Beiträge von Decima Lucilla

    Wie immer gerade auf dem Sprung zwischen Ankommen, Einkaufen, Spiele sehen und Abreisen rauscht Lucilla in ihr Zimmer, Ambrosius im Schlepptau.


    "Herje, diese ganze Reiserei ist immer ein Stress. Aber ich verspreche dir, dass sich das ändern wird, Ambrosius. Aber heute müssen wir wieder einmal packen. Ich habe schon eine Mitreisegelegenheit für uns aufgetan."


    Sie beginnt, Ambrosius im Zimmer herumzuscheuchen, auf dass er das Gepäck und die neuen Errungenschaften einpacke, möglichst komprimiert, damit sie nicht so viel Geld für Packsklaven ausgeben müssten. :D

    Zitat

    Original von Publius Vinicius Salvianus
    Ist doch egal ob Sacher oder Mozartkugel,irgendwie sind wir doch alle Österreicher? :D (sogar die Südtiroler;))


    Und die Ösi-Fak0r!


    (da besteh ich jetzt drauf :P - habts ihr ein Glück, dass Livi net da is ;) )

    Zitat

    Original von Primus Decimus Magnus
    Ahja und unsere Möchtegern-Österreicher: Lucilla und Livia darf man net vergessen! :D


    MÖCHTEGERN-Österreicher? PAH!


    Das heißt Ösi-Fak0r, gell... un von Österreichern, die noch netamol a Sacher mit aner Melange zu schätzn wissn, lassn mir uns glei goar nix soagn :beleidigt: :P

    Auch wenn Lucilla mal wieder kaum Zeit hat, seit sie in Roma angekommen ist, steht sie natürlich auch bei diesem Wettkampf am Rande des Marsfeldes um die Pila-Werfer zu beobachten. Besser gesagt, um einen ganz speziellen Pilum-Werfer zu beobachten. Obwohl sie natürlich auch nicht umhin kommt, die übrigen Männer zu bewundern. Wo findet man sonst schon die geballte Pracht der verschiedenen Truppen des Imperiums auf einem Haufen. :D 8)


    Besonders laut jedoch jubelt sie, wenn Crassus' Pilum die Scheibe trifft. Natürlich ist der Hauptgrund der, dass sie auf ihn gewettet hat... ;)

    Nun geht die Freude doch noch mit Lucilla durch. Begeistert springt sie auf, klatscht in die Hände und jubelt.


    "Crassus! Crassuuuuus!"


    Als das Gejohle der Menge nachlässt, lässt sich Lucilla glücklich zurück auf ihren Platz sinken. Es ist unglaublich, wie geschickt und gleichzeitig geschmeidig Crassus dort unten gekämpft hat. Wahrscheinlich ist das bei den Praetorianern nichts besonderes, doch im Vergleich mit allen anderen Einheiten fallen sie einfach auf. Grinsend überlegt sich Lucilla, wofür Crassus diese perfekte Körperbeherrschung wohl noch alles einsetzen kann...

    Endlich ist es soweit. Aufgeregt beobachtet Lucilla, wie Crassus auf den Kampfplatz tritt. Ihr Herz pocht vor Freude so laut, dass sie es bis in die Ohren hört. Natürlich hat sie auf Crassus Sieg gewettet. Wüde er tatsächlich verlieren, so würde sie die verlorenen Sesterzen in Form eines Essens zurückfordern. Würde er gewinnen, so würde sie trotzdem mit ihm Essen gehen um den Sieg zu feiern. :D


    Während um sie herum die Menge bei jedem Schlag der Kämpfer jubelt, fiebert Lucilla eher still mit und zieht scharf die Luft ein, sobald Claudius auch nur sein Schwert zum Angriff hebt. Vor lauter Spannung vergisst sie sogar ganz ihre Trauben.

    "Da werde ich ja bald die Hühnerzucht vergrößern müssen, wenn sich der Absatzmarkt so erweitert."


    Sie trinkt noch ein halbes Glas Wasser und blickt Lepidus dann freundlich an.


    "So, nun bitte ich dich aber, mich zu entschuldigen. Ich bin gerade erst angekommen und möchte mich erst nocheinmal etwas frisch machen."

    Lucilla lehnt sich zurück, die Anspannung fällt von ihr ab. Gladiatorenkämpfe sind immer so aufwühlend. Sie weist Ambrosius an, ihre ein Traube Trauben für die Nerven zu besorgen.


    Gespannt warte sie, welche Kämpfe als nächstes folgen und schaut sich dabei neugierig im Colloseum um, ob sie jemanden entdeckt, der ihr bekannt vorkommt - vom Kaiser mal abgesehen :].

    Das Spektakel ist vorbei und Lucilla kann nur den Kopf schütteln über solch einen Preis für so einen Sklaven. Aber nachdem die Patrizier nun von den Steuern befreit sind, haben sie wohl etwas zu viel Geld übrig und müssen es unsinnig anlegen.


    Sie verabschiedet sich von Tiberia Livia mit dem Hinweis, dass man sich sicher irgendwann einmal wieder über den Weg laufen wird und scheucht dann ihre Packsklaven zurück auf den angenehmeren Teil des Marktes, den mit den Schuh- und Kleiderhändlern. :D

    Auch Lucilla hat ihren Weg ins Kolloseum gefunden und beobachtet den ersten Kampf gespannt. Eigentlich ist sie nur wegen Crassus hier, doch er kann schließlich nicht in jedem Kampf mitkämpfen. So muss sie sich wohl oder übel auch die übrigen Kämpfe ansehen. :]


    Mit den Kontrahenten der ersten Paarung kann sie zuerst übrhaupt nichts anfangen. Aus der Legio I kennt sie sowieso niemanden. Und auch den Praefectus Castrorum kann sie anfangs nirgends einordnen. Beim Namen Vinicius hört sie jedoch auf und als die Kämpfer in die Arena treten erkennt sie den Bruder von Hungaricus, den sie auf der Verlobung im Hause Decima getroffen hat. Auch, wenn er ihr damals nicht sehr nett vorgekommen ist, ein wenig bekanntes Gesicht ist immer noch besser als ein Unbekanntes und immerhin ist er der Bruder von Hungi. Also beschließt sie, in diesem Kampf für Lucianus die Daumen zu drücken.

    "Da bin ich aber froh, wir hatten selten so einen fähigen Verwalter wie dich. Wenn du dich ebenso in die Geschicke der Stadt einbringst, dann hat Tarraco einmal mehr einen fähigen Scriba in seiner Curia."


    Endlich kommt der Sklave mit einem Krug Wasser herbei. Er hat sogar für Lepidus noch einen Becher und eine kleinere Kanne Wein dabei. Lucilla nimmt das Wasser in Empfang und trinkt das erste Glas in einem Zug.


    "Wirst du die Aushänge auch in Germania aufhängen?"

    "Überteuert, ja, das denke ich auch. Für einen Sklaven, der hinterher eh nur ungenutz in der Ecke steht..."


    Lucilla wendet sich ebenfalls ein wenig vom Geschehen ab und Livia ganz zu.


    "Leider habe ich die Eröffnung der Spiele verpasst. Ich hatte einige, ähm, wichtige Einkäufe zu erledigen. Ich muss jedesmal die Gelegenheit dazu nutzen, wenn ich in Roma bin. Aber ich hörte, der Pontifex Maximus selbst hätte das Opfer zelebriert, daher bin ich sicher, dass es spektakulär war. Ich bin ja schon so auf die Kämpfe gespannt. Da es sich um Militärangehörige handelt werden sie sicher außergewöhnlich."


    Verträumt denkt sie an Crassus, der ebenfalls teilnehmen würde. Sie sieht ihn schon bei der Siegerehrung in strahlender Rüstung vor sich.

    "Ach schade, einen Sklaven ohne Manieren kann ich auch nicht gebrauchen, vor allem nicht zu diesem Preis." Sie blickt angewidert zu der unschönen Ware.


    Dann streckt sie sich ein wenig, um besser nach vorne sehen zu könnnen. "Mein Cousin scheint ihn als Gladiator haben zu wollen. Der Mann dort vorne neben ihm, das ist Horatius Callidus, der Lanista der Gladiatorenschule in Tarraco. Er ist wegen der Militärwettkämpfe hier, ein paar Gladiatoren der Schule treten dort auch auf. Ich bin im Übrigen auch deswegen hier, so ein gesellschaftliches Ereignis darf man sich ja nicht entgehen lassen."


    Sie nimmt ebenfalls eine Traube und lässt sie in ihrem Mund verschwinden.

    Auch Lucilla nimmt die Gelegenheit ihres Aufenthaltes in Rom wahr um ein wenig über die Märkte zu schlendern und die neuesten Angebote zu sichten. Hinter ihr bemühen sich einige Packsklaven, bepackt mit Päckchen voll Schuhen den Anschluss nicht zu verlieren. In ihrer Hand trägt Lucilla eine Tüte voll Trauben vom Stand des Weingutes Claudius. Als sie am Bereich der Sklavenhändler vorbeigeht, bemerkt sie einen regelrechten Auflauf um einen einzelnen Stand. In der Menge erkennt sie zwei ihrer Cousins und in einiger Entfernung steht auch ihre ehemalige Kollegin Tiberia Livia.


    "Salve Tiberia Livia. Bist du auf der Suche nach einem neuen Sklaven? Lohnt dieser mitzubieten? Ich bräucht auch noch einen zum Hinstellen." Sie blickt nach vorne. "Der Körper ist ja schonmal nicht schlecht, aber am Gesicht müsste man noch etwas machen." Sie hält Livia fragend die Tüte hin. "Ein paar Trauben? Es sind die Süßen aus Italia."

    "Mir geht es in Rom immer gut." lächelt Lucilla und nimmt die Rolle entgegen. Sie rollt sie auf und liest sie beeindruckt durch.


    "Bei den Göttern, ich war mir ja gar nicht darüber klar, dass wir so viele Betriebe haben. Die Rolle ist wirklich sehr gut geworden. Ich befürchte zwar, dass sie fast zu groß ist, als dass sie die Leute ganz durchlesen, aber das ist ja nicht deine Schuld." Sie lächelt ihm zu.


    "Du wirst Scriba? In welcher Stadt? Heißt das, wir verlieren dich als Verwalter?"

    "Oh, salve Lepidus. Ich wusste gar nicht, dass du noch in Roma bist." lächelt sie erfreut.


    "Wie geht es dir? Meridius hat dich sicher mit vielen Aufgaben betraut, jetzt wo er in Germania ist, nicht wahr?"

    Im Atrium schickt Lucilla ersteinmal nach einem mit Becher frischem Wasser. Nachdem sie die ganze Reise über schon so viel gesessen ist, geht sie ein wenig durch das Atrium und wartet, dass der Sklave kommt.