"Ganz ein Octavier also. 
Nun ich sehe arge Parallelen zu einem Senator Octavius Anton. Jener begab sich in eine ähnliche Enge, um dann auf einem Beckenrand das Jenseits zu suchen und zu finden. Ich war eigentlich der Meinung du seist intelligent genug, um selbst auf den Familienstamm zu kommen. Ich bin mir sicher, das ein Iulianus die Handelsgesetze kennt und achtet. Willst du das mit deiner Aktion sinnlos und unnütz an den Tag gelegt, bezweifeln? Ich glaube kaum, das du es darauf anzulegen versuchst."
Vorerst ließ er den Mann auf dem Trockenen sitzen. Zuviel des guten Tropfen schien ihm den Geist und Verstand zu rauben.
"Es ist im Interesse des Reiches, wenn diese Sache dort bleibt wo sie noch ist: Unter Verschluss. Ein Edikt kann abgenommen werden, eine Aufbauschung zu Gericht wird nicht nur Deinem Ansehen schaden. Denn du ziehst damit öffentliche Kreise, die es zu verhindern gilt. Wenn du deinen Sturkopf einmal einschalten könntest, wäre ich dir verbunden.
... dann lass uns darüber sprechen, wie wir diese unschöne Sache Deiner Anklageschrift aus der Welt schaffen können ohne den Namen des Kaisers darin zu verstricken. Dir muß doch klar sein, das ein promovierter Architekt wie ich nicht darauf verzichten wird eben jener Gens so leidenschaftliche Architektur zu bieten und Wünsche zu erfüllen. Bist du der Meinung jemand anderes könnte seine Illusionen in diesem Maße umsetzen?"
Wohl kaum nicht umsonst hatte jener so lange Zeit den Besten genommen und mit ihm unnütze Gesetze umschifft.
Er wischte diese Anmaßung dessen mit der Hand aus der Luft und schüttelte den Kopf. Der Hunger trieb ihn dann dazu die Sklaven etwas Herzhaftes auftragen zu lassen. Immernoch erregte es ihn, das der Octavier ihn einer Lüge anmaß, weil er diesem Bürokraten nicht eine Liste auflegte, welche Künste seine Arbeiter in den Villen, den Palästen, den Gärten und Landgütern des Kaiserpaares errichteten.