Beiträge von Medicus Germanicus Avarus

    Zitat

    Original von Lucius Annaeus Florus
    Naja, ich weiss nicht wie das konkret läuft, aber bei uns in der Schweiz heisst das ADSL 3000.


    Das hängt ganz einfach damit zusammen, das dein ADSL 3000 für die Schweiz gilt. Mußt du dich aus der Schweiz heraus auf einen internationalen Server verbinden und diese Strecke ist eben gerade arg ausgelastet, sudelt es einfach.


    Ist wie in Deutschland der Weg zu den .com Seiten, erwischt man einen schlechten Port, dauert es einfach, auch wenn man in Deutschland mit der vollen Bandbreite ziehen kann.


    Üblicherweise steht das aber auch in den Anschlussbedingungen. Meist im Kleingedruckten. Anderes Netz, keine Garantie.

    Oder mit der Curie, vorher war es aber gut das Lot in den Brunnen zu halten. Avarus überlegte.


    "War es nicht so, das dein Vater sich aus allen Kompetenzen öffentlicher Abstammung zurückgezogen hat?"


    Sowas in der Art hatte er bei seinem letzten Besuch kurz vor dem Winter mitbekommen. Natürlich waren seiddem einige Monate ins Land gezogen...


    Wozu sollte ich dich, Publius Annaeus Domitianus simon verklagen, bei dir Doppelnull gibt es eh nchts zu holen. :D


    Aber ist immer leicht sich über andere Menschen oder in dem Fall Synonyme aufzuregen, wenn man selbst der letzte Zipfel in einer Ranghierachie ist. Der Pöbel hat schon immer das Maul weit aufgerissen, doch was ist von ihm selbst gekommen? Nichts! ;)


    Also werde ich es weiterhin ignorieren und sehen, das ich mein Reichtum genießen kann. :P :D8)

    Avarus überlegte, ob der Duccier in der Curie saß. Ließ das Nachdenken dann allerdings sein und formulierte sich einfach aus.


    "Vor einigen Monaten kam ein Octavier, meines Erachtens Duumvir in Confluentes, in mein Anwesen in Rom. Er redete davon ich wäre sein einzigst möglicher Kandidat ein Bauwerk in dieser Stadt Confluentes zu errichten. Nun ich hatte weder Zeit noch Lust erneut für so lange Wochen in Germanien zu sein. Du mußt wissen, das meine Verlobung schon etwas zurück liegt und dieses Jahr die Hochzeit stattfinden soll."


    Macht eine kurze Pause und denkt darüber nach, ob über ein Jahr Verlobung nun zulang oder zu kurz sind. 'Genau richtig' kommt ihm auch noch in den Sinn, doch egal...


    "Jedenfalls gab ich ihm die Aufgabe in der Provinzcurie anzufragen, wie es aussehen könnte, das dem Architekten Germanicus Avarus an seinen wichtigsten Bauwerken in der Stadt Mogontiacum eine kleine Ehrentafel zu teil werden könne."


    Trinkt etwas und sucht die Worte, mit denen der Octavier seine völlige Unfähigkeit offenbart hatte. Doch es war einfach weg. Unwichtige Dinge vergaß der Senator eben sehr schnell.


    "Es erschien irgendwann danach, ich hatte ihn und seine Sache schon längst vergessen, ein Laufbote des Octaviers in Rom und verkündete mir das Scheitern der Mission. Nun um die Mosaiksteinchen zusammen fügen zu können, würde ich gern erfahren wie er sich in der Curie in meinem Namen ausgedrückt hat?"


    Fragend blickt der Senator den Duccier an. Sollte er nicht in der Curie sitzen und walten würde er es ihm jetzt schon sagen.

    "Ah sehr gut." Nickend unterstützte er seine Worte. "Besser so als das ihr erst noch einen Betreiber suchen müßt. Sollte jener Ancius besondere Wünsche an die Ausgestaltung haben oder eben Vorstellung bezüglich des Gastraums oder ähnlichen, dann wäre es das Beste, wenn er die Baustelle in den nächsten Tagen mal aufsucht." Mitunter kam es schon vor, das ein Wirt seine eigenen Vorstellungen hatte, was die Aufteilung der Räume anbelangte. Verzögerungen mußten eben nicht sein, da war ein klärenes Gespräch vorher ganz günstig.


    Avarus blickte den Duumviren etwas länger an. Sammelte seine Gedanken dabei und fügte danach eine Frage an:


    "Ich habe vor einigen Monaten einen Stadtangestellten aus dem hohen Norden mit einer Aufgabe betraut, die ich lieber selbst in die Hand hätte nehmen sollen. Nun manchmal gehen wir Wege, die uns die Dämlichkeit der menschlichen Seelen erst zeigt, wenn sie versagt haben. Du kannst dir denken, worum es geht?"

    Schneller als der Wind entfernten sie sich von der Stadt Mogontiacum. Für den Augenblick schien das zu stimmen, denn es war fast Windstill. Ewig aber hielten sie die Geschwindigkeit nicht, denn schon bald wurde die Straße enger und wand sich einen steilen Rheinhang hinauf. Die Pferde wurden in leichten Trapp gesetzt, um schließlich nur zu laufen. Avarus sog die frische germanische Luft ein und genoss neben seinen Gedanken die Natur. Am Himmel wechselten sich derweil Wölkchen und Sonnenstrahlen ab. Neben dem Weg plätscherte ein Bewässerungsgraben dahin. Noch fünfzig Meter weiter oben wurde Wein angebaut. Die Reben bekamen die ersten Blätter und Sklaven waren damit beschäftigt die Triebe aufzureben. Hier und da schnitt man weg, was überflüssig war und hackte kleine Unkrauttriebe aus dem harten Boden.


    Der Steig machte eine Biegung und führte in entgegengesetzter Richtung zwischen den Rebstöcken weiter bergan. Die Stadt war jetzt bereits ein Fleck, fast wie auf einer Karte skizziert und doch noch recht nah für das Auge. Gutes Wetter bedingte diesen wunderbaren Blick über Mogontiacum und die angrenzenden Felder, Wiesen, Haine und Dörfer. Auch der Fluss war bestens zu sehen. Avarus hielt das Pferd an und nahm sich die Zeit jene herrliche Weitsicht zu genießen.


    "Ich bin viel zu selten hier oben. Da seht ihr was der Stadt und Umgebung Roms fehlt..." Die Sklaven konnten mit diesen Worten natürlich nicht viel anfangen, aber es reichte auch, wenn der Senator verstand was er sagte, denn vielmehr war es zu sich selbst gesprochen, als zu den beiden Begleitern.


    Hoch hinauf drehten sich einige Vögel im Liebesspiel und Germanicus Avarus gab dem Pferd zu verstehen, das sie weitergehen wollten. Immer wieder führte der Weg um eine Biegung mehr hinauf, um dann sanft ansteigend am Hang entlang zu führen. Fast oben angekommen, war der Treffpunkt nicht mehr weit. Ein ungutes Gefühl beschlich ihn. Jetzt umzukehren aber war sicher zu spät...

    Gegen das Forum war es auf den Straßen eher ruhig. So erreichten die drei Reiter das Tor sehr schnell. Auch wenn sie die Pferde natürlich nur langsam laufen ließen in der Stadt. Ein überrittenes Kind fehlte ihnen nämlich noch zu ihrem Pech und so sollte man ein ungewisses Unterfangen nicht beginnen. Die Omen logen nie...


    Der Senator war an die zweite Stelle gerückt, nachdem Heron etwas abseits und hinterher ritt. Später draußen auf den Wiesen und Feldern würden sie auch gut nebeneinander reiten können. Soweit bis zum Ziel war es jedoch nicht. Trotzdem fragte er sich, warum kein Treffen in der Stadt möglich gewesen war oder warum er unbedingt aufs Land kommen mußte... Gedanken, die ihn fr die nächsten Augenblicke beschäftigten, während die beiden Thraker ein ordentliches Reittempo vorlegten...

    "Macarius, wo ist dein Bruder?" fragte der Senator als er aus der Tür trat und blickte über den Platz auf welchem noch geschäftiges Treiben vorherrschte. "Herr sogleich wird er da sein, Heron führt die Pferde herbei." Bekam Germanicus Avarus zur Antwort. Jener blickte den Sklaven und furchtlosen Tharker genauer an. Er wußte, warum er und sein Bruder den Herren begleiteten und war dementsprechend ausgerüstet. "Gut, ich werde noch einen Mantel gebrauchen. Draußen vor der Stadt muß man nicht wissen wer hoch zu Roß geritten kommt." Macarius nickte und ließ dem Senator einen Mantel bringen. Wenig später erschien auch des Thrakers jüngerer Bruder Heron. "Herr, die Pferde... darf ich fragen wohin wir reiten?" Avarus blickte erst auf die Tiere, sie waren im Recht und dann auf den neugierigen Heron. "Du darfst, aber eine Antwort muß ich dir schuldig bleiben. Dein Bruder wird uns führen." Medicus gab dem Mann das Papier. Er würde diese Skizze schon zu deuten wissen. Derweil stieg er auf und ließ sein Pferd zwischen die anderen Beiden trapen. "Dann wollen wir mal hoffen, das es keine Falle ist..." Sehr überzeugt klang es nicht, aber Avarus hatte hier oben doch noch mehr Freunde als Feinde. Trotzdem würden die beiden Wachen besonders aufmerksam sein...

    "Was gibt es Sklave..." fuhr Avarus den Jungen an, der sich gerade in sein Quartier bewegte. "Herr eine Nachricht für euch." Der Senator winkte den Kerl heran und ließ sich das kleine gefaltene Stückchen Pergament reichen. Die Schrift war ihm wohl bekannt. Erst vor kurzen hatte ihm jemand diesen Stil in Rom gezeigt. Er seufzte und las...


    "Lass ein Pferd für mich satteln und gib Heron und Macarius Bescheid, sie werden mich begleiten."


    Nachdenklich blieben seine Augen auf dem Stückchen Papier kleben. Warum fühlte er sich hier besonders verpflichtet zu reagieren?

    ... nach dem Essen, es war ein gutes Stückchen Wildfleisch in einer besonders herzhaften Souce gedünstet, dazu geraspeltes Gemüse und ein Laib Brot, vergewisserte sich der Senator und Architekt, das die Arbeiten auch unter der hoch stehenden und bereits deutlich warm scheinenden Sonne genauso emsig weiter gingen wie am Morgen begonnen.


    Mit zwei Landvermessern war er verabredet. Ihre Aufgabe sollte darin bestehen zu erkunden, ob der Winter und die damit verbundene Standzeit des Kellerbaus Setzungserscheinungen zeigte oder ob alles im Lot war. Jene Vermesser schienen ihre Mittagszeit länger zu genießen, denn sie waren weit und breit nicht zu sehen. So setzte Avarus sich auf eine Mauer, die einmal den Außenbereich einfasste und derzeit von freien oder unterbeschäftigten Maurern errichtet wurde. Der Mörtel war trocken und es somit ausgeschlossen, das er sich großartig schmutzig machte.


    Mit der dritten Stunde bequemten sich dann auch die Landvermesser hinzu. Bewaffnet mit allerlei Instrumenten. Die im vorhergehenden Jahr geschlagenen Vermessungspunkte waren noch zu sehen, ob sie sich noch in Position befanden überprüften die Männer zuerst. Danach bauten sie die Gerätschaften auf. Ein Dreibein zu jeder Seite, das mit einem Pendel und Lotstein in Waage gebracht wurde. Dazu schielten sie immer wieder hinüber, bildeten Geraden mit dem geübten Auge. Senator Germanicus Avarus beobachtete das Treiben und prägte sich den einen oder anderen Schritt ein. Wer wußte schon, ob er es einmal benötigen würde.


    Die Geräte zur Ermittlug standen und einer der beiden Vermesser erklärte nun dem Senator die auszuführende Messung. Dieser nickte danach und ließ vollführen. Wie aufgescheucht begannen sie damit und eilten mehrere Male zwischen den eingestellten Dreibeinen hin und her. Sprachen sich ab und maßen erneut. Dieses Schauspiel, für Avarus war es ersteinmal nicht mehr, ging eine gute Stunde. Sicher mußte man ihm zeigen, das sie ihr Geld auch wert waren.


    Während dem schweifte der Senator mit den Gedanken ab und überlegte die nächsten Schritte zum Tavernenausbau, nebst einiger wichtiger Anbindungen. Um einen ersten Einblick darin zu erhalten, würde er am frühen Abend -mit der Hoffnung noch jemanden vorzufinden- die Regia aufsuchen und sich beraten lassen, was einen geeigneten Wasseranschluss nebst Zisterne betraf. Dazu würde er noch in Erfahrung bringen, ob das Gebäude nah genug stand, um es an die öffentliche Cloaca anzuschließen. Denn wenn dem nicht so war, würde es weitere Erdarbeiten größeren Ausmaßes geben müssen und jene wären sicher nicht einfach inmitten dieser Stadt zu realisieren.


    Die Landvermesser traten just in diesem Moment an ihn heran und verkündeten ein annehmbares Ergebnis. Die Arbeiter hatten gute Verdichtungsarbeit getan und das Grundgemäuer war nur wenige Fingerbreit gesetzt. Ein ganz normaler Vorgang also und Avarus nickte erneut. Diesmal erleichtert und zufrieden. Jene waren rasch bezahlt. Sie packten ihre Gerätschaften wieder ein und verschwanden von der Baustelle.


    Der Architekt tat es ihnen gleich, er wollte doch etwas eher zur Verwaltung gehen, um sich ein Bild zu machen...

    Am nächsten Morgen, die Sonne hatte bereits die Wipfel der Bäume überquert, begab sich Avarus zur Baustelle. Frohen Mutes war er und recht ausgeschlafen, denn er hatte am Abend auf Anstandsbesuche verzichtet. Stattdessen war der Senator nach einer langweiligen Pergamentrolle schon beim Abendmahl entschlafen und wurde dann von einigen Sklaven ganz unbemerkt ins Bett verbracht.


    Heute allerdings war viel zu tun. Manche mögen Anderen die Arbeit aufverteilen, der Architekt hatte jedoch gelernt, das es mancherorts notwendig war dabei zu sein. So erreichte jener Mann den Grund, an welchem Arbeiter und Sklaven damit beschäftigt waren Feldsteine und guten gebrannten Ziegel zu stapeln. Scheinbar war hier anleitende Arbeit ersteinmal nötiger.


    Germanicus Avarus stellte sich an den Rand des Kellergewölbes. Der Winter hatte kaum Spuren hinterlassen. Lag das an dessen Milde oder an dem gemachten Vorschlag das Gemäuer mit Reisig abzudecken. Nun sei wie es ist und gut... dachte er und ließ sich nach unten helfen. Gewisse kleine Risse erkannte man nämlich besser von Nahem. Doch so sehr er sich auch anstrengte, die Mauern waren tatellos in Schuss.


    Mit der Rechten winkte er sich einen Vorarbeiter herzu und gab die Anweisungen für den Tag. Dabei gab es viel zu tun und die Männer, die die Arbeiten mehr überwachten, als selbst mit ranzuklotzen, würden laut Befehle erteilen müssen, um das Tagessoll zu schaffen.


    Zuerst würde man das Gewölbe zu beiden abgeschrägten Seiten mit Torfmull auffüllen, um dann in die bereits vorgemauerten Nichen dicke Pfosten zu schieben. Ihre Aufgabe war später den Boden aufzunehmen. Schwere Steinplatten sollten es sein. Andere Handwerker, es waren Steinmetze und Maurer aus der Stadt bekamen Anweisungen die Grundmauern des Erdgeschosses zu beginnen. Dazu erhielten sie auf einer Schaale, die mit feinem Sand gefüllt war, eine Skizze. In jeder Richtung sollten Fensternichen gelassen werden. Später würde man jene mit Balken überdecken und die Mauern darüber weiter führen. Auch für den Zugang sollte gesorgt sein. Eine große zweiflüglige Tür war geplant. Im Somme konnte jene gut offen stehen und viel Licht in den Innenraum, später die Ausschankstube lassen. Im Winter hingegen war es ein Leichtes nur einen Flügel als Tür zu benutzen.


    Nach diesen Unterredungen mit den Bauführern und Arbeitsanleitern wendete er sich den Männern gröberer Mach- und Gangart zu. Jene die die Peitsche zu schwingen pflegten. Männer die Sklaven zu Höchstleistungen trieben. Neben den fachlichen Tätigkeiten gab es nämlich eine Menge zu tun, damit der Handwerksbetrieb am Laufen blieb. So mußten jene Steine, Kies und Mörtel herbei schaffen. Letzterer wurde gemischt und mit Wasser bindefähig gemacht. Dazu kamen eine Menge Holz. Auch errichteten sie Schaalungen und bauten Andernorts welche ab. Weiterhin brauchte man Ton und Lehm, um Holz zum Stein besser binden zu können. Haftete es ersteinmal konnte der Mörtel angetragen werden.


    Zu guter Letzt waren es auch Sklaven, die die Arbeiter mit Essen und Getränken versorgten. Auch wenn man unter jenen Unfreien eine dicke Grenze zwischen Schleppersklaven, Mischsklaven und auf der anderen Seite den Dienstsklaven für das Wohl der Arbeiter ziehen mußte.


    Fast Mittag war es an diesem ersten Tavernenaufbautag geworden, bis Senator Avarus alle Anweisungen für heute und die nächsten Tage verteilt hatte. Leicht erschöpft aber zufrieden machte er sich nach einem intensiven Rundblick über das Geschehen am Bau auf, sich etwas zur Mittagsmahlzeit zu versorgen...

    Hätte Germanicus Avarus an diesem Tag Stiefel angehabt, seine Sklaven wären bestürzt gewesen sie ihm auszuziehen. Solch einen harten Weg von Rom nach Mogontiacum hatte er lang nicht mehr gemacht. Dazu kam der Aufenthalt im Bad, der für den Moment sehr berauschend und belebend gewesen war. Dann der Besuch in der Stadtverwaltung und schließlich ein 'Raubzug' über den Markt. Der Senator kaufte gern in Germanien ein. Heute erst verschleuderte er so um die dreitausend Sesterzen bei Händlern wo Preis, Qualität oder beides der Ware stimmten. Nun aber die Herberge des Cursus Publicus am Markt erreichend, setzte er sich erschöpft auf einen Stuhl und ließ sich durch die Sklaven entkleiden.


    Lang war er gewesen der Tag, trotzdem war er überrascht von der Mattigkeit, die sich über die Sinne legte. Es half aber nichts an diesem Tag war nichts weiter zu reißen. Gut das er da erfahren hatte, das der Vinicier und neue Legatus Augusti pro Praetorie auf Reisen durch die Provinz war. Manchmal konnten Gerüchte so schön sein und der Senator Avarus nutzte diese Gelegenheit nicht vorstellig zu werden, indem er mal zeitig zu Bett ging... :]

    "Ahja gerne." Quittierte Avarus die Nachfrage nach einem Getränk und hörte sich die Ausführungen zum Tavernenbaustellenzustand genaustens an.


    "Das hört sich doch sehr gut an. Ich werde Morgen Vormittag eine Inspektion machen und die Arbeiter dabei mit anweisen, was als nächstes zu tun ist und wie wir den Aufbau des Erdgeschosses so gestalten, das es ein Leichtes sein wird auch die obere Etage aufzusetzen. Mit etwas gutem Wetter, einer fleißigen Arbeiterschaar und dem ausreichenden Fluss der Materialien sollte es innerhalb von zwei drei Wochen fertig zu stellen sein. Ich habe immerhin gehört, das der neue Eigentümer bereits in den Startlöchern steht und es kaum erwarten kann..."


    Ein fragender Blick folgte, ob es denn nun wirklich so sei und das Gerücht, welches Avarus zu Ohren getragen wurde, stimmte.

    Es war einer dieser Tage wo er sich sagte, wenn nicht in Germanien der Bedarf da war, wo denn sonst... und so ließ er einen Sklaven am Markt anschlagen, was die Familia derweil zu veräußern beabsichtigte.



    Die Gens Germanica Avarus verkauft!



    Betriebe


    Melden kann sich jeder, der keinen Tiefpreis erwartet. Es sind gut im Markt platzierte Güter und Anwesen. Sie haben gebildete Arbeiter und eine hohe Qualität.


    Angeboten werden:


    Sägewerk Stufe III
    Bildhauer Stufe II
    Farbmischer Stufe IV


    Intressenten melden sich bei Senator Germanicus Avarus oder via PN.


    [Blockierte Grafik: http://www.ostheim21.de/Imperium/Sig_Avarus.gif]

    "Ja das wäre sinnig, nachdem sich der erste Duumvir zur Ruhe gesetzt hat. Ich hoffe ihm geht es gut?"


    Dankend nahm er den Platz an und setzte sich.


    "Ich komme aber wie du sicher weißt wegen dem Tavernenbau."


    Mit dem Satz hoffte er darauf der Duccier würde ihn einweihen, wie man bereits mit den Arbeiten weiter gemacht hatte.

    Ich hab dich natürlich auch nicht vergessen.... [SIZE=7]woran das ICQ einen deutlichen Anteil hat. [/SIZE] :D8)


    Alles erdenklich Gute, viel Gesundheit, ein reichlich gedeckter Geschenketisch, der vorallem mehr nützliches Equipment enthält, denn Eingebrauchsfliegen. Und was du dir sonst noch für den Tag der Tage im Jahr wünschst obendrauf, vom Herrn Medicus für Dich Lucilla.=)

    ... wollte er sich holen und begab sich zu diesem Zweck zum Officium des Duumviren. Zwar verwirrte den Senator das II. Duumvir auf dem Namensschild, denn nach seinen Informationen hatte sich der I. zurück gezogen, aber er war schließlich nicht in Rom wo man das auswuchernde Amtstum freudig wachsen ließ.


    Mit gezückter Faust meldete er sich an der Tür an.

    Etwas verwundert über den Stand der Dinge über das Ergebnis auf den ersten Blick jedoch gänzlich erfreut -der Zweite würde Klarheit bringen- erreichte der Architekt die Baustelle. Dort wo er das "Loch" im Dezember verlassen hatte, glänzten ihn frische Bohlen an. Ihre Farbe schien zu beweisen, das man mit einer Art Anstrich aus Olivenöl versuchte die Poren des Holzes zu versiegeln und so den stark schwankenden Temperaturen widerständiger zu machen. Er hätte dabei zwar ein hier im Norden mehr Verwendung findendes Elexier genommen, aber vielleicht war Öl der Tage besonders reichlich am Markt vorhanden.


    Er schaute sich weiter um und sah einige Männer in Beschäftigung. Um dem ganzen Bauvortschritt zu erfahren, wollte er sich in der Regia umhören und nahm sich sogleich vor den Duumvir der Stadt Mogontiacum aufzusuchen...