Venusia, die sich eine weile mit dem hühnerfleisch beschäftigte hatte, hielt damit ein als sie von ihrem mann nur ein "Sieh an" als Kommentar zu der überbrachten Mitteliung vernahm.
Was soll ich mir denn ansehen,
fragte sie daher ein wenig scherzend.
Beiträge von Duccia Venusia
-
-
Was natürlich der alte Magistrat auch tat. Es folgte wieder ein kleiner Spaziergang und einige ecken und Kreuzungen die sie entlang gingen oder rechts oder links abbogen bis sie schließlich am zweiten Ort ankamen. Es war eine wiesenfläche und viel grünes Gras wuchs auf dieser. Allerdings schien es so als hätte sich in ihrer Mitte ein kleiner Tümpel gebildet nach den letzten ergiebigen Regenfällen...
-
Doch. Es spielt eine Rolle. Eine sehr große. Aber du hast sicher recht. Ich bin zu jung, zu unerfahren, ich habe zu wenig durchgemacht um DICH verstehen zu können.
Sie lächelte müde und nicht wirklich ehrlich. Es war aufgesetzt und man sah es ihr an. Anschließend wand sie sich von ihm ab und ging Richtung Tür.
Gute Nacht Irminar, ruhe dich aus.
Dann öffnete sie die Tür und noch ehe sie sie schließen konnte, drehte sie sich um.
Willkommen zurück.
Dann schloß sie die Tür und ging. -
Das schlug ja dem Fass den Boden aus. Was dachte er sich denn nun dabei. Sie sollte keine Ahnung haben? Wenn er wüsste, was sie alles erlebt hatte. aber in´m gegensatz zu Aulus blieb sie ruhig. Sie blieb einfach stehen und sprach nun ruhig aber dennoch deutlich böse zu ihm.
Weißt du Aulus. Du weißt gar nichts. Du weißt nicht was ich alles schon gesehen habe. Ich lese nciht nur Berichte über so und so viel Tote. Ich habe sie gesehen. Ich habe sie damals gesehen als das Dorf überfallen wurde, ich habe gesehen wie meine eltern ermordet wurde, ich habe gesehen wie Kinder ermordet wurden. Sicher, ihr Blut klebte nicht an meinen Fingern weil ich sie umgebracht habe. Es klebte an meinen, weil ich ihnen nicht helfen konnte und ich sehe sie sogar heute noch. Erzähle mir nicht, dass ich träume, erzähle mir nciht, dass ich meine Augen verschließe. Wenn jemand einem aus dieser Familie ein Leid zu fogen will und ich dies nur mit seinem Tod durch meine Hand verhindern kann, so werde ich keinen Moment zögern, dieses zu tun. Aulus ich bin erwachsen geworden. ich bin nicht mehr das kleine Kind, das mit 6 Jahren im Dorf spielte und der Meinung ist, dass nichts auf dieser Welt ihnen etwas tun könnte. Ich habe zu viel gesehen, zu viel erlebt.
Kurz schwieg sie ehe sie innerlich tief durchatmete.
Wieso war er wehrlos? -
Erschrocken zuckte sie zusammen und ließ den Wutausbruch über sich ergehen.Gern hätte sie ihm nun mal ihre Meinung gesagt, aber sie ließ es lieber. Zumindest für jetzt. Nachdem er wieder ruhiger wurde, erhib sie sich aus der Hocke, blieb aber am Ort stehen. Sie hatte gelernt und wusste wie wütende Duccias reagieren konnten.
Warum wolltest du nicht zurückkommen? Weil wir dir Fragen stellen könnten? Du gehörst dazu, wir machen uns Sorgen und wollen dann natürlich wissen wo du warst. Weil wir dich nicht verteilen würden? Es gibt nichts zu verurteilen. Sicher ist es nicht gut jemanden umzubringen, aber es kommt vor und manchmal hat man keine andere Wahl. Wolltest du nciht zurückkomen weil dich hier irgendetwas erinnern könnte? Vielleicht auch an diesen Kampf? Du solltest nicht denken, dass du der Einzige bist, der schlimme Dinge gesehen, miterlebt und durchgestanden hat. Aulus wir sind alle in irgendwelchen schlimmen Situationen gewesen.
Tief holte sie Luft. Diese Mitleidstour machte sie fertig.
Aulus komme von deinem Mitleidstrip herunter und stehe endlich dazu. Wir stehen alle zu dem was wir erlebt und getan haben und ein jeder hat seine Geschichte. Höre mit diesem Selbstmitleid endlich auf.
Ihr Ton war härter geworden. Man konnte fast denken, das Venusia wütend war und mit dem gedanken hätte man recht gehabt. -
Ein Stück entfernt sah sie einen Jungen den Weg entlang gehen und winkte ihn zu sich. Sie gab ihm den Auftrag den Jungen zu suchen, der ihr von Loki erzählt hatte.
Wobei ich aber gänzlich bezweifle, dass er überhaupt den Limes überqueren wird. Man kann auf dieser Seite schon eine ganze Menge zeigen. -
Venusia kam etwas später aber dennoch früh genug um nicht die letzte zu sein. Als Familienmitglied war es natürlich selbstverständlich, dass sie anwesend war. Während sie sich so umsah, traf sie auch irgendwann auf ihren herzallerliebsten Göttergatten. Leise nach Duccia-Art schlich sie sich an um dann direkt hinter ihm zum stehen zu kommen.
Wirklich schöne Tiere und wieviele es sind,
sprach sie mit verstellter Stimme. -
Irgendwie war das alles sehr merkwürdig. Sie musste sich doch abgemeldet haben oder Bescheid gegeben. Sonst würden sie wohl nun nicht hier stehen. Mit anderen Worten wollte der gute Mann also seine Verlobte kontrollieren. Kurz musterte sie ihn und sah dann wieder zu Scipio.
Ich kann gern nach ihm schicken lassen. Doch weiß ich nciht ob er heute schon hier war oder noch kommen wird. Außerdem hatte er mir alles gesagt was Loki ihm gesagt hatte und ich glaube ihm in diesem Bezug.
Eine kurze Pause folgte ehe sie weitersprach.
Allerdings glaube ich auch nicht, dass es gefährlich hinter dem Limes wird. Wir haben schon lange keine Übergriffe im nahen Bereich gehabt und inzwischen sind unsere Beziehungen zu den Stämmen auf der anderen Seite wesentlich besser geworden. So lange sie nciht tief nach Germania Magna vordringen ist von dort auch nichts zu befürchten und Loki würde nie so weit gehen und sie in ernsthafte Gefahr bringen. Man tut den Germanen großes Unrecht wenn man sie nur wegen der Tatsache, dass sie Germanen sind, für böse hält.
Denn so kam ihr das gerade ein wenig vor. -
Gerade als sie antworten wollte wie es ihr ging, wurde sein Ton schon wieder anders. So entschied sie diese Frage vorerst nicht zu beantworten und ihm weiter zuzuhören. Kurz folgte sie der Vorstellung und nickte dem Aurealia zu.
Ich habe von einem Stalljungen erfahren, dass Loki ein Pferd gesattelt hat und damit los ist und für ein paar Tage fortbleiben wird. Welche Richtung er genommen hat, kann ich dir nciht sagen. Da ich jeodch von keinem Auftrag für das Gestüt weiß, würde ich sagen, dass er vielleicht Richtung Osten ist.
Dann sah sie kurz von einem zum anderen und versuchte den wirklichen Grund des Auftauchens der beiden zu verstehen. Aber so ganz wollte ihr da nichts einkommen.
Ist denn irgendetwas passiert? Wird sie vermisst?
Denn nur dies konnte dieser Besuch bedeuten. -
Doch die Tür wurde nicht geöffnet sondern war von hinter ihnen ein etwas erstauntes
Salve
zu hören. Vensuia kam gerade von einem Spaziergang zurück und sah die beiden Männer an der Porta.
Kann ich euch helfen? -
Dieses Verhalten hatte zur Folge, dass Marga aus ihrer Verwunderung hinaus mit dem handtuch auf ihn eindreschte.
"Was zu viel ist zu viel."
Irgendwann hatte sie ihn bei den Ohren bekommen und dirigierte ihn zur Tür hianus. Verina für den Moment nicht beachtend, gab sie Loki einen Schubs durch dir Tür.
"Komme erstw ieder, wenn dich Loki verlassen hat und du wieder bei Sinnen bist."
Dann erst bemerkte sie Verina und lächelze sie an.
"Komm herein mein Kind. Zu wem möchtest du denn und kann ich dir etwas anbieten?"
Würde Verina jetzt nach einem Apfel verlangen, würde Marga ihr diesen auch geben. Gäste hatten das recht dazu, die Familie musste erzogen werden. Und Familiengäste wie Verina durften eh alles. -
Tief atmete sie durch. So kannte sie ihn ja gar nicht.
Es ist nun mal so, wenn man kämpft. Einer ist der Verlierer und wenn er die beiden umgrbacht hat und dies nuna uch mit dir vor hatte, so war es Notwehr und du musst dir keine Gedanken machen. Ich weiß, dass es schwer ist dem Tod zu begegnen, den man selbst verursacht hat aber dennoch hat er es heraus gefordert.
Wie sollte sie ihm nun erklären, dass dies der Lauf der dinge war und wie sollte sie ihm diese Last nehmen. Sie konnte es nicht, das wusste sie, aber er wirkte gerade so als würde er daran zerbrechen und das konnte sie nicht verantworten. -
Erstaunt zog sie jetzt die augenbraue hoch. Was war denn nun wieder so komisch? Dennoch wollte sie nun diese Unterhaltung auf sich beruhen lassen und langsam wieder sicheres Fahrwasser erreichen.
Zumindest noch ein wenig.
Irgendwann würden sich ihre Pflichten verlagern, das wusste sie. aber s´das wollte sie zumindest nicht heute und nicht morgen.Dankbar nickte sie dann Nefertari zu als diese den zweiten Gang mit dem gekochten Hühnerfleisch brachte. Sie nahm sich etwas davon und begann es etwas nachdenklich zu essen.
-
"Loki, das kannst du Loki erzählen. Manchmal habe ich das Gefühlt, dass du von ihm zu uns geschickt wurdest um uns zu ärgern und ich weiß nicht womit wir dies verdient haben. Du sollst nicht immer in der Küche die Äpfel stehlen. Irgendwann wird dir das mal nciht gut bekommen..."
Marga konnte gern mal ohne Unterlass standpauken und sie wusste das auch. Bei ihm war die Zeit dafür nun gekommen. Dennoch hielt sie unablässig auf die Tür zu. Vielleicht war ja doch jemand da. Diese Person würde ihm zwar auch nciht helfen können, musste ja aber ordentlich in Empfang genommen werden. -
Sie mauerte zwar nicht ganz die Äpfel ein, aber so fast.
"Da finde ichd ich ja endlich, einfach abhauen wo ich dir noch ein paar Takte erzählen wollte. Du kannst doch nciht so einfach die Äpfel dir nehmen wie es dir beliebt."
Marga hatte die Küche verlassen und diskutierte nun mit Loki den Flur entlang. In ihrem mütterlich strengen Ton natürlich. Verina konnte sie nicht sehen, denn die Tür nahm ihr die Sicht. Loki hätte also genauso gut gerade das Haus verlassen wollen. -
Nun saß sie ziemlich bedröppelt da. Ihr (Groß)Cousin hatte gekämpft und jemanden umgebracht? Zumindest ging sie anhand seines Verhaltens und der tatsache, dass er dort vor ihr saß davon aus, dass es so war. Sie hatte sich das nicht vorstellen können, ihm das nicht zugetraut. Schließlich stand sie auf und kniete sich neben Aulus hin.
Sicher hätte es nicht zwingend zum Kampf kommen müssen, doch wenn er es nciht anders wollte, dann konntest du auch nichts anderes tun als dich zu wehren. Du konntest dann nichts anderes tun als dies.
Irgendwie wollten ihr im Moment keine wirklich tröstenden worte einfallen, zu überrascht war sie, aber dennoch wollte sie es versuchen. -
Es gibt eine solche Liste und es gibt auch schon einige Schadensmeldungen. Ich kann sie dir alle zukommen lassen.
Nun gut. Zumindest zeigte er etwas Interesse. Das war zumindest für den Moment mehr als sie erwartet hatte. Doch was danach kam, ließ sie sich schon wieder nicht mehr ganz so sicher zu sein. Was sollte denn nun diese Frage?
Wie meinst du das,
antwortete sie auf seine Frage mit einer Gegenfrage. Er würde ihr das alles wohl ihr Leben lang vorhalten. -
Der Älteste unter den Magistrati übernahm die Führung. Zielgerichtet ging er durch die Hausschluchten, bog hier und dort mal links und mal rechts ab und kam schließlich zu dem Ort, der einer von 4 Möglichkeiten war.
Er machte kurz deutschlich welche Größe sie sich vorgestellt hatten und wartete nun auf den Agrimensor, der wohl sicher gleich was tun würde.
-
Dies ist dein Officium. Es hat ein Fester und ist hell und ist in der Nähe von Verina, dem LAPP und mir. Du befindest dich also in guter Gesellschaft. Richte dich in ruhe ein. Hier wirst du nun deine nächste Zeit verbringen dürfen.
Kurz lächelte sie und wartete ab ob sie noch gebraucht würde. -
...betraten sie nun den Raum. Vensuia hatte die Tür geöffnet, war aber davor stehen geblieben und ließ Val den Vortritt.