Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus


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    EDICTUM AEDILIS CVRVLIS
    ANTE DIEM III ID SEP DCCCLVI A.U.C.
    (11.9.2006/103 n.Chr.)


    Der plebeische Bürger Publius Terentius Pictor, Centurio Classicus seit dem PRIDIE NON MAI DCCCLVI A.U.C. (6.5.2006/103 n.Chr.), wird aufgefordert, die Eigentümerschaft über den nachfolgend genannten Betrieb abzugeben, da plebeischen Mitgliedern des Exercitus Romanus das Führen von Betrieben nicht gestattet ist.


    Domus Aurea - Goldschmied


    gez.
    Quintus Tiberius Vitamalacus




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    Bezahlt

    EDICTUM AEDILIS CVRVLIS
    ANTE DIEM III ID SEP DCCCLVI A.U.C.
    (11.9.2006/103 n.Chr.)


    Der plebeische Bürger Publius Terentius Pictor, Centurio Classicus seit dem PRIDIE NON MAI DCCCLVI A.U.C. (6.5.2006/103 n.Chr.), wird aufgefordert, die Eigentümerschaft über den nachfolgend genannten Betrieb abzugeben, da plebeischen Mitgliedern des Exercitus Romanus das Führen von Betrieben nicht gestattet ist.


    Domus Aurea - Goldschmied


    gez.
    Quintus Tiberius Vitamalacus



    Die Bärin sitzt da, wartet darauf, das etwas Obst von oben herab geworfen wird. Als das erste Stück herab geworfen wird, muss sie sich nur leicht den Kopf bewegen und sie kann problemlos das Stück mit ihrer Schnauze auffangen. Ein zweites Stück verfehlt die Bärin knapp und sie betrachtet das Stück das im Sand der Arena fast nachdenklich. Dann aber greift sie mit ihrer riesigen Pranke nach dem Stück. Dabei zeugt sie von einer wirklich beeidruckende Geschicklichkeit, welche man ihr zunächst garnicht zu getraut hätte und das Stück Obst wandert direkt in ihre Schnauze.


    In der Mitte der Arena hält sich der überlebende Mann an einem kleinen Querast fest, blickt auf den Bären herab, der kräftig an dem Stamm rüttelt, ohne das dieser sich überhaupt rührt. Der Mann ist etwas ratlos, was er nun tun los. Scheinbar ist er ja in Sicherheit, doch fraglich ist für ihn, für wie lange er sich hier so halten kann, und was überhaupt passiert mit ihm. Ist er schon gerettet ? Oder hat man noch etwas, um seinem Leben ein Ende zu bereiten ?


    Doch da legt sich plötzlich Entsetzen auf sein Gesicht, der Bär unten am Stamm, beginnt diesen hinauf zuklettern, langsam zwar, etwas unsicher und irgendwie schient der Stamm auch zu dünn für den massigen Bären zu sein. Aber, langsam aber sicher klettert der Bär etwas den Stamm hinauf. Der Mann blickt hoch, etwas weiter kann er noch klettern. Fast panisch probiert er es, greift nach den immer dünneren Querästen, von denen immer wieder einer bricht und der Mann droht herab zu rutschen.

    Aber nur wenn es der Sklave eines anderen ist, mit deiner eigenen "Ware" kannst du machen eigentlich machen was du willst. =)
    Nur ob es sinnvoll ist, all das zu tun, was auch erlaubt ist, darüber muss sich jeder selbst im klaren sein.


    Ausserdem dürfen auch nicht vergessen, das die meisten Sklaven, welche hier durch IDs gesimmt werden, zu der Kategorie "Leibsklaven gehören. Und das diese einen ganz anderen Status haben, als einer der Namenslosen die z.B. in den Weinbergen schuften. Einer von denen kann jederzeit für ein paar Sesterzen ersetzt werden, wobei ein guter Ianitor, Leibsklave oder ähnliches, zum einem teurer und zum anderen es einfach lange dauert, bis der Neue so gut Funktioniert wie der Alte.


    Wenn man einen Sklaven eben nicht bei jeder Gelegenheit zusammen oder Tod schlägt, hat das nichts mit Menschenwürde oder ähnlich naivem Zukunftsgeschwaffel zu tun, sondern einfachem Pragmatismus, Sparsamkeit und Bequemlichkeit zu tun.

    Natürlich erscheint Tiberius Vitamalacus als einer der Organistatoren auch bei dieser Gelegenheit, dem ersten Wagenrennen der Spiele. Mittlerweile ist er mit dem Verlauf der Ludi recht zufrieden und die Gelassenheit, mit welcher er sich auf seinem Platz niederlässt, ist keine Fassade, sondern echt.


    Gerne hätte er an diesem Tag auch in den Reihen der Anhänger der Veneta verbrtacht, doch er bemüht sich um Neutralitat, nur ein kleines, blaues Tuch zeugt von seiner Präferenz einer Factio.


    Er lässt sich einen Becher Wein reichen und wartet die erste Startaufstellung ab.

    Er spürte jede ihrer Berührungen, erwiederte ihre Küsse und liess selber seine Hände über ihren kleinen, zierlichen Körper wandern, erkundete ihn erneut mit festen und denoch sanften Griffen. Er bemerkt nicht wirklich, wie seine Sklavin das Zimmer betritt und wieder verschwindet, erst als Luciana ihn auf Speisen aufmerksam macht, wird es ihn Bewusst, das jemand im Zimmer gewesen sein musste. Doch wirklich wichtig ist das nicht und auch dann verspürt er kein Interesse daran, sich den gebrachten Speisen zu widmen. "Hunger habe ich gerade nur nach dir," antwortet er ihr leise und zieht sie wieder zu sich, widmet sich nur ihr und seinem Verlangen nach ihr.


    Wieder geht sein Atem schwer, vielleicht sogar schwerer als beim Mal zuvor und er lässt sich in die Kissen seines Bettes zurücksinken. Noch einmal zieht er sie leicht zu sich, küsst sie sanft auf Stirn, streift leicht mit seiner rechten Hand ihren Rücken herunter. "Nun, meine kleine Diebin, könnte ich etwas zu essen vertragen. Machst du uns einen kleinen Teller zurecht ?" Ganz leicht gibt er ihr einen kleinen klaps auf den Hintern. "Und wenn du am Tisch vorbeikommst, bring mir eine Wachstafel und einen Griffel mit."

    Die Wölfe haben sich zurück gezogen, fressen immer noch ihre Beute. Und langsam senkt sich das Segment der Arena, auf dem sie sich mit ihrer Beute befinden, herab und so verschwinden die Wölfe im Untergrund des Flavischen Amphitheaters. Nun sind die beiden Bären allein mit den ü<<berlebenden Menschen in der Arena. Eigentlich sind es nur noch zwei, von denen einer auf einem der Baumstämme geklettert ist und der andere gerade das Opfer der Bärendame wird. Es ist ein letzter Aufschrei, ein letzte Zucken, dann hat auch sein Leiden ein Ende. Doch irgendwie hat die Bärin keine besondere Lust, von ihrem Spielzeug ab zu lassen, immer wieder stubst sie mit ihren Tatzen den leblosen Körper an.


    Ihren Artgenossen, der sein letztes Opfer keines Blickes mehr würdigt, begrüsst sie nicht besonders Freundlich, sondern einem ärgerlichen Brüllen. Doch dieser lässt sich davon nicht beeindrucken, zu verlockend ist der Duft der Bärin. Langsam geht er auf sie zu, bleibt etwa zwei Schritt vor ihr stehen und erhebt sich darauf hin zu voller Grösse und lässt ein lautes, tiefe Brüllen erklingen. Es lauter und tiefer, als alles, was er bisher von sich hat hören lassen, doch es genügt noch nich, die Bärin von seinen Qualitäten zu überzeugen.


    Fast gelangweilt scheint sie sich abzuwenden, wandert langsam und gemächlich am Rand der Arena entlang, ihr Blick richtet sich dabei immer wieder nach oben, in die ersten Reihen der Zuschauer. Irgendwann bleibt sie stehen, ihr Blick erwartungsvoll nach oben gerichtet, wo einige Senatoren sitzen. Behäbig setzt sie sich hin, von dort oben kommt der Geruch von süsslichem Obst ihr entgegen, und das sie etwas davon haben will, versteht sie aufs Beste verständlich zu machen.


    Der Bär hingegen ist etwas frustriert, er lässt sich auf die Beine fallen, läuft der Bärin noch etwas hinterher. Doch dann richtet sich seine Aufmerksamkeit auf den Mann, der sich auf die Spitze eines der Baumstämme geretttet hat. Der Bär läuft den Baumstamm zu und richtet sich auf. Der Mann dort oben wähnt sich immer noch in sicherheit, auch als der Bär am Stamm zu rütteln beginnt.

    Wieder hebt sich der Vorhang, immer noch ist der Hintergrund eine kahle Hügellandschaft. Von der rechten Seite tritt wieder der Bursche in seinem übergrossem Brustpanzer und dem Schwert an, von der linken ein ähnlich kleiner Kerl, gefolgt von einer Ziege.


    „Und so trat Aleksandros an, die Welt zu erobern. Und fing natürlich bei seinen Nachbarn an. Und da diese…“


    Bei diesen Worten lässt er den zweiten Ziegenhirten wieder eindeutige Bewegungen bei der Ziege vollführen.


    „…. alle auf am liebsten Ziegen hüteten, dauerte es nicht lange und die ganze Nachbarschaft war unter seiner Kontrolle.“


    Bei diesen Worten beginnt aleksandros auf den anderen Ziegenhirten einzuschlagen. Dieser wehrt sich nicht wirklich, es ist eher ein ärmliches Abwehren. Mit hoher Stimme simuliert der Sprecher den Dialog der Beiden..


    „Ergib dich,… „
    „Au,.. lass das,… das tu weh…“
    „Nimm dies,…“
    „Warum ? Au,… Aua,… nich…“


    Bald darauf geht der Zweite Ziegenhirte in die Knie und das Schaf und er verschwindet. Aleksandros wandert in die Mitte der Bühne, reisst seine Arme mit dem Schwert in die Höhe, wobei der Brustpanzer lächerlich anfängt zu wackeln. Hinter ihm erscheint ein bewegliches Bühnenbild, das zahlreiche Soldaten zeigt, alle mit überlangen Stangen in den Händen.


    „Griechenland war seines. Und dann wandte er sich dem nächsten Nachbarn zu : Persien.“

    Es ist der riessige Titus, der einmal wieder den Weg zur Casa Iulia zurücklegt und eine Wachstafel hinterlegt.



    Caius Iulius Seneca
    Casa Iulia, Roma


    Salve Iulius Seneca,
    ich hätte ein wichtiges, persönliches Anliegen an dich und würde dich gerne schnellst möglichst treffen. Bitte teile mir mit, wo und wann ich dich aufsuchen kann.


    Vale,


    Tiberius Vitamalacus


    Titus
    --------------------------------


    Endlich hatte er etwas frei, sein Tribun hatte ihm für die Ludi erlaubt, die Spiele zu geniessen. Und was sollte er sich das Prügel und Schlagen in der Arena anschauen ? Nee, das machte nur spass, wenn man selbst dabei war...


    Titus genoss lieber das Treiben auf den Strassen. So einem kleinen Kerl am Rand, der aus einem Schlauch Wein in Becher ausschenkte, hatte er den Schlauch abgenommen und sich, nach dem er ihn fast zur Hälfte geleert hatte, ein Brathähnchen von einem Stand geschnappt.


    So wanderte er zufrieden durch die Strassen, wobei es ihm ziemlich egal war, ob er irgendjemand umstiess oder die Leute ihm gerade noch ausweichen konnte. Da erspähte er etwas vor sich jemanden den erzu kennen glaubte. War das nicht einer der Miles der IX ?


    Ziel strebig, das heisst beinahe vier Leute zu Boden stossend, steuerte er auf den Mann und seine Begleiterin zu, die gerade der entstehenden Prügelei zu sahen.


    Zitat

    Original von Flavia Arrecina
    Wie die Wilden kloppten sie aufeinander ein und Arrecina ging einen Schritt nach hinten, als hätte sie es geahnt, denn ein Kerl landete fast vor ihren Füßen und sie sah zu ihrem Vater hoch, als der Kerl es wagte sie fast zu berühren. "Hey" rief sie und trat nach seiner Hand.


    "Heh, Miles,... " brüllte er, um den Lärm zu übertönen, während er seine fettige Hand auf die Schulter des Mannes legte, "Wat tut den ein Mann der IX. hier in Roma ? Und wer iss`n deine Kleene Freundin ?"

    Langsam lehnt sich Tiberius Vitamalacus wieder zurück, gibt Titus einen kleinen Wink, so das sich dieser wieder zurück zieht. Titus fungiert mittlerweile perfekt, als der Kampfhund seines Tribuns.


    "Nun, das ist gut und dieser Punkt wäre geklärt."


    Ein Weile schweigt er nun, blickt den Bewerber eindringlich an. Dann erhebt er wieder seine Stimme.


    "Ich wäre bereit dich als Srciba einzustellen. Für den Anfang würde dir ein Gehalt von 30 Sesterzen, sowie Unterkunft und Verpflegung. Dieses Gehalt kann sich mit der Zeit Steigern. Und auch Prämien für besonders schwierige Aufgaben wirst du erhalten."

    Aufmerksam lauscht er den Worten des Bewerbers, die Sprachkenntniss sind sicherlich interessant, auch Mathematik kann sicher nicht schaden, obwohl ihm nicht klar ist, wie weit die Fähigkeiten da reichen. Meint er die Simple Führung eines Kontenbuches, oder aber komplexe geometrishe Berechnungen.


    "Nun, es ist nicht schlecht, wenn man selbst über seine Schwächen und Stärken bescheid weiss. Diese könnte dir einmal von Nutzen sein."


    Dann blickt er noch einmal kurz auf eine Wachstafel, legt sie Beiseite.


    "Sicher, ich würde dich zunächst damit beauftragen, Briefe, Aushänge und so etwas für mich zu errichten. Und auch Botengänge gehören dazu. Es kann sich dabei sowohl um amtliche, private, oder auch irgendwann wieder militärische Dinge sein, von denen du ihr erfährst. Daher lege ich grossen Wert auf Loyalität und Verschwiegenheit."


    Er beugt sich etwas vor, stützt sich auf den Tisch und gibt Titus einen Wink, der sich bisher in einer Ecke des Raumes aufgehalten hat. Der Hüne nähert sich ein paar Schritte.


    "Solltest du je in einen Konflikt geraten, weil etwas, von dem das du erfährst, einen Freund oder Verwandter von die betrifft, verlange ich das du mir darüber bescheid sagst. Das verstehe ich unter Loyalität. Und natürlich wirst du auch darüber schweigen. Solltest du dies nicht tun, dann wird Titus dafür sorgen, das Du es bereust."

    Endlich fasst der Mann einen Entschluss, ziemlich genau in dem Moment, in dem aus dem Tor ein zweiter Bär heraust tritt. Etwas kleiner als der erste, aber denoch von imposanter Grösse, besonders, da sich diese Bärendame auch zu voller Grösse erhebt und jeder erkennen kann, das sie die Männer deutlich überragt. Doch der Mann, der eben noch gebannt auf das Tor gestarrt hat, bückt sich zu seinem am Boden liegenden Gefährten, hebt ihn auf. Dieser ist dankbar darüber, es ist eine Geste mit der er nicht gerechnet hatte. Kurz darauf, wandelt sich sein Gesichtsausdruck zurück in schiere Panik, als er erkennt, was der andere den vor hat.


    Ohne zu zögern schleudert dieser seinen schwerverletzten Gefährten auf die Bärin zu und nutzt die Gelegenheit zu flucht, läuft weg, direkt auf einen der Baumstämme zu und beginnt ihn zu erklimmen. Der verletzte landte zu Füssen der Bärin, diese blickte dem Flüchtenden kurz nach, dann lässt sie sich mit ihren vorder Pfoten auf den Brustkorb des am Boden liegenden fallen. Das Geräusch der brechenden Rippen scheint noch in der letzten Reihe des Amphitheaters zu hören zu sein, es wird nur noch von unmittelbar darauf einsetzten Schmerzenschrei übertönt. Die Bärin ist Gnadenlos, scheint fast mit ihrem Opfer zu spielen, ihre Pranken brechen dessen Knochen, doch töten ihn noch nicht gleich.


    Anders ist es bei dem ungleichen Kampf zwischen ihrem artgenossen und dem, mit zwei Schwertern bewaffneten Mannes. Mit schnellen Attacken auf den Bär probiert er diesen zurück zu drängen, was ihm auch gelingt. Gute vier/fünf Schritt weicht der Bär zurück, weicht den stumpfen Waffen aus, immer wieder wütend brüllen. Auf dem Gesicht des Mannes zeigt sich zum ersten Mal so etwas wie zuversicht, er scheint diesen Kampf für sich entscheiden zu können. "Ha,.. du bekommst mich nicht, du Bestie. Ich werde es euch allen zeigen," brüllt er.


    Doch seine Freude ist zu früh. Der Bär, der so scheinbar behäbig zurück weicht, richtet sich miteinem mal zu voller Grösse auf. Und er ist in der Tat riessig, aber auch schnell. Der Mann hat keine Zeit zu reagieren, er sieht die Pranke kaum, die auf seinen Kopf zu rasst und gnadenlos das Genick bricht. Als der tote Körper einige Schritt weit entfernt im Sand der Arena liegen bleibt, scheint auf dem Gesicht des Mannes immer noch sein zuversichtliches Lächeln zu liegen.

    Die drei Männer eilen auf das Tor zu, von links nähert sich ihnen der Bär, von rechts halten unaufhaltsam die beiden Wölfe auf sie sie zu, der Abstand zwischen Verfolgern und gejagten verringert sich zu sehends. Doch es scheint fast so, als ob die Männer doch noch das scheinbar rettende Tor erreichen können, einer von ihnen hat es fast erreicht, nur noch zwei Schritt trennen ihn davon, da stockt er, bleibt stehen, starrt nur gebannt auf die Öffnung. Ein zweiter läuft direkt in ihn hinein, beide straucheln, können sich noch im letzten Moment fangen um nicht auf den Boden zufallen, der dritte weicht aus, rennt an ihnen vorbei. "Verdammter Idiot, warum bleibst denn stehen ?" flucht dieser noch laut, das man es auf den ersten Rängen noch hören kann, dann verschwindet er im Dunkel des Tors....


    Doch keinen Augenblick später ertönt aus dem Tor ein lauter Schrei und ein tiefes Brüllen. In einem hohen Bogen fliegt der Mann, der eben noch in Sicherheit gewesen zu sein schien, zurück in die Arena, kommt direkt zu den Füssen seiner Leidensgefährten zum liegen. Diese blicken entsetzt auf den am Boden liegenden, dessen Beine seltsam abgewinkelt da liegen, die entsetzten Blicke seiner Gefährten erwiedert. Er will etwas stammeln, doch kein Wort entspringt seinen Lippen, stattdessen deutet er nur auf das dunkle Tor.


    Panisch sehen sich die Männer um, der Bär hat sich ihnen nun auf wenige Schritte genähert und sich wieder zu voller Grösse aufgerichtet. Verzweifelt wendet sich einer der Männer ihm zu, greift sich zusätzlich das schartige Schwert des am Boden liegenden Mannes. Dieser probiert aufzustehen, doch schafft er es nicht, seine Beine versagen ihren Dienst, scheinbar kann er sie nicht mehr bewegen. Panisch stützt er sich auf seine Ellenbogen und robt so von dem dunklem Tor weg, direkt in die Richtung der Wölfe, die, nun da sie den Bären und Männern schon sehr nahe gekommen sind, stehen bleiben, unschlüssig ob sie nun weiter angreifen sollen oder nicht.


    Der dritte Mann blickt auf das Tor, er scheint zu erahnen, was da nun heraus kommt, starr blickt er darauf, unfähig sich zu rühren....

    Auch Tiberius Vitamalacus hatte das Triclinium betreten und seinen Platz eingenommen, der ihm als Quaestor Consulum zu gewiesen worden war. er lässt sich nicht anmerken, das ihm eigentlich solche Ereignisse langweilen. Seine Blick wandert über die anderen Gäste, er beschränkt sich zunächst nur auf das aufmerksame Beobachten. Ihm entgeht nicht viel, was im Saal passiert, auch wenn er nicht erhoben sitzt wie der Imperator und seine Gemahlin.


    Während seine Gedanken mit seinen Blicken herum wandern, lässt er sich ein Glas Wein reichen.


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    SODALIS FACTIO VENETA - FACTIO VENETA