Beiträge von Rediviva Helena

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    "Loyalität eines Vene..." Torquatus lief zuden nächsten Latrinen.


    "Ich staune über das Niveau mancher Leute. Hätte ich nicht auch Freunde in der Praesina so würde ich es auf die Factio zurückführen, da du ja anscheinend eine Abneigung gegen Kaisertreue verspürst... Ich weiß auch nicht mehr, wohin das Niveau bei manchen Leuten gesunken ist..."

    Zitat

    Original von Aulus Ferrius Theodores
    Seit wann lässt sich die Veneta von Halbwüchsigen auf der Rostra vertreten ? Ist sie soweit unten, daß sie nichts mehr zu verlieren glaubt ?


    Was sind deine Innovationen Kandidat, was planst Du zu tun als Quaestor ?



    Seit wann gibt es Quergänger, die selber nicht richtig wissen was sie tun, allerdings andere in den Schmutz ziehen? - Schon immer.


    Ich denke da zum Beispiel an eine eine kleine Floskel: Bevor du kritisierst, zeig dass du es selber besser kannst.


    Wirklich erstaunlich, dass erst runtergeputzt wird und dann eine - endlich - passende Frage gestellt wird...


    O tempores o mores - dachte ich mir.

    Mein Blick wurde fragend...


    "Meinst du wegen unseres Factiowechsels...? Nun, da magst du vielleicht Recht haben, ich glaube nicht, dass ich dort besonders gern gesehen werde, vorallem wegen deinem Pater Familias!"

    "Jetzt wird Mars weniger als Kriegsgott angesehen, sondern als ein Gott der wehrhaften Bürger. Er verlor an Bedeutung und wich somit Minerva, die der Meinung des Volkes mehr Eigenschaften mit der kapitolinischen Trias verband. Mit Quirinalis war es genau ähnlich, er gilt als die friedliche Seite von Mars..."


    Ich hoffte ich hatte alles richtig dargestellt und nichts vergessen.


    "Hat hier irgendjemand sonst noch weitere Fragen? Victor, ich könnte dich weiter unterrichten wenn du magst, dann bist du besser auf Prüfungen vorbereitet. Aber wenn du jetzt lieber über weniger anstrengende Dinge reden magst..."


    Ich zwinkerte ihm zu.


    Sim-Off:

    Wenn ichs falsch habe, dann straft mich mit einer belehrenden PN und ich ändere es entsprechend ab, ok? Ich bin mir nicht sicher, ob es so stimmt!

    Etwas zerknirscht nahm ich Meridius Worte zur Kentniss, sagte jedoch nichts weiter sondern nickte nur.


    "Schade, dass du schon gehen musst. Wir sehen uns in Rom??"


    Ich lächelte.


    "Pass du auch auf dich auf, Meridius. Und mögen dich die Götter bei deinem Vorhaben begleiten, was immer es auch sein mag. Bis bald!"

    Ich hatte mir das alles eine geraume Zeit angesehen, hatte mich aber aufgrund alter Sachen zurückgehalten. Ich konnte bei Sullas Reaktion nicht anders als zu grinsen: Irgendwie hatte dieser frauenverachtende Mann es verdient. Bei den Worten meiner Schwägerin folgte dann beinahe ein Lachen, was allerdings nciht weiter als bis zu einem Glucksen ausartete. An Sinona gewandt:


    "Ich bin mir sicher, du wirst deine Arbeit sehr gut erledigen, denn auch deine Rede fand ich klasse: Aug gute Zusammenarbeit!"

    "Ja, Lahmer als die Schnecken, schrecklich... Das muss ich dem Aedilen berichten!"


    rief ich laut und mit schwingender Stimme. Ich folgte ihm mit meinen Blicken.


    "Wann heiratet ihr eigentlich?"

    Ich musste prusten und kicherte in mich hinein: Hoffentlich erkannte er mich nicht... Ich trug patrizische Kleider... Mist! Ich riss mich am Riemen und nickte Marcia zu.


    "Das gleiche wie letztes Mal? So als Vergleich?"

    "Die drei hohen Flamen waren der Flamen Dialis, Priester des Jupiter, Flamen Martialis, Priester des Mars und Flamen Quirinales, Priester des Quirinus...!"


    Ich sprach möglichst langsam, für sie war es eine fremde Welt.


    "Und die beiden plebejischen Flamen die ich nannte warend er Flamen Traianalis, Priester des Kaiserkultes und der Flamen Florealis, unter anderem der Göttin des Frühlings...!"

    Ich musste bei Marcias Anblick wieder an mich halten um nicht zu lachen.


    "Ich schätze diesen Saustall kann man sich auch so merken, auch wenn ich sehr vergesslich bin. Vielleicht sollten wir einfach woanders hingehen?"


    Ich warf ihr einen bedeutungsvollen Blick zu und deutete an, aufzustehen.

    "Der Flamen Dialis ist der höchste der drei Flamen und der Priester des Jupiter. Aber um zur Struktur des Collegium Pontificium zurückzukommen... Das höchste Mitglied stellt der Pontifex Maximus dar, unser Imperator. Ihm folgend kommt dann der Rex Sacrorum. Daraufhin die drei Flamines, die ich eben erläuterte, der höchste von ihnen wie gesagt der Dialis..."


    Ich suchte kurz lächelnd nach Worten und atmete tief durch. Hätte ich einen Plebejer geheiratet, wäre er vermutlich damals in meine erste Wahl gekommen. Die Frau die ihn bekommen würde, würde sicher glücklich werden.


    "Die drei hohen Flamen... Früher wurden die von ihnen verkörperten Gottheiten im Kapitolinischen Göttertrias dargestellt. Heute wurden Mars und Quirinus abgewechselt. Weißt du von wem?"

    Ich lauschte ihren Worten, die ziemlich nervös kamen.


    "Ist doch schonmal nicht schlecht. Aber richtig durchgehen tun wir erst alles auf dem Weg nach Rom. Auch über die allgemeine Religion, in Ordnung?"


    Ich lächelte und warf danach einen bitterbösen Blick in Richtung Wirt. Dann sah ich Marcia an und sprach laut:


    "Das merke ich mir, hier muss man ja ewig warten..."

    Ich ergriff lachend ihre Hand und drückte sie.


    "Wir werden dich schon gut vorbereiten, ich bin mir sicher wenn du genug lernst wirst du es problemlos schaffen. Du könntest mir schon mal ein wenig erzählen, was du alles über Fortuna weißt!"

    Ich strahlte schon beinahe. Es war schön, mit jemandem zu sprechen, der einen behandelte wie man war. Nicht mit übermäßig viel Höflichkeit aber doch freundlich.


    "Ja, die drei wichtigsten Flamen sind der Flamen Dialis, der Flamen Martialis und der Flamen Quirinalis... Dann kommen noch viele Flamines Minores, die nicht patrizisch sind, sondern plebejisch wie der Flamen Traianalis oder der Flamen Florealis... Um einige wenige zu nennen!"


    Ich wandte meinen Blick nicht von dem seinen ab. Er hatte ehrliche Augen und wenn meine ebenso ehrlich waren, war es nur zun deutlich zu erkennen, dass ich ihn mochte, sehr gern mochte.