Beiträge von Tiberius Prudentius Balbus

    Balbus war nun schon den zweiten Tag in dieser wichtigen Angelegenheit unterwegs. Seit dem ersten Mal waren schon einige Tage vergangen und es galt nun, die restlichen Punkte seiner Liste abzumarschieren. Und natürlich marschierte er auch heute in einer seiner besten Togen durch die Strassen Roms, denn auch wenn die zweite Hälfte der Liste nicht unbedingt nur die wichtigsten Männer und Frauen Roms enthielt, war die Angelegenheit natürlich noch immer von ungebrochener Wichtigkeit.
    Und auch der Sklave und der gallische Leibwächter waren wieder mit von der Partie, als man die Villa Aurelia erreichte, wo der Sklave kräftig an die Tür klopfte.

    Balbus war nun schon den zweiten Tag in dieser wichtigen Angelegenheit unterwegs. Seit dem ersten Mal waren schon einige Tage vergangen und es galt nun, die restlichen Punkte seiner Liste abzumarschieren. Und natürlich marschierte er auch heute in einer seiner besten Togen durch die Strassen Roms, denn auch wenn die zweite Hälfte der Liste nicht unbedingt die wichtigsten Männer und Frauen Roms enthielt, war die Angelegenheit natürlich noch immer von ungebrochener Wichtigkeit.
    Und auch der Sklave und der gallische Leibwächter waren wieder mit von der Partie, als die Schritte nun zum Haus der Artorier gelenkt wurden, wo der Sklave kräftig an die Tür klopfte.

    Ein Sklave brachte einen Brief nach Germania vorbei.



    Prudentia Aquilia
    Casa Prudentia
    Mogontiacum
    Germania Superior



    Salve Aquilia,


    ich grüsse dich. Ich schreibe dir aus zwei Gründen. Zum einen möchte ich dich über eine Neuigkeiten hier in Rom informieren. Ich werde gegen Ende des Monats heiraten. Es wird sicherlich ein recht grosses Fest, denn wenn man den Gerüchten in der Stadt Glauben schenkt, handelt es sich um die Hochzeit des Jahres. Ich bin mir zwar sicher, dass die Gerüchteküche ein wenig enttäuscht sein wird, aber wer bin ich, dass ich den Gerüchten widersprechen würde?
    Nun zum zweiten Grund meines Schreibens, der dich vielleicht nicht erfreuen wird. Ich möchte, dass du nach Rom kommst. Vor allem natürlich um der Hochzeit beizuwohnen. Zum anderen aber auch, weil ich denke, dass du jetzt in einem Alter bist, in dem es notwendig wird, dass du eine gewisse Zeit in Rom verbringst. Und im Anbetracht der Stellung unserer Familie ist es auch notwendig dich auf ein Leben in der römischen Gesellschaft vorzubereiten. Es geht einfach nicht mehr, dass du als Wildfang der Familie in Germania durch die Wälder geisterst. Mein Vater würde dies sicherlich ebenfalls so sehen.
    Daher bitte ich dich, dich möglichst bald auf den Weg nach Rom zu machen.


    Ich erwarte dich hier.


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    ANTE DIEM VIII ID SEP DCCCLVIII A.U.C.
    (6.9.2008/105 n.Chr.)
    Casa Prudentia Romana, Roma



    Sim-Off:

    Bitte von der Wertkarte.

    "Etwas Wasser, danke." sagte er.


    "Da ich dich allerdings auch nicht zu lange in Beschlag nehmen möchte, werde ich am besten direkt zu dem kommen, was mich zu dir führt.
    Ich werde in nicht allzuferner Zukunft heiraten und möchte dazu auch dich, als langjährigen Freund meines Vaters, gerne einladen."

    Der prudentische Sklave antwortete: Mein Herr, Prudentius Balbus... Er deutete kurz auf Balbus. ... würde gerne den Senator Matinius Agrippa sprechen, sofern er zugegen ist.


    Balbus wartete wie immer im Hintergrund.

    "10 Aurei für einen Sklaven dem erst noch eine zivilisierte Sprache beigebracht werden muss?" Balbus lachte. "Du hast wohl zu lange bei Titus Tranquillus zugesehen. Ich gebe dir 7 Aurei."

    "Wieviel?" fragte Balbus. Sich gut artikulieren konnte der Sklave ganz offensichtlich nicht, aber das war im Moment auch nicht so wichtig. Es würde ja noch ein wenig dauern, bis die junge Aquilia in Rom eintreffen würde und bis dahin konnte der Germane sicherlich noch eine Menge lernen.

    Balbus hatte sich schon lange abgewöhnt selbst auf den Sklavenmärkten einzukaufen, doch heute war er in einer wichtigen Mission unterwegs, die er nur selbst meistern konnte. Es galt einen ganz besonderen Sklaven zu finden. Einen Sklaven für die junge Aquilia, die er bald von Germania hierher rufen würde. Einen Sklaven, der sie an ihre germanische Heimat erinnerte und in dem sie vielleicht soetwas wie einen Vertrauten finden konnte und der gleichzeitig auch in der Lage war auf sie aufzupassen und sie unter Kontrolle zu halten.
    Da die letzten Waren, die er bei Titus Tranquillus gekauft hatte eine solche Enttäuschung waren, hatte er beschlossen sich einmal bei den anderen Händlern umzusehen. So kam er zu diesem Stand, den ihm ein Bekannter empfohlen hatte und betrachtete die Waren. Der Händler pries unter anderem auch einen Germanen an, was zumindest schon mal der Zeilgruppe entsprach, die Balbus suchte.
    Er betrachtete ihn einen Augenblick. Er war nicht unbedingt das hübscheste Exemplar, doch war das zum einen nebensächlich und zum anderen konnten ein Bad und frische Kleidung oft Wunder wirken.


    "Händler, woher stammt dieser Germane?" fragte er und deutete auf Kjeld. "Und was genau kann er alles?"

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    In den meisten Häusern Roms wäre es sicherlich ungewöhnlich gewesen einen Praetorianer an der Tür zu sehen. Zwei Praetorianer in relativ kurzem zeitlichen Abstand wären vermutlich ein schlechtes Zeichen, doch an dieser Tür waren die schwarzen Milites nichts besonderes.
    Die Tür wurde geöffnet und der Ianitor Schraubzieris schaute heraus.


    Ja bitte? fragte er, auch wenn das Erscheinen eines Praetorianers zu genau diesem Zeitpunkt darauf hindeutete, dass es wieder um die junge Germanin ging.

    Zitat

    Original von Spurius Purgitius Macer
    "Vielleicht eine eher unkonventionelle Art, seine Soldaten zu testen, aber wenn man sich auf diese Weise nebenbei über ihre Fähigkeiten informieren kann, ist doch allen geholfen", grinste Macer. Dann bewegte er sich wieder in Richtung der Tür des Arbeitszimmer, da er annahm, dass das Gespräch seinem Ende entgegen ging. "Nun, dann sehen wir uns also spätestens in einem Monat. Oder gibt es sonst noch etwas?" Er selber hatte keine Fragen, weder an ihn privat noch bezüglich dienstlicher Belange.


    Balbus folgte natürlich dem dezenten Hinweis in Richtung Tür. "Derzeit eigentlich nicht. Und ich möchte dich natürlich auch nicht noch länger von deinen Pflichten abhalten, Senator. Ich danke dir dafür, dass du mir etwas deiner Zeit geopfert hast."