Das man es als Geschichte sah, brachte Avarus dazu einen Moment zu schweigen und zu überlegen, was an einem Aufstand in Hispanien so unheimlich lesenswert war, um diese Zeit der Aufruhr im Gedächtnis des Senats als eine Geschichte zu verfestigen.
"Die gibt es natürlich. Ich muß gestehen..." begann der Senator Germanicus Avarus, nachdem er sich erhoben hatte, um in das Gesprochene einzuharken "..., das mir die Ausführungen dem Grund des Aufenthalts von Matinius Agrippa vor der Curie, dem Senat etwas zu dürftig erscheinen."
Er wandte sich an den Senator Publius Matinius Agrippa.
"Letztlich beschränkt sich also das Eingreifen in den Fortlauf der Geschehnisse in Corduba mit einer Bitte an die Reitercohorte in Emerita, dem unheimlich zeitaufwendigen Entlassen jener Magistrate, -die ihre Stellung wohl dazu nutzen Stimmen gegen Rom zu sammeln, statt für das Imperium- und dem beständigen Abwarten, ob und wie der Senat oder der Kaiser jenem Aufflammen einer neuen Bedrohung entgegen treten wird? Du sprachst von den anderen nötigen Schritten. Welche waren das neben jenem Ansuchen geschickt nach Emerita?"
Wahrscheinlich hatte es ein großer Teil des Senats noch nicht bemerkt: Mit dem kaiserlichen Niederschlagen des Aufstandes von Corduba hatte die senatorische Administration der Provinz Hispanien gezeigt, das sie wohl zur Krisenbewältigung unfähig war.
Ein Imperator suchte mit Sicherheit keine eroberten Gebiete in denen es ständig und fortlaufend Aufstände, Revolten oder offenen Unmut gegen Rom gab. Der Senat war dazu angesprochen Sorge zu tragen, das die Provinz Hispanien dauerhaft befriedet blieb und das Augenmerk von Iulianus nicht nocheinmal darauf gerichtet werden müßte. Wie schnell konnte sonst jene Ansammlung von Magistraten ein weiteres Stück Verwaltungsmacht verlieren. Irgendwann wären sie nurnoch einfach da.
'present' wie man so sagt...

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