Beiträge von Duccia Venusia

    Achte darauf, dass der Stoff nicht an den Rücken kommt. Wenn die Wunden sich so schließen können, entzündet sich nichts und die Narben werden nicht all zu schlimm werden.
    Venusia hatte ihre Wollstola abgenommen und legte diese vorn herum um Hedda und dann ein wenig um die Schultern damit sie nicht wegrutschen würde.
    In zwei Tagen müssten sie sich soweit geschlossen haben, dass du auch wieder eine Tunika anziehen konntest. Ich werde veranlassen, dass man dir eine bringt.
    Dann setzte sich Venusia neben Hedda auf die Pritsche. Nicht dierekt daneben sondern mit etwas Abstand. Die Frau neben ihr tat ihr leid. Sie wusste wie sie sich gerade fühlen musste, das wusste sie nur zu gut und dennoch war dort auch noch der Hass. Sie hatte versucht Valentin umzubringen, Ancius schwer verletzt und auch sie ran genommen und wegen ihr war sie entführt worden und diese Punkte würde sie ihr trotz allen Mitleides nicht verzeihen können.
    Ich möchte ehrlich zu dir sein, wie es dein Wunsch ist. Ja, ich bin hier um die Verstecke herauszubekommen, aber sicher nicht nur weil es mir gesagt wurde. Ich hatte diese Unterhaltung dem Centurio angeboten. Ich mache mir Sorgen um Iska. Die Männer schienen sie gut zu behandeln und sie schien auch keinen Argwohn gegen sie zu hegen. Doch wer weiß wie lange sie es tun.
    Einen kleinen Moment lang mchte sie eine Pause ehe sie weitersprach...
    Ich werde dich sicher hier nicht heraus bekommen und den Centurio davon überzeugt, dass du uns diese Lager und Stätten zeigen kannst. Kannst du mir nicht vielleicht die GEbäude beschreiben, irgendwelche bestimmten Merkmale nennen. Wir könnten noch heute Iska befreien. Du wirst dich erst in Tagen ieder richtig bewegen können. Auch werde ich versuchen den Centurio zu überzeugen dich in eine Zelle mit Licht verlegen zu lassen, aber dazu muss ich ihm etwas sagen, dass er nicht schon weiß. Ich kenne mich hier in der Stadt recht gut aus und ich würde sicher nach deinen Beschreibungen Gebäude wieder erkennen. Mehr kann ich dir zur Rettung deiner Schwester nicht anbieten und wirst sicher mit mir übereinstimmen, dass die Zeit drängt...
    Ob sie Hedda mit diesen Worten überzeugt hatte? Nein, wahrscheinlich nicht, aber vielleicht hatte sie ein Stück verstand erreicht und die Sorgen um ihre Schwester geweckt, damit sie nun mit ihr sprechen würde, ihr erzählen was helfen könnte...Iska konnte man noch helfen, sie schien damit nichts oder nicht viel zu tung gehabt zu haben...



    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERNENNE ICH DEN
    CIVIS
    Sextus Duccius Parfur


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM III NON NOV DCCCLVI A.U.C. (3.11.2006/103 n.Chr.)


    ZUM
    MAGISTRATUS
    DER STADT MOGONTIACUM



    - DCCCLV AB URBE CONDITA -



    Im Namen des Legatus Augustus Pro Praetore


    Venusia Duccia Britannia
    Comes Germania Superior

    Gleich Morgen kannst du anfangen. Komme einfach wieder in mein Officium, Ich werde dir dann deines zeigen.
    Sie lächelte Clara wieder an.
    Ich weiß, dass du dein Bestes tun wirst und nun genieße noch die letzten Stunden deines letzten freien Tages. Der Tag ist ja heute besinders schön und lädt direkt zum spazieren gehen ein.
    Sie wollte dies auch gern nachher tun. Dann wenn sie die ganzen Rollen verstaut hatte.

    Valentins Schaupiel quittierte sie mit einem breiten Lächeln, welches ein wneig nachließ als er sie auf den Armen trug und sie Daggi nannte. Doch heute wollte sie sich nicht aufregen und sie wusste ja, dass er es lieb meinte. Nachdem sie nun über heil die Schwelle war und Val sie wieder auf ihre Füße gestellt hatte, nahm sie die Fackel und den Becher entgegen.
    Ich danke dir,
    sagte sie lächelnd. Als sie sich kurz umdrehte und sah, dass noch ein großer Teil der Menschen im Zug ins Vestibulum wollte, kam ihr ein leichter Zweifel auf, dass sie alle hier herein passen würden...

    Zitat

    Original von Valentin Duccius Germanicus


    Gespielt böse sah sie Val an und verschränkte protestierend die Arme vor der Brust. Weitere Worte gab sie erst einmal nicht von sich. Doch hinter dieser gespielten Maske freuete sie sich riesig, dass er wieder zurück war...


    Er schmunzelte und antwortete: "Erst seit ein paar Tagen," meinte er zwinkernd, dann aber wurd sein Gesicht ernst. "Venusia... er weiss nicht mehr, wer er ist." Es fiel ihm schwer diese Worte zu sagen und er schloß einen Moment die Augen, ehe er tief durchatmete.[/quote]


    Man konnte zu sehen wie ihr jeder Zug im Gesicht entglitt und sie nur noch fassungslos drein sah.
    Wie ist das passiert?
    Mehr wusste sie im Moment nicht zu sagen oder zu denken...

    Du wirst das ganz sicher schaffen und ich helfe dir gern. Bald wirst du sicher eine sehr gute Scriba sein.
    Weiterhin lächelte Venusia Clara an. Sie war davon überzeugt, dass ihre Schwägerin das schon machen würde.

    Ich weiß leider nicht wo sie ist. Du weißt doch noch, dass ich entführt wurde. Man brachte mich in ein Haus oder ein Lager. Es muss vom gelaufenen Weg her in der Nähe des Hafens sein. Doch ich weiß es nicht genau. Ich bin Spazieren gegangen und war keine drei Straßen von der Casa weg als man mich gefangen nahm. Danach sind wir etwa 10 MInuten gelaufen.
    Die Erinnerungen lebten alle wieder in ihr auf und sie musste tief durchatmen um nicht von ihnen übermannt zu werden. Es war noch zu frisch um sie einfach verdrängen zu können.
    Ich würde dir sehr gern sagen wo sie ist. Sie schien ein nettes Mädchen zu sein und sie wollte mir sogar helfen frei zu kommen. Ich würde mich gern noch einmal bei ihr bedanken und jetzt wo ich weiß, dass sie gefangen gehalten wird, möchte ich ihr gern helfen.
    Sie wollte hier nicht mit der Tür hins Haus fallen und wartete erst einmal Heddas Reaktion ab ehe sie versuchte den Ort herauszubekommen.

    Wir müssen die beiden doch gar nicht fragen was sie davon halten,
    sagte Venusia mit einem breiten Grinsen.
    Wir beide sollten eigentlich in der Lage sein sie einfach vopr vollendete Tatsachen zu stellen und sie von der Idee zu begeistern. Man kann Männern Ideen sehr gut suggerieren und am Ende glauben sie wirklich, dass sie sie hatten.
    Dies war eines, das Venusia recht früh gelernt hatte. Bei zwei Brüdern und vielleicht hatte auch Lucilla diese Erfahrungen bereits gemacht.


    Eben weil sie ähnlich sind auch wenn das Augenmerk in beiden Völkern auf anderen Punkten gelegt wird, sind es doch ähnliche Abläufe und dies machte mir die Entscheidung nicht so schwer.
    Auch Venusia lächelte ei wenig breiter als sie es sonst tat doch dann wurde ihre Gesicht ein wenig ernster.
    Ich weiß nicht ob ich germanische Feiern hier einbringen kann. Jedes Fest beginnt oder endet mit einem Opfer an die germanischen Götter und dieses wird hier nicht sehr gern gesehen. Es ist schwierig hier meinem Glauben aus der alten Heimat zu folgen wenn man weiß, dass es nicht gern gesehen wird aber irgendwie akzeptiert.
    Ein Punkt mit dem man sich sicher irgendwann abfinden konnte, oder?


    Aufmerksam hörte sie dem Vortrag Lucillas zu zum Aufbau von Tempeln und ließ sich schließlich auch erklären, welchem Gott dieser geweiht war. Jetzt musste sie sich also nur nach anhand der abbilder den Gott zusammen reineb. Das sollte eigentlich gar kein so schwieriges Unterfangen sein, wenn man sich einmal damit beschäftigte.
    Es gibt außerhalb der Stadt einige Orte, die sich zur Anrufung der Götter eignen. Aber in wie fern dieser Glauben hier fort geführt wird,w eiß ich nicht. Die Spiele im letzten Monat waren die ersten Veranstaltungen zu denen öffentlich ein Opfer an germansiche Götter gerichtet wurde. Ansonsten findet alles im Stillen und heimlichen statt.
    Es war traurig aber wahr.
    Möchtest du noch etwas hier bleiben oder weiter gehen?
    So viel gab es hier leider nicht zu sehen. Aber sie würde sich hier ganz Lucillas Wünschen unterordnen. Sie war Gast und ihr Wunsch somit ihr Befehl ;)

    Inzwischen war Venusia in die Zelle getreten und hatte der Unterhaltung der beiden nur stumm beigewohnt. Es schockierte sie ein wenig was aus der Frau hier geworden war. Von diesem unsagbaren Dickschädel schien nichts mehr übrig. Nun begann Hedda ihr wirklich leid zu tun. Als Scipio sich nun an sie wandt, nickte sie ihm kurz Lächelnd zu und ging dann zu Hedda. Einige Schritte vor ihr blieb sie stehen.
    Salve Hedda.
    Mehr konnte sie erst nciht von sich geben. Händeringend suchte sie nach Worten, die ihr einfach nicht einfallen wollten.
    Ich glaube deine Schwester gesehen zu haben,
    sagte sie nun ohne Umschweife.
    Ist sie etwa 15 Jahre, hat blonde Haare wie du und auch ihr Gesicht sieht dir ähnlich?
    Diese Details waren ihr erst später aufgefallen als sie noch einmal über alles nachgedacht hatte.

    Clara...du musst da keine Angst haben. Du kannst doch sicher Briefe schreiben. Die, die hier zu schreiben sind, sind nicht viel anders zu verfassen und jemanden, der zu mr möchte zu fragen wer er ist und was er wünscht, wirst du sicher auch können. Ich habe auch kurz nach dem ich aus Britannien kam als Scriba angefangen. Mein Vorgesetzter war der damalige Legatus Augusti. Ich habe es auch geschafft. Dann wirst du das auch.
    Venusia lächelte aufmunternd und zuversichtlich.
    Also, möchtest du?

    Nocheinen Moment überlegte Venusia weiter ehe sie langsam begann zu nicken.
    Ich könnte dir zur Zeit nur einen Posten als Scriba anbieten. Das heißt,dass du meine Besucher empfängst und für den Schriftverkehr zuständig wärst. Viel andere Betätigungen habe ich hier nicht. Das wären die Hauptaufgaben, wenn due s möchtest und mir mal etwas anderes in die Hände fällt, kann ich natürlicha uch andere Aufgaben an dich weitergeben. Aber das müssten wir dann sehen. Was meinst du dazu?

    Erst musste Venusia noch eine widerspenstige Schriftrolle einfangen ehe sie dem Besucher ihre Aufmerksamkeit schenkte.
    Salve Clara...Was führt dich zu mir?
    Mit dem Arm voller Schriftrollen steuerte sie nun auf den Schreibtisch zu und legte diese ab.
    Nimm doch bitte Platz,
    sagte Venusia auf den Stuhl vor ihrem Tisch deutend und setzte sich auf ihren Stuhl.

    Schweigend war sie ihm in diese dunklen Gewölbe geführt, hatte den Worten des Medicus gelauscht und merkte auf einmal wie sich eine Hand um ihren Hals legte und diesen zuzuschnüren suchte. Sie atmete tief durch als sie schließlich and er Zelle ankamen und blieb vor der Tür stehen. Sie trat nciht mit Scipio ein. Wenn Hedda sie nciht sehen wollte, dann sollte sie es ihm sagen und nicht ihr. Sie war sich schon lange nicht mehr sicher ob es richtig oder falsch war oder was es überhaupt war, doch sie wollte diese Frau nur sehen, wennn diese sie auch sehen wollte und so wartete sie geduldig und ziemlich angespannt.

    Zitat

    Original von Primus Decimus Magnus
    Das Pratorium war erreicht und nun galt es, noch die letzten Zeremonien durchzuführen.
    Ich liess von Venusia ab und trat ein, wo Sklaven schon warteten und mir die vorbereiteten Dinge gaben. Eine Fackel, dich auch gleich entzunden wurde und einen Becher Wasser. Beides würde ich Venusia übergeben, als Symbol, dass sie nun am häuslichen Kult teilnehmen durfte.


    Vorher aber musste Venusia über die Schwelle getragen werden, denn wenn sie selbst gehen würde und stolperte, dann würde dies grosses Unglück bedeuten.


    Und noch ehe dieses passieren würde, musste Venusia noch ein paar Dinge tun. Ihr wurde ein Schälchen Öl gereicht sowie ein Wollknäuel. Mit einem Lappen begann sie nun einen Türpfosten einzureiben und danach mit der Wolle zu umwickeln. Es dauerte seine Zeit bis sie dies geschafft hatte und nicht selten versuchte das Knäuel zu entwischen. Doch irgendwann war es vollbracht und nun war Valentin an der Reihe. Er wusste was er zu tun hatte...

    Nur mit Mühe konnte sich Venusia einen erschrockenen Gesuichtsausdruck verkneifen und in Gedanken begann sie sich die schlimmsten Verletzungen auszumalen. Noch immer konnte sie nicht verstehen, warum man Leute dermaßen mishandelte. Ob es damit zu tun hatte, dass sie...Schnell verscheuchte sie auch diese Gedanken...
    Ich werde damit schon klar kommen, denke ich.
    Venusia versuchte noch immer ihre Gefühle zu unterdrücken. Doch wusste sie nicht welche es wirklich waren. War es Wut, Mitleid oder gar nicht? Vielleicht auch von allem etwas?
    Wenn es dann nichts weiter gibt, würde ich dann gern zu ihr gehen wollen.