Beiträge von Sextus Duccius Parfur

    Igrendwie hatten es alle mit seinen Haaren, Sextus verdrehte innerlich die Augen.


    "Nee, auf der Flucht war ich nicht, denkst du ich lass mich so leicht erwischen?", er grinste. "Nein, ich war irgendwie in Gedanken.", Sextus zuckte mit den Schultern. "Da hab ich nicht aufgepasst und... naja, du hast das Ergebnis ja gesehen.", er grinste verlegen.


    "Aber wo ist dein Liktor denn abgeblieben?", Sextus schaute sich um, als würde der Liktor gleich um die Ecke lauern.


    Hinter seinem Rücken schüttelte er leicht die Hand. Das brannte wirklich ganz schön! Er hatte alle Mühe keine Grimasse zu ziehen.

    "Mpf...", war das erste, was er auf Aquilias Worte erwiederte, das brannte vielleicht! Dann aber raffte er sich zu mehr auf.
    "Furus hab ich in der Casa gelassen, ich hoffe erstellt nichts an und bleibt möglichst unauffällig. Als ich weg gegangen bin hat er noch geschlafen.", Sextus verdrehte die Augen, gut er schlief selber auch recht viel, aber Furus übertrieb es ein bisschen.
    "Und ich danke dir trotzdem, dass du mir geholfen hast. Auch wenn das Tuch etwas... unangenehm ist.", er betrechtete sich das weise Stück stoff nochmal kurz, ein roter Fleck machte sich ebreit darauf breit, und Sextus lies schnell de Hand sinken. Wenn er es nicht sah und nicht dran dachte, würde es wohl am schnellsten aufhören, so hoffte er.
    "Und das mit dem zum Tode verurteilt, ich glaube nicht, dass das so schnell der Fall sein wird. Normalerweise pass ich auf mich auf.", er zwinkerte Aquilia zurück.
    "Aber was machst du eigentlich schon wieder ohne Begleitung draußen?" fragte Sextus."Nicht, das ich mich nicht freuen würde, im Gegenteil..."

    Sextus hatte sich inzwischen aufgesetzt und hielt sich die blutende Hand, während er dem Gekeife der Marktfrau zuhört, immer wieder Entschuldigungen murmelte. Mittlerweile hatte er sich den Splitter aus der Hand gezogen, doch das hatte den Schnitt nur dazu gebracht noch heftiger zu bluten. Es war zwar nichts gefährliches, aber angenehm war es nicht.
    Da hörte er auf einmal eine bekannte Stimme, die ihn rief.
    Er schaute auf und erkannte Aquilia. Ein erleichtertes lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit.
    Und als Aquilia noch versprach den Kug samt Inhalt zu ersetzen, atmete er hörbar aus und lächelte ihr dankbar zu. Die Maktfrau schien sich damit zufrieden zu geben, auch wenn sie nicht gerade begeistert schien, dass sie ihr Opfer verloren hatte. "Dein Gesicht merk ich mir!", meinte sie zu Sextus.
    Dieser stand auf und wickelte sich die Hand rasch und lose in ein Tuch, das er dabei hatte. Mit einem letzten Blick und einem "Entschuldigung" zu der Händlerin, ging er zu Aquilia und sagte: "Danke, jetzt steh ih ganz schön bei dir in der Schuld."

    Sextus schlenderte über die Märkte. Bald würde er wieder nach Germanien müssen...
    Und das schlimmste war, dass er und aquilia nichts ausgemacht hatten wann und wo sie sich nochmal treffen könnten. Unmutig kickte er ein Steinchen weiter. Er sprang einem alten Mann gegen das Bein, was diesen dazu veranlasste Sextus böse anzuschauen. Dieser murmelte ein "'Tschuldigung, war keine Aabsicht" und zwängte sich weiter durch die Menge.
    Sein Blick huschte hin und wieder nach links und rechts, ob er irgendwas besonderes sah, doch irgendwie war er nicht bei der Sache.
    Seine Gedanken schweiften über Flux, dem es anscheinend noch immer schlecht ging über Furus zu Sara, dann zu Selnya, weiter über Flavius und alle Duccias, die jetzt wohl bald kämpfen würden zu Aquilia und wieder zurück zu Flux.
    Alle waren irgendwo anders und ihm schienes nicht vergönnt zu sein alle Menschen bzw Tiere um sich zu haben, die er mochte. Wo er grade an tiere dachte, wo war Loculus eigentlich hin? Am Tag zuvor hatte Sextus ihn noch gestreichel und gefüttert und heute war er wieder mal verschwunden.
    Sextus achtete nicht wirkich darauf, wohin er ging, und wohin er trat, und so kam es, dass er über einen am Boden stehenden Krug stolperte, hinfiel und denKrug mit umschmiss. Der Krug brach dabei natürlich in viele kleine Teile, von denen sich Sextus zu allem Überfluss noch in die Hand rammte, als er versuchte sich abzufangen.
    Der Händler fing sofort an rumzukeifen, was ihm denn einfiele.

    Sextu zog eine Augenbraue hoch. "Wozu wollt ihr das denn wissen?", entkam es seinem Mund. Seine verdammte Neugierde!
    "Aber ich denke, ich könnte das vielleicht herrausfinden, aber einfach ist es nicht. Und eine Garantie, dass ich es überhapt herausfinden kann gibt es auch nicht.", fügte er dann noch nachdenklich hinzu.
    "Und der Preis, wieviel wäre euch diese Information denn wert?"

    Sextus war mit Furus zurück in die Casa gekommen und war sehr verwundert gewesen, dass er Selnya nicht efunden hatte.
    Somit hatte er Furus gebeten in dem Raum zu bleiben, wo Sextus schon die ganze Zeit schlief. Er hoffte, dass der Junge auf ihn hören würde, da er nicht wusste, was die Scribonias zu einem unangemeldeten Gast sagen würden.
    Und dann hatte er sich aufgemacht senya zu suchen. Schließlich war er auf die Familienversammlung hier gestoßen und gerade noch rechtzeitig gekommen, um zu hören, dass es am Mittwoch nach Hispania gehen sollte.
    Unsicher trat er vor.
    "Ähm, entschuldigung. Ich glaube, sie kennen mich noch nicht, ich bin Sextus Parfur und habe Lucia hierher begleitet. Jetzt hab ich vor kurzem einen Brief bekommen, dass ich bald mal wieder nach Germanien zurückkehren sollte und ich wollte fragen, ob ich da mit euch, also der ganzen Familie hier, über Hispania reisen könnte und von dort aus weiter nach Germanien."

    Sextus, Aquilia und Furus waren noch etwas trinken gewesen, leider hatten sie keinen Met gefunden, und so hatte sich Sextus mit Wein begnügen müssen, was im aber nichts weiter ausmachte.
    danach hatte er Furus mit zu sich zu den Scribonias genommen, das feste Versprechen von Aquilia, dass sie sich nochmal sehen würden, hatte er sich natürlicha uch noch geben lassen.
    Aber er fürchtete, dass er nicht mehr lange in Rom bleiben konnte.

    "Du? Aus Germanien? Das ich nicht lache! Du kennst ja noch nichtmal Met!", grinste Sextus.
    "Ich weis, wie ih schon gesagt habe nicht wann es wieder zurück geht, momentan bin ich bei den Scribonias. Kannst ja erstmal dahin mitkommen, kannst bei mir schlafen, ich versteck dich schon irgendwie. Und dann, wenn es wieder nach Germanien geht. Nun, dann müssten wir uns noch was einfallen lassen, wie wir dich mitschmuggeln können. Und dann bei den Duccias, nun ich hab eine eigene Kammer über den Ställen, da kannste schlafen, wenn du willst, da ist es warm und alles."
    Sextus malte es sich schon aus, wie es wäre endlich jemand gleichaltrigen zu haben. Das musste einfach toll werden!

    Sextus lachte."Ich glaube nicht, dass du ganze Krüge davon gebrauchen kannst, einer langt locker für uns beide. Außerdem brauchen wir da nicht einzubrechen, ich wohn da ja quasi.", meinte er immer noch grinsend.
    "Aber mitkommen kannst du meinetwegen gerne. Aber ich weis noch nicht, wann ich zurück muss. Ist alles ein bisschen verzwickt.
    Aber was willst du in Germanien machen? Ich weis nicht, ob die Duccias dich auch aufnehmen können und momentan müsste es da noch zukalt sein Nachts auf der Straße zu schlafen."

    "Hast du vorhin etwa nicht zugehört? Ich hätte gelauscht, was die zwei Unbekanten zu besprechen haben.", Sextus grinste breit. "Ist ne schlechte Angewohnheit von mir."
    "Die Duccias sind die Familie, wo ich vor kurzem Stallbursche geworden bin. Ich bin mit einer von ihnen hier her gereist. Und Germanien, weil ich von dort, genauer gesagt aus Mogontiacum kommen."
    Sextus überlegte kurz: "Reich, ich weis nicht genau, aber sie haben ja einige Bedienstete, also denk ich schon, dass sie nicht gerade arm sind. Einen Vorrt an Met haben sie wohl, weil sie ursprünglich aus dem freien Germanien stammen und das da ausschlieslich getrunken wird. Glaub ich zumindest. Auf alle Fälle hab ich vor kurzem den Met entdeckt und gleich ein bisschen probiert.", er grinste. "Schmeckte echt gut.", fügte er dann noch hinzu.

    "Das ist das absolut leckerste Getränk, das es gibt! Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass du das nicht kennst!?", lachte Sextus. "Wenn wir etwas bekomen können darfste gern mal probieren, und wenn wir hier nichts finden kannste ja mal nach Germanien kommen, da gibts das zu Hauf! Und die Duccias haben einen schönen Vorrat. Da fällt es kaum auf, wenn mal ein Krug fehlt." Sextus grinste.

    "Ja, warum nicht? Ich kenne mich in Rom nicht so aus, was man so großartiges hier machen kann..", Sextus betrachtete Aquilia lächelnd.
    "Was könnte man denn sonst noch tun?"
    Er überlegte, doch fiel ihm nicht all zu viel ein.