"Und ich freue mich schon auf dein Kommen, Aurelius." erwiderte er, als der Senator sie verliess.
Dann wandte sich Balbus dem Quaestor zu.
"Quaestor Aurelius, da du sicherlich bereits mitbekommen hast, warum ich hier bin, lass mich mich kurz fassen." sagte er.
"Auch dich möchte ich zu meiner bevorstehenden Hochzeit einladen."
Beiträge von Tiberius Prudentius Balbus
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Der Ianitor nickte und gab dem Händler zu verstehen, dass er einen Moment warten sollte. Dann verschwand er wieder hinter der grossen Tür und es passierte ein paar Minuten lang nichts.
Dann öffnete sich die Tür wieder und neben dem Ägypter tauchte nun auch ein Grieche auf.[Blockierte Grafik: http://de.geocities.com/crazyl…iumRomanum/maiordomus.png]
Alexandros war durch einen Sklavenjungen, der den Herren auf dem Markt begleitet hatte, bereits informiert worden und hielt daher in seiner Hand einen Geldbeutel. Diesen übergab er an den Sklavenhändler und liess diesen den Sklaven von seinen Fesseln befreien.
Als der Händler und seine Schergen dann gegangen waren, wandte er sich dem Sklaven zu und sagte:Folge mir.
Er deutete auf die offene Tür und führte den Germanen dann in die CULINA. -
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Alexandros führte den neuen Sklaven in die Culina und wies ihn an auf einem Hocker, der an dem Tisch in der Mitte stand, Platz zu nehmen.
Bist du hungrig? fragte er ihn und hielt ihm ein Stück Brot hin. -
"Ich werde es entsprechend arrangieren." sagte er und nickte dabei leicht.
Es würden ja sowieso vermutlich mehr Praetorianer dort anwesend sein als Gäste, schliesslich war der Palast einer der natürlichen Lebensräumen der Praetorianer. -
"Bisher hat sie mein Leben sehr bereichert und ich bin mir sicher, dass sich das nicht gross ändern wird." sagte er und verdrängte aufkommende Bilder von herrischen Hausfrauen.
"Am zehnten Tag vor den Kalenden des Oktobers [22.09.]. Und beginnen wird das ganze natürlich im Hause der Aelier."
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"Ihr Name ist Aelia Vespa." sagte er und da er nicht wusste, ob Avitus mit dem Namen irgendetwas verbinden konnte, fügte er noch hinzu: "Sie ist eine Nichte des Consuls."
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"Artorius Avitus, sei auch du mir gegrüsst." erwiderte er, als der Artorier eintrat. "Ein wirklich schönes Haus."
"Lediglich eine kleine Privatangelegenheit." sagte er und nahm auf einem der angedeuteten Stühle Platz.
"Ich werde bald Heiraten und möchte dich und natürlich auch deine Gattin, dazu einladen."
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Balbus überlegte kurz und sagte dann: "Sie hat ein reges Interesse an Kunst und sie kann Stunden damit verbringen zu lesen."
Vermutlich hatte sie die Zeit, als sie mit ihm in Germania war, nur so gut überstanden, weil sie genug Lesestoff dabei hatte."Wir brauchen noch einen Auguren für die morgendlichen Auspizien, aber ansonsten sind wir auf dem Gebiet gut versorgt."
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Sim-Off: Da ich euch alle zwar unheimlich gern hab, ich die Angelegenheit aber dennoch langsam mal ad acta legen würde, komm ich jetzt einfach dazu, auch wenn ich eigentlich Flamma erst noch die Möglichkeit einer Reaktion geben wollte...
Balbus war einfach nur erschöpft und hatte die ganze Angelegenheit satt. Auch das Genörgele seines Ianitors hatte das ganze nicht unbedingt besser gemacht und wo grummelte er ein klein Wenig, als er das Atrium betrat, in dem noch immer alle versammelt waren.
"Salvete." grüsste er alle. "Ich hoffe, meinen Gästen fehlt es an nichts?" -
Balbus folgte folgsam ins Atrium und begann dort dann zu warten.
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Schraubzieris, der kleine Ägypter, öffnete langsam die Tür und betrachtete die dort stehende kleine Gruppe argwöhnisch.
Ja bitte? fragte er dann in seiner charmanten Art. -
Balbus grüsste Ursus ebenfalls knapp, als dieser eintrat. Ihm würde er sich als nächstes zuwenden.
"Natürlich ist mir dies klar. Aber ich hoffe, dass du hinterher nur positives zu berichten hast." sagte er ebenfalls scherzhaft.
"Am zehnten Tag vor den Kalenden des Oktobers [22.09.]. Und beginnen werden die Feierlichkeiten im Hause der Aelier." sagte er. -
Balbus hatte alles erledigt was es im Falle der Duccier zu erledigen gab und kam dann ebenfalls zu seinem Haus, dass mittlerweile mehr einer Herberge glich, wie ihm sein Ianitor klagte.
Balbus tat das Klagen des Ägypters mit einem Lächeln ab und betrat das Haus. -
Balbus nahm wieder Platz. Die Antwort des Aureliers brachte ihn kurz zum Schmunzeln, denn fast wirkte es so, als befürchte er Konsequenzen wegen der Erwähnung der Hochzeit.
"Nun, wie du helfen kannst ist recht einfach. Es wäre mir eine Freude und auch Ehre, wenn du ein Teil der ach so geheimen Gästeliste wärst." sagte er. -
Damit war das ganze für Balbus erledigt und er wandte seine Aufmerksamkeit schon wieder anderen Dingen zu und ging weiter.
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Balbus hatte gerade einen kleinen Schluck Wasser getrunken, als der Senator das Atrium betrat. Balbus erhob sich, denn das gebot schon der Respekt vor einem Senator. "Senator Aurelius, die Ehre ist ganz auf meiner Seite." sagte er. "Was mich zu dir führt ist die letzte Ausgabe der Acta und in Verbindung damit auch meine Hochzeit."
Er lächelte ein Wenig.
"Die Hochzeit hat es ja erstaunlicherweise zu einer Erwähnung in der Acta geschafft, auch wenn der verantwortliche Schreiber ein klein Bisschen den Anschein erweckte über die Geheimniskrämerei enttäuscht zu sein. Und um dagegen etwas zu tun, bin ich hier." -
Und während der Sklave zur Seite trat um mit dem Gallier draussen zu warten, trat der zivilisierte Praetorianer ein und folgte dem Türwächter.
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Balbus folgte ins Atrium, während seine beiden Begleiter direkt hinter der Porta stehen blieben um dort zu warten.
Balbus nickte und nahm Platz, wobei er das Angebot der Sklavin mit dem Wunsch nach etwas Wasser quittierte. Und dann wartete er und schaute sich dabei ein wenig um. So oft er schon patrizische Villen durchsucht hatte, hier war er doch noch nie gewesen.
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Und natürlich folgte man folgsam. Balbus etwas folgsamer, denn sowohl der Sklave als auch der Leibwächter waren es nicht unbedingt gewohnt, dass sie ebenfalls eingelassen wurden. Doch bei Patriziern war bekanntlich alles etwas anders.
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Und ebenso höflich antwortete der Sklave.
Mein Herr, Prudentius Balbus, würde gerne den Senator Aurelius Corvinus und den Quaestor Aurelius Ursus sprechen, sofern diese zugegen sind und etwas Zeit haben.