutter, die verwaltet das Geld, also ist sie die Regierung. Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse. Dein Opa, der ja auch hier wohnt, ist die Gewerkschaft. Er schaut, dass alles in Ordnung ist mit der Arbeit. Wir alle haben nur eins im Sinn, nämlich Dein Wohlergehen. Folglich bist Du das Volk und Dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, ist die Zukunft. Hast Du verstanden, mein Sohn ?" Der Kleine überlegt und bittet seinen Vater, dass er erst eine Nacht darüber schlafen möchte. In der Nacht wird der kleine Junge wach, weil der kleine Bruder in die Windeln gemacht hat und furchtbar brüllt. Da er nicht weiss, was er machen soll, geht er zu den Eltern ins Schlafzimmer. Da liegt aber nur seine Mutter und die schläft so fest, dass er sie nicht wecken kann. So geht er weiter in das Zimmer des Dienstmädchens, wo der Vater sich gerade mit selbigem verlustigt. Dann bemerkt er auch noch Opa, der von aussen durch das Fenster spannt. Beide sind so in Ekstase, das sie nicht mitbekommen, dass der kleine Junge vor ihrem Bett steht. Also beschliesst der Junge unverrichteter Dinge wieder schlafen zu gehen. Am nächsten Morgen fragt der Vater seinen Sohn, ob er nun mit eigenen Worten erklären kann was Politik ist. "Ja!" antwortet der Sohn. "Der Kapitalismus missbraucht die Arbeiterklasse, während die Regierung schläft und die Gewerkschaft zuschaut. Das Volk wird vollkommen ignoriert und die Zukunft liegt voll in der Scheisse. Das ist Politik !"


    Sorry aber momentan sehe ich einen guten nach dem anderen :D

    Eine Frau hat immer Besuch von ihrem Liebhaber, während ihr Mann bei der Arbeit ist. Eines Tages versteckt sich der neunjährige Sohn im Schrank um zu beobachten, was die beiden denn so machen... Auf einmal kommt der Ehemann überraschend nach Hause und die Frau versteckt auch ihren Liebhaber im Schrank.
    Der Sohn: "Dunkel hier drinnen..."
    Der Mann (flüstert): "Stimmt."
    Der Sohn: "Ich hab einen Fußball..."
    Der Mann: "Schön für Dich."
    Der Sohn: "Willst Du den kaufen?"
    Der Mann: "Nee, vielen Dank!"
    Der Sohn: "Mein Vater ist draußen!"
    Der Mann: "OK, wie viel?"
    Der Sohn: "250 Euro."
    In den nächsten Wochen passiert es nochmal, dass der Sohn und der Liebhaber im gleichen Schrank enden.
    Der Sohn: "Dunkel hier drinnen...."
    Der Mann (flüstert): "Stimmt."
    Der Sohn: "Ich hab Turnschuhe."
    Der Mann, in Erinnerung, gedanklich seufzend: "Wieviel?"
    Der Sohn: "500 Euro."
    Nach ein paar Tagen sagt der Vater zum Sohn: "Nimm deinen Fußballsachen und lass uns eine Runde spielen."
    Der Sohn: "Geht nicht hab ich alles verkauft!"
    Der Vater: "Für wie viel?"
    Der Sohn: "Für 750 Euro."
    Der Vater: "Es ist unglaublich wie Du Deine Freunde betrügst, das ist viel mehr als die Sachen gekostet haben. Ich werde Dich zum Beichten in die Kirche bringen!"
    Der Vater bringt seinen Sohn in die Kirche, setzt ihn in den Beichtstuhl und schließt die Tür.
    Der Sohn: "Dunkel hier drinnen..."
    Der Pfarrer: "Hör auf mit der Scheiße!!!"

    Kein Platz im Himmel


    Petrus und der Chef einigen sich darauf, künftig nur noch Fälle anzunehmen, die eines besonders spektakulären Todes gestorben sind!
    Es klopft an der Himmelstür, Petrus ruft: 'NUR NOCH AUSSERGEWÖHNLICHE FÄLLE!'
    Der Verstorbene: 'Höre meine Geschichte! Ich vermutete schon lange, dass meine Frau mich betrügen würde. Also komme ich überraschend 3 Stunden früher von der Arbeit, renne wie wild die sieben Stockwerke zu meiner Wohnung rauf, reiße die Tür auf, suche wie ein Wahnsinniger die ganze Wohnung ab und auf dem Balkon finde ich einen Kerl und der hängt am Geländer. Also, ich einen Hammer geholt, dem Mistkerl auf die Finger gehauen, der fällt runter, landet direkt auf einem Strauch und steht wieder auf, die Sau. Ich zurück in die Küche, greife mir den kompletten Kühlschrank und schmeiß das Ding vom Balkon. TREFFER! Nachdem die Sau nun platt war, bekomm´ ich von dem ganzen Stress einen Herzinfarkt.'
    'OK', sagt Petrus, 'ist genehmigt, komm rein.'
    .... Kurz darauf klopft es wieder ..
    'Nur außergewöhnliche Fälle', sagt Petrus. 'Kein Problem', sagt der Verstorbene, 'ich mach wie jeden Morgen meinen Frühsport auf dem Balkon, stolper über so ´nen beschissenen Hocker, fall über das Geländer und kann mich wirklich in letzter Sekunde ein Stockwerk tiefer außen am Geländer festhalten. 'Meine Güte', dachte ich... 'Geil, was für ein Glück, ich lebe noch!' Da kommt plötzlich ein völlig durchgeknallter Idiot und haut mir mit dem Hammer auf die Finger, ich stürze ab, lande aber auf einem Strauch und denke: 'DAS GIBT ES NICHT.. zum zweiten Mal überlebt!!' Ich schau noch mal nach oben und seh gerade noch, wie der Kerl einen Kühlschrank auf mich wirft....
    'OK', sagt Petrus, 'komm rein.'
    Und schon wieder klopft es an der Himmelstür.
    'Nur außergewöhnliche Fälle', flüstert Petrus. 'Kein Thema!', sagt der Verstorbene, 'ich sitze nach einer total scharfen Nummer völlig nackt im Kühlschrank und....'
    'REIN!' brüllt Petrus...

    "Ich kann dich beruhigen, hoffe ich zumindest. Es ist auf jeden Fall angebracht dass wir uns normal wie stets weiter benehmen und uns am Besten nichts anmerken lassen. Wie du es vorhin schon sagtest, es sollte und darf niemand erfahren. Ich kann Agrippa in keine unangenehme Situation bringen, denn ich schulde ihm schon jetzt einiges."


    Meine Stimme war ein wenig brüchig geworden, während ich sprach. Es war nicht meine Meinung, doch so würde ich mich benehmen müssen. Wie ich es überstand würde sich später zeigen.

    Ich drehte mich dieses Mal nicht um, während ich ihm eine Antwort gab.


    "Ich kann dir von meinem Entschluss nicht berichten, es tut mir leid. Ich würde zuviel sagen und doch zuwenig. Mir fehlen zuviele Worte dafür. Aber mach du dir darüber keine Sorgen. Für dich würde sich nichts ändern!"


    Ich musste mich zwischendurch einmal Räuspern um nicht abzubrechen. Ich hatte Angst gehabt, dass dieses Gespräch kommen würde und nun war es da.

    Ich sah mich überrascht zu ihm um.


    "Ich habe nie gesagt und glaube auch nicht dass du lüst!"


    Ich hatte mich unglaublich erschrocken und wusste nicht ob ich ihn oder mich beruhigen wollte.


    "Nein, die Götter mögen meine Zeugen sein, dass es nicht so ist. Ich sagte dies nur aus dem Grund, wie sich alles vielleicht entwickelt. Das können wir noch nicht beurteilen, doch falls du irgendwann einen Entschluss gefasst hast, möchte ich die Wahrheit erfahren."


    Was für einen Entschluss? Ich seufzte und drehte mich wieder fort. Jedes meiner Worte entsprach der Wahrheit, ich wollte nur dass er glücklich war - mehr nicht. Und dabei wollte ich ihm mit meinen Gefühlen nicht im Wege stehen, auch wenn es mich sicher noch sehr verletzen würde.

    Auch mein Blick verfinsterte sich ein wenig. Hatte er nicht vorhin noch gesagt, er würde nichts bereuen? Mich beschlich das Gefühl, dass er alles verdrängen würde, was vermutlich auch das Beste war. Doch er würde auch mich damit verdrängen, mich mit meinen Gefühlen. Von denen er nichts wusste und besser auch nicht erfahren würde.


    Ich beschloss, ihm diesbezüglich nicht weiter zur Last zu fallen. Es war schließlich meine Schuld, gerade von mir hatte man genug Verantwortungsbewusstsein zugetraut und vorallem genug Vernunft. Und da ich sie bis jetzt nicht gezeigt hatte, sollte ich es jetzt tun, auch wenn ich damit meine Gefühle verleugnete.


    Ich schloss kurz meine Augen um die Tränen zurückzudrängen. Hätte ich schon in der Nacht an all das gedacht würde uns nun dieser Kummer erspart bleiben. Als ich sie wieder öffnete, war die Sicht wieder klarer und das goldene Korn, der klare blaue Himmel und das Meer wieder genauso farbenfroh.


    "Sei nur so gut und handle stets so, wie du fühlst, Metellus, und lüge mich niemals an. Lüge überhaupt niemals jemanden an, aus Angst, dass er bei der Wahrheit verletzt sein könnte."


    Murmelte ich, allerdings laut genug, sodass er es hören konnte.

    Ich sah ihn prüfend an. Nein, auch dieses Lächeln war nicht echt. Die Trauer war in seinen Augen und jene wurden selten von einem falschen Lächeln überspiegelt. Mochte das Gesicht strahlen, ein Blick in die Augen einer Person und man kannte die Wahrheit. So zumindest ging es mir. Doch ich konnte nicht weiter nachbohren.


    "Schau... Es mag deiner Lebensfreude nicht schaden, doch meinem Gewissen. Wie kann ich dich so traurig sehen und zugleich daran glauben dass alles gut ist? Es wäre gelogen."


    Ich wandte den Blick von ihm ab und sah in die Felder.

    Ich legte sanft meine Hand auf seine Wange und streichelte mit dem Daumen über diese.


    "Es mag sein, dass du es mit dir ausmachen musst und ich möchte auch gar nicht abstreiten, dass du auch traurig sein darfst. Doch dieses Gesicht sieht so ungewohnt an dir aus und ich mache mir Sorgen..."


    Ob ihn das Gleiche beschäftigte wie mich? Was ihm wohl durch den Kopf ging...?

    Wieder war der Hauch eines Lächelns auf meinem Gesich, welches melancholisch geworden war.


    "Du kannst ruhig darüber reden, weshalb du nicht ganz hier bist. Die Angst dass du mir nicht vertraust würde mich eher belasten. Es sei denn, du möchtest deinetwegen nicht darüber sprechen, dann sei es akzeptiert."

    Ich sah ihm hinterher und wusste nicht so recht, was ich tun sollte. Aber ich wusste, mein Verdacht hatte sich bestätigt. Leise seufzend ging ich ihm hinterher und legte ihm meine Hand auf die Schulter.


    "Was ist los?"

    "Ja, gute wie schlechte Eigenschaften der Eltern würde ich sagen. Wobei sicherlich ein wenig mehr von ihrem Vater ganz gut für ihr gutes Benehmen wäre."


    Ich seufzte: Scheinbar war die 'gemeinsame' Zeit schon jetzt vorbei. Das Thema nahm eine zu allgemeine Richtung an, ein Thema, was mich tagtäglich beschäftigte und handelte von einem Menschen, über den ich noch lange nachdenken und auch trauern würde.

    "Sag nicht dass du auch so ein kleines ungezogenes Bald wie Minervina warst. Verrate ihr bloß nichts davon, sonst versteckt sie sich bald auch immer hier und ... aber nein. In dem Falle kenne ich ja das Versteck."


    Ich grinste ihn an, sah dann aber auch wieder nach draußen. Über all die Felder zu sehen war ein wunderschöner Anblick und ganz weit fort konnte ich sogar Tarraco erkennen.