Beiträge von Medicus Germanicus Avarus

    "Nun Victor ich hätte dich nicht in mein Haus geladen, wenn es da nicht eine Sache gäbe, die dir zu Denken geben sollte. Dein Schoß mag mit der Sichtweise dessen, wie du es betrachtest, fest im Sattel sitzen, mit gewissen Hintergrundwissen allerdings könnte das Pferd bei der nächsten Biegung ausbrechen und den Reiter dabei abwerfen."


    Etwas verworren gesprochen, aber vielleicht ging es diesem Grobian auf, wer sein Roß gekauft hatte. Avarus ließ derweil Wein nachgießen.


    "Es liegt in der Seele des Menschen mit den Naturwissenschaften eins zu werden. Dies geschah auch mit der eines Germanicus. Er wurde zum Magister der Architektur berufen weit nachdem er jahrelang im Senat diente. Damals störte man sich nicht daran. Ihn ebenfalls nicht, denn mehr lernte er ein besonders gehobenes klientel kennen und genau für diese Götter hebt er seine Hand in einem eher ungewöhnlichen Maße für die Künste der Architektur an."


    Blickt den Octavier an und wartet... doch allesamt soll das Schweigen nicht ewig wehren...


    "Du kannst dir denken, worauf ich hinaus will?"

    Salve,


    um über eine Aufnahme entscheiden zu können, würde ich gerne erfahren wie du dir deine Zukunft vorstellst (ein kleiner schriftlicher Überblick dessen eben) und ob du dir in unserem Stammbaum bereits ein Plätzchen ausgeguckt hast.

    Die wissen schon, warum sie die Kevlarweste weiterentwickelt haben. Wenn man sich diese Erniedrigungen auf den Airports dazu anschaut, frage ich mich, warum alle Menschen dieser Erde dieses Land nicht mal für ein Jahr ignorieren. Dann kann man sich sicher sein das auch das letzte Häufchen Kapital verloren gegangen ist und wir endlich Ruhe vor diesem Wahn haben... egal wieviele Namen dafür erkoren wurden.

    "Salve Victor..." reichte er nach und diktierte einem ihm gefolgten Diener die einfachen Dinge des Lebens auf, mit denen man den Magen auf das Mahl vorbereitete. "Bringe uns Obst, Trauben, und stark verdünnten germanischen Wein." Selbst gekeltert war dieser. Zumindest das Siegel auf dem Wachs, den man zur Identität an die Amphoren klebte, enthielt das der Gens Germanica.


    "Ja schon eine dumme Sache, die uns da zueinander bringt."


    Ganz klar war es nicht einfach zu besprechen, wenn gesetze steif und geradlinig formuliert zu sein schienen. Zum Anfang ein Brüller vielleicht. Nun für Germanicus Avarus war es das nicht, aber Victor würde sich mit Sicherheit veralbert vorkommen. Auf die Reaktion war der Hausherr trotzdem gespannt. Vielleicht würde man es als töricht bezeichnen, aber manchmal liebte Avarus die lockere Art zu provozieren, um danach zu schwatzen.


    "Das angeschlagene Edict auf dem Forum Romanum kann ich nicht annehmen."


    Er wartete auf die Reaktion ab, die er auch aus den Augenwinkel beobachtete. Immerhin hatte er nicht gesagt, das er es mit Sichtweise des Praefectus Urbi als falsch ansah. Manchmal war es der Wald vor dem Horizont, der uns den Weitblick nahm. Darüber würde er sprechen, desswegen war Octavius Victor auch in sein Haus gekommen.



    Sim-Off:

    kommt so nach und nach in der Wisim

    Das tat dieser dann auch.


    "Die Stationen, Ausrüstungen, das ganze Getier alles was für den Betrieb notwendig ist, reißt natürlich jedes Jahr tiefe Löcher in das Staatssäckel. Es ist wohl nie möglich nicht defiziös zu arbeiten, aber wir tuen unser Bestes, um vermehrt private Korrespontenz und Fracht zu befördern. Auch diesen Kalender werden wir wieder um die tausend Reittiere kaufen müssen. Alte Stuten, Esel, Ochsen werden ausgesondert. Ansonsten kann ich von einem guten Zustand der Stationen, der Ställe, der Verwaltungen berichten. Das Personal ist meist fleißig. Schwarze Schafe gibt es, aber sie werden ausgemerzt. Das Meldungssystem klappt dabei ganz gut. Meist sind es kleinere Stationen, wo man die Ideale manchmal nicht bereit ist zu vertreten."


    Ist dabei die Becher wieder zu füllen. Langsam kiecht ihnen ein wohlriechender Geruch in die Nasen...


    "Es gibt aber auch genügend Projekte, die den Cursus Publicus voran bringen würden, deren Umsetzung jedoch noch nicht weit genug fortgeschritten ist. Einige dieser Projekte liegen mir besonders am Herzen, leider nur reicht meine Zeit meist nicht mich damit zu beschäftigen."


    War es der Senat, die Gens, das Leben ansich? Nun es gab immer etwas zu tun und Avarus hatte die Freude über einen zeitigen Feierabend schon seit Jahren aufgegeben. Sein Alltag spiegelte wieder, was Rom, was das Imperium von seinen Diener verlangte...


    "Einige Dinge können wir ja besprechen, wenn es Dich intressiert Crassus."

    Ansich ist es vielleicht auch so, das die fünfziger Quote immer gelten sollte. Egal wieviele Kandidaten. Denn hab ich mehr Möglichkeiten kann ich auf bis zu vier Magistraten meine Stimme verteilen.


    Demnach wurde das in der Vergangenheit nicht beachtet und sollte auch weiterhin so sein, bis eine eindeutige Reglung gefunden und gesetzt ist.

    "Die gibt es natürlich in den Archiven auf dem Palatin." Antwortete Avarus recht überrascht auf jene Frage nach den Listen. Fasste sich gleich wieder und kam zu den Praefecten.


    "Meist sind es alt gediente Centuren, Offiziere, die im Cursus Publicus ein sorgenfreies Leben erhoffen. Oft aber sehen sie die Arbeit, die Mühen, die lange Zeit, die sie Tag ein Tag aus im Dienste des Kaisers verbringen. Das erinnert sie an die Zeit der Armee zurück. Nun nicht viele bleiben. Ein Teil ist dazu geboren zu töten, ein weiterer zu Dienen. Ein kleiner davon hat die Seele dafür, um eine Region zu leiten. Du siehst also mit Geld allein kann man keine guten Führungspersönlichkeiten finden. Außerdem halte ich nichts davon einen außerpostralen Beamten schon ab Anbeginn seines Dienstes für den Cursus Publicus auf eine leitende Stelle zu hiefen. Ist ein Solcher besonders betulich, fleißig und pro Postdienst eingestellt, geht es meist schneller."


    Er nippte mal wieder am Wein. Wartete auf zusätzliche Fragen. Würde aber auch fortführen können.


    "Gut dann ist alles in die Wege geleitet. Ich sehe zu den Senat mit zu informieren, sollte dies noch nicht durchgesickert sein. Ansonsten einen guten Tag noch."


    Soviel Trauer konnte Avarus nun beim besten Willen nicht entwickeln und verschwand wieder aus der Stube. Die Götter schienen ihn zu lieben. Naja auf sein kleines Spielchen wollten sie wohl doch nicht eingehen.... schade eigentlich.

    "Deine Nachfragen lassen sich sehr einfach beantworten. Und eigentlich gab ich dir diesen Hinweis schon. Rom ist eben kein Stadtstaat mehr. Es ist gewachsen. Die Städte in Italien verbrauchen mehr als nur Getreide und Brot. Anders gesagt: Der Mensch lebt nicht von Brot allein. Eben jenes wird in Form von Weizen besonders günstig in Aegyptus angebaut. Andere Sektoren, wie auch schon bemerkt haben sich vermehrt aus dem Getreideanbau zurückgezogen. Es ist unrentabel. Man setzt auf Trauben, Früchte und Oliven. Doch die Wirtschaftskunde muß ich dir wohl nicht erklären."


    Natürlich mußte er es, aber Avarus fand keinen Gefallen daran, das Greenhorn zu lehren. Immerhin schien dieser Jungspund nichteinmal zu wissen welches Gut in welcher Menge von welcher Provinz nach Rom eingeführt wurde.


    "Es mag dir außerdem deine schlechte Kinderstube auferlegt haben gegen mich zu grollen. Das wie du mit Senatoren, mit Consulaten umspringst aber sollte dir zu denken geben. Nach deinen vermehrt und erneut ausgedrückten Worten sind wohl alle vorherigen Gesetzesgebungen nur einen Dreier Wert, während die Lex Flavia den Zehner verdient. Ich für meinen Teil habe schon positiv für Lex Flavia's gestimmt. Jene waren allerdings durch einen erfahreren Senator deiner Gens eingebracht. Das was ich von dir sehe und dies nicht nur hier empfinde ich und sicher auch einige 'wenige' Andere als Flickschusterei."


    Und da konnte der Furianus noch so aufstampfen wie Rumpelstielchen...

    "Mit den Sommern reift das Korn, mit den Wintern leeren sich die Speicher. Wenn wir auf die Vorräte schauen, finden wir Rom in einer guten Versorgungslage wieder. Trotzdem spricht es für sich einen Vorfall aus diesem Kalender zu nehmen, um ein Gesetz aufzustellen, das alte Idealitäten vernichten soll. Wir sollten es nicht hinnehmen, Senatoren, das ein noch junger Mann eingeführt in diese Reihen so mit dem Respekt umgeht. Ist es nicht so, das du Flavius Furianus hier vor aller Schaar das ausgeklügelte Gesetz eines Consuls als Unsinn bezeichnest. Du der gewillt ist deine Vorlage uns als Ultimative unterzuschieben?"


    Ein Blick huschte durch die Curia Iulia.


    "Natürlich möchte ich dir helfen, zu verstehen, was ältere Senatoren durch ihre Erfahrung mit einbringen und dir aufzuzeigen, das nicht jedes Wort ein Spruch gegen das sein wird, das sinnvoll für die Getreideversorgung von Rom ist. Aber es ist nonsens zu glauben Italien, Sizilien, Creta, Sardinien oder gar der Norden über dem Rubicon könnten Rom und sich selbst alleine und ohne Abhängigkeit von Aegypten nähren. Wir wissen, das die Getreideflöße schiffen müssen, um alle hier im Herzen satt zu bekommen. Wir ahnen darum, das Sturm, Gewalt, Natur Risiko trägt und Pläne schmieden läßt. Das Umland ist garnicht dazu in der Lage die Hauptstadt und all jene Gemeinden, Städte, Dörfer, Höfe und so weiter allein zu versorgen. Wieviele tausend Ochsen und Eselkarren voll Getreide wäre nötig, um das Kerngebiet zu versorgen? Wieviele dieser Gespanne meinst du vertragen die Hauptverkehrsadern auf Rom zu? Kannst du dir nicht auch denken, Furianus, das die alten Senatoren unsere Vorgänger nicht selbst soweit gedacht hätten. Das sie es als einzigste Hoffnung für weitere Ausbreitung römischen Lebens und sicheren Standarts sehen Getreide aus dem Nilstromland zu importieren? Nun wenn du das nicht kannst, dann weiß ich nicht wer von uns beiden das Rechnen versäumte. Wer diese Unmengen an Transportgut von der See auf den Landweg verlagern will, wer die zweimalige Ernte am Nil der einfachen Bewirtschaftung der Krete zugunsten ausschlägt und dabei nicht bedenkt, das es außerhalb der Stadtmauern nicht auch Leben gibt, das ernährt werden will, der hat die Zeichen der Neuzeit verpasst.


    Wir sind kein Stadtstaat mehr."


    Avarus hält kurz inne und fügt dann noch hinzu:


    "Es sollte in unserem Interresse liegen die Schiffswege sicher zu halten, den Nil zu studieren, um das Korn noch sicherer im Wachstum zu machen und dafür Sorge tragen Unruhen in Aegyptus, wie in anderen africanischen Ländern im Zaume zu halten. Dann wird es immer genügend Getreide in Rom und Italien geben. Alle anderen Anstrengungen führen zu mehr Aufwand bei weniger Nutzen. Brot muß bezahlbar bleiben."


    Das das Reich am Nildelta und Strom fest unter der Führung des Kaisers stand, ließ Avarus aus. Immerhin wußte das jedes römische Kind und keiner würde in seinen Gedanken sehen, das jene fruchtbaren Landstriche mal kein Korn nach Rom lieferten. Denn irgendwie ist jede Krise bisweil immer zum Guten für die Hauptstadt und ihre vielen millionen hunriger Mäuler ausgegangen. Mit Sicherheit lag das auch am besonders innigen Klima zwischen der Macht auf Erden am Mare Internum und der Götter im Himmelreich.

    Avarus nickte leicht.


    "Ich hatte mich darauf bedacht, das wir in einem entfernt gelegenen Gespräch einer Verständigung zusagten, das es nur zu einem Eindringen in deine Arbeitszeit käme, wenn es tiefschneidende Probleme im Cursus Publicus gäbe. Nun dem ist dann wohl doch nicht so..."


    Sein Blick streifte die Querseite des Praefecten. Er nippte am Getränk und fuhr fort.


    "Wenn ich von meiner Tätigkeit ausgehe, so kann ich sagen, das die Meldelisten und Berechtigungsscheine wie in jeden Jahr üppig akzeptiert werden und dementsprechend viele Prüfungen auf kostenlosen Posttransport geprüft werden mußten. Das macht die Arbeit nicht leichter, aber intressant. Kaum eine staatliche Institution vernachlässigt dabei ihre Korrespontenz. Wir haben gut einen halben Monat Nachlauf, das wird sich allerdings in der zweiten Jahreshälfte geben."


    Dreht den Becher und fragt sich, ob er gleich die Ideen für Änderungen am System und der Vergabe mit äußern soll. Entscheidet sich aber schließlich ersteinmal dagegen und fährt über den Zustand fort.


    "Die Regiones sind -soweit mich die Berichte des ersten Halbjahres erreicht haben- in ordentlicher personeller Verwaltung. Hier und da zwickt es an einer fehlenden Praefectenstelle, aber die Professionalität der Mitarbeiter macht es möglich auch ohne jenen Provinzvorsteher das Netzwerk am Laufen zu halten und den Anforderungen von Geschwindigkeit und Sorgfalt gerecht zu werden."


    Der Legatus Augusti wartete einen Moment, wollte dem Cheffe Zeit geben sich zu äußern oder Fragen zu stellen.

    "Erneut muß ich diesen Unsinn entschieden zurückweisen. Deine Worte Flavius Furianus sind ferner der Realität als sie es sein sollten. Brot wird schon immer dort gebacken, wo es benötigt wird. Was bringt es den am Existenzminimum lebenden Menschen in der Stadt, wenn wir der Senat von Rom ihre Zuteilungen verkomplizieren, was bringt es den Bürgern, wenn wir das Brot aus weit entfernten Gemeinden, vielleicht noch in Mindestmengen per Karren nach Rom rollen lassen? Nichts, genau das bringt es überhaupt nichts. Wir sollten mehr dafür einstehen ein einfaches System zu stärken, als uns dahin zu bewegen Gesetze aus heiteren Himmel zu formen, um alles was Rom belebt kompliziert und unübersichtlich zu gestalten. Was wird dein Vorschlag an Unsummen verschlingen? Wieviele Beamte werden sich aufmachen müssen, um Bäckereien zu untersuchen, zu kategorieren, zu verwalten? Hunderte, vielleicht mehr. Nein Roms Getreideversorgung für das arme Volk funktioniert bestens. Jene verschwendeten Mittel -und als mehr sehe ich deinen Vorschlag nicht- sind in den Mengen der staatlichen Getreidevorräte deutlich sinnvoller aufgehoben."

    Der Senator hatte schon die letzte Rate seines Treibens -nicht im allgemeinen Sinne, sondern im Preis- nicht erhalten. Titus Tranquillus und seine Schergen sollten einmal mehr merken, wie erbärmlich die Erlöse waren, wenn er nicht auf dem Markt für stetig wachsende Quoten taktierte. Überraschend erfreut über das mickrige Ergebnis verließ der Senator wenig später die 'Arena'... 8)

    Ein ungläubiger Blick traf Crassus, er war doch nicht unter die Mormonen gegangen. Das Schnippsen später ließ einige Getränke zur Auswahl kommen. Auch ein Krug Wasser war dabei.


    "Wie geht es dir und den Praetorianern?" Ein Kleingespräch und ein Lächeln das folgte. Der Senator wünschte schon, das Crassus selbst zur Sprache brachte, was er vermisste.

    Diesmal war es einer der jüngeren Sklaven der die Tür öffnete. Jener war etwas unerfahrener, aber der Germane eben verhindert. Der Gruß schien angemessen und der Grund ward den Angestellten eingebläut worden.


    "Salve Praefectus..." über eine Bestätigung zu welchen Tag im Augustus hätte man sich sicher gefreut. So würde das Festmahl etwas weniger opulent ausfallen. "Darf ich euch ins Oecus führen?" Eine Geste folgte, welche die gesprochenen Silben unterstützte.













    SKLAVE - GENS GERMANICA

    Eine Tafel erstreckte sich in diesem Raum. Der Gast wurde von der Porta in das Oecus geleitet. Die Stube diente dem Genuss, der Freuden und dem kulturellen Beisammensein. Avarus wählte ihn schlicht aus dem Grund, weil sie nicht im Rahmen der ganzen Gens speisten.

    "Alles Andere wird hier in Rom passieren..." gab Avarus zu Protokoll. "Die Listen sind ja auch für das Getriede ausgestellt und nicht für die Brote. Vielmehr isst man in dieser Schicht einen herzhaften Brei, als göttliches Brot." Kein Wunder, das dieser verwöhnte Sohn eines Patriziers davon keine Ahnung hatte. Umso mehr verwunderlich, das jener sich in Angelegenheiten mischte, die den Geldadel betrafen.













    PRAECEPTOR - SCHOLA ATHENIENSIS
    MAGISTER ARCHITECTURAE - SCHOLA ATHENIENSIS
    SODALIS FACTIO VENETA - FACTIO VENETA

    Auch dieser Flavier war nur ein Geldgeiler Sack weit entfernt von der Blutlinie. Außerdem ohne Ambition der Provinz etwas Gutes zu tun. Sein Lebenslauf las sich wie der einer brütenden Henne und Avarus stimmte demnach für Gaius Munatius Hortalus. Immerhin die beste Wahl unter den drei miesen Kandidaten, die für Hispanien eingetreten waren.

    Zu oft trieb sich Avarus der Tage auf den Märkten rum, doch das lag auch daran, das es die besonderen Sklavenhändler nicht mehr schafften ihm die Ware daheim anzubieten. Zu wenig Buben und Mädchen gab es, die es lohnte für teures Geld unter elitäres Klientel zu bringen.


    Die Märkte stanken ihm an, er fühlte sich hier unter den Schaben der Küche, aber mit jedem Gang auf diesen Sklavenmarkt wurde er professioneller. So begleiteten ihn jetzt fast ein Dutzend Söldner. Nur ein Wink, ein Blick oder eine Geste genügten, um einem Nervsack die Knochen zu brechen. Sein Name würde dabei nie erklingen. Das Geld was er ihnen zahlte, war zu sauber.


    Der Senator blickte über die dargebotene Pracht, der Körper ganz nett, die Binse und Biene etwas vernachlässigt, auch das Gebirge war nicht zu üppig, aber für die Küche würde sie reichen. Demnach moderat erhöhte er auch das letzte Gebot.


    "500 für das kleene Ding."