Für einen Augenblick meint Avarus darüber zu entscheiden, das Tier einfach leben zu lassen und es in einem überdimensionalen Gehege auszustellen. Aber was wird das Biest fessen, wie lange wird es im klimatisch kühleren Rom überhaupt leben? Lucilla entreißt ihm schnell die Entscheidung und zeigt ihr prakmatisches Wesen in vollen Zügen. Es schleicht sich ein Lächeln auf das Gesicht des Senators und er überlegt wohl mit, wie das Tier am Besten zu verarbeiten sei. Eine großartige Spende von Corvus und Aelia, wahrlich... das Fleisch soll gut schmecken, aber wie bereitet man es zu und vorallem wie läßt sich dieser dickhäutige Panzer vom saftigen Fleisch lösen. Das wird noch etwas an Schweiß kosten. Bis zur Schlachtung noch einige Tage vergehen und da war sie die unausweichliche Frage: Wohin mit diesem Happyhippo bis dahin?
"Wir danken dem Praefecten von Aegyptus und seiner Gattin für dieses großartige Geschenk..." wandte sich der Senator erstmal an den Gesandten und blickte dann zu Lucilla. "Ich denke wir werden einige schöne und einzigartige Sachen aus dem Tier gestalten können. Vorher denke ich aber sollten wir einen Platz für dieses Hippopotamus zu finden, um über sein Schicksal zu reden." Wieder mit dem Augenpaar zu Lyros gewandt, sprach Avarus weiter... "Du sagtest wildes Tier... wie wild ist es denn? Bis jetzt sieht es ganz friedlich aus... oder habt ihr es ruhig gestellt?" Wollte er sich versichert wissen, kein Monster in seinem Stall zu stellen.

