Beiträge von Tiberius Prudentius Balbus

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    Original von Lucius Aelius Quarto
    “Sehr schön. Dann will ich dich auch nicht länger davon abhalten dich deinen Gästen zu widmen.
    Ich habe noch weitere Geschenke, für euch beide. Später...“

    Er zwinkerte dem Bräutigam zu.


    Balbus lächelte und nickte. Dann begab er sich wieder zu Vespa um dieser beim Ansturm der Gäste beizustehen.

    Zwei Tage nach seiner Hochzeit, jenem Tag der sein Leben in vielerlei Hinsicht verändert hatte, kam Balbus wieder zum Palast. Lange Zeit kam er wenn dann nur in Rüstung und bewaffnet hier her, doch heute war er in einer völlig neuen Funktion hier. Er ging auf die Wachen zu und meldete sich an.


    "Salve. Ich bin Prudentius Balbus, der neue Procurator a libellis und ich bin hier um mein neues Officium zu beziehen."

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    Original von Quintus Germanicus Sedulus
    Prudentius Balbus, Aelia Vespa ich wünsche euch alles nur erdenklich Gute und natürlich reichlichen Nachwuchs.
    Lächelte Sedulus und reichte den Beiden die Hand.
    Wie ihr seht, kam Avarus nicht mit. Er läßt sich entschuldigen da er bei der Geburt seines Kindes dabei sein möchte, wünscht euch dennoch alles Gute.


    "Ich danke dir, Germanicus." sagte er dankend. Das Avarus nicht da war, war zwar schade, aber natürlich auch verständlich.
    "Es ist zwar schade, aber natürlich ist es verständlich, dass er gerne die Geburt erleben möchte. Aber ich danke sehr für seine Glückwünsche."

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    Original von Lucius Aelius Quarto
    “Oh ja, dass solltest du nicht zu lange aufschieben. Auch wenn bestimmt jeder verstehen könnte, dass du gute Gründe dafür hättest.“, meinte Quarto und lächelte viel sagend.
    “Am besten gehst du zu Marcus Helvetius Verus. Er ist der Primicerius a libellis und wird dein direkter Untergebener sein. Er kann dir dann dein Officium zeigen.“


    "Ich werde es sicherlich einrichten können." sagte er und war sich sicher, dass er Vespa falls notwendig irgendwie vertrösten könnte.

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    Original von Lucius Aelius Quarto
    “Ich habe mit dem Imperator Caesar Augustus gesprochen.“, begann Aelius Quarto in gedämpftem Tonfall zu erzählen.
    “Und ich habe ihm deinen Namen genannt, dich gelobt und empfohlen. Er vorher schon Gutes von dir gehört. Von Caecilius Crassus, glaube ich. Als er dann meinen Vorschlag hörte, dich zum neuen Procurator a libellis zu ernennen, hat er sofort zugestimmt und alles weitere in meine Hände gelegt.
    Also... die Ernennungsurkunde wurde schon ausgefertigt. Praktisch bist du schon im Amt. Ich hoffe, diese Nachricht ist für dich ein Grund mehr zur Freude, an diesem schönen Tag.“


    Balbus hörte aufmerksam zu und in der Tat war es für ihn ein Grund zur Freude. Und er war sich sicher, dass auch seine Braut sich sehr darüber freuen würde.
    "In der Tat ist das ein weiterer Grund zur Freude. Ich danke dir dafür, dass du mir dies ermöglicht hast." sagte er dann. "Ich nehme an ich soll mich dann übermorgen, also wenn alle Feierlichkeiten vorbei sind, im Palast einfinden und mein Amt antreten?" fragte er noch vorsichtshalber.

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    Original von Lucius Aelius Quarto
    Inmitten des Trubels, der unweigerlich mit dem Eintreffen der vielen Hochzeitsgäste ausgebrochen war, nahm Aelius Quarto den Bräutigam kurz zur Seite.
    “Der Zeitpunkt mag unglücklich gewählt sein, mein lieber Prudentius. Ich entschuldige mich, aber bitte dich: Schenke mir einen kurzen Augenblick. Ich lasse dich auch gleich wieder frei.“


    Balbus nickte und übergab die Begrüssung der Gäste kurz in Vespas Hände um Quarto seine Aufmerksamkeit zu schenken. Er war gespannt, worum es ging.


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    Original von Decima Calvia
    Calvia unterbrach Avitus, ehe er weiter einzig die politische Seite dieser Verbindung ansprach.
    >Was mein Gatte sagen will, ist, dass wir uns freuen, hier zu sein, an diesem für euch wichtigen Tag. Wir möchten euch beiden Glück und Wohlergehen wünschen. Und bitte, nehmt dies bescheidene Geschenk<


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    Original von Lucius Artorius Avitus
    "Genau das wollte ich sagen"
    Avitus ließ sich nichts anmerken, aber der Seitenhieb eben war seiner Meinung nach unnötig gewesen.
    "Alles Gute für euch beide"


    Gut, dass es hier um die Verbindung eines kleinen Hauses mit einem der wichtigsten Häuser des Reiches ging, würde Balbus natürlich nicht abstreiten, auch wenn diese Hochzeit für ihn ganz andere Beweggründe hatte. Ein kleines Schmunzeln musste er allerdings trotz allem unterdrücken, als der Artorier von seiner Gattin ein Wenig an die Leine gelegt wurde. Ob es ihm später auch so ergehen würde?
    "Artorius, Decima, ich danke euch beiden und freue mich, dass ihr hier seid." antwortete er dann mit einem Lächeln.

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    Original von Gaius Caecilius Crassus
    Prudentius und Aelia, es ist mir eine Freunde mit euch diesen Hochtag begehen zu dürfen. Ich wünsche euch beiden für die Zukunft alles erdenklich Gute. Möge eure Vereinigung fruchtbar und zu eurer beiden Vorteil sein. Crassus machte eine kurze Pause und bedachte die beiden mit einem zuversichtlichen Lächeln. Darf ich euch meine bezaubernde Begleitung vorstellen? Caecilia Calena, sie ist meine Cousine.


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    Original von Aelia Vespa
    "Ich danke dir für deine Wünsche. Sie sind sehr freundlich. Auch danke ich dir und deiner Cousine für euer Erscheinen zu unseren Ehren."


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    Original von Caecilia Calena
    „Salve Aelia Vespa und Prudentius Balbus. Ich wünsche euch alles Gute für diesen Tag und die weiteren die folgen werden,“ sagte sie leise und lächelte die beiden etwas zurückhaltend an. Hoffentlich waren es gute Worte gewesen.


    Es wirkte fast so, als hätten all die hohen Herren für den heutigen Tag ihre hübschen Cousinen ausgegraben um sich von ihnen begleiten zu lassen. Vielleicht gab es irgendwo ein Nest aus dem am laufenden Band Cousinen herauskletterten. Oder es war alles Taktik und sie wollten sich nur alle untereinander verkuppeln.
    "Caecilius, auch ich danke dir für deine Wünsche und für dein Kommen." sagte er und wandte sich dann an Crassus' Begleitung: "Caecilia, auch dir danke ich und freue mich, dich kennenzulernen."

    Hier war er nun, Tiberius Prudentius Balbus, bis vor sehr kurzer Zeit Princeps Praetorii und jetzt schlicht und ergreifend Civis. Es war schon ein Stück weit eine kleine Erleichterung als er, in eine Toga gekleidet, die Castra Praetoria verliess. Ihm folgten drei Männer, die mit Kisten und Päckchen beladen waren. Einer trug eine Kiste mit den Waffen und der Rüstung des ehemaligen Praetorianers, und die anderen beiden trugen die Geschenke, die er zum Abschied erhalten hatte.
    Balbus grüsste ein letztes Mal die Wachsoldaten und dann ging es auf nach Hause.

    Balbus kam zu jenem Officium, in dem er nun so lange Zeit gearbeitet hatte. Fast hatte er angefangen sich hier tatsächlich wie zuhause zu fühlen. Mehr als nur einmal hatte er darüber nachgedacht, ob er hier nicht einfach ein Bett aufstellen sollte. Doch hatte er es nie getan.
    Etwas wehmütig ging er nun ein letztes Mal durch den kleinen Raum, setzte sich ein letztes Mal an den Tisch und seufzte leicht. Die Papyri, die auf diesem Tisch lagen, durfte er eigentlich gar nicht mehr ansehen und daher stand er schnell wieder auf. Er wollte hier nicht allzuviel tun, sondern nur kurz seine Rüstung ablegen und eine Toga anlegen. Und dies tat er nun auch. Er verstaute die Teile seiner Rüstung in einer Kiste, die hier bereit stand und legte dann die Toga an. Da dies alleine schwer ging, half ihm ein Sklave, der schon seit dem Morgen hier wartete und der nun mit ihm zusammen nach hause zurückgehen würde.
    Der Sklave schulterte die Kiste mit der Rüstung und den Waffen der Prudentiers und dann machten sich beide auf den Weg nach draussen, wo schon die Männer auf sie warteten, die Abschiedsgeschenke bewachten und tragen sollten.

    Balbus nickte. Sie würden sich sicherlich wiedersehen. Vielleicht nicht unbedingt hier in der Castra, zumindest hatte Balbus nicht das Bedürfnis das Schicksal eines Civis zu erleiden, der in die Castra gebracht wurde, aber vielleicht an anderem Ort. Vielleicht im Palast, wenn Quarto für ihn tatsächlich den Weg dorthin frei machen würde. Oder auch irgendwo im Privaten.


    "Da bin ich mir auch sicher." erwiderte er. "Vale Praefect." sagte er dann und verliess das Podest. Ihm folgten jene Männer, die zuvor seine Geschenke herumgeschleppt hatten, denn sie würden sie noch ein wenig für ihn schleppen müssen.
    Er machte sich auf zur Principia, wo er noch ein letztes Mal einen Blick in sein Officium werfen wollte. Und natürlich wollte er dort auch seine Kleidung wechseln, denn nun war er ja ein einfacher Zivilist.

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    Original von Spurius Purgitius Macer
    Nun konnten aber erst einmal die Glückwünsche überbracht werden. "Prudentius Balbus, Aelia Vespa, meine herzlichsten Glückwünsche zu eurer Hochzeit. Mögen die Götter euren gemeinsamen Weg schützen." Etwas kreativeres wollte ihm nicht einfallen und das Standardkompliment an die Braut, dass sie aussehe wie die glücklichste Frau der Welt, wollte er dann nicht auch noch anbringen. Aber dafür konnte er wenigstens noch seine Cousine vorstellen. "Philogenia, meine Cousine", erklärte er kurz und deutete mit einem Lächeln in ihre Richtung.


    Die Reihe der eintreffenden Gäste wanderte langsam an ihnen vorbei und Balbus beschlich das eine oder andere Mal der fragende Gedanke, warum man nicht einfach alle auf einmal mit einem lauten Salve begrüssen konnte. Es wäre sicherlich weniger aufwändig gewesen.
    "Senator Purgitius, ich danke dir, dass du hier bist, um diesen wichtigen Tag mit uns zu feiern. Wir hoffen natürlich sehr darauf, dass die Götter unsere Verbindung segnen und schützen werden." Das sie zumindest damit einverstanden waren, dass die Hochzeit stattfinden würde, hatte der Augur schon bestätigt, alles weitere würde sich ja dann später bei den Opfern zeigen.
    Balbus blickte zu des Senators Begleiterin. "Purgitia Philogenia, auch über dein Hiersein freue ich mich sehr."

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    Original von Marcus Aurelius Corvinus
    "Ein wirklich schöner Tag für die Eheschließung", sagte ich. "Prudentius, wenn du gestattest: Du hast eine wunderschöne Braut." Ich lächelte die blonde Aelia an. "Ich bin Aurelius Corvinus, dies hier ist meine Großcousine Laevina. Meinen herzlichsten Glückwunsch zur bevorstehenden Vermählung euch beiden." Das Geschenk würde es selbstverständlich erst am nächsten Tag geben, wie es Sitte war.


    Die Begrüßung der Gäste war, wenn man von dem was später noch kommen würde absah, einer der anstrengendsten Teile eines Hochzeitstages. Aber natürlich war Balbus tapfer und ging das ganze mit einem Lächeln an.
    "Ich danke dir, Senator Aurelius. Ich muss auch zugeben, dass es mich mit einem gewissen Stolz erfüllt, dieses liebreizende Wesen bald meine Gattin nennen zu dürfen." Er blickte kurz zu Vespa.
    "Aurelia Laevina, es ist mir eine Freude auch dich hier begrüssen zu dürfen." sagte er dann noch, an die junge Begleiterin des Senators gerichtet.

    Damit hatte Balbus jetzt nicht gerechnet. Die anderen Abschiedsgeschenke waren ja mehr oder weniger obligatorisch gewesen, aber ein persönliches Geschenk von Crassus hätte er nicht erwartet und so war er auch ein wenig überrascht.


    Als der Gladius ihm auf dem Kissen präsentiert wurde, betrachtete er ihn einen kurzen Moment und nahm in dann in die Hand. Es war nicht nur ein Schwert, das gut aussah, sondern auch noch eines, dass sehr gut in der Hand lag. Er glitt vorsichtig mit einem Finger über die Klinge.


    "Ich danke dir, Praefect." sagte er und legte den Gladius wieder auf das Kissen. Er würde ihn beim Verlassen der Castra natürlich verpackt bei sich tragen, denn er hatte nun kein Recht mehr darauf innerhalb der Stadt eine Waffe zu tragen.


    "Wenn du erlaubst, würde ich dann jetzt gern mein Officium räumen und die Castra als Zivilist verlassen." sagte er.

    Auch Balbus nahm einen Schluck und genoss für einen kurzen Moment den Geschmack, der vieles von dem übertraf, was er in letzter Zeit getrunken hatte. Er musste wohl doch mal die Sklaven in den Weinkeller schicken um nachzusehen, ob dort nicht irgendwo der eine oder andere Wein aus Hispania versteckt war.


    "Ein sehr großzügiges Geschenk, Senator, ich danke dir."

    Balbus hatte keine Ahnung, wer genau die Dame war, vermutete jedoch, dass sie zur Familie gehörte, da sie aus den privaten Bereichen des Hauses kam. Glücklicherweise löste sich das Problem mit dem fehlenden Namenswissen dadurch auf, dass Vespa sich zuerst äusserte. So konnte Balbus vom Wissen seiner baldigen Frau profitieren und sagte lächelnd:


    "Salve, Aelia Caenis. Auch ich danke dir für deine Wünsche und freue mich, darüber, dass du hier bist."