Beiträge von Rediviva Helena

    Ich lachte leise.


    "Ja, besonders erfahren sind wir wahrlich noch nicht im Schiffebau. Das können die nordischen Völker vermutlich wirklich besser, auch wenn ich mich erst recht nicht besonders auskenne..."


    Ich sah ihn an.


    "Wieviel würdet Ihr denn verlangen?"

    Ich nickte.


    "Mir persönlich wäret ihr sogar äußerst nützlich, denn ich betreibe einen Fernhandel, wo die Händler allerdings ziemlich unzuverlässig sind... Denen fallen immer neue Sachen ein, weshalb sie nicht ablegen..."


    Doch ich war hellhörig geworden...


    "Doch sagt, warum könnt Ihr nicht mehr zurückkehren...?"

    Ich sah ihn interessiert an.


    "Also weiter als so manch einer von uns überhaupt nur denkt... Meinen Respekt habt Ihr, Trygve.."


    Ich dachte kurz nach.


    "Tatsächlich würde ich vermuten, dass ich Euch helfen könnte. Wir sind eine patrizische Gens und so durchaus imstande Klientel aufzunehmen... Dies wäre allerdings die Sache des Pater Familias, ich könnte nur zeitweilige Entscheidungen treffen, die nur während seiner Abwesenheit gelten und schon damit sind mir viele Reche zugesprochen"

    Ich schmunzelte...


    "Ein außergewöhnlicher Name... Ihr seid nicht von hier?"


    Ich sah ihn ob dieser Frage äußerst überrascht an.


    "Nun, ich wurde in Rom geboren... Aber weshalb ich momentan hier bin, ich habe mich zu den Wahlen in der Politik aufstellen lassen um Aedilis Curules zu werden, falls Euch das ein Begriff ist!"

    "Ich danke Euch vielmals!"


    Lächelnd hob ich leicht die Stola an, während ich mich setzte.


    "Wie lautet eigentlich Euer Name? Wir hatten noch keine Gelegenheit uns vorzustellen. Ich bin Helena!"

    Während ich an meinem ersten Tag in Rom wieder einmal am Tiber entlang schlenderte dachte ich über meinen letzten Aufenthalt in Rom nach. Da hatte es geheißen, meinen Vater zu Grabe zu tragen.


    Da plötzlich fiel mir jemand auf, der mir noch sehr bekannt vorkam. Lächelnd stellte ich mich hinter ihn.


    "Hallo!"

    Sim-Off:

    Ich muss leider wegen der Wahlen abreisen. Stellt euch einfach vor, ich hätte sämtliche nötige Anweisungen gegeben, ok?


    Ihr könnt noch weiterspielen, wär nur schön wenn Chryseis hinterher kommen würde, sobald es Pente besser geht ;)

    Ich kam schnell herbeigeeilt und kniete mich zu Chryseis.


    "Was ist passiert?"


    Ich sah sie an.


    "Wir müssen sie schnell wieder ins Bett bringen und wenn sie dort liegt wirst du dich um einen Medicus kümmern. Ich nehme den Oberkörper und du die Beine!"

    Ich nickte, wenn auch leicht resignierend. Ich befürchtete was in diesem Brief stehen könnte und schalt mich zugleich einen Narren. Nein, er würde sicherlich endlich verstehen, dass es genug war.


    "Natürlich..."

    Ich half ihr auf und stützte sie mit allen Kräften.


    "Nein, jetzt wirst du dich erst einmal ausruhen!"


    Ich trug sie unter leisem Ächzen in mein Cubiculum und legte sie auf mein Bett. Ich deckte sie sanft mit einem Laken zu.

    Ich sah Pentesileas Blick und meine Worte taten mir leid. Ich sah ihr hinterher. Auch ihr Gang war sehr schwach und ebenfalls ihre Hautfarbe. Ich sah Chryseis an, stand dann jedoch auf und ging hinter Pentesilea her. Ich sah Pentesilea erschrocken am Boden kauernd und schnel kniete ich mich zu ihr nieder.


    "Pentesilea!!"


    Ich legte meine Hände auf ihre Schultern und rüttelte sie sanft.

    Ich seufzte tief und versuchte es in ruhigem Ton abermals:


    "Ich sehe du bist auch nicht grad gesund. Leg dich erst einmal selbst hin und kuriere dich aus. Und bitte lasst mir endlich meine Ruhe, oder ist das in diesem Haus absolut nicht mehr möglich?"

    Ich wich etwas zurück, als Pentesilea eine Untersuchung andeutete, langsam wurde ich wütend. Ich hasste es, so überachtzu werden und ich hatte es schon immer gehasst. So also sah ich Pentesilea unwillig an und mit einem fast schon zornigen Blick zu Chryseis.


    "Ich möchte jetzt meine Ruhe haben!"


    Ich keuchte leicht beim Sprechen, doch wollte ich es absolut nicht wahrhaben, dass mein Körper am Ende seiner Kräfte war.