Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Tiberius Vitamalalacus nickte zufrieden. Mit einem Scriba würde seine Arbneit sicher etwas leichter, jedenfalls, wenn sein Scriba zuverlässig sein würde, woran er erst mal nicht zweifel wollte.


    "Gut. Dann sind wir uns einig. Deine erste Aufgane wird es sein, ein kurzen Vertrag über unsere Vereinbarung aufzusetzen und mir wieder virzulegen."


    Er deutete nach rechts.


    "Hier nebenan befindet sich ein Raum, der als dein Officium in der Villa fungieren wird. Du kannst ihn dir Einrichten lassen, wie es dir passt. Und wenn du willst, wird der Maiordomus jeder Zeit ein Cubiculum für dich herrichten lassen. Was die Verpflegung angeht, kannst du dir jeder Zeit etwas aus der Culina bringen lassen."


    Den Hinweis, er solle es nicht übertreiben, sparte sich der hochgewachsene Tiberia.


    Sim-Off:

    Und noch mal im Controlpanel bestätigen =)

    Kaum hatte der Maiordomus den Besucher in das Tablinium geführt, das zog er sich sogleich zurück. Er legte nicht viel wert darauf, mit dem Hausherren zu sprechen, dessen Tonfall ihn doch meist an einen Exzierplatz erinnerte.


    Wenn der Besucher gedacht hätte, Tiberius Vitamalacus hätte sich sofort ihm zugewandt, da irrte er sich. Mit einer stoischen Gelassenheit notierte er sich noch etwas auf der Wachstafel, las noch einmal den Text, strich wieder etwas, notierte wieder etwas, lass es leise und dann erst legt er die Tafel weg und sah auf.


    "Komm näher !"


    Der Satz war sehr bestimmt und schon ein Befehl, der Blick des Tiberiers war hart und strengmusternd.


    "Du bist Marcus Brutus ? Du suchst Arbeit und einen Patron ?"

    Ein paar der Sklavenn hatten ihm endlich einen riesigen Stapel von Schriftrollen gebracht. Der Inhalt von zahlreichen öffentlichen Konten und Kontenbewegungen. Diesen Stapel durch zu arbeiten würde sicher eine Weile dauern.


    Da meldete der Scriba vor der Tür das Erscheinen seiner Amtskollegin. Fast sofort änderte sich der ernste und strenge Blick des hochgewachsenen Mannes. Er nickt nur kurz, lässt so seine Kollegin hineinbitten, während er selbst sich erhebt und um seinen Tisch herum geht, auf seine Kollegin.


    "Salve, werte Medeia," begrüsst er sie, ein freundliches lächeln liegt auf seinem Gesicht,"erlaube mir, dir als erstes dir zu deiner erfolgreichen Wahl zu gratulieren."

    Ihm war klar, das andere eventuell mehr bezahlen für ihren Scriba Personalis, doch ihm wiedestrebte dieses Locken mit hohen Geldbeträge. Wenn er mit der Arbeit des Scribas zufrieden war, würde er dies sicher Honorieren.


    "Nun, mein Legilatur als Aedil begonnen. Noch im Verlauf dieser würde ich dein Gehalt auf 50 Sesterzen erhöhen. Zusätzlich erhälst du eine erste Prämie von mindesten 300 Sz. bei meinem Ausscheiden aus dem Aedilat."


    "Dein Gehalt wird sich auch an deinen Aufgaben orientieren. Und diese können mit meiner nächsten Aufgabe anspruchsvoller werden."


    "Über die Höhe der Prämie werde ich von Fall zu entscheiden, doch sie werden stets angemessen sein."

    Er nichkte leicht. Wenn diese Unterlagen vorlagen, sollte es leicht sein, das Ansehen zu prüfen.


    "Gut. Dann musst du diese mir einfach vorlegen, ich werde sie prüfen. Um als verein eingetragen zu werden, benötigst du mindesten drei Mitglieder."


    Mittlerweile hatte ein Sklave ein Wachstafel mit Vorschriften für die Gründung und Führungs eines Vereins gebracht und reichte diese auf weisung des aedils dem Besucher.


    "Darin findest du die Bestimmungen, welche Verein betreffen."

    Der Tisch im Tablinium war relativ leer, nur einige Wachstafeln lagen darauf und das Glas Wein war noch gefüllt. Tiberius Vitamalacus stützte sich auf den Tisch, machte gerade einige Notizen auf einer Wachstafel, als ihn der Maior Domus den Besucher meldete.


    "Marcus Brutus ? Patronat ? Arbeit ?" reflektierte er die Worte des älteren Sklaven. Der Name war ihm unbekannt, es klang nach einem diesr italischen Ausländern. Jedenfalls schien er nicht das Bürgerecht zu besitzen. Ein Weile überlegteer, ob er den Mann überhaupt herein bitten sollte. Aber gut, ansehen konnte er ihn sich mal. "Soll kommen..." meinte er kanpp und entliess den Maior Domus.


    Dann widmete er sich wieder der Wachstafel.

    Erfreut stellte er fest, das der Imperator seiner Einladung angenommen hatte und schon den Vorläufen beiwohnte. Als der Applause etwas abgeebbt hatte und die erste Runde des Rennens begann, war seine Aufmerksamkeit noch nicht auf das Renngeschehen gerichtet. Stattdessen stellte er sicher, das dem Imperator einige Erlesene Erfrischungen in die Loge bringen.


    Sim-Off:

    WiSIM

    Natürlich hatte sich Quintus Tiberius Vitamalacus der Prozession zum Epulum Iovis angeschlossen. Als einer der ersten hinter den Opfertieren, ging er gemessenen schrittes in der Prozession mit.
    Er hoffte das auch dieses Opfer an diesem Tag ein gutes Zeichen für das Imperium zeigen würde. Das Volk hatte es verdient, nicht nur unterhalten zu werden, sondern auch ein positives Zeichen der Götter zu erhalten.

    Dem Latein dieses bunten Vogels zu folgen, bedurfte einiger Anstrengungen, doch letztendlich meint er zu verstehen, was sein Besucher meint.


    "So, es soll also ein Verein sein ? Kein Unternehmen ?"


    Mit einer Vereinsgründung hatte er bisher nicht viel zu tun, liegen diese doch weniger in seinem Amntsbereich, doch er wird sich dieser Sache annehmen.


    "Dazu benötigst du neben einen Namen auch eine Satzung, welche die Ziele und Aufgaben beschreibt, denn nur so kann entschieden werden, ob dein Verein den Gesetzen entspricht. Ausserdem natürlich auch eine Liste mit den Namen der Grümndungsmitglieder."

    Während die Bärin noch das eine oder ander Obststück fängt, klettert ihr Artgenosse langsam aber sicher weiter den Baumstamm hinauf. Der Mann, der sich zunächst in etwa knapp drei Schritt höhe befunden hatte, klettert verzweifelt weiter nach oben, obwohl dort die Queräste immer dünner werden und auch der Stamm bald zu ende sein wird. Vielleicht erhofft er sich, das es der Bär nicht so weit schafft und er sich so noch retten kann.


    Und in der Tat scheint es so zu sein, zumindest kann er den Abstand zu dem Bären vergrössern, da dieser nicht besonders schnell klettert, gelegentlich sogar einen Moment halt macht. Die Kletterfähigkeiten des Bären können nicht mit denen des Mannes mithalten, doch auch der Baum ist bald zu ende. Da passiert es : ein Ast, an dem sich der Mann festhält, er verliert den Halt und rutscht ein gutes Stück den Stamm herunter, bevor er sich wieder fangen kann. Nun aber trennt ihn nur noch ein kleines Stück von der Pranke des Bären, der durch die Nähe seiner Beute angespornt, noch etwas weiter klettert.


    Verzweifelt probiert der Mann wieder mit einem Fuss einen Ast zu fassen zu bekommen, doch immer wieder rutscht er ab, zu hektisch werden seine Bewegungen. Zwei, drei Mal berührt ihn schon die Pranke des Bären, immer wieder kann er seinen Fuss im letzten Moment zurück ziehen, doch dann schlägt sich die riesige Bärenpranke in das rechte Bein des Mannes, das sich fast augenblicklich Rot färbt und ein fürchterlicher Schmerzensschrei durch die Arena hallt. Und trotzdes des blutenden Beines probiert der Mann immer weiter hoch zu klettern.


    Erst als sich die Pranke noch zweimal in das Bein krallt, verliert der Mann seinen Halt und fällt aus nun fast vier Schritt höhe Kopf über in den Sand. Dieser dämpft das Geräusch des Aaufpralls, doch bleibt der Mann so verdreht liegen, das kein Zweifel daran bestehen kann, das dieser Mann nicht mehr aufstehen wird. Der Bär blickt etwas ratlos, was er denn nun tun soll und es dauert einen Moment, bis er langsam beginnt, den Stamm herab zu klettern. Als er nach einer Weile am Boden angekommen ist, stubst er noch ein paar Mal die Leiche an, doch da die sich nicht mehr rührt, gilt seine Aufmerksamkeit schnell wieder der Bärendame.


    Und dieses Mal scheint sie ihn auch zu erhören, zumindest brüllt sich nicht wütend zurück. Stattdessen erhebt sie sich, nicht ohne noch etwas Obst zu nehmen, das im Sand der Arena gelandet ist und nähert sich ihrem Artgenossen, als ein Lockruf aus dem schwarzen Tor ertönt. Einen Moment scheint sie zu zögern, dann folgt sie dem Lockruf, dicht vom Bären gefolgt.


    Rasselnd schliesst sich das Tor und plötzlich eilen Herrscharen von Sklaven herbei, räumen die Leichen aus dem Innern der Arena, der kleine Wald verschwindet im Untergrund, genau wie die Baumstämme. Und während die Arena für den nächsten Teil bereit gemacht wird, eilen durch die Ränge unzählige Männer, verteilen Brot, Wein und getrocknete Trauben. Und auch für etwas Unterhaltung in der kleinen Pause ist gesorgt. Zwei Streitwagen kommen in die Arena, fahren in entgegengesetzter Richtung im Kreis, dabei vollführen sie immer wieder kleine Kunststücke.

    Ihre Worte bewiesen ihm wieder einmal, das seine Entscheidung, um sie werben zu wollen, die Richtige gewesen war. Und wenn auch viele sich ihre schändlichen Mäuler über diese Verbindung zereissen würden, in ihr steckte doch so viel mehr, als in den meisten anderen Menschen. Sie war eine starke Frau, er konnte das Erbe ihres Ahnen in ihrem Geist und ihrem Willen spüren. Sie war die Frau, die er wollte, mit ihr wollte er seine, wenn meist auch kurzen Nächte teilen, er wollte das sie sich ihre Freuden abner auch Sorgen teilten. Und natürlich würde er ihr die Ohrringe schenken, einfach weil er es wollte. Doch er sagte nichts mehr, er lauschte nur ihren Worten, genoss es, seinen Namen aus ihrem Mund zu hören, spürte wie sie sich ihr Finger sachte auf seine Lippen legten.


    Jedes Wort scheint ihm gerade überflüssig, als als ein in ihr Lächeln blickt, irgendwie wurde jedes Wort diesen Moment nur stören. Langsam beugt er sich wieder zu ihr heunter, küsst sie sanft auf ihren Lippen. Sicher wird dieser Moment nicht ewig dauern, doch nocheinmal möchte er ihren Lippen spüren, spüren wie es ist, wenn sich ihr Körper an ihn schmiegt.


    Fast hätte ihm in diesen Moment sein Gefahrensinn im Stich gelassen, denn er nimmt erst im letzten Moment wahr, das jemand das Geschäft betritt. Augenblicklich löst er sich von ihr, stellt einen abstand zwischen ihnen her, der gerade noch den moralischen Sitten entspricht. Er deutet auf einen Anhänger aus Gold. "Und du meinst, dieser Anhänger wäre das richtige für mein Mündel ?" fragt er laut und deutlich, wirft einen grossen Blick zur Tür. Doch es war nur Titus der herein gekommen ist, was er auch mitbekommen hat, der würde schweigen.


    Was man von dem Paar nicht gerade sagen kann, das kurz hinter Titus das Geschäft betritt. Die grosse hagere Frau mitteleren Alters redet wie ein Wasserfall auf ihren kleinen, rundlichen Ehemann, offensichtlich ein wohlhabender Ritter, ein. Innerlich verflucht er ihr erscheinen, haben die zwei doch ihre kleine Oase der Ruhe jäh zerstört. Wann würde er wieder erinmal gelegenheit haben, so vertraut mit Helen zu sein. "Ich glaube, du hast recht, das Amulett ist das richtige für Calvina," sagt er noch, mit einem Wink zum Händler. Dann blickt er wieder in Helenas Gesicht, lächelt, doch man kann auch erkennen, das er lieber wieder allein mit ihr wäre.

    Auf dem Hinterhof herrscht reges Leben und Treiben, unzählige Sklaven und Sklavinnen sind beschaftigt den Haushalt der Villa am Laufen zu halten. Gerade wird ein Handkarren entladen, auf dem zahlreiche Amphoren Wein angeliefert wurden. Und während die meisten Sklaven die schweren Amphoren vom Karren in das innere de5r Villa tragen, ist der alte Maiordomus dabei, mit dem Lieferanten über den endgültigen Preis zu verhandeln.


    Auch wenn der Preis schon zwischen Hausherrn und Verkäufer verhandelt wurde, hier geht es um den Extrarabatt, welcher in die Tasche des Maiordomus wandern wird. Dann meldet einer der Sklaven, das jemand an der Tür steht. Unwillig unterbricht er Gespräch.


    "Gib ihm etwas Wasser und Brot und sach das er dann verschwinden soll, " meint er erst, doch dann betrachtet er den Neuankömmling und wendet sich ihm selbst zu.


    "Salve, was willst du ?"

    Vielleicht hatte sich ja Iulius Caesar geirrt, oder einfach nicht so weit in die Zukunft gesehen, doch beide Iulier erfassten den Sinn hinter den Worten ihres grossen Ahnen. Eigentlich hatte er es auch nicht anders erwartet, denn er kannte doch beide als wache, kluge Geister und er wünschte sich, das viele von denen, welche sich heute Patrizier nannten, so viel Verstand und Geist hätten, wie diese beiden Ahnen des göttlichen Caesars.
    "Ich kann euch beiden nur zustimmen," sagte er, wahrend er er sich ein Stück von einer Muräne geben lässt, "Wir erben von unseren Ahnen einen Namen. Und mit diesem Namen eine Verpflichtung, diesem Namen gerecht zu werden und uns zu bemühen, den Ruf des Namens noch zu steigern."
    Nachdenklich blickt er zuerst auf den Teller vor sich, dann fällt sein Blick wieder mal auf Helena, ihren Blick aufnehmend und erwiedernd.
    "Für einen Patrizier ziemt es sich vielleicht nicht, doch manchmal ist es dioch einfacher, sich das als ein Erbe von Geld zu betrachten. Erbe ich ein paar tausend Sesterzen von meinem Vater, so kann ich mich auf diesem Erbe ausruhen, doch vererbe ich meinem Sohn viel weniger Sesterzen,.... Oder aber, ich strenge mich an und mein Sohn erbt mindestens genau so viel wie ich es einst getan habe..."

    Titus
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    Er hatte geduldig gewartet und dann hatte ihm der Ianitor die Antwort gegeben und wieder die Tür vor der Nase zu geschlagen. Doch Titus hate nicht gewartet, die Wachstafel zu öffnen bis er zurück in der Villa Tiberia war, das hatte er getan, kaum da er die nächste Ecke erreicht hatte.
    r schmunzelte nur leicht, dann löschte er die antwort aus und ging fröhlich pfeiffend weiter.


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    Die Sonne hat sich gerade hinter dem Horizont verabschiedet, die Stadt beginnt im Zwielicht der Dunkelheit zu verschwinden. In die Strasse zur Casa Iulia biegt eine Sänfte, getragen von acht Trägern, aller von fast identischer grösse und flankiert von vier Fackelträgern.
    Vorne weg geht ein hochgewachsener Mann, in der Hand eine Fachkel, gekleidet in einen langen Mantel mit einer Kapuze, die sein Gesicht fast vollständig verbirgt.


    An der Porta klopft er an.