Beiträge von Decima Lucilla

    Erschrocken fährt Lucilla herum. "Herrje, hast du mich erschreckt! Moment mal, dich kenn ich doch, du warst doch auch in Rom dabei."


    Sie geht in die Knie und lässt sich von dem kleinen Hund beschnuppern um ihn anschließend zu streicheln. "Och, so ein süßer kleiner Hund. Nicht gerade eine Schönheit, aber mit Charakter." Sie wuschelt ihm ordendlich durchs Fell.


    "Du gehörst wohl tatsächlich zur Schule, was? Ob Hunde wohl zu den wilden Tieren zählen, mit denen die Gladiatoren trainieren? Naja, du bist ja nicht gerade wild. Höchstens wild aufs gestreichelt werden."

    Lucilla folgt der Wache bis in das Officium und schaut sich auf dem Weg immer wieder genau um, ob sie vielleicht einen Blick auf einen Gladiator erhaschen kann.


    Im Officium setzt sich Lucilla, wartet bis die Wache wieder verschwunden ist, springt dann auf und eilt zu dem großen Durchgang zur Terasse. Ihr bietet sich ein wunderbarer Anblick hinab auf die Arena, in welcher gerade die Gladiatoren trainieren. Sie sieht Toxis und Conctor, den sie auf der Schiffsreise kennengelernt hat, die mit den Schülern trainieren.


    Unauffällig bleibt sie im Schatten, den das Sonnensegel, welches über die Terasse gespannt ist, wirft, und beobachtet das Muskelspiel der Männer.

    "Ist gut, dann lasse ich dich mal weiter entspannen." Sie grinst und klaut sich noch eine Traube aus der Schüssel.


    "Ich muss eh nochmal im Officium vorbei. Wir sehen uns später."


    Lucilla steht auf und verlässt das Peristyl und kurze Zeit später auch das Haus.

    "Puh..." überlegt Lucilla laut vor sich hin. Vielleicht sollten sie sich tatsächlich Sorgen machen.


    "Das ist nun wirklich ein Problem. Ich werde einen Eilbrief nach Rom schreiben und ihn direkt ins Officium bringen, vielleicht erwische ich noch einen Tabellarius. Bis wir eine Antwort haben, ob er dort ist, wird es jedoch dauern. Wir sollten auf jeden Fall auch Gallus fragen, vielleicht weiß er etwas."


    Er hat seine Nase in diesem Haus schließlich auch überall drin und wenn einer über alle Details in der Casa Decima Bescheid weiß, dann ist es der alte, treue Sklave. ;)

    Lucilla grübelt nach, während der Sklave hereinkommt und wieder geht. Ob sie sich Sorgen um Romanus machen sollten?


    "Wer ist noch hier, außer dir? Und ist außer mir noch irgendjemand in den letzten Tagen abgereist? Vielleicht hat er jemand anderen beschwatzt, ihn wohin auch immer mitzunehmen."


    Das würde dem Jungen auf jeden Fall ähnlich sehen.

    "Oh, dann herzlich willkommen in der Weltstadt Tarraco." grinst Lucilla breit.


    "Mein Name ist Decima Lucilla, ich wohne und arbeite hier, die meiste Zeit zumindest. Wenn dir die Stadt jetzt schon gefällt, dann wirst du sie schnell lieben lernen. Natürlich können wir nicht in allem mit Rom mithalten, dafür hat die Stadt ihre eigenen Besonderheiten. Darf ich fragen, woher du kommst?"

    Doch irgendwie froh darüber, dass er das Tehma wieder zum Ursprünglichen zurückgeführt hat, findet Lucilla auch ihr Lächeln wieder. Das mit der Philosophie muss sie sich noch einmal gründlich durch den Kopf gehen lassen.


    "Das wäre gar kein Problem. Ich würde sie dann einfach gesondert der Lieferung beilegen."


    Sie stockt einen Moment und grinst dann. "Wenn es denn eine geben sollte. Ansonsten bin ich aber sicher, dass wir auch einen anderen Transportweg finden. Vielleich mit einem der sonst liefernden Händler, irgendwie müssen ja die anderen Waren auch hierher kommen."

    Sie blickt erschrocken. "Du meinst er hat... also... oh..." Lucilla reibt sich etwas verlegen über die Schläfe. Von dieser Seite hat sie die Philosophie noch nie betrachtet. Vielleicht ist es doch kein Gedankengut, mit dem sie sich befassen sollte. Das erinnert sie doch zu sehr an ein Opfer, mit dem Unterschied, dass das Opfer... lieber nicht daran denken.


    "Da bleibe ich doch lieber bei der Hühnerzucht."

    Lucilla horcht interessiert auf.


    "Aber nicht doch, ich finde das alles durchaus sehr faszinierend. Ich habe an der Schola Atheniensis einen Cursus über Philosophie belegt. Das mit dem Ei ist mir jedoch neu. Wie soll die Entwicklung eines Huhnes, einer Sache, denn auf die des Menschen übertragbar sein? Wir schlüpfen doch gar nicht aus Eiern. Überhaupt stellt sich mir doch da die Frage, was war eigentlich zuerst da, die Henne oder das Ei?"


    [Sim-off]:D [/simoff]

    "Oh, also ich könnte durchaus dafür Sorge tragen, dass die Hähne noch etwas zu tun bekommen. Ein Dutzend mehr Eier werden sie schon noch schaffen." Sie zwinkert ihm zu.


    "Wenn mir Pollux ein paar Eier zum Kochen abnimmt, dann müssen diese ja sowieso irgendwie ihren Weg hierher finden. Dann könnte ich die Eier für dich gleich mitliefern. Aber sag, was sind das denn für Forschungen?" Sie schaut ihn interessiert an. Was man mit Hühnern forschen kann, da ist sie wirklich gespannt.

    "Salve," begrüßt Lucilla die Wache.


    Dann blickt sie Apollonius erstaunt an, so als könne er Gedanken lesen. "Also, um ehrlich zu sein komme ich genau deswegen zu euch."


    Sie schaut ihn nocheinmal verwundert an, schüttelt dann aber den Kopf um ihre Gedanken zu klären, und fährt fort.


    "Vielleicht habe ich mit dir dann schon den richtigen Mann gefunden. Ich habe nämlich eine leichte Überproduktion an Eiern. Also, das ist so, mein Cousin Magnus hat eine Taverne eröffnet, für die er Hühner braucht. Daher habe ich mich breit schlagen lassen, eine Hühnerzucht aufzuziehen um ihm die Tiere direkt zu liefern. Es gibt ja fast nichts, was wir Decima nicht haben, also warum nicht auch eine Hühnerzucht. Dachte ich mir. Nur, niemand hat mir gesagt, dass dabei so viele überflüssige Eier produziert werden. Ich weiß überhaupt nicht wohin damit! Weißt du, wie viele Eier so ein dämliches Hendl am Tag legt? Mehr, als man Hühner braucht auf jeden Fall."


    Sie atmet tief durch. "Und daher wollte ich bei euch nachfragen, ob ihr nicht jede Woche eine größere Lieferung Eier bräuchtet. Meine Großtante hat immer gesagt, Eier machen Männer stark, also kann das für die Gladiatoren doch nicht verkehrt sein."


    Dass sie auch immer sagte, dass Eier potent machen, verschweigt Lucilla lieber mal, da sie sich nicht sicher ist, ob das der gewünschte Effekt bei Gladiatoren ist. ;)

    Lucilla trinkt einen Schluck und legt dann gestärkt los um all die Fragen zu beantworten:


    "Ja, ich bin schon wieder da, die Spiele waren fantastisch. Lauter unglaublich gut..." ...aussehende Männer in Uniform... "...e Kämpfer auf einem Flecken vereint. Ein richtiges Fest für die Augen. Also die Qualität der Kämpfe, ganz anders als bei Gladiatorenspielen. Pilumwerfen und Bogenschießen waren dagegen eher langweilig. Romanus meinst du? Den habe ich doch gar nicht mitgenommen. Er hat sich vor meiner Abreise nicht auffinden lassen, also dachte ich mir, er wird schon noch früh genug nach Roma reisen können."


    Sie schaut Maior fragend an. Wenn Maior fragt, wo Romanus ist, weil er nicht in Tarraco ist und er davon ausgegangen ist, dass er mit nach Rom ist, er dies aber nicht ist, wo ist er dann?



    Sim-Off:

    Ich bin schon vor dem Ende der Spiele wieder da, da sie mir sim-off zu lange gedauert haben. Sim-On war Lucilla natürlich bis zum Ende da ;)

    Zurück aus Rom macht sich Lucilla auf die Suche nach den in Hispania verbliebenen Familienmitgliedern. Sie wird im Peristylum fündig, wo Maior ganz ohne Arbeit dem Nichtstun frönt. ;)


    "Salve Maior! Wie ich sehe, lässt du es dir auch endlich mal gut gehen."


    Sie stibitzt sich eine Traube und setzt sich zu Maior.


    "Wie geht es dir? Ist irgendetwas berichtenswertes passiert, als ich weg war? In Roma ist noch alles beim alten, allen geht es gut."

    "Die Idee an sich scheint mir gut. Statt eines wilden Löwen könnte man auch einen wildgewordenen Stier hernehmen, Rinderherden gibt es in Hispania doch genug. Alternativ ein riesiger Eber aus dem Hinterland, der sich an die Küste verirrt hat. Oder, falls es doch unbedingt ein Löwe sein soll, so könnte er einem ankommenden Händler entwischen, der diesen auf dem Markt als exotisches Haustier feilbieten wollte. Ich kann mich erinnern, dass hier irgendwann mal ein zahmer Panther umherlief, doch bevor so ein Tier zahm ist, kann es ja erstmal auch noch wild in Tarraco ankommen."

    Lucilla blickt sich erstaunt um, als sie die Curie betritt. Sie hatte die Aushänge in der Regia gelesen, doch über neue Mitglieder in der Curie hatte sie nichts entdeckt.
    Mit einem Nicken nimmt sie die Ausführungen des Galliers entgegen, fragt sich jedoch weiterhin, was Flavius Obscuro in der Cura verloren hat.


    "Tiberia Livia befindet sich zur Zeit auf einer Reise durch das Imperium und dürfte kaum zu erreichen sein. Dies wird sich bis zum Ende des Monats auch nicht ändern. Zum Austauschen der Rolle wird es jedoch weder sie noch Senatorin Messalina brauchen. Bei Bedarf kann ich mich darum kümmern, dass die Rolle an entsprechender Stelle auftauchen wird."



    Sim-Off:

    Die Provinz-Vorstellungen im Anmelde-Board sollen und werden demnächst verschwinden. Damit ist das Posting dort von Messalina obsolet. Beschreibungen, wie auch Werberollen sollen zukünftig nur noch im Tabularium auftauchen und wir sind angehalten, die Änderung auch nur ins Tabularium einzutragen. Damit der Flyer so wie er momentan ist aber auch funktionniert, muss erstnoch HTML freigeschaltet werden, daran arbeite ich gerade.

    Kaum wieder zuhause ist Lucilla schon wieder unterwegs. Gerade in diesem Moment befindet sie sich auf dem Weg in ihr Officium, doch die Stände am Straßenrand sind zu verlockend, um einfach an ihnen vorrüber zu gehen. Es dauert nicht lange, da hat sie etwas entdeckt, das ihre Neugier entfacht und bleibt in einem Gespräch mit dem Händler hängen.


    Einen kurzen Plausch später: "... und die kannst du mir dann gleich zurücklegen. Ich werde Ambrosius vorbeischicken, dass er sie abholt. Jetzt muss ich aber weiter, vale Claudius!"


    Mit einem Lächeln dreht sie sich zur Straße hin, die Augen noch auf den Auslagen, als sie mit einer Frau zusammestößt.


    "Oh! Verzeihung, ich bin mit meinen Gedanken noch ganz wo anders. Es ist doch nichs passiert?" Sie lächelt der ihr unbekannten Livilla zu und versucht sie mit einem Blick einzuschätzen. Sie hat sie zwar noch nie in Tarraco gesehen, doch dass sie aus einer Stadt kommt, das sieht man ihr sofort an.