Ich werde sehen, was ich amchen kann und versuche so viel wie möglich herauszubekommen. Ich hoffe, dass ich dir im Endeffekt wirklich helfen kann...Sollte ich sonst noch etwas vorher wissen?
Beiträge von Duccia Venusia
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Ein wahres Wort wurde da gesprochen und sie verstand es auch nicht.
Eigentlich sind die Germanen und die Römer sich gar nicht zu unähnlich. Eher das Problem, dass der eine den anderen nicht versteht, führt zu Misverständnissen und schließlich zu den ganzen Schlachten, die geschlagen wurden und wahrscheinlich auch wieder werden. Jedes Volk hat seine Wertvorstellungen, seine Lebensweise seinem Lebensraum angepasst und seine Ideale. Diese sind eben widersprüchlich und was für den römer das Paradies scheint, ist dem Germanen ein Grauß und anders herum. Viel tragen auchd ie Gerüchte zu dem Übel bei. Einem passiert etwas schlimmes, er erzählt es weiter, der nächste schmückt es aus und schon entstehen die abenteuerlichsten Geschichten und ziehen das andere Volk in ein Licht, dass ihm nicht gerecht wird. Aber ich glaube, dass ist für uns müßig das auszudiskutieren. Das zu ändern vermögen nur andere.Sie sah das Schmunzeln der Frau neben sich und schloß daraus, dass es wohl eins ehr lustiges Fest sein müsste. Vielleicht sollte sie mit darauf hinwirken, dass es gefeiert würde. Ihr Interesse war in dieser Richtung nun mehr als nur geweckt.
Mich würde die Teilnahme an solch einer Feier interessieren und jetzt wo so viele Decima noch hier sind und es ja auch nicht mehr so lange hin ist, würde sich doch solch eine Feier durchaus anbieten und eine neugierige Germanin würde das Fest dann auch kennen lernen.
Venusia zwinkerte leicht und grinste breit. Die Vorstellung Spiele zu spielen und das Grinsen Lucillas verrieten eine Menge Spaß dabei.Eine germansiche Hochzeit ist nicht ganz so umfangreich wie die römische. Es wird der Festplatz schön hergerichtet und anch einem Opfer an die Götter wird ein großes Festessen veranstaltet. Am Abend zieht sich das Paar zurück und begeht mit ein paar Zeugen die Nacht. Diese bezeugen dann, dass die ehelichen Pflichten vollzogen wurden und damit ist die Ehe rechtskräftig. Die ehe ist also im Grunde nach dem germanischen Recht auch vollzogen worden.
Obwohl sie viele Fragen beantworten musste, fand sie diese Unterhaltung sehr angenehm. Denn so offen konnte sie bisher kaum mit jemanden übder die Gleichheiten und Unterschiede zwischen Germanen und Römer sprechen und diesmal gab sie nicht nur Wissen weiter sondern bekam auch einiges zurück. Ihr erster Eindruck, dass sie Lucilla mögen würde, bestätigte sich immer weiter.Das Militär war ein Ort an dem man groß werden konnte aber auch viel verlieren. Im schlimmsten Fall sein Leben. Wie oft hatte sie dieses nun schon miterleben müssen und davon gehört? Sie war bei Kriegen von Germaen gegen Germanen dabei und hatte genug von den Kriegen Römer gegen Germanen gehört und dank des Meldereiters, der seine Nachrift überbrachte und dann in ihrem Officium verstarb genug mitbekommen Als Befehlshaber hat man da vielleicht wirklich etwas mehr Glück gegenüber denjenigen, die an vorderster Front kämpfen müssen. Doch aber, ich finde wir sollten uns damit nicht die Gedanken beschweren. Wir haben genug Themen worüber wir noch reden müssen.
Sie hoffte in Lucilla eine gute Inforamtionsquelle unter anderem und vor allem über Magnus gefunden zu haben und die wollte sie irgendwann noch anzapfen.Ihr Blick ging an den Mauern des Tempels empor und sie überlegte angestrengt welchem Gott er geweiht worden war. War es Mars? Hmm... gut möglich oder war dem wirklich so? Oder war es am Ende gar Pluto, Merkur?? Ah jeh...wieso konnte sie sich solch Dinge nicht merken? Aber sie wollte hier ehrlich sein und so gab sie ihr Unwissen zu.
Ich muss dir leider sagen, dass ich dir diese Frage nicht beantworten kann. Entweder habe ich das nie erfahren oder inzwischen vergessen. Ich möchte hier keinem Gott zu nahe treten und einen Falschen benennen, weil ich mich nicht mehr erinnern kann.
Ein entschuldigendes Lächeln widmete sie Lucilla und hoffte, dass sie ihr dies Versehen nachsah. Natürlich würde sie das nachholen und sich bald darüber informieren. -
Jetzt waren bis auf drei weitere Angehörige der Curia erst einmal ein Großteil versammelt. Es fehlten noch Commodus, Sebastianus und Meridius. Doch um den Wartenden die Zeit ein wenig zu verkürzen, wollte sie schon einmal die Vorschlagstexte verteilen.
Während wir noch auf die fehlenden warten, verteile ichs chon einmal die beiden Gesetzesvorlagen. Eine ist von mir die andere von Augustinus. Lest sie euch durch und dann hoffen wir, dass die Fehlenden auch den Weg zu uns gefunden haben.
Jeder bekam also nun zwei Schriftrollen vorgelegt.~ Ordo Decurio - Provincia Germania ~
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§1 Der Ordo Decurionum stellt die Gemeinschaft der honorierten Persönlichkeiten der Provinz Germanien dar.§2 Ein römischer Bürger Germaniens wird in den Ordo Decurionum aufgenommen wenn er:
(1) Zum Dumvir einer Stadt Germaniens bestellt wird.
(2) Vom Statthalter der Provinz Germanien vorgeschlagen wird.
(3) Die Curia Provincialis entscheidet über die Aufnahme in den Ordo Decurio. Hierbei sind auch Militärangehörige zugelassen.
(4) Zur Aufnahme muss ein Standesgeld von jeweils 500 Sesterzen bei Stadt und Provinz hinterlegt sein.
(5) Der Statthalter hat das Vetorecht.§3 Unfrei geborenen und Vorbestraften ist der Zugang zum Ordo Decurionum verwehrt.
§4 Der Pontifex Germanica ist, nach Hinterlegung eines Standesgeldes von 1000 Sesterzen bei der Provinzkasse, ebenfalls Mitglied des Ordo Decurionum.
§5 Den Mitgliedern des Ordo Decurionum sind Ehrenplätze in Theatern und Arenen zu zuweisen.
§6 Die Rangfolge im Ordo Decurionum wird bestimmt durch :
(1) Die Höhe des Amtes
(2) Die Anzahl der absolvierten Legislaturperioden in diesem Amt~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Vorgeschlagen von: Marcus Octavius Augustinus.
Ordo Decurinorum Provinciae Germania
Allgemeiner Teil – Pars Prima
Dem Ordo Decurinorum gehören die Mitglieder der Verwaltung der Provincia Germania an, die sich in ihrem Aufgabengebiet verdient gemacht haben.
§1 Mitgliedschaft - Vorraussetzung
(1) Voraussetzung ist die römische Staatsbürgerschaft und der ständige Wohnsitz in der Provincia Germania
(2) Angehörige der Provincialverwaltung sowie der Regio- und Stadtverwaltungen können in den Ordo berufen werden. Scribae zählen hierzu nicht.
(3) Auch Mitglieder des Cultus Deorum können dem Ordo beitreten.
(4) Es muss ein Standesgeld in Höhe von (noch festzulegen) an die Provinz entrichtet werden
(5) Allen, die nicht zum oben genannten Personenkreis gehören, werden nicht im Ordo aufgenommen.
(6) Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Tode, dem Wechsel in eine andere Provinz oder dem Aufstieg in einen anderen Ordo.§2 Eintrittsmöglichkeiten sowie weitere Vorraussetzungen
(1) Ab dem Amt des Magistratus ist eine Erhebung in den Stand des Ordo Decurinorum möglich. Hierzu gehört die Hinterlegung des Standesgeldes sowie der Vorschlag eines Vorgesetzten zur Ernennung.
(2) Duumviri sowie Comites werden nach Zahlung des Standesgeldes ohne Vorschlag zur Ernennung aufgenommen.
(3) Nach Prüfung des Antrages in der Curia Provincialis wird die Ernennung durch den Princeps Curiae vorgenommen. Dem Legatus Augusti Pro Praetore wird ein Vetorecht zu gesprochen.
(4) Die Rangfolge innerhalb des Ordos wird durch die Höhe des Amtes sowie der Dauer der Amtstätigkeit bestimmt.§3 Sonstiges
Noch hinzuzufügen -
Sie schüttelte mit dem Kopf.
Nein, ich habe es mir nicht anders überlegt. Wenn es dir und deinen Ermittlungen hilft, bin ich noch immer bereit dazu mich mit ihr zu unterhalten.
Ja, bereit war sie, aber ob es wirklich gut war??? Schnell schob sie die Bedenken in den Hintergrund. Daran durfte sie keine Gedanken verschwenden... -
Venusias Augen wurden immer größer...
Sextus ist wieder da? Seit wann...? Hat dieser Kerl doch tatsächlich meine Hochzeit verpasst und dafür soll ich ihn zum Magistrat machen? Also das muss ich mir ernsthaft überlegen.
Gespielt böse sah sie Val an und verschränkte protestierend die Arme vor der Brust. Weitere Worte gab sie erst einmal nicht von sich. Doch hinter dieser gespielten Maske freuete sie sich riesig, dass er wieder zurück war... -
Die meisten von uns stammen aus dem "wilden Germanien". Auch ich bin dort geboren und auch aufgewachsen. Wobei es die meiste Zeit eher in Britannia war. So wir es können, feiern wir noch unsere Feste und versuchen einigen Traditionen treu zu bleiben. Vor allem der Wichtigsten, dem Gastrecht. Ob sie so verschieden sind...?
Venusia machte eine Pause in der sie nachdachte. Waren sie wirklich so grundlegend verschieden oder hatten sie nciht alle irgendwo einen gemeinsamen Kern. Egal ob römisch und germanisch?
Nun sie unterscheiden sich im groben Ablauf nicht wirklich viel. Genau wie die Römer ihre Götter anrufen und ihnen Opfer darbringen, so machen es die Germanen auch. Das Ziel ist auch häufig das gleiche. Schutz für sich und die Familie, gute Ernten oder die Bitte um Erfüllung bestimmter Wünsche. Der Ort ist sehr verschieden. Während römische Opfer meist in den Tempeln stattfinden, haben die Germanen heilige Haine, Felsen, Bäume oder Büsche. Es gibt keine Gebäude in denen man dies durchführt oder wie viele Germanen einen, die Götter in steinernenen Häusern einsperren muss damit sie nicht fortrennen. So viel zu den Gerüchten, die sich überall verbreiten,
sagte sie und lächelte ein wenig. Inzwischen wusste sie es besser aber als Kind hatte sie dies auch geglaubt.
Vom Fest der Pomonia habe ich nur wenig gehört. Es wird so vie ich weiß am ersten Tage des Novembers gefeiert und ist der Fruchtbarkeitsgöttin geweiht, oder? Korrigiere mich bitte, wenn es falsch ist. Ich schaffe ers nur recht langsam mich mit allen römischen Gebräuchen und Festen vertraut zu machen.
Fragend sah sie nun Lucilla an und hoffte da nichts durcheinander gebracht zu haben.
Doch ich weiß nicht, ob wir dies feiern würden. Valentin unser sozusagen Familienoberhaupt hält nich stark an den Ritualen und Bräuchen unserer Vorfahren und Familien fest. Er fand es auch nciht sehr toll, dass ich ausschließlich nach römischem Brauch geheiratet habe. Er hat wesentlich länger in Germanien gelebt als ich und ist somit mit dem Leben noch verbundener als ich.Du wirst sicher lachen,
sagte Venusia als sie nun beim Thema Militär waren.
Viele Männer aus unserer Familie waren beim Militär und ahben es irgendwann verlassen oder sind bei der Erfüllung ihrer Pflichten ums Leben gekommen. Dass ich mal jemanden heiraten würde, der dort ebenfalls tätig ist, habe ich mir nie träumen lassen. Irgendwie schon seltsam, oder?
Sie fand es zumindest so und jetzt wo sie darüber sprach, erinnerte sie sich wieder daran. Sie konnte sich dieses nciht vorstellen, hätte sich auch noch vor einigen Monaten mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Doch es war alles anders gekommen und sie bereute es ganz sicher nicht.Endlich hatten sie nun den winzigen Tempel erreicht und Venusia deutete auf das 2 Meter mal 2 Meter große oder vielleicht doch eher kleine Gebäude?
Hier wie angedroht der Tempelberich. Es ist vom Duumvir angedacht einen größeren Tempel in nächster Zeit errichten lassen. Also recht unscheinbar im Moment wie du siehst.
MIt Rom konnte wohl keine Stadt hier in der Provinz mithalten. Aber das war ihr egal. Sie fühlte sich wohl hier. War das nicht das Wichtigste? -
Sie folgte Scipios Aufforderung und nahm Platz.
Das ist dann wirklich etwas Besonderes,
gab sie zur Antwort um dann im fast selben Atemzug weiter zu sprechen.
Nein, danke ich möchte nichts trinken. Ich hoffe ich störe nicht. -
Heilsa,
grüßte Venusia ihren Cousin.
Nimm doch bitte erst Platz und sage mir wen du ernannt haben möchtest.
Freundlich lächelte sie Valentin an ud fragte sich wo er die ganzen Leute her nahm.... -
Nichts zu danken,
entgegnete Venusia lächelnd.
Ich helfe gern, wenn ich es kann und hier hattest du Glück, dass ich auch erst gerade die Meldungen darüber bekommen habe, sonst hättest du wirklich in den Berichten suchen müssen. Aber sag, kann ich dir sonst noch helfen? -
Kurz musste Venusia überlegen welche Gerüchte Lucilla da im Bezug auf die Männer meinte. So viele kamen hier auch auch nicht her. Doch dann erinnerte sie sich an etwas, dass sie da mal gehört hatte.
Das beruhigt mich ungemein, das jetzt zu erfahren. Du siehst mich wirklich erleichtert.
Nun konnte sie aber nicht mehr ernst sein und lachte ein wenig. Manche Gerüchte warene infach zu lustig um sie ernst aus der Welt zu schaffen und wie Lucilla dieses nun versucht hatte, konnte sie nicht anders.Als Lucialla von diesem Fest erzählte, legte sie selbst die Strin in Falten. Von solch einem Fest hatte sie nciht gehört und sie kannte es auch nciht. Um diese Zeit wurden ganz andere Feste gefeiert.
Es gibt ein Fest, das 12 Tage dauert und wo die Germanen diese Tage auch komplett durchfeiern, aber dieses ist noch fern. Ende OKtober gibt es das Samhain. Zur Wintersonnenwende wird es gefeiert. Das 12 Tägige Fest heißt Mittwinter oder Jul. Hier wird der Beginn des neuen Jahres gefeiert. Aber ich dneke nicht, dass es die Germanen gleich zu Säufern macht, nur weil sie das alte Jahr verabschieden und ein Neues begrüßen und es wird auch nicht nur ausschließlich Bier getrunken. Auch Met gehört dazu.
Sie steiuerte auf den kleinen Tempelbereich weiterhin zu und die Straße führte sie an vielen kleinen und großen Häusern sowie kleineren Geschäften vorbei. Hier verkauften die ansässigen Händler der Stadt ihre Waren weil sie sich noch etwas mehr Umsatz als auf dem Mercatus erhofften oder sie besaßen auch dort noch einen Stand.Bis vor einiger Zeit hätte ich mir auch nicht vorstellen können einmal freiwillig in solchen Mauern einen Teil meiner Zeit zu verbringen, aber nicht selten kommt es anders als man denkt. Darf ich dich fragen, warum du diese Mauern nicht magst?
Es war nur noch ein kleines Stück, das die beiden Frauen von ihrer ersten Station trennte... -
also sollte ich die Geshcichten von den Monstern nicht glauben wenn ich mal wieder nach Hispania komme?
Leise kicherte sie. Es gab wirklich überall diese gruseligen Geschichten um Kinder zu beeindrucken und sie von Dummheiten abzuhalten. Was allerdings spätestens dann ihre Wirkung verlor wenn sie heraus bekamen, dass ihre Eltern dies nur erfunden hatten.
Aber was erzählt man sich denn für Geschichten über die Germanen? Ich meine, die über die hinter dem Limes kenne ich ja, aber gibt es auch so böse über uns hier in der Provinz?
Das war wirklich von Interesse für sie. Denn dies würde auch erklären warum es so wenige hierher zog. Sicherlich so manche Geschichte war natürlich auch schon an ihr Ohr gedrungen, aber vielleicht gab es ja etwas Neues in Rom, dass sie noch nicht kannte.
Ich finde die Idee eines solchen Berichtes sehr schön. Und wenn du schon so begeistert von unserer schönen Provinz bist, dann werden dies sicher auch andere nach dem sie das gelesen haben. Wenn du dabei Hilfe brauchst, ich stehe dir gern zur Verfügung. Ein wenig weiß ich ja auch über die Provinz, das vielleicht hilfreich sein könnte.Langsam setzte sich Venusia nun in Bewegung. Das Mansio lag mitten im Wohnviertel. Von hier aus kam man sehr gut überall hin, da es recht zentral gelegen war.
Ich denke mal, dass ich dir das Castellum der Ala nicht noch einmal zeigen muss und wir dann gleich mit den anderen Dingen wie dem Verwaltungegebäude, dem kleinen Tempelbereich und dem Hafen beginnen können.
Fragend sah sie Lucilla an während sie schon in diese Richtung schnürte. -
Geduldig, wie es ihre Art ist, hatte Venusia vor der Tür gewartet und war sehr überrascht, ob der stürmischen Begrüdßung von Lucilla. Natürlich erwiederte sie diese Begrüßung und machte sich in Gedanken eine Notiz, dass sie daran denken sollte, wenn sie zu ihr ging. Solch Begrüßungen war sie noch nicht gewöhnt und ihr scheinbar unendlicher Redeschwall von Lucilla schien auch nach der Hochzeit zu bestehen. Es war also nicht die Aufregung gewesen. Aber das störte sie nicht. Sie bekam immer mehr das Gefühl, dass sie sehr viel Spaß haben würden und schon ihre erste Aussage zauberte ein breites Schmunzeln in ihr Gesicht.
Von diesen Geistern habe ich auch schon gehört. Aber sie sind dafür da kleine Kinder abzuschrecken. Sie sollen nicht zu dicht an die Ufer gehen oder gar von zu Haus fortgehen. Man kann sich in dem Nebel sehr schnell verlaufen, aber scheinbar erzählt man sie auch gern Besuchern aus den Städten fernab von hier. Diese Geister gibt es nicht, aber ansonstenhat er Recht. Dieser Nebel hängt tatsächlich im Herbst jeden Morgen über den Flüssen. Doch wenn die Sonne wie heute sich ihren Weg durch ihn kämpft, ist er schnell vertrieben.
Sie lächelte ihre Schwägerin freundlich an und unterstrich damit ihre Aussage. Nicht dass sie dachte, dass Venusia sie nun auch noch veralbern wollte.
Eine Frage habe ich noch ehe wir starten. Hast du auch vor eventuell etwas auf dem kleinen Markt hier zu kaufen? Denn wenn ja, würde ich ihn an das Ende unseres Ausfluges als kleinen und angenehmen Abschluß setzen.
Ansonsten hatte sie ihre Route schon fest im Kopf und es konnte dann losgehen. -
Es war ein Morgen wie er für den Oktober üblich war. Kalt, nebelig und dennoch konnte man einige wneige Sonnenstrahlen entdecken, die dem Spaziergänger verrieten, dass es noch ein sonniger, aber frischer Herbsttag werden würde. Als chronische Frühaufsteherin war sie wieder einmal eine von wenigen, die sich überhaupt so fürh hinaustrauten. Aber sie hatte einen Auftrag zu erfüllen. Sie hatte eine Stadtführung versprochen und würde diese nun durchführen. In einem Umhang eingehüllt kam sie an dem Mansio an in dem sich Lucilla einquartiert hatte. Deutlich klopfte sie an die Tür um auf sich aufmerksam zu machen. Ein alter Mann öffnete diese und sah Venusia erwartungsfroh an.
Ich möchte zu deinem Gast Decima Lucilla. Sie weiß, dass ich heute vorbeikomme.
Mistrauisch musterte die Mann sie und noch ehe er etwas sagen konnte, sprach sie weiter.
Ich bin Duccia Britannia. Bitte sage mir in welchem Zimmer sie ihre Unterkunft bezogen hat oder sage ihr selbst Bescheid.
Der Mann nickte nur und verschwand. Sie würde also hier warten müssen. Aich keine Problem. So konnte sie beobachten wie diese Stadt langsam aufwachte und sich die Straßen immer mehr mit Leuten füllte... -
Venusia war etwas überrascht die Tür geöffnet zu bekommen. als sie Scipio sah, lächelte sie wieder und trat ein.
Salve Scipio. Das hat man ja auch nicht alle Tage, dass einem die Tür geöffnet wird.
Sie ging mit zum Tisch hinüber und schwieg dann. Er sah beschäftigt aus und sie wollte ihn nicht stören. -
Wie versprochen war Venusia einige Tage nach dem Gespräch mit Scipio an sienem Büro vorbeigekommen und hatet dieses Mal auch gehalten. Leise klopfte sie an die Tür und hoffte, dass er es dennoch hören würde. Noch immer wusste sie nicht ob die Idee so gut war. Doch sie hatte zu gesagt und wenn Hedda nicht inzwischen geredet hätte, würde sie zu dieser gehen und selbst mit ihr sprechen und dieses galt es nun auch mit in Erfahrung zu bringen...
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Zitat
Original von Marcus Iulius Lepidus
Wenn es dir nichts ausmacht, gerne
antwortete der Iulier erfreut über die Hilfsbereitschaft von ihr.Schnell zückte er eine Wachstafel, um sich das Wichtigste zu notieren.
Wir haben einige Straßen hier. Ich hoffe, dass deine Notizen auf die Tafel passen.
Dann stand sie auf und holte aus einem Regal ein paar Schriftrollen, die die Berichte ihrer Duumvire beinhalteten.
Also von Mogontiacum aus habe wir die Straßen nach Confluentes, Borbetomagnus, Argentoratum, Geneva und Colonia Augusta Treverorum. Bis auf einige Löcher in der Via nach Geneva ist mir nichts gemeldet worden was unserer Aufmerksamkeit bedarf.
Dann blätterte sie eben noch andere Berichte durch.
Von Confluentes aus geht es nach Argentoratum, Auguste Raurica, Vindonissa und Clolonia Claudia Ara Agrippinensum. Hier soll es wohl einige Schäden an der Regionalgrenze geben und auf den 5 km davor auch. Da haben wohl einige Regenschauer den Schäden noch geholfen größer zu werden. Die Via von Borbetomagnus nach Vindonissa soll wohl nur aus Löchern aller größen bestehen. Die nach Castra Regina haben die Anwohner wieder repariert bekommen und sie ist gut befahrbar.
Nun blätterte sie weiter und sah nach was sie noch alles vergessen hatte.
DIe Wege von GEneva nach Vindonissa, Vesontia und Auguste Raurica sind auch in Ordnung. Die Ringstraße Vindonissa, Geneva, Vesontio und Auguste Raurica ist ebenfalls in Ordnung. Nach dewn Instandsetzungen im Frühjahr halten die Straßen und Wege eigentlich immer sehr gut bis in den Winter. Der Frost, der Regen und das Eis machen dann im Winter ihr möglichstes um dieses zu ändern und uns im Frühjahr wieder ausreichend Arbeit zu beschaffen. Das waren soweit alle. Hast du noch Fragen?
Venusia hatte wirklich viel erzählt und er würde sicher noch einige Momente benötigen um alles aufzuschreiben. -
Zitat
Original von Marcus Octavius Augustinus
Ich übergab der Comes das Dokument"Das wäre dann an sich alles." Nun wartete ich ab, ob die Comes noch etwas sagen wollte.
Venusia nahm das Dokument und las es sich kurz durch.
Vielen Dank und ich werde es morgen mit zur Sitzung bringen.
Freundlich lächelte sie dann wieder.
Wenn du dann nichts weiter hast, wünsche ich dir noch einen schönen Tag und bis morgen zur Sitzung dann. -
Es war schon etwas Besonderes hier entlang zu gehen und so von den Soldaten eingerahmt zu werden. Doch hätte das ihrer Meinung nicht unbedingt sein müssen. Auf der anderen Seite zeigte es jedoch, dass den Soldaten Magnus sein Leben und Schicksal nicht ganz egal war. Dem Soldaten, der sie beglückwünschte schenkte sie ein kleines Lächeln und bedankte sich dafür. Dann führten sie den Zug weiter die Via entlang und unaufhaltbar dem Praetorium entgegen wo die nächsten Ritualteile auf sie warteten.
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Da waren sie nun und sie musste schmunzeln als sie den Mann in der Tür entdeckte und die ganzen Soldaten dahinter rechts und links der Via entdeckte. Mit solch einem Empfang hatte sie wirklich nicht gerechnet und sah überrascht drein. Doch dann sah zu dem Mann, der sie begrüßte.
Vielen Dank,
brachte sie nur heraus und sah wieder zu den anderen Männern, die sich aufgestellt hatten. -
Einfach überhören. Nicht hinhören,
dachte sie sich bei so manchem Spruch, den sie mit einem Lächeln quittierte. Es gehörte dazu und es würde sicher auch noch Schlimmere geben, die sie aber nicht zwingend hören wollte. Da sie nun auch schon die Porta Praetoria in geringer Entfernung. Damit würden die Sprüche auch ihr Ende finden, hoffte sie zumindest. Schnell waren diese Schritte auch hinter sich gebracht und der Zug angekommen.