Beiträge von Lucius Annaeus Florus

    Zitat

    Original von Flavus Cornelius Aemilius
    Ööhh...
    ich dachte eigentlich an eine Art "stempel" auf dem das Siegelmuster eingearbeitet war... ... hab ich einfach mal so angenommen das gäbe es...


    Kann schon sein, doch ich habe noch nie einen solchen Fund gesehen. ;)

    Fleissig notierte ich mir diese Aussage.


    Danke! Und du bist sicher, nichts ausgelassen zu haben?


    Na gut, der Hinweis auf einen klugen Mann, der ist nicht ganz sauber, aber so auch einiges Weitere.


    Ich sehe schon, hier wird wohl ein Militärgericht tagen müssen.

    Nun also rein sprachlich ist das Siegel das Resultat welches entsteht, wenn man den Siegelring in den Siegelwachs drückt.


    Ich denke, hier ist bei Siegel eben so etwas wie die offiziellen Siegel-Images gefragt, bei Siegelring vielleicht ein Bild eines Ringes mit eingelegter Gemme, dazu dann ein Bild von dem, was in der Gemme eingraviert ist? ?(

    Tönt ganz nach seiner impulsiven Art, ja. Ich werde noch heute packen und heute Abend reisen!


    Doch bitte, schildere mir so genau als möglich was wer wann gesagt hat. Ich werde protokollieren und damit schon eine Aussage von dir haben.

    Ich prüfte vorsichtig das Siegel und fand nichts, was an der Echtheit zweifeln liess.


    Nun, und du sagtest, der Hafenkommandant habe nicht nach diesem Schreiben gefragt?


    Was hat er denn überhaupt getan? Schildere mir bitte so genau als möglich den Hergang.

    Gut, ich bin froh, dass du in unserer konservativen Einstellung kein Problem siehst, denn auch ich kenne dich und damit auch deine Gens nur sehr flüchtig.


    Was Andreia angeht, ja das ist ihr Name, so ist sie hier. Sie ist eine Angestellte in diesem Haus, keine Sklavin, sondern eine freie Peregrina, die Lohn für ihre Dienste bekam.


    Soll ich sie rufen?

    Dann bitte ich dich im Namen meines Bruders darum, dir die Unterlagen durchzusehen und die Übungen zu lösen.


    Alle Schüler welche auf Korrekturen warten möchte ich um Geduld bitten, mein Bruder ist gerade sehr beschäftigt.

    Gut, gut! Ich habe mir nur gerade überlegt, was denn meinen Offizier dazu hätte bewegen können, dich a) aus dem Castellum werfen zu lassen und b) dich auch gleich mit einem Eintrittsverbot zu belegen.
    Da konnte ich mir eigentlich nur vorstellen, dass er sich durch einen Zivilisten in seinem Rang bedroht oder beleidigt gesehen hat, aber das ihr ja alle zum Militär gehört, kann dies wohl kaum sein.


    Was den Befehl angeht, so gibt es diesen sicherlich schriftlich? Solch wichtige Dinge sind meist schriftlich geregelt, oder nicht?

    Das würde ich eher als wenig ansehen. DA kann man bei einer grossen Gens bis zu 500 gehen ohne schlechtes Gewissen.


    Schau mal, was auf den Mercati Traiani für einen Sklaven bezahlt wird ;)
    Bis über 2000 Sesterzen, also kannst du da ruhig auch bis 1000 rauf für komplizierte Dinge. Der Kunde handelt dann schon, wenn es zuviel ist ;)

    Interessiert hörte ich zu. Dann hat also Torquatus das eiserne Regime in meiner Abwesenheit, da würde wohl einiges auf mich warten.


    Soso! Doch informiere mich bitte erst einmal über folgende Dinge:
    - Der Cursus Publicus ist doch noch immer eine militärische Einrichtung, oder? Persönliche Briefe nichtmilitärischen Ursprungs sind gebührenpflichtig, oder?


    - Wer gab den Befehl, in jedem Stützpunkt eine Poststelle zu eröffnen?

    Das ist richtig und ich freue mich sehr über dein Angebot. Nur bin ich etwas erstaunt, dass du einfach so deine Bereitschaft erklärst, ohne die Dame gesehen und gesprochen zu haben, ohne zu fragen was denn da eventuell an Verpflichtungen auf euch zukommen könnte, et cetera.


    Wie du weisst, sind wir Annaeer da ja sehr konservativ und traditionsbewusst, wobei gerade ich nicht weiss, wie das bei euch aussieht.

    So, dann bitte mach es dir bequem, die Leckereien sind zum Naschen gedacht, die werden jeden Halbtag erneuert, da man nie wissen kann, wann und ob man Gäste erhält.


    Womit kann ich, Lucius Annaeus Florus, Kommandant der Classis Germanica denn dienen?


    Wärend ich sprach schenkte ich ein, entledigte mich meiner offenen Haussandalen und legte mich gemütlich hin.