"Nein, das war alles, womit ich euch behelligen wollte. Ich danke nocheinmal für eure Zeit." sagte er und machte sich dann daran sich zu verabschieden um das Haus der Germanica nicht länger mit seiner Anwesenheit zu belasten.
Beiträge von Tiberius Prudentius Balbus
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Balbus nickte, verabschiedete sich und liess sich dann zur Tür geleiten.
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Original von Spurius Purgitius Macer
Mit so einer direkten Nähe zum Kaiserhaus hatte Macer nicht gerechnet. Andererseits musste er zugeben, dass er mit dem Namen Aelia Vespa allgemein nicht allzu viel anfing und die Nähe zum Kaiserhaus damit dann doch wieder relativ unbedeutend schien. "Du durftest dich selber auf deine Vertrauenswürdigkeit hin untersuchen und mussten das die Kollegen tun?" scherzte er dann, da er annahm, dass bei solchen Hochzeiten in der näheren Umgebung des Kaisers die Prätorianer umfangreiche Ermittlungen anstellten.
Balbus musste grinsen. "Ich persönlich habe mich nicht untersucht. Und wenn meine Kollegen dies getan haben, dann werde ich die entsprechenden Männer am besten für eine Beförderung vorschlagen, denn sie waren dabei absolut unauffällig." sagte er. -
"Dann danke ich dir auf jeden Fall schon mal dafür." sagte er.
"Dann bleibt mir eigentlich nur noch eins. Nämlich dich zu meiner Hochzeit einzuladen."
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Balbus überlegte einen Moment. Es gab im Haus der Prudentier seit jeher vor allem gallische und ägyptische Sklaven und er wusste nicht genau, ob einer von ihnen schon mal etwas entsprechendes gemacht hatte. Doch er nickte.
"Ich denke, dass meine Sklaven das hinkriegen sollten." sagte er. -
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Balbus Blick folgte dem Quartos zu den Büschen, doch dessen Kommentar konnte er durch diesen Blick nicht bestätigen. Er war einfach der falsche Prudentier für Gespräche über Gartenpflanzen, dafür wäre sein Vater besser geeignet gewesen. Er seufzte kaum hörbar.
"Er wird sich sicherlich erholen und im nächsten Jahr wieder in voller Pracht stehen." kommentierte er laienhaft.Nach einem kurzen Moment des Schweigens sagte er dann: "Senator, es war mir wie immer eine Freude mit dir zu sprechen, doch leider muss ich dich nun auch langsam wieder verlassen. Der Dienst in der Garde hält derzeit noch einen recht straffen Tagesplan für mich bereit und ich fürchte, dass mein nächster Termin schon bald beginnt."
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Zitat
Original von Spurius Purgitius Macer
"Ich werde das berücksichtigen", deutete Macer vage an. Warum sollte er jetzt auch schon sagen, von wem er sich in über einem Monat begleiten lassen würde? "In welcher verwandtschaftlichen Nähe steht deine Braut zum Kaiserhaus?", erkundigte er sich dann noch, da er soetwas natürlich wie immer nicht im Kopf hatte."Sie ist eine Nichte Valerians." antworttete er. Es war ihm in den letzten Tagen, m Zuge der Hochzeitsvorbereitungen, erst richtig bewusst geworden, dass ihn die Heirat in ein verwandtschaftliches Verhältnis zur kaiserlichen Familie brachte. Natürlich hatte er bei der Verlobung gewusst, dass sie Quartos und damit auch Valerians Nichte war, doch war damals bei weitem nicht abzusehen, dass er so bald den Thron besteigen würde.
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Das war sicherlich die einzige Gelegenheit sich Dinge schenken zu lassen, die ein normaler Mensch sich niemals hätte leisten können, schliesslich fragte hier nicht irgendwer, sondern einer der reichsten Männer Roms nach Wünschen. Doch Balbus hatte leichte Skrupel sich hier das Blaue vom Himmel herunterzuwünschen, denn seine Mutter hatte ihn stets zur Bescheidenheit ermahnt.
So schüttelte er leicht mit dem Kopf. "Wir haben keine besonderen Wünsche." sagte er. -
Balbus nickte. "Dafür danke ich dir. Und ich denke, deine Nichte wird sich darüber sogar noch ein kleines Bisschen mehr freuen."
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Balbus nickte. Dann, nach einem kurzen Salutieren, verliess er das Officium.
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Balbus nickte. Das sich Flamma nicht im Carcer befand erwähnte er nicht. Die dort wachenden Milites würden entsprechend instruiert werden, so dass sie bezeugten, dass sie die Nacht dort verbracht hatte.
Eine Kleinigkeit musste er jedoch noch fragen.
"Soll ich trotzdem noch eine Nachricht nach Germania vorbereiten?" fragte er. -
"Derzeit befinden sich vier Mitglieder der Gens Duccia in Rom. Der Miles Duccius Eburnus hier in der Castra, Duccia Flamma und der angehende Priester Duccius Verus, die beide in der Casa Duccia leben. Darüberhinaus lebt eine Duccia Clara im Haus der Aurelier, die jedoch von ihrer Familie verstossen wurde und den Namen Duccia nur noch pro forma trägt." begann er.
"In der Casa Duccia leben darüber hinaus noch ein Custos Corporis und ein weiterer Sklave."Er überlegte kurz. "Duccius Verus ist gemeinsam mit Duccius Eburnus in Rom eingetroffen. Duccia Clara kam erst vor wenigen Tagen gemeinsam mit dem Custos Corporis hier an."
"Bei der Durchsuchung wurde nichts verdächtiges gefunden. Die Casa befindet sich allerdings allgemein in einem eher baufälligen Zustand, da den hier ansässigen Ducciern die finanziellen Mittel fehlen."
Ein weiterer Moment des Überlegens.
"Es gab keine Hinweise darauf, dass irgendein Mitglied der Gens Duccia romfeindliche oder sonstig auffällige oder gar verräterische Absichten hegt." -
Natürlich hatte Avarus Recht damit, dass es eigentlich eine Einladung von Quarto war, doch so wollte Balbus das ganze nicht im Raum stehen lassen.
"Es war auch der Wunsch meines Vaters, Prudentius Commodus, die wichtigen Mitglieder der Gens Germanica bei dieser Feier anwesend zu wissen." schob er daher kurz ein.
"Am zehnten Tag vor den Kalenden des Oktobers (22.09.) und entsprechend der Tradition werden die Feierlichkeiten im Haus der Aelier beginnen." sagte er.
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Und das tat der Princeps dann auch. So trat er vor den Tisch des Praefecten und salutierte kurz.
"Praefect, ich bin gerade von der Durchsuchung der Casa Duccia zurückgekehrt."
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"Dann möchte ich dir auch gar nicht mehr von deiner Zeit rauben." sagte er. "Ich weiss, du bist ein beschäftigter Mann."
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Nachdem er bei den Ducciern war, begab sich Balbus zum Officium des Praefecten um diesem Bericht zu erstatten.
So liess er sich dann von des Praefecten Vorzimmerscribas anmelden.
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"Am zehnten Tag vor den Kalenden des Oktobers. (22.09.)." sagte er. "Die Feierlichkeiten beginnen wie es Tradition ist im Haus der Aelier. Und die Einladung gilt natürlich auch für etwaige Begleitung."
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"Procurator a libellis..." wiederholte er langsam und nickte leicht.
"Ein ehrenvolles Amt und eines, das zu übernehmen ich mir vorstellen könnte." sagte er. -
Balbus nickte. "Doch, eben jene."