Beiträge von Herius Claudius Menecrates

    "Hm." Menecrates hob die Brauen, als die Auskunft kam, der Dominus Factionis sei unentschlossen. Es vergingen zwei weitere Atemzüge, bis er weitersprach. "Unentschlossenheit im Amt könnte ich mir nicht erlauben. Wer braucht schon einen unentschlossenen Consul?" Da er aber nicht wusste, wie alt oder jung, unerfahren oder überfordert der Dominus der Praesina war, machte er kurzerhand einen Vorschlag.
    "Ich will mich gerne um den Erwerb eines weiteren Lenkers kümmern - schon aus eigenem Interesse, wegen der anstehenden Ludi. Richte doch bitte dem Dominus Factionis aus, dass er mit unserer Aufnahme gleichzeitig mit Entlastung rechnen kann. Sollte ich nichts Gegenteiliges hören, hebe ich eigenverantwortlich den Wagen der Praesiona - natürlich im übertragenen Sinne - an, damit die Achse repariert werden kann und er wieder fährt."
    Er warf einen forschenden Blick zu seinem Sekretär und schmunzelte. Doch dann fiel ihm noch etwas ein, weswegen er sich noch einmal an Vetilius wandte.

    "Ich möchte sicherheitshalber vor den Ludi noch ein Trainingsrennen der Lenker - einschließlich dem Neuen - sehen. Während ich mich um die Anwerbung eines neuen Lenkers kümmere, könntest du in der Zwischenzeit eine Bahn anmieten und was sonst noch vor einem Trainingslauf zu regeln ist?"
    Er blickte noch einmal zu Faustus. "Hättest du Interesse, ihm dabei über die Schulter zu sehen?" Es blieb Faustus' Entscheidung. Innerhalb der Praesina hatte Menecrates ihm nichts vorzuschreiben.

    Menecrates stellte fest, dass sein eigenes Anliegen zu den Ludi genauso gut zum Thema Sklavenaufstand passte, daher entschloss er sich, es vorzuziehen und fügte an:

    "Das Vertrauen des Volkes in den Staat könnte eine Hinrichtung bereits überführter Straftäter stärken, weil sie trotz der mühsamen und langwierigen Ermittlungen zeigt, dass demjenigen keine Gnade zuteil wird, der gewaltbereit durch die Straßen zieht. Lass das Volk doch seinen Frust durch eine öffentliche Hinrichtung zu den Ludi Palatini ablassen. Im Anschluss die Wagenrennen und ich bin sicher, das Volk gewährt uns ohne größeren Unmut mehr Zeit für die weitere Aufklärung."

    Wieder war der Consul in Sachen kultischer Verpflichtung unterwegs. Das heutige Fest mit Namen Opalia galt der Frau des Saturn, für den in diesen Tagen die Saturnalien gefeiert wurden. Heute ehrte man neben dem Gott auch die Muttergottheit. Während der amtierende Aedil Saturn ehrte, galt Menecrates‘ Augenmerk Ops Consiva oder auch Ops Mater, wie sie oft genannt wurde. Der Recherche nach wurden die Opfer im Tempel der Ops auf dem Kapitol dargereicht. Zu Fuß und von den Liktoren gesäumt erstieg der Consul die Anhöhe. Sklaven bildeten den Abschluss der Gruppe, während in Tempelnähe einige Liktoren vorrückten und den Weg bahnten. An Opfergaben führten die Sklaven Getreideähren und Feldfrüchte mit. Obwohl ein Priester für die Durchführung des Opfers zuständig war, wollte der Consul heute auch für Erntesegen und Überfluss bitten, denn die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln erachtete er als Basis für eine weitreichende Ruhe und Sicherheit im Staat.


    Die Liktoren bahnten dem Consul den Weg in die vorderste Reihe, sodass er die Handlungen gut verfolgen konnte. Er betrachtete die Rauchschwaden der Opfergaben und lauschte der vorgetragenen Bitte des Priesters. Erst als dieser den Tempel verließ, trat Menecrates vor. Er bat seinerseits für Rom für den Schutz der angesäten Feldfrüchte, damit diese gedeihen konnten und die Menschen im Staat auch im kommenden Jahr gut versorgt sein würden. Die Opfergaben brachte er selbst dar, während er leise Gebete sprach, deren Inhalt weitgehend im Verborgenen blieb.

    Menecrates nickte, denn er besaß nicht nur Verständnis für die Nachfrage, sondern verspürte auch Freude über das Auseinandersetzen mit dem Thema.


    "Es gibt neben der Bitte, möglichst regelmäßig an den Treffen teilzunehmen, im Grunde nur eine Pflicht: Jeder einzelne von uns wird auf der Grundlage von Aussagen - sei es von Vorgeladenen oder von anderen Kommissionsmitgliedern - zu einer Meinung in Bezug auf die Ursachen der Unruhen kommen. Er wird Bewertungen treffen - was nicht ausbleiben wird - und Empfehlungen abgeben - was ich hoffe. Antrieb zu jeder Aussage soll einzig die Wahrheitsfindung und das Wohl des Staates sein. Private, wirtschaftliche oder religiöse Interessen dürfen keine Rolle spielen."
    Von sich aus hätte Menecrates das nie formuliert, sondern vorausgesetzt, aber im Nachhinein fand er gut, darauf hingewiesen zu haben.


    "Unser Projekt besitzt ein Grundgerüst, das es aber keineswegs in ein starres Konzept presst. Vielmehr erwarte ich eine Entwicklung während unserer Arbeit. Unser Weg ist gleichzeitig das Ziel, nämlich die Bestandsaufnahme des Sklavenaufstandes aus anderer Perspektive. Konkret bedeutet das:
    Wir erheben unsere Daten anders als die Cohortes Praetoriae. Wir verhören keine Täter, um deren Motivation zu ergründen, obwohl deren Motivation genau das ist, was wir ergründen wollen. Wir ermitteln mittels rückblickender Betrachtung. Dabei stoßen wir günstigenfalls auf Vorgänge, die unserer damaligen Wahrnehmung verborgen geblieben sind und uns heute Rückschlüsse auf die Ursache der Unruhen erlauben.
    Der Auftrag der Kommission ist also das Aufdecken von Ursachen, die zum Aufstand geführt haben. Wahrscheinlich werden wir keine Beweise finden, sondern Mutmaßungen anstellen, die auf Indizien beruhen. Im Abgleich mit den Ermittlungsergebnissen der CP lässt sich jedoch ein vollständigeres Abbild der Ausgangssituation darstellen als ohne unsere Arbeit. Sofern wir nicht frühzeitig zu einem überraschenden Ergebniss oder dem Scheitern des Projekts kommen, rechne ich damit, dass uns der Auftrag über die gesamte Legislaturperiode beschäftigen wird. Das Ende meiner Amtszeit wird jedoch nicht das Ende des Projekts bedeuten, wenngleich spätestens zu diesem Zeitpunkt vor dem Senat und dem Kaiser ein Ergebnisbericht vorgelegt werden soll."

    Über die Punkte Grenzen und Mittel dachte der Consul zunächst nach, bevor er antwortete.
    "Im Hinblick auf Grenzen und Mittel bin ich nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe. Unser Mittel ist die Befragung - kein Zwang, selbstverständlich keine Folter, aber auch keine Entlohnung. Ich will zwar nicht ausschließen, dass es in Einzelfällen auch eine Art von Entlohnung geben kann, vor allem wenn Ängste einer Aussage entgegenstehen, aber publik möchte ich das nicht machen. Mit Grenzen kann ich im Augenblick wenig anfangen, außer dass wir nicht mit der Ermittlungsarbeit der Kaisergarde kollidieren wollen. Gern höre ich, wo du Grenzen sehen würdest. Dann weiß ich auch, was du meinst."


    Ein wichtiger Hinweis fiel ihm am Ende erst ein.
    "Den Einstieg in die Kommissionsarbeit stelle ich mir so vor, dass jedes Mitglied kurz referiert, wie es persönlich die Zeit unmittelbar vor dem Ausbruch der Unruhen wahrgenommen hat. Ich bin mir fast sicher, dass uns bereits diese Einblicke sehr überraschen werden."

    Der Consul fühlte sich zur Antwort genötigt - nicht vom Kaiser, sondern von seinem Gewissen, trotzdem schwieg er. 'Wahrheit ist keine Wunschvorstellung, keine uns dienliche Konstruktion. Sie hat mit der Wirklichkeit zu tun', dachte er. Gleichzeitig warf sein Verstand aus, dass der Kaiser dies selbst wusste. Sein Blick hielt dem des Kaisers stand, weil er wenigstens wortlos deutlich machen wollte, dass er in Punkto Wahrheit nicht von seinem Grundsatz abrücken würde.


    Gleichzeitig hörte Menecrates zu - sehr genau zu. Ihm fiel etwas auf und er wies darauf hin, bevor er auf die eigentliche Frage antwortete.
    "Wo siehst du die christlichen Sklaven, wenn nicht in den Häusern von Bürgern, deren Vertrauen du gewinnen willst? Und welche Sicherheit gewinnt ein Bürger, wenn er sich seiner christlichen Sklaven entledigt, aber alle anderen behält, die zu ethnischen Gruppen gehören, die vermutlich ebenfalls am Aufstand beteiligt waren? Und wiegt das nicht all jene in Sicherheit, DIE beteiligt waren, jetzt aber aus dem Brennpunkt sind?"
    'Kalkulierten die Speculatores diese trügerische Sicherheit ein?', dachte der Consul, bevor er sich der eigentlichen Nachfrage widmete.



    "Dass es unbemerkt zu diesem Aufstand kam, ist ein Fakt und es ist verständlich, dass das Volk verunsichert ist. Die Ermittlungen sind nicht abgeschlossen und um ehrlich zu sein, fangen meine ja gerade erst einmal an. Ich schlage vor, dem Volk eine Zwischennachricht zu geben, die in etwa besagt, dass mit Hochdruck an der Aufklärung gearbeitet wird, nun auch mit einer zweiten Ermittlungskommission, man aber jetzt noch keine konkreten Aussagen treffen kann, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Im Grunde genommen ist das nur eine Hinhaltetaktik, die uns die nötige Zeit verschafft, und inhaltlich entspricht es der Wahrheit, was nicht die Gefahr birgt, dass man sich in Widersprüche verstrickt oder gar der Lüge überführt wird. Das Schlimmste, was passieren kann, ist dass die Menschen ungeduldig werden." Es gab sicherlich auch Schöneres als das, aber wie es aussah, tappten die Speculatores tatsächlich noch weitgehend im Dunkeln.


    "Meine Interpretation dieses Aufstandes ist zum jetzigen Zeitpunkt nichts als Spekulation. Ich hoffe, ich bin in ein paar Wochen oder Monaten schlauer. Müsste ich dennoch jetzt eine Bewertung vornehmen, läge für mich die Unzufriedenheit und Unterversorgtheit der ärmeren Schichten ebenso nahe wie die Möglichkeit, dass wir über einen verbesserten Umgang mit Sklaven nachdenken müssen.
    Hin wie her, ganz gleich, ob sich meine Bewertung als haltlos herausstellt oder nicht, es stünde dem Staat gut, wenn er den ärmeren Schichten mehr Fürsorge angedeihen ließe als bisher. Lass uns doch hier und heute über genau diese Konsequenz aus den Unruhen sprechen. Der Bürger sieht, dass sich etwas tut, verbunden mit einem reichhaltigeren Angebot an Zerstreuung, kann er so länger hingehalten werden, damit wir mehr Zeit für wahrhafte Untersuchungsergebnisse haben."


    Menecrates vergewisserte sich kurz, wie der Gedanke beim Kaiser ankam, dann fügte er an: "Ich wollte bereits zum Zeitpunkt meiner Kandidatur staatlich geförderte Küchen oder öffentliche Ausgaben ins Leben rufen, damit die ärmsten Schichten wenigstens regelmäßigen Zugang zu den Grundnahrungsmitteln erhalten. Ich selbst spende verstärkt zu den verschiedensten Feiertagen, aber eine Person allein kann nicht genügend bewirken."

    Nach Abschluss der Planung berief Consul Claudius eine Senatssitzung ein. Er erhob sich und das Gemurmel verstummte.


    "Werte Senatoren, werte Beisitzer!
    Wie bei meiner Kandidaturrede angekündigt, rufe ich heute eine Untersuchungskommission ins Leben, die zunächst den Ursachen der Unruhen auf den Grund gehen soll. Hier und heute können auch Fragen zum Inhalt und Ablauf gestellt werden.
    Bevor ich einige Senatoren namentlich anspreche, möchte ich ein Wort zur Zusammensetzung dieser Kommission sagen: Anders als bei meiner Kandidaturrede angekündigt, lade ich NICHT die Köpfe der Stadteinheiten dazu. Ich bin zu dem Schluss gekommen, wenn ich andere Sichtweisen als die der bereits ermittelnden Führungskräfte des Staates in Erfahrung bringen möchte, muss ich zwangsläufig auch andere Soldaten, Offiziere, Bürger oder sogar Nichtbürger anhören."


    Er ließ die neue Information wirken, bevor er fortfuhr.
    "Nach wie vor soll die Arbeit dieser Untersuchungsgruppe nicht mit der Erforschung der Ursachenfrage beendet sein. Die erarbeiteten Ergebnisse werden zwar dem Senat und unserem Kaiser präsentiert, aber damit nicht genug: Im nächsten Schritt soll über Abhilfen beratschlagt und jene im Anschluss auch installiert werden."


    Er ließ den Blick schweifen und setzte erneut an zu sprechen.
    "Zuallererst benenne ich die Senatoren der Untersuchungskommission. Wer sich über die Auswahl wundert, dem kann ich erklären, dass ich einzelne Senatoren ausgeschlossen, ansonsten aber das Losprinzip angewendet habe.
    Ich lade, bitte, berufe - jeder möge das für ihn sympathischste Wort auswählen - folgende Senatoren in die Gruppe:
    Spurius Purgitius Macer,
    Lucius Iulius Centho,
    Marcus Iulius Dives,
    Caius Flavius Scato,
    Faustus Octavius Macer.

    Ich selbst bin natürlich auch Mitglied dieser Gruppe, werde die Zusammenkünfte aber in erster Linie moderieren."


    Er wartete kurz, ob es eine Nachfrage gab, dann fuhr er fort:
    "Das nächste Mitglied hat nicht das Los bestimmt, sondern eine praktische Erwägung. Es handelt sich um den amtierenden Quaestor Consulum
    Manius Flavius Gracchus Minor"


    Er blickte auf die mitgebrachte Wachstafel, um die nächsten Namen zu erinnern. Einen Hinweis schickte er voraus.
    "Welche Personen jeweils angehört werden sollen, erfahren alle berufenen Kommissionsmitglieder vor Ort bzw. beratschlagen dies die Mitglieder selbst. Der Sitzungsort wird nicht der Senat, sondern meine Villa sein.
    Nun zu den Offizieren: Folgende Militärangehörige verstärken die Ermittlungsgruppe:
    Tribun Lucius Petronius Crispus (CU),
    Tribun Lucius Iulius Antoninus (CU),
    Tribun Nero Laetilius Blasio (CP),
    Centurio Aulus Tiberius Verus (CP),
    Decurio Titus Vibius Vespa (CP),
    Optio Marcus Octavius Maro (CU).


    Der Termin für die erste Sitzung wird noch bekanntgegeben. Fest steht bisher nur, dass sie nach den Saturnalien stattfindet."


    Für Fragen stand der Consul zur Verfügung.

    "Mein nächstes Anliegen trage ich als Consul vor und es betrifft genau den Punkt Öffentlichkeitsarbeit und die Meldung zu Rennen", antwortete Menecrates . "Ich plane zu den Ludi Palatini erneut ein Wagenrennen und da bereits zum Rennen während meiner Kandidatur mehrere Factiones nicht gemeldet hatten - einschließlich der Praesina - möchte ich sicherstellen, dass dieses Mal die Teilnehmerzahl deutlich höher liegt." Er blickte zu Faustus. "Solltest du tatsächlich diesen Bereich in der Factio übernehmen, wäre das hervorragend! Nicht nur, dass ich von deiner Zuverlässigkeit überzeugt bin, es wäre auch der denkbar kürzeste Draht, den ich zur Factio herstellen kann." Er blickte zu Vetilius, um dessen Zustimmung einzuholen, die ja praktisch bereits auf der Hand lag, weil der Vorschlag von ihm kam.


    "Ein nächster Punkt, den ich ansprechen möchte, betrifft die aktiven Lenker. Es spielt keine Rolle mehr, warum niemand beim letzten Rennen für die Factio gestartet ist. Was mich interessiert: Ich habe bei meinen Recherchen im Vorfeld zwei aktive Lenker für die Praesina gefunden. Erste Frage: Stehen beide derart im Training, dass sie an den Start gehen können? Und die zweite Frage wäre: Liegt es am Geld, dass wir nicht wenigstens drei Lenker haben, so wie andere Factiones?" Er sprach bereits vom wir, was er nicht einmal bemerkte.

    Der Kalender zeigte ANTE DIEM XVIII KAL IAN DCCCLXVIII A.U.C. (15.12.2017/114 n.Chr.), was besagte, dass heute die Consualia zu Ehren des Consus gefeiert wurden.
    Bereits zu Tagesanbruch wurde der unterirdische Altar des Consus im Circus Maximus aufgedeckt. Anders als sonst tummelten sich heute Arbeitspferde. Maultiere und Esel im Circus. Die prächtig geschmückten Tiere umrundeten samt Wagen die Meta Prima, an der der Altar des Gottes lag. Ausrichter dieser Ludi waren Pontifices - keine Factiones, keine Magistrate. Der Consul konnte sich daher nichts für seine geplanten Spiele abschauen, aber er fand Gefallen an dem bunten Treiben, das recht friedlich ablief, gab es doch keine eingefleischten Fans einer Factio, deren Auftreten er nicht sonderlich schätzte, es aber hinnahm.


    "Faustus, was hältst du davon, wenn ich zu den Ludi Palatini vor allen anderen Wagen einen ebenfalls bunt geschmückten durch den Circus fahren lasse? Also zum Einmarsch, nicht als Teilnehmer im Feld." Er sah zu seinem Sekretär, der neben ihm auf der Tribüne saß.

    Seit sich Fortuna eingeschaltet hatte, lief alles wie am Schnürchen. Der Consul schickte einen dankbaren Blick gen Himmel, dann wandte er sich an seine Liktoren. Er wollte nicht mit der gesamten Schar loslaufen, zumal er in überwiegend privater Angelegenheit die Factio aufsuchte.
    "Ich denke, eine Leibwache benötige ich auf dem Gelände nicht. Mein Besuch ist spontan, sodass sich gewiss keiner vorbereiten konnte, der gedenkt, mir nach dem Leben zu trachten. Faustus, du bildest natürlich eine Ausnahme." Sein Sekretär fungierte nicht nur als Liktor, sondern auch als Berater, Vertrauter und erweitertes Gedächtnis. Außerdem verfolgte er eigene Interessen bei der Factio.


    Während Menecrates dem Ianitor Mugillanus folgte, sah er sich um. Ordentlich wirkte die Anlage, wenn auch extrem ruhig. "Warst du eigentlich schon einmal in unserem Gestüt?", fragte er seinen Sekretär und meinte damit den Pferdezuchtbetrieb der Claudia, den er über Jahrzehnte besaß, bevor er ihn Sisenna übereignete. "Die Stallungen werden sich vermutlich kaum unterscheiden, aber mit Rennwagen habe ich es zum ersten Mal zu tun." Stallungen kannte Menecrates bereits als junger Mann, denn jede Legion besaß Reitereinheiten, auch wenn die Ausstattung sicherlich variierte. Rennwagen hingegen sah er bisher nur von Tribünen aus. Der Höflichkeit halber betrachtete er aber nicht das Gefährt, als sie das Gebäude betraten, sondern blickte zu den Männern. Sie wurden vorgestellt und begrüßt.


    "Salve Vetilius Quadratus!"
    Er registrierte den Namen des Handwerkers und nickte ihm zum Gruß zu, bevor er sich wieder an den Vicarius Domini wandte.
    "Mich führen verschiedene Anliegen her", begann er zu erklären, aber bevor er fortfuhr, wollte er noch Faustus vorstellen, der als zukünftiges Mitglied völlig gleichberechtigt neben Menecrates stehen würde. "Das ist übrigens Helvetius Faustus. Er ist mein Sekretär, aber - wie ich - heute in eigener Sache unterwegs. Das wird er sicherlich gleich erklären."


    Menecrates gab seinem Sekretär den Raum, seinerseits zu grüßen, bevor er weitersprach.
    "In erster Linie bin ich heute hier, weil ich eine Factio fördern und unterstützen möchte und meine Wahl ist auf die Factio Praesina gefallen. Ich möchte dabei nicht als stiller Geldgeber fungieren, sondern reguläres Mitglied werden. Den Antrag zum Beitritt würde ich - falls notwendig - auch schriftlich stellen, auf alle Fälle ist er mein Hauptanliegen."
    Eins nach dem anderen, dachte sich Menecrates und zügelte sich. Er hätte auch einen längeren Monolog hinlegen können.

    Zitat

    Original von Nero Germanicus Peticus
    ..Wenn es nicht zu viel verlang und es Dir Deine Zeit erlaubt ,ehrenwerter Konsul, eine abschliessende Frage, wüsstest Du , noch jemanden im Stadt oder Staatsapparat an den ich mich etwaig wenden könnte? ..."
    Peticus verneigte sich leicht gen Herius Claudius Menecrates.


    "Meine Empfehlung wäre ein privater Arbeitgeber. Bewähre dich dort, und wenn du ein gutes Zeugnis vorweisen kannst, dann bewirb dich bei einer Stadtverwaltung oder staatlichen Einrichtung. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich dir diesbezüglich keine Hoffnungen machen." Er nickte abschließend dem Besucher zu, sah noch einmal zu Faustus und griff wieder zu seinem Brot.

    Menecrates gestand sich ein, er war ein wenig zu ungeduldig, was ihn selbst, bei dem Zeitdruck, unter dem er stand, nicht wunderte. Gleichzeitig ging er tatsächlich in dem Glauben hierher, irgendeine autorisierte Person anzutreffen. Dass dem nicht so war, würde sich zukünftig sicherlich ändern, aber heute sorgte erst einmal Fortuna dafür, dass er die verschiedenen Dinge ins Rollen bringen konnte, die auf seinem gedanklichen Zettel standen.


    "Oh ja, ich stehe des öfteren im Bund mit den Göttern", rief er erleichtert aus und lachte. "Wir haben Glück, Faustus." Er schmunzelte noch einmal, dann wandte er sich wieder an den Ianitor. "Danke, keine Erfrischung und auch kein Sitzplatz. Am besten, du führst uns auf direktem Wege zum Vicarius. Natürlich nur, wenn du hier für den Moment weg kannst." Der Consul kannte die Anweisungen nicht und da er bereits einmal von den Gepflogenheiten überrascht wurde, unterließ er es dieses Mal, sich Gedanken zu machen.

    Nach der Einleitung des Kaisers stieg die Spannung wie auch die Erwartung des Consuls. Er kam allerdings nicht dazu, seine Fantasie spielen zu lassen und das war auch gut so, denn statt bizarrer Ergebnisse gab es zum Leidwesen für Rom, seine Bevölkerung und den Kaiser trotz aller Bemühungen wenig Klarheit. SO wenig Klarheit, dass sie scheinbar um nichts größer war als zum Zeitpunkt vor Monaten, als Menecrates' Klient bereits über die Gefangennahme einer Amazone und deren Verbindung zu höheren Kreisen berichtete.


    "Eine verzwickte Situation", erwiderte der Consul, als der Kaiser geendet hatte. "Gestatte, dass ich kurz darüber nachdenke." Er kniff die Brauen zusammen, während seine Gedanken kreisten, und zupfte sich am Ohrläppchen, ohne es zu bemerken. Am liebsten wäre er durch die Aula gewandert, aber das unterließ er.
    Punkt eins: Ihm wäre nie der Verdacht gekommen, dass der Sklavenaufstand etwas mit dem Bürgerkrieg zu tun haben könnte. Eine Instabilität des Staates in den letzten Jahren konnte er nicht erkennen.
    Punkt zwei: Der Rat der Skeculatores fiel bei Menecrates sofort durch.
    Punkt drei: Der Formulierung des Kaisers nach herrschte Unklarheit darüber, ob es Hintermänner zu diesem Aufstand gab. Nach Menecrates' Ansicht stellten mittelbare Kontakte kein Indiz für Komplizenschaft dar. Eine Sklavin konnte jederzeit zu jedem x-beliebigen Händler, Freier oder Schankwirt einen mittelbaren Kontakt aufbauen.


    Nach dem gedanklichen Sortieren suchte er wieder den Blickkontakt.
    "Zu den Schlussfolgerungen der Speculatores habe ich zwar eine eigene Meinung, aber was kann ich mit einer persönlichen Meinung schon in die Waagschale werfen gegenüber bisherigen Ermittlungsergebnissen. Ich möchte daher auf einen anderen Punkt eingehen:
    Einen Schuldigen zu präsentieren, würde der Bevölkerung Sicherheit geben und sie beruhigen - keine Frage. Basiert allerdings die Beschuldigung auf reiner Spekulation, ist sie nicht geeignet, um das Vertrauen des Volkes in den Staat zu sichern. Vertrauen erfordert Wahrheit. "

    Zitat

    Original von Manius Flavius Gracchus Minor
    [...]Indessen würde dies leichtlich zu ergründen sein, weshalb er das Sujet mit der knappen Bemerkung,
    "Ich werde dies in Erfahrung bringen."
    , abschloss.


    Der Consul nickte zufrieden., da er dankbar für jedes Quäntchen war, das er abgeben konnte.


    Zitat

    Original von Manius Flavius Gracchus Minor
    "Octavius Macer ist mir zufällig bekannt. Er präparierte mich vor meinem Tribunat ein wenig für das militärische Leben."
    "Folglich Tribun Lucius Petronius Crispus, Tribun Lucius Iulius Antoninus, Tribun Laetilius Blasio, Decurio Titus Vibius Vespa und Optio Octavius Macer. Sind dir sämtliche der Genannten bereits persönlich bekannt?"
    , versuchte er deshalb zu ergründen, was der wahre Kontext jener partikulären Auswahl war. Von offen kritischen Worten oder gar Belehrungen nahm er hingegen Abstand, da es doch ihm kaum anstand, die Wahl des Consul zu kritisieren, nachdem er soeben erst seinen Dienst hatte aufgenommen.


    Die Information, dass Optio Octavius dem Quaestor bekannt war, registrierte Menecrates mit einem Nicken. Er seinerseits kannte den Optio nicht.
    Bei der anschließenden Aufzählung vermisste er allerdings einen Offizier.
    "Centurio Aulus Tiberius Verus habe ich als Alternative zu Tribun Nero Laetilius Blasio vorgesehen. Sofern beide freigestellt werden können, ist mir das sehr Recht. Ersterer wäre mir im Zweifel aber sogar wichtiger, weil ich bei ihm ebenfalls sicher weiß, dass er mit Ermittlungsaufgaben betraut war."
    Über die Nachfrage, ob die Genannten ihm bekannt seien, schmunzelte Menecrates. "Es geht nicht darum, mit wem ich bekannt bin und mit wem nicht. Ich brauche Offiziere mit spezifischem Einblick, alles andere nützt mir nichts und unstrittig ist immer das, was ich selbst gesehen habe."

    Zitat

    Original von Tiberius Helvetius Faustus
    Augenenblick Consul,
    [...]
    Fertig geschrieben reichte ich die Tabula dem Consul mit der Frage,
    das war doch bestimmt was du von mir wolltest?


    Menecrates nickte, weil er zwar ein gutes Gedächtnis besaß, aber dort, wo es ihm wichtig erschien, eine Bestätigung brauchte. Er griff nach der Tabula und sah sich nicht nur bestätigt, sondern umfassend informiert. "Danke, Faustus!" Anschließend richtete er den Blick auf den eintretenden Besucher. Aufmerksam hörte er sich dessen Anliegen an.


    Zitat

    Original von Nero Germanicus Peticus
    Peticus trat ein und verbeugte sich knapp gegen den Konsul.
    "Ehrenwerter Konsul Herius Claudius Menecrates,ich suche Dich auf auf Anraten des Optio da actis.Jener versicherte mir das Du, ehrenwerter Konsul eventuell eine entsprechende Stelle, eines Germanicus würdig, für mich hättest, oder eine zumindest eine wüsstest. Daher geruhe ich Dir ehrenwerter Konsul, meine Aufwartung zu machen. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, das Du mir bei einer entsprechenden Stelle behilflich bist, so wird das Haus Germanicus sich dankbar erweisen.


    Es blieb eine Weile still, nachdem Germanicus geendet hatte. Dem Consul gingen mehrere Dinge durch den Kopf - angefangen von dem Anliegen über die Vergangenheit des Besuchers bis hin zum angekündigten Dank. Das Auftreten des Mannes war ungewohnt, aber nicht unhöflich, und da Menecrates zu den Menschen gehörte, denen Höflichkeit viel bedeutete, suchte er seinerseits nach den passenden Worten.


    "Germanicus Peticus, um in meine Dienste treten zu können, bedarf es einer Grundausstattung an wertvollen Eigenschaften. Ich kenne dich persönlich nicht, das muss ich einräumen, aber ich kenne deine Strafakte. Als Praetor kam sie mir auf den Tisch. Was ich damit sagen will: Ungeachtet der Möglichkeit, dass sich Personen ändern können, habe ich keine Stelle für dich." Menecrates hoffte in diesem Moment, dass sein Besucher weiterhin höflich blieb.
    "Generell und darüber hinaus bin ich als Consul aber auch nicht der geeignete Ansprechpartner für eine Arbeitsbeschaffung. Mir obliegen gänzlich andere Pflichten, die mich voll und ganz in Anspruch nehmen. Es tut mir Leid, ich kann dir an dieser Stelle nicht weiterhelfen."

    Der Consul hatte sich etwas Essen bringen lassen, um es zwischen der Durchsicht von Akten und dem Planen der nächsten Opferung zu verzehren. Manchmal aß er sogar im Laufen. Er hielt im Kauen inne, als ihm der Besucher gemeldet wurde.


    "Faustus?", sagte er mit noch vollem Mund, weil ihn eine Ahnung überkam. Dabei klingelte es bei ihm bereits auch ohne diese Bestätigung. Er schluckte runter und sah zu Marco. "Na, da bin ich ja mal gespannt", fügte er an und legte das Brotstück zurück auf den Teller. "Kann eintreten. Du bleibst hier."

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    Heute steht im Kalender die Sementivae. Kann sein, dass ich irre, aber ich glaube, das ist ein Eintragungsfehler. Ich kann die Sementivae bzw. Paganalia ausschließlich im Januar (24.) finden. Daher ignoriere ich als Konsul mal den heutigen Kalendereintrag.

    In der Tat besaß diese Audienz eine Besonderheit: Als der Consul über die Schwelle der Aula trat, traf er bereits auf den Kaiser. Er näherte sich zügigen Schrittes dem Thron und begrüßte den ihm entgegenkommenden Augustus.
    "Ave, mein Kaiser!" Obwohl Menecrates im Kaiser stets zuerst seinen Imperator sah, unterließ er diese Anrede am heutigen Tag. "Ich freue mich auch, dich zu sehen, und ich bin dankbar für die Möglichkeit, den einen oder anderen Punkt meiner Pläne mit dir absprechen zu können." Das meinte er ernst, denn zumindest eine wichtige Nachfrage hatte er mitgebracht.


    Während der Kaiser wieder auf seinen Platz zurückkehrte, ließ Menecrates dessen Entschuldigung wirken. Er fand eine Antwort angebracht.
    "Die Prozession besitzt gewiss in meinem Leben einen großen Stellenwert, andererseits bin ich nicht selbstverliebt genug, um zu denken, alles dreht sich nur um mich. Ich bin auch als Consul nichts weiter als ein Diener des Staates und der Götter. Darin sehe ich meine Aufgabe. Geld, Macht und Einfluss steigen mir nicht zu Kopf, ich bevorzuge die Bodenhaftung." 'Und das im wahrsten Sinne', fügte er gedanklich an. Vermutlich rührte daher seine Abneigung gegen Sänften und Clinen.


    Anschließend folgte er der Erklärung des Kaisers zum Zweck des Termins. Er nickte, bevor er antwortete, denn die Nachfrage überraschte ihn keineswegs.
    "Das ist richtig, ich möchte mich vornehmlich mit den Hintergründen bzw. Ursachen des Sklavenaufstandes auseinandersetzen. Wie ich bereits im Senat geschildert habe, ist die Sichtweise auf ein Ereignis - ich hatte es bildhaft als Berg bezeichnet - unterschiedlich, wenn sie aus jeweils anderer Perspektive geschieht. Ich plane Personen zu befragen, bei denen ich vermute, dass sie nicht der Befragung dienten, die durch die Cohortes Praetoriae erfolgte. Das sollen sowohl Zivilpersonen als auch Offiziere der Stadteinheiten sein. Ich suche nicht den Zugang zu den Tätern, sondern zu Betroffenen bzw. Geschädigten und jenen, die die Feuer gelöscht haben. Auch zu jenen, die im Vorfeld der Unruhen Beobachtungen gemacht haben.
    Da auch die Kommission aus gänzlich anderen Personen besteht, erwarte ich auch hier andere Sichtweisen als die der Präfekten."


    Er atmete einmal durch, dann fügte er an: "Ob wir zu nennenswerten Ergebnissen kommen und wie die aussehen, ist im Vorfeld schwer zu sagen. Sie sollen jedenfalls dem Senat und natürlich dir präsentiert und möglicherweise mit denen der Cohorten abgeglichen werden. Ziel wäre es, aus den gewonnenen Erkenntnissen zu lernen und danach umzusetzen, was auch immer umgesetzt werden müsste. Seien es Gesetzesänderungen, Konsequenzen bei Einreise oder Handel, erhöhtes Augenmerk auf Volkszerstreuung, personelle Konsequenzen wie das Schaffen von neuen Stellen im Cultus Deorum oder das Absetzen von nachlässigen Priestern, was auch immer."

    Menecrates hatte mit vielen Antworten gerechnet, aber nicht mit dieser.

    "Hm, übt der Dominus ein Amt aus und ist nur sporadisch hier zugegen? Falls ja, wird er sicherlich einen bevollmächtigten Vertreter für diverse Angelegenheiten bestimmt haben. Den hätte ich dann gern gesprochen. Und nein, angemeldet bin ich nicht."
    Er blickte zu seinem Sekretär und zog die Brauen nach oben. Wenn Faustus Gedanken lesen könnte, würde er wissen, dass sich Menecrates gerade fragte, ob es wirklich zu viel verlangt war, dass eine Factio am hellerlichten und zudem noch extrem kurzen Wintertag durchgängig von einem autorisierten Ansprechpartner vertreten wurde.

    Wenige Tage vor den Consualia wies der Kalender den PRIDIE ID DEC DCCCLXVII A.U.C. (12.12.2017/114 n.Chr.) als Festtag des Consus aus. Was genau an diesem Tag passieren musste, konnte der vielbeschäftigte Consul nicht rechtzeitig herausfinden, aber ein Opfer zu Ehren des Erntegottes konnte sicherlich nicht verkehrt sein. Ab heute wollte sich Menecrates außerdem auf die Consualia vorbereiten, deren Ablauf ihm - im Gegensatz zum heutigen Festtag - geläufig war.


    Da sich der Altar des Consus im Circus Maximus befand, ihm aber gleichzeitig ein Tempel auf dem Aventin geweiht wurde, beschloss der Consul beide Stätten aufzusuchen und an beiden Stätten Opfergaben darzubringen. Er begann mit dem unterirdischen Altar, der sich bereits seit Romolus an der südlichen Wendemarke im Circus Maximus befand. Er stellte eindeutig die ältere Örtlichkeit des Erntegottes dar. Helfer trugen einen Foculus, die Opferschale und Opfergaben in Form von Weihrauch und Getreide sowie Erdfrüchte.


    Der Consul beobachtete, wie das Feuer entfacht wurde. Es folgte die rituelle Reinigung aller Teilnehmer, bevor erste Opfergaben in die heiße Opferschale rieselten. Die Gebete beinhalteten die Bitten für das kommende Jahr und den Dank für die Ernte des scheidenden Jahres. Auch Menecrates' Dankbarkeit, formuliert in einfachen Worten und geäußert in ehrfürchtigem Murmeln, trug der Wind fort. Der Rauch von erhitzten Feldfrüchten und Weihrauch folgte ihm.
    Jener Altar würde in drei Tagen erneut eine Rolle spielen und zwar als Wendemarke bei einem Rennen, wo ausnahmsweise statt schmucker Rösser aufgeputzte Arbeitstiere antraten.


    Wenig später brach der Consul auf, um auch am Tempel des Erntegottes - geweiht im Jahr 272 v. Chr. von Consul Lucius Papirius Cursor - ein Opfer darzubringen. Die Entfernung zwischen dem Circus und dem Tempel auf dem Aventin war zwar kurz, aber es galt, einen Aufstieg zu bewältigen. Oben angekommen, erblickte er vor dem Gebäude eine Ehrenstatue jenes Consuls.