Marcus Otacilius Crassus
Natürlich ward der Anklopfende auch eingelassen. Der Dummvir war natürlich gespannt das Ergebnis mitgeteilt zu bekommen und so konnte man seinen ungeduldigen Blick durchaus zur Kenntnis nehmen.
Marcus Otacilius Crassus
Natürlich ward der Anklopfende auch eingelassen. Der Dummvir war natürlich gespannt das Ergebnis mitgeteilt zu bekommen und so konnte man seinen ungeduldigen Blick durchaus zur Kenntnis nehmen.
Ein wirklich außergewöhnliches Wetter für diese Zeit und diese Gegend.
Solch Wetter hatte sie eigentlich noch nicht erlebt und sie hoffte, dass es auch noch irgendwann mal damit eine Pause machte. Das wurde einem ja auf Dauer viel zu warm.
Doch du musst dich nicht für unser Erscheinen bedanken. Es ist doch so üblich, dass wenn jemand geht man ihn auch verabschiedet und ihm persönlich alles Gute wünscht,
sagte Venusia lächelnd.
Salve Legatus,
begrüßte Venusia den neuen Legaten nun noch einmal in nicht ganz so offiziellem Rahmen.
Man muss immer sehen was die Zukunft bringt und dies weiß man nicht im voraus. Aber ich werde dir sicher noch einige Zeit in meinem Posten als Comes erhalten bleiben. Den Rest wird man alles zu seiner Zeit sehen.
Schließlich stand bald eine neue Wahl in der Curia an und wer wusste auch schon was geschehen würde wenn ihr holder Gatte das leben als Civis satt hatte und wieder einen Posten wollte. Doch das war alles eine Sache der weiten Zukunft und im Moment sicher nciht spruchreif oder im Moment zu überlegen.
Ein wenig später waren sie wieder an der zukünftigen Baustelle. Der Duumvir hatte wie versprochen vier Magistrate mitgeschickt. Einer erklärte Harlif nun wo das Wasser gut versackte und wo nicht. Genau grenzte er die Gebiete von einander ab. Die anderen drei warteten nun auf die Weisungen des Agrimensors. Sie waren nicht wirklich begeistert aber was sollten sie schon machen.
Dies war nun nach der Begrüßung der nächste offizielle Termin zu dem Venusia in dem Zeremoniell des Legatenwechsels musste. Es wurde versprochen, dass dies einfach nur ein abend des Kennenlernens werden sollte. Na ja...zumindest des ersten Eindrukes. Man würde sich ein wenig beschnuppern und vermutlich erste Urteile fällen über den anderen. Ob sie sich dann schließlich auch bestätigten, das würde die Zeit zeigen. Sie betrat schließlich den Raum und sah sich um. Es waren noch nicht viele Gäste da und außerdem musste sie ja auch schauen wo sie ihren Platz finden durfte. Freundlich grüßte sie die Anwesenden und machte sich auf die Suche.
Natürlich war auch Venusia auf dem Empfang. Kurz bevor Meridius seine Rede begann, war auch sie in der halle eingetroffen. Kurz sah sie sich um und schenkte dann ganz dem scheidenden Legaten ihre Aufmerksamkeit. Es hatten sich in der Zwischenzeit schon einige eingefunden um diesem Moment bei zuwohnen. Es war schon ein wenig seltsam. Meridius war der dritte LAPP gewesen, den sie hier in der Provinz mit erlebt hatte und er war einer, der mit am längsten hier die Geschicke der Provinz geleitet hatte während ihrer Zeit hier.
Marcus Otacilius Crassus
Der tat aber nun wichtig. Kaum hatte er ein Amt inne musste er schon eines auf Vorsteher. das passte ihm ja so gar nciht in den Kram. Doch die Comes hatte ihn geschickt und er musste froh drum sein, dass sie dies überhaupt getan hatte.
"Die Magistrate haben sich mit der Fläche schon beschäftigt. Ich würde vorschlagen, dass du erst einmal mit zurück kommst. Dort zeige ich dir deine Unterkunft und dann kannst du mit den vier gewünschten Leuten hierher zurückkommen."
Damit fand er sich doch richtig schlau und er hatte sich die Peinlichkeit erspart nicht zu wissen wo der Boden gut ist und wo schlecht.
Marcus Otacilius Crassus
Ein wenig verwirrt, sah er schon drein. Das war ja mal eine komische Frage. Aber wenn meinte dies wissen zu müssen, dann sollte es so sein.
"Hier vorn steht es bei kräftigen Regen gern mal ein paar Tage und etwas weiter hinten,"
er deutete auf das Gebiet was an eine wiese angrenzte,
"dort versickert es sehr schnell."
Ob ihm diese Auskunft nun reichte um sich ein Urteil bilden zu können.
Marcus Otacilius Crassus
"Natürlich kann ich dir den Bauplatz zeigen. Er ist gar nicht so weit entfernt. Schlafen kannst du hier. Die Curia besitzt auch ein Gästezimmer für Besucher aus den anderen Verwaltungen."
Dann erhob er sich, nahm eine Wachstafel mit sich, verließ das Gebäude und ging nun vor durch die Straßen der Stadt. In einem Randgebiet angekommen, machte er schließlich halt und deutete auf eine freie Fläche.
"Hier hatten wir vor die Lagerhalle zu bauen."
Nun sah er interessiert zu dem Agrimensor und welche Meinung dieser wohl zu dem Baugrund haben würde.
Herzlichen Glückwunsch auch von mir ![]()
Als sie das Wort Herrin hörte, huschte ihr ein kalter Schauer über den Rücken und sie sah Nerfertari mit großen Augen an. Die anderen Sklaven vermieden inzwischen diese Anrede. Kannten sie doch Venusias Reaktion. Doch Nefertari war noch ganz neu und sie konnte nichts davon wissen. Venusia zwang sich wieder zur Ordnung und versuchte diese Anrede einfach zu überhören, zu ignorieren.
Im Moment habe ich für dich keine Befehle. Ich werde dir jemanden schicken, der dir hilft deine Kammer einzurichten und dein Lager zu bauen. Ruhe dich erst einmal aus. Morgen werden wir weiter sehen.
Obwohl sie sich zur Ordnung zwang, sprach Venusia nun ein wenig kühler als vorhin. Sie konnte sich noch nicht einmal erklären warum nach der Zeit sie noch immer so auf dieses Wort reagierte. Sicher sie verband viele schlechte Erfahrungen damit. Es erstaunte sie heute erneut wie sie darauf reagierte.
Ah jeh...das war eine Gute Frage. Wo sollte sie denn hier nun schlafen? Ob hier noch irgendwo ein Raum frei war? In Gedanken ging sie die Möglichkeiten durch. Sie wusste nicht wie es in den Sklavenunterkünften aussah. Da hatte sie sich noch nicht hingetraut. Sie dachte weiter nach und grübelte. Dann fiel ihr eine Kammer ein, die leer stand. Dort würde sie sicher die Sklavin unterbringen können. Sie deutete Nefertari ihr zu folgen. Venusia ging zielstrebig auf die Kammer zu und öffnete die Tür.
"wir müssen deine Lagerstatt noch zurecht machen. Aber hier wirst du schlafen können. Es ist nicht groß, aber ich denke dennoch besser als anderes.
Marcus Otacilius Crassus
Er nahm das Schreiben, las es sich kurz durch und reichte es ihm zurück...
"So...du bist also unser Agrimensor und du bist wegen der Lagerhallen gekommen?"
Er konnte nicht ganz glauben, dass er nun diese wirklich bekommen sollte und was ihm so gar nicht passte, dieser Mann sollte also bestimmen wo er hin kam? Wieso war er dann Duumvir... Schließlich hatte er sich doch schon mit Blaesus ein Örtchen ausgesucht. Nun gut...aber erst einmal konnte man ja schauen...
"Wann wolltest du mit deiner Arbeit beginnen?"
Marcus Otacilius Crassus
Als sei er gerade bei einer sehr wichtigen Arbeit gestört worden, legte er irgendetwas bei Seite, was er gerade greifen konnte.
"Salve, "
gab er ein wenig verwirrt von sich anbetracht des Germanen, der nun vor ihm stand.
"Wie kann ich dir helfen?"
Warum nur konnte der Scriba seine Ankündigungen nicht konkretisieren und den Besucher etwas genauer beschreiben, denn dann würde er nun nicht so dumm drein schauen.
Marcus Otacilius Crassus
Wie es für einen Duumvir üblich war fand man ihn in seinem Officium. Verborgen hinter Stapeln mit arbeit konnte man sich nciht so sicher sein ob er diese erledigte oder schlief. Als man ihm jedoch meldete, dass er gesprochen werden wollte, tat er natürlich ganz geschäftig und war gespannt wer ihm denn die Ehre seines Besuches zu Teil werden ließ.
Nachdem Nefertari nun neben ihr stand, erhob sie sich.
Dies ist mein Cubiculum, mein Raum,
erklärte sie der Frau da sie ja nicht wusste ob sie mit den ganzen Begriffen etwas anfangen konnte.
Ich bin nicht immer hier. Aber wenn ich es bin, findet man mich recht häufig hier.
Dann verließ sie den Raum und ging zum nächsten. Hier öffnete sie die Tür und sie standen in dem von Magnus.
Hier ist das Cubiculum von meinem Mann, deinem Herren.
Diese Worte kamen ihr nur schwer über die Lippen...
Wieder schwieg sie einen Moment und überlegte was sie nun tun sollte. Sie soltle im Haushalt helfen und von daher wäre es sicher gut, wenn sie diesen erst einmal kennen lernen würde.
Gut, dann werden wir mit einem Rundgang beginnen und dann schauen was du hier so machen kannst.
Venusia fühlte sich so schrecklich unwohl in ihrer Haut, aber sie hatte sich langsam an den Punkt gewöhnt, dass es in römischen Haushalten nun einmal Sklaven gab. Sie behandelte sie immer so wie sie es zu Hause gelernt hatte. Freundlich und höflich. Dann ging sie jedoch zu Tür und schickte sich an den Rundgang zu beginnen.
Sie hatten das Tablinum verlassen und Venusia wollte nun mit dem Rundgang beginnen. Ihr war die Kleidung der Frau schon aufgefallen und deswegen ging sie mit ihr zu erst in ihr Cubiculum. In ihrer Truhe suchte sie nach einer alten, aber noch guten Tunika, die sie tragen konnte.
Hier, wechsel erst einmal deine Kleidung.
Sie reichte Nerfertari das Kleidungsstück und setzte sich ihrerseits mit dem Rücken zu ihr an ihren Schreibtisch.
Wenn du fertig bist, sage mir Bescheid. Dann wird unser Rundgang weiter gehen.
Eigentlich wollten wir das und wir sollten das wohl nun langsam in Angriff nehmen sonst wird es zu spät.
Dann nahm sie Magnus an die Hand und ging mit ihm sehr zügig Richtung Stall. Wenn sie erst einmal aus dem Castellum raus waren, konnte wirklich nichts mehr dazwischen kommen und so wollte sie sehr schnell nach draußen ![]()