Runde fünf gestaltete sich weitgehend langweilig für die Zuschauer, weil jeder Vorstoß abgewehrt wurde und die Wagen so, wie sie in die Runde gestartet sind, auch am Ende platziert lagen. Wer jetzt von den Zuschauern hoffte, die sechste Runde brächte mehr Spannung, sah sich getäuscht. Die Reihgenfolge beim Rundenanfang stimmte mit dem bei Rundenende überein. Allerdings startete Bagoas aus der Russata eingangs der siebten Runde einen Angriff auf seinen führenden Factiokollegen. Da sich auf den hinteren Plätzen - auch aufgrund der mittlerweile großen Abstände zwischen den Wagen - nichts mehr tat, konzentrierten sich die Zuschauer auf den Zweikampf an der Spitze. Das Tempo der beiden Fahrer wurde erstmals hoch und nur wer genau hinsah, bemerkte, wie sich Bagoas Nase um Nase nach vorne schob. Für das ungeübte Auge wirkte ihrer beider Geschwindigkeit gleich. Die Umrundung der letzten Wendemarke brachte die Vorentscheidung: Bagoas zügelte seine Pferde maßgenau, um sie nach der Marke ideal durchstarten zu lassen. Doch Amasis musste sich noch nicht geschlagen geben, denn sein Rückstand war nur minimal. Erst auf den letzten Doppelmetern verlor er deutlich an Boden und musste zusehen, wie Bagoas, der lange Zweitplatzierte, als erster ins Ziel lief. Bagoas sicherte sich damit den Startplatz für das Finale.
1) Bagoas RUSS
2) Amasis RUSS
3) Proteneas RUSS
4) Rianorix PRAE
5) Braecus PRAE
6) Marsyas PRAE
Die Herolde verkündeten das Ergebnis: "Qualifiziert für den Finallauf haben sich:
Bagoas, er startet für die Russata, und Rianorix, der für die Praesina startet. Applaus den factiointernen Gewinnern!"
Die Wagen rollten von der Sandbahn und machten der nächsten Hinrichtung platz.
