Beiträge von Medicus Germanicus Avarus

    Die Färber sind in der Lage, aus einfachem Stoff unter Zugabe von diversen Farbsubstanzen gleichmäßig und leuchtend gefärbte Stoffe herzustellen, die die Schenider für die Herstellung hochwertiger Kleidung benötigen.
    Gefärbter Stoffe ist dementsprechend mehr wert als ungefärbter Stoff.










    Wo ist der Fehler?


    "Ich danke dir Consul und werde mich für die Fragen des Senats und die darauf folgende Wahl bereit halten."


    Die Antwort enthielt keine Silbe zu diesem 'Scherz'. So richtig zum Erheitern fand es Avarus auch nicht. Für ihn war es eine Notwendigkeit welche Rom zustand. Trotzdem ließ er den ersten Consul nicht gänzlich im Dunkeln sitzen.


    "Ich fühle mich noch jung, warum also nicht nocheinmal einige Ämter belegen?"


    Die Gerüchteküche war angeheizt. 8)

    Lange mußte Avarus nicht warten. Aber das war eines jener Dinge, die ihm nie viel Schwierigkeiten bereitet hatte. Immerhin war er hier in einer Villa... da hatte das Auge schon etwas zu sehen, auch wenn seine Casa ebenfalls nicht von schlechten Eltern war.


    "Salve Consul Sextus Seppius Septimus... das ist richtig. Ich bin der einfachen Meinung, das es wichtig ist Rom auf einem gewissen Niveau zu halten, daher möchte ich mich für das Aedilat bewerben."


    Üblich war es selten, das ein ehemaliger Praetor zurück zum Aedilat wanderte. Vielmehr sorgte man sich um sich selbst. Avarus zeigte damit jedoch, das er sich mehr um Rom, als um sich selbst sorgte. Das durfte seit einigen Tagen jemand anderes übernehmen. :]


    "Du könntest mich zum Consul geleiten. Es geht dabei um eine Kandidatur. Ach ja melde ihm den Senator Germanicus Avarus."

    Etwas erleichtert durch die rasche Zusage des Crassus, machte sich der Senator Germanicus Avarus vom Domus der Caecilier auf den Weg die Villa des ersten amtierenden Consuls aufzusuchen. Dort angekommen ließ er diesmal einen der beiden Sklaven klopfen. Zuviele Holzattaken waren nicht gut für die sonst samtig weichen Senatorenhände.


    *klopfklopf*

    "Ich danke dir, wenn es dir nichts ausmacht, werde ich dich wieder verlassen."


    Er hatte durchaus noch einiges zu tun und wenn man erst so spät wie Avarus aus den Federn gekommen war, schien es unmöglich diese ganzen Aufgaben bis zum Abend noch zu meistern. Ein versuch war es trotzdem wert.


    Er erhob sich und trat zu Crassus. Den Arm gereicht.


    "Einen guten Tag noch..."

    "Es ist natürlich keine Frage, sondern vielmehr kann man es als Feststellung auffassen, das auch ich dieser Gruppe angehören sollte. Immerhin wurd es treffend erwähnt... kommen die Laute zu dieser Schöpfung aus meiner Kehle."


    Avarus hatte das so mit fester Stimme gesagt, das er auch gleich noch anfügte:


    "Jenem Gremium stünde auch ein ausreichend großer Raum in der Casa Germanica zur Verfügung."










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    Eigentlich war seine Entscheidung schon recht kurzfristig gefallen. Das nachdem Avarus diese lahmen alten Säcke im Senat bei seiner letzten Sitzung vor den paar freien Tagen so träge wie schon lange nicht mehr gesehen hatte und er sich bewußt wurde, das die Last der vielen Verantwortungen trotz identisch groß bleibender Zahl von Senatoren auf immer weniger Schultern abgeladen wurde. Viele kamen nurnoch, um ihre Diäten abzufassen, sich neue Ämter zuzuschanzen oder den Gesprächsstoff aus den Hallen der Curie nach den Sitzungen meistbietend an die Klatschmäuler vor der Senatsarena zu verkaufen. Ein schlechtes Bild war das, was sich da bot und Avarus hatte sowieso keine Reise vor sich. Nebenbei war es auch ein kleiner Test, aber diese Gedanken behielt er dann eher für sich.


    "Ich weiß, das es recht kurz ist, aber du weißt, das Lucilla und ich erst kürzlich den Bund der Ehe eingegangen sind. Es war einfach wenig Zeit zu informieren. Dazu kommt, das ich eine wichtige Verantwortung darin sehe, das vakante Amt des Aedilen wiedereinmal auszufüllen. Viele Dinge haben sich einfach eingeschliffen und das nicht erst seit ein paar Tagen. Es ist daher wichtig, das Rom wieder sauberer wird. Ich weiß, das ich die Arme hochkempeln kann und ich denke und hoffe, das das die Wählerschaft ähnlich sieht. Wenn nicht, nun dann bleibt eh alles beim Alten."


    Er blickte vor sich hin und wußte, das Crassus ihn nicht mit einer Naja und Vielleicht Antwort gehen lassen würde, also fasste er sich ans Herz und hob die andere Hand in die Höhe.


    "Ich schwöre es dir."


    Gut etwas albern war das jetzt schon, aber der Senator war eben auch ein echtes Arbeitstier, wenn es eben sein mußte. Einige Dinge würde er aber getrost auf seine PV's verteilen können.

    "Ich kenne die Klausel Crassus und sei dir gewiss, ich werde mich auch wie bereits in der Vergangenheit ohne Bezahlung ( 8) ) auf den Weg zum Palatin machen, um die Geschäfte zu erledigen, die keinen Aufschub gedulden."


    Avarus strich sich über den juckenden Arm, bis das Gefühl nachließ.

    "hm gut, mag sein..." kommentierte er die Vollmachten. "Ja nicht ganz ansprechbar zu sein, bedeutet, das ich vorhabe mir eine Schippe Mehrarbeit aufzuladen. Ich werde in Rom sein, ich werde auch das Postwesen überwachen können, aber ich werde es nur begrenzt tun können, denn ich beabsichtige eine -so die Bürger mir zustimmen- zweite Amtszeit als Aedil abzuleisten. Bedeutet also die Entscheidungsklausel ist innerhalb weniger Stunden zu treffen."

    Bequem ließ er sich auf die Sitzgelegenheit sinken. "Oh tun, relativ wenig." Er grinste, doch es verschwand sofort wieder von seinem Gesicht. "Der Kaiser ist ja zur Stunde etwas abgelenkt. Außerdem würde eine Unterrichtung, Anfrage an ihn zu lange dauern und nunja als PP steht es dir natürlich frei den CP zu überwachen, wenn Iulianus nicht in der Gegend ist. Worauf ich hinaus will... sagen wir mal so: was hältst du davon, wenn ich mal für ein Quartal öffiziell nicht als Legatus des Cursus Publicus anzusprechen wäre?"

    Avarus erwidert ihre Fröhlichkeit und blickt dann nach dem ersten Einwurf gleich mal in die Decima Runde. "Was sind denn so die typischsten hispanischen Speisen?" Dabei ist der Blick von seinem Teller abgelenkt und wird dann nur verwunderlich, als er die beiden Dotter sieht. Ein Blick zu Lucilla, die sieht aber ganz unschuldig drein. Hm senil? Ohne es selbst zu merken, hebt er leicht die Schultern und beginnt mit einem Löffel sich über die Eier herzumachen. Da erklingen schon solch Wörter wie 'Schuhe, Kleider, Schmuck' in seinen Ohren... ohja das würde einen Anbau in der Casa Germanica erforderlich machen... 8)

    Es war reichlich eine Woche nach dem Großereignis, das die römischen Bürger in näherer Umgebung zu den Casae Decima und Germanica zu feiern genutzt hatten. Reichlich Wein war dem Tiber hinunter geflossen und auch einige Tage der Freizeit wurden sich gegönnt.


    An diesem Morgen, gut es war schon kurz vor Mittag, schritt der Senator Avarus zur Casa Caecilia. Sein Ziel hieß Crassus und wahrscheinlich war es, das dieser zumindest die Mahlzeit hier einzunehmen pflegte. Ein Mann seines Standes ernährte sich doch nicht von den Fressbuden am Forum. 8)


    Jedenfalls klopfte Avarus, der heute gerademal zwei Sklaven mit sich führte (oder anders herum) selbst an die Tür und wartete, ob er seine fixe Idee noch rechtzeitig in die Tat umsetzen konnte. Dabei war Crassus doch nur ein Faktor...

    Zitat

    Original von Lucius Annaeus Florus
    [...]


    Und dann noch eine Frage: Wer verbraucht überhaupt Getreide, weil laut Tabularium sollte das der Bäcker sein, doch dem ist nicht so, leider.


    Der Bäcker verbraucht Mehl, seit der Umstellung. Getreide wird aber noch von uns Züchtern gebraucht, um das liebe Vieh satt zu bekommen. ;)

    Den Blick, die Blicke konnte Senator Avarus förmlich auf der Haut spüren, wie sie sich durch den Stoff der fein gewebten Toga fraßen und seinen Körper berührten. Er hatte wenig Lust für diese abgeschwächte Form die Drecksarbeit zu machen und sich so kurz vor seiner Hochzeit tagelang alleine ins Officium zu hocken, um Dinge zu formulieren, die auch ein Aedil nutzen könnte, um neben den öffentlichen Verantwortungen im Abschlussbericht etwas zum Vorweisen zu haben. Doch scheinbar nutzte auch kein anderer Senator die Stille sich hervor zu tun und etwas mehr als Schweigen einzupflegen. Der Germanicus seufzte innerlich und schwächte seine Arbeit dann mit einem Vorschlag ab:


    "Es ist wahrscheinlich, das wir im Senat nie zu einer Einigung kommen, was den Wortlaut und den Umfang dieses Ordnungspergaments betrifft. Ich schlage also vor, das sich eine Gruppe Senatoren außerhalb dieser Curie zusammen setzt, um jene Verordnung zu formulieren."


    Sie dann erneut dem Senat vorzulegen war Formsache und würde eine Debatte gleichen regen Ausmaßes nach sich ziehen.








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    Bisweil war die Diskussion sehr sachlich geführt, ich glaube aber kaum, das es sich altgediente Personen im IR gefallen lassen müssen, das im Simoff durch immer den selben Lenker über sie hergezogen wird.


    Wenn du mit der Gens Germanica oder explizit mit mir ein Problem hast, dem du simon nicht gewachsen bist, lass es simoff sein. Die Gens Germanica besteht nicht nur aus mir und wird sich das nicht ewig gefallen lassen.