Alpina freute sich, dass der Duccier auf ihre Forderung eingegangen war. Auch das Angebot, seine Frau zeitnah kennenzulernen und ihr dafür sogar einen Wagen zu schicken, fand Alpinas Zustimmung.
"Sehr gerne möchte ich deine Frau bald kennenlernen. Ich werde ihr gleich ein paar sinnvolle Mittel zur Pflege und zur Erhaltung der Schwangerschaft und Vorbereitung der Geburt mitbringen. Dass du mir dafür einen Wagen schickst, ist sehr nett, auch wenn ich durchaus noch laufen kann... es ist halt nur langsam und beschwerlich."
Sie wollte ihn schon verabschieden, als ihr noch eine Sache in den Sinn kam, die sie gerne ohne das Beisein seiner schwangeren Frau besprechen wollte.
"Eine Sache habe ich noch, Duccius Verus. Ich will dir keine Angst machen, aber eine Schwangerschaft und eine Geburt sind eine heikle Angelegenheit, zumal wenn man lange darauf gewartet und ein gewisses Alter überschritten hat. Ich möchte dich nur daran erinnern, dass Diana Lucina eine gnadenlose Herrin über Leben und Tod ist. Sie kann die Fackel heben, sie kann sie aber genausogut löschen... und nicht nur die des Kindes... Das ist nicht in meiner Hand."
Weiter sprach sie nicht, doch sie wollte den Duccier darauf aufmerksam machen, dass es eine Entbindung im Alter seiner Frau mit Risiken verbunden war.