Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Tiberius Vitamalacus ging langsam neben seiner Nichte her, er hatte sich zu diesem Zweck in einen schlichte Toga gekleidet, so waren seine Schritt wie üblich bedächtig, sein Hlatung immer noch militärisch steif. Er vermisste es das schlichte Rot der Legion zutragen, mit Rüstung und Helm.
    Immer wieder fiel sein blick auf seine Nichte, achtete genau auf ihren Gesichtsausdruck und gemnau dieser machte ihm sorgen. Titus hatte ihm in groben Zügen vom Inhalt des Briefes berichtet, es war schon erstaunlich, was Titus alles in Erfahrung bringen konnte. Das der Brief eines Peregrinus mit ein paar warmen Worten eine solche Reaktion bei seiner Nichte auslöste, gab ihm schwer zu denken. Unweigerlich stellte er sich diesen Kerl wie ein Lucius Crassus in seinen schlimmsten Jahren vor und er beschloss, die Augen offen zuhalten und später vielleicht mal ein paar ernste worte mit seiner Nichte zu sprechen.


    Als sie sich den Ständen des Händlers näherten, wischte er diese Gedanken weg und wandte sich an seine Nichte : "Nun, waws für eine Sklavin suchst du denn heute ? Hast du eine bestimmte Vorstellung ?"
    Das Anbegot des Händler war in der Tat sehr umfangreich.

    Er hörte seiner Sklavin zu, während er sich einen Topf nach dem anderen ansah, kurz anhob und dann wieder aus der Hand liess und sich dem nächsten Topf zu wandte. "Rahel, es ehrt dich, ein springen zu wollen, doch überlass solche Dinge in Zukunft lieber den Maiordomus," sagte er, in einem leicht abwesenden Tonfall. Ihm waren diese vielen Teller einfach egal, ob es nun die teueren oder billigen waren. "Über deine Strafe reden wir später...."
    Es schien so, als ob er nun den richtigen Topf gefunden hatte, denn er nahm nun dein relativ grossen und schweren Bronzetopf von Haken und stellte ihn auf einen der Tische. "Hallo, Minervina," begrüsste er seine Nichte, "was führt dich hier her ?"
    Als ob es das normalste der Welt für ihn war, nahm er von einem Bord an der Wand eine paar kleine Amphoren und von einem Tische ein Laibbrot. Dieses zerteilte er in kleine Stücke und begann so die verschiedene öLe in den Amphoren durch zu probieren. Auch seiner NIchte hielt er hin und wieder ein Stück Brot mit Olivenöl hin. "Welches findest du am besten ? Ein gutes ÖL ist die Grundlage für ein gutes Gericht. Rahel, komm auch her, sag mir deine Meinung..." Die ganzen Teller hatte er schon längst vergessen.

    Immer noch war er kurz davor, das was sich zwischen ihnen anbahnte, einfach zu beenden, selbst als sich schon ihre Lippen auf seine legten und ihren Warmen, ja heissen Atem spürte. Doch er erwiderte ihren Kuss, spielte mit ihren bebenden Lippen. Warum sollte er jetzt auch nicht seinem Verlangen nachgeben, gab es etwas oder jemand, das ihn davon abhalten sollte ? Und wenn er sich mit ihr einliess, dieses Verlangen stillte, das er so deutlich spürte, gab er sich in eine Pisition der Schwäche ihr gegenüber ? Das täte er nur, wenn er es ihr erlaubte, die Regeln zu bestimmen und das würde er suicher nicht.


    Er spürte wie sich ihr zierlicher Körper an ihn schmiegte, ihre zarte Haut nur durch den Stoff seiner Tunika von seiner getrennt war. Seine Hande glitten über die Haut ihres Rücken, fordernd und bestimmend, das sich ihr Kuss intensivierte, sie sich noch dichter an ihn schmiegte. Hnd als sich seine Hände auf ihren Hintern legten, hob er sie mühelos an.


    Ja, er wollte genau das was hier passierte, jede Faser seines Körpers gierte nach ihr, vielmehr nach ihrem zierlichen Körper. Jahrelang hatte er auf dieses Vergnügen verzichtet, den Körper einer Frau zu begehren und zu besitzen und die wenige Male die er mit seiner verstorbenen Frau das Lager geteilt hatte, waren stets mehr mechanische Pflichterfüllung gewesen, seine Frau hatte er immer spüren lassen, das nicht sie es war, mit der er sein Leben und seine Nächte verbringen wollte.


    Ohne das sich seine Lippen von den ihren lösten, hob er sich in seinen Arme hoch, das Spiel ihres Kusses intensivierte sich sogar noch dabei. Er trug sie die wenigen Schritte zu seinem Bett herüber und liess sie vorsichtig darauf nieder.

    Während er wartend die rostroten Tuniken sich an sah, schweiften seine Gedanken nach Germanien, zu seiner wirklichen Familie, seiner Legion, der IX.. Leider waren seine Gedanken nicht nur Positiv, denn irgendwie fiel ihm auch Cato ein, seinen Sklaven, der ihn nun zum zweiten Mal so sehr enttäuschte. Was sollte er nur mit Cato tun ? Eigentlich hatte er nur eine Möglichkeit, doch es fiel ihm schwer, denn Catos Mutter war seine Amme gewsesen, Cato fast ein Bruder. Doch Romulus hatte,....


    So weit waren seine Gedanken, als ihre Stimme ihn zurück holt, zurüclk nach Rom. Er hatte sie wirklich erst jetzt bemerkt und ganz automatisch legt sich ein breites Lächeln auf sein Gesicht, das auch in seinen Augen aufblitzt.
    "Helena, " sagt er, ihm kommt garnicht in den Sinn ihren Nomen Gentile zu benutzen, in seiner Stimme klingt seine Feude deutlich durch, "wie schön das du gekommen bist." Er lässt die Tuniken Tuniken sein, dreht sich zu ihr. Fast wäre er noch einen Schritt auf sie zu gegangen, hätte seine Arme fast um sie gelegt, doch er lässt es bleiben, schliesslich sind sie nicht allein am Strand von Ostia.
    "Ich bin und bleibe ein Soldat, die Legion ist meine zweite Familie, doch gerade jetzt wäre ich nirgends lieber als genau hier," meint er aufrichtig lächelnd, die trübseigen Gedanken an Cato wegwischend, was ihm gerade so gelingt.

    Er war etwas zu früh, dessen war er sich schon bewusst gewesen, als er die Villa Tiberia verlassen hatte. Doch kaum hatte ihm Titus die Antwort überbracht, hatte er beschlossen, jene Einträge, welche seine Vorgänger in der Chronik vergessen hatten, gleich persönlich in das Tabularium zu bringen und sich danach zum angebenen Treffpunkt zu begeben. Und sein Auftreten war immer noch militärisch und bestimmend, das sein Abstecher ins Tabularium nicht lange dauerte.


    So hatte er Zeit, konnte langsam gehen, das Geschehen um sich herum in Ruhe ansehen und mit der Wahrnehmungsgabe des Soldaten, auch die kleinen Dinge registrieren. Der kleine Junge, der am Stand des Obsthändlers einen Apfel stahl, der wohlhabende Eques, der am gleichen Stand ganz offen die Kirschen probierte, ohne aber überhaupt die Absicht zu zeigen, irgendwelche Kirschen zu kaufen... Irgendwie fragte er sich, was denn schlimmer war ? Der fette Mann , oder der dünne Junge ?
    Währemd er weiter ging, gab er Titus ein Zeichen, er würde den Jungen fangen und ein paar Sesterzen zustecken. Er selbst wünschte sich, er wüsste den Namen des Eques, denn einem solchen Mann würde er sicherlich auf die Finger schauen, sollte er zum Aedil gewählt werden.


    Er erreichte den Stand, den Helena ihm geschildert hatte, dieser war wirklich nicht zu übersehen. Titus war mittlerweile weit zurück, aber das war ihm selbst nicht wichtig, der Blick zur Sonne hatte ihm verraten, das er noch etwas Zeit hatte, bis Helena eintreffen würde, so widmete sich Tiberius Vitamalacus den Auslagen des Händlers. Die Stoffe waren für ihn selbst viel zu bunt, seine eigene Toga war schlicht, die Insignien, die ihn als Magistratus auswiesen, waren sehr dezent. Mehr als alle grell, bunten Togastoffe, sagte ihm jener Stapel mit Tuniken im Rot der Legionen zu.

    Titus
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    Als ob ihm irgendwer in Rom gefährlich werden könnte, ihm den grössten Schläger der IX. Irgendwie wünschte er es sich, das endlich mal jemand traute, sich ihm in den Weg zu stellen. Vielleicht sollte er mla wieder allein in eine Taberna gehen, da gab es meist immer Gelegenheit auf eine anständige Schlägerei.


    Doch er nickte einfach gelassen und meinte knapp, seinen eingeübten Ton verghessemd : "Werd `ich haben,..."


    Dann drehte er sich um, nickte Wonga stumm zu und folgte ihm, verliess kurz darauf die Casa Iulia.

    Die Wache hatte ihm den den Weg gewiesewn und so erreichte er, als einer der ersten den Eingangsbereich. Natürlich hatte er Helenas, wie auch immer ihr nomen gentile gerade war, Stimme hinter sich erkannt, auch nach so vielen Jahren. Doch er hatte sie ignoriert und das würde er auch hier und heute weiterhin tun, dies war nicht der Ort, sich mit Familienproblemen herumzuschlagen.


    So legt er am Eingang das Opfer ab und wartet danach geduldig darauf, was nun kommen würde.

    Titus
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    Warten ! Immer wieder warten,... Das war wohl sein Leben. Naja, so sollte es eben sein. Während die Frau liesst und irgendwann anfängt zu schreiben, lässt Titus sein Blick unauffällig durch das Atrium schweifen. Irgendwie sag es aus wie überall, obwohl die Wandbemalung im Lupanar, in der nähe des Forums, also das, wenn man da die dritte Strasse links rein geht,.. und dan die zweite rechts,.. Nee,.. da war die Insula eingestürzt,.. also die zweite links vom Forum und dann zweite links, oder war es auf dieser Strecke die dritte ?
    Irgendwie waren seine Gedanken gerade gänzlich verworren, und es brauchte eine weile, bis er wahr nahm, das er auf eine Vase starrte, auf der anscheinend ein Mann und zwei Frauen gerade der Venus ein gemeinsames, iniges Opfer dabrachten. Oder war die eine Frau tatsächlich ein Mann ? Das musste Griechisch sein....


    Als Iulia Helena auf ihn zutrat, schrak er aus seinen verworrenen Gedabken hoch, er hatte fast vergessen, das er nicht allein war uund ihm war auch jede der Regungen der Frau entgangen, die vielleicht sichtbar gewesen waren, als sie lass und schrieb.


    Er nimmt die Wachstafel entgegen und nickt. "Sehr wohl, ich werde die Tafel überbringen." Während er spricht, steckt er die Tafel in seine Tunika. "Wenn du erlaubst, ziehe ich mich nun zurück." Irgendwie ist sie ihm etwas ungeheuer, mit dieser Frau war nicht zu spassen. Was der Tribun nur an ihr fand ?

    Titus
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    Als Iulia Helena das Atrium betritt, dreht sich der riessige Mann langsam zu ihr, mussterte die Frau kurz, nicht so eindringlich, wie er es mit anderen Frauen zu pflegen tut. Doch irgendwie spürt er, das, sollte er bei dieser Frau sich falsch verhalten und sein Tribun bekäme davon Wind, dann würde er solch einen Ärger bekommen, wie schon lange nicht mehr.


    "Salve, werte Iulia Helena." Seine Worte klingen sehr bemüht, er gibt sich sichtlich grosse Mühe, den richtigen Ton zu treffen. "Mein Tribun wünscht, das ich dir die Wachstafel persönlich überreiche."


    Fast erleichtert klingt es, als er geendete hat, wie ein Schüler, der sein sorgmass geprobten Vortrag hinter sich gebracht hat. Er hält ihr die noch geschlossene Wachstafel hin, hält sie weit von sich, als ob er sich auch fürchtet ihr näher zu kommen, als es sich geziemt.



    Liebe Helena,


    ich danke dir noch einmal, für deine Bereitschaft, mein Mündel mit auf die Märkte zu nehmen. Leider fiel mir zu ein, das meine Bereitschaft, das die Händler ihre Bezahlung bei mir abholen können, den entscheidenden Fehler hat, das die wenigsten Händler wohl meine Mündel kennen und so ihrem Wort wohl kaum glauben schenken würden.
    Um diese kleine Problem zu lösen, würde ich dich bitten, mich im Vorfeld auf einen kleinen Rundgang zu begleiten. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir diese Ehre erweisst. Vielleicht schon am heutigen Nachmittag ? Titus könnte dir zeigen, wo du und dein Schatten Wonga mich treffen könntet. Ansonsten nenne Titus einen Zeitpunkt und Ort, ich würde da sein.


    In der Hoffnung auf eine mir vollgesonnen Antwort,


    Quintus T. Vitamalacus


    Titus
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    Warten ! Immer wieder warten,... er hatte sich es spannender vorgerstellt, als es darum ging, dem Tribun zu folgen. Aber in der Gegend herumstehen, das könnte er bei der Legion tun. Naja, was sollte es, so schlimm war es hier auch nicht. So stand er da, wie er schon immer Wachdienst geschoben hatte, lange Jahre Wachdienst hatten ihn gweleert, wie man bequem steht, aber dennoch auszieht, also ob man stramm steht. Die Hände hatte er dabei auf dem Rücken verschränkt, die Wachstafel hielt er fest in beiden Händen.

    Titus
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    Ein Glück, der hat verstanden, denkt sich Titus nur, als der Nubier endlich antwortet. Wie hätte er es seinem Tribun erklären sollen, das er nicht in der Lage gewesen war, die Wachstafel persönlich abzuliefern ? Die Worte des Tribuns wollte er sich lieber nicht vorstellen.
    So nickte er er nur knapp: "Jo,.. bring mich zu ihr." Ob dieser Kerl glaubte, er wolle seine Herrin was antun ? Titus mochte nicht der hellste sein, doch so viel war klar, hätte er der Hausherrin was antun wollen, hätte er sicher bestimmt nicht angeklopft.

    Titus
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    Titus wartete ungeduldig darauf, das eine Antwort kam, blickte sicherlich nicht wesentlich intelligenter in das Gesicht des Nubiers. Dann als die Antwort kam, überlegte er selbst eine Weile. Warum konnte der Nubier ihn nicht einfach zu der Haussherrin führen ? Was verstand der nicht man Wort persönlich ? Die Anweisung seines Tribuns war doch unmissverständlich.
    "Ich muss die Nachricht persönlich abliefern ! Du verstehen ? Persönlich ! Ich ! " So probierte er das Latein des Nubiers zu sprechen, unterstrich das Ich und Persönlich mit einem Fingerzeig auif sich selbst. Wäre der Ianitor etwas kleiner, hätte er sich wahrscheinlich einfach an ihm vorbei gedrängt.

    Wie für ihn üblich ging er durch die Strassen der Stadt zu Fuss, nur gefolgt von seinem ewigen Schatten Titus. Tiberius Vitamalacus trug eine schlichte, aber denoch elegante Toga, seine Schritte kräftig und immer noch militärisch geprägt. So trat er an den Wachposten.


    "Tiberius Vitamalacus, Quaestor Consulum, geladen zum Bankett für den scheidenden Praefectus," sagte er, militärisch knapp.

    Titus
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    Das war doch dieser Begleiter der Frau von neulich nacht, fiel Titus ein, denn so viele Männer, die so gross wie er waren, gab es nicht. Es war jedenfalls angenehm, sich nich nach unten bücken zu müssen, um den Gegenüber zu antworte. Umständlich kramte er eine Wachstafel aus den Tiefen seiner Tunika hervor.
    "Hab `ne Nachricht für Iulia Helena. Soll`se persönlich abliefern," antwortete er kurz und knapp seinem Castellumlatein.

    Titus
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    Titus war den ganzen Weg von der Villa Tiberia zu Casa der Iulier missmutig gewesen. Mittlerweile war er es leid, für seinen Tribun den Laufburschen zu spielen, Tiitus lauf da hin, Titus folge der da,... Dabei hätte er doch lieber etwas Zeit in der Villa verbracht, die neue Sklavin war ja ganz süss,...
    Nach 20 Jahren in der Legion hatte er gerade heute genug von Fussmärschen. Und dann war er auch noch enttäuscht vom Tribun,... seine beiden Sklavinnen hat er abgelehnt, dabei hatte Titus da einiges Sesterzen investiert,... und diese kleine Diebin,.... naja,...
    Nur der Inhalt seines Auftrages machte ihn etwas neugierig.


    So trat er vor die Casa und klopfte mit seiner rechten Bärenpränke an.

    Der kalte und harte Blick, der den Maiordomus trifft, sagt viel aus. Er weiss, das er sich gerade einiges an Ärger eingehandelt hat, auch wenn Tiberius Vitamalacus nichts sagt. Doch der Maiordomus hat verstanden, er zieht sich zurürück.
    Tiberius Vitamalacus blickt dann seine Sklavin an, nichts in seinem Gesicht verrät den Zorn den er gerade empfindet, nicht auf seine sklavin, nicht wegen der Teller, sondern wegen der Unfähigkeit des Maiordomus die Sache zu regeln, ohne das er selbst eingreifen musste. zu schnell ist der Mann mit seiner Peitsche dabei.
    "Was machst du in der Küche ?" fragt er barsch, schickt die beiden Sklaven weg, dier dabei sind, die Scherben aufzuheben. "Rahel, du wirst allein die Scherben beseitigen."
    Doch anstatt nun die Culina zu verlassen, steigt er wortloss über die Scherben hinweg und geht zu der Wand, an der die grosse Auswahl an Töpfen hängt.

    Er stand einfach da, blickte in ihr Gesicht, als sie sich näherte. Ihre langsamen Bewegungen gefielen ihm, reizten ihn sogar noch mehr, als der Blick aus ihren Augen, die sich nicht von ihm lösten. Fast zeitgleich mit ihr führte er auch sein Glas zum Mund und nahm einen Schluck, einen grösseren als zuvor, so das sein Glas fast leer war. anders als sonst, nach zwei Glässern Wein spürte er heute die wirkung des Weines, die ihn leicht berauschte. Oder war es die Nähe der jungen Frau ?
    "Es werden Männer sein, ja," sagte er, betont um Sachlichkeit bemüht, obwohl er spürte, wie das Verlangen in ihm immer stärker würtde, "Doch es werden Civilisten sein." Während er sprach wurde seine Stimme leiser, verlor aber aber nicht den ernsten Tonfall. Sie verstand es wirklich, einem Mann dazu zu bringen, das er seine eigentlichen Absichten vergass, er spürte, wie er schwach wurde, das Verlangen in ihm stärker wurde als sein Wille. Langsam stellte er sein Glas ab, als sie auch das ihre abstellte. Er spürte ihre Hände auf seinem Körper, sein Blick löste sich kurz von ihrem Gesicht, wanderte herunter an ihrem Körper, auf das, was das Sagum noch offenbarte. "Deine Schwester wird meinen Namen nicht erfahren, denn niemand wirst du meinen Namen nennen." Seine linke Hand schob sich zwischen das Sagum und sie, legte sich sachte, aber bestimmt auf ihre Hüfte und zog sie dichter an sich heran, wahrend seine rechte sich an ihre Kehle legte, sachte aber dennoch drohend. "Bisher kanntest kanntest du ihn noch nicht, doch nun will ich ihn dir nennen : Quintus Tiberius Vitamalacus...Doch behalte ihn für dich." Natürlich hätte sie selbst bald herrausfinden können, wer er war, doch der Klang seiner Stimme verriet, das er hier keine leere Drohung aussprach.
    Seine Hand strich um ihre Kehle, sachte um ihren Hals entlang und legte sich in ihren Nacken, hob sachte ihre Kopf zu ihm. Er blickte in ihre Augen, beugte sich leicht zu ihr herunter. "Wie stellst du dir das vor ? Die Wahrheit ?" Er fragte zwar, doch seine Berührungen, Regungen und auch sein Blick verrieten, das er sich gut vorstellen konnte, wonach er fragte.

    http://www.imperium-romanum.in…a_galerie/Alter_Mann8.jpg MAIORDOMUS


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    Es war doch immer das Gleiche mit diesen Sklaven, erst richten sie riessen Schaden an, dann flehen sie jämmerlich um Gnade. Er konnte das nicht leiden und konnte es auch nicht durch gehen lassen. Die Strafe war klar, ein kaputter Teller bedeutete einen Hieb mit der Peitsche, hunderte Teller bedeuteten einfach mehr Schläge.


    *Dreh dich um," befiehlt er kalt, ohne auf ihr Flehen einzugehen. Und kaum hat sie sich umgedreht, geht auch schon der erste Hieb auf ihren Rücken nieder, noch allerdings nicht mit voller Wucht, doch schon hebt sich sein rechter Arm zum nächsten Hieb.


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    Was hatte er eigentlich in diesem Trakt zu suchen ? Wann hatte er zulerzt die Culina aufgesucht ? Doch gerade heute hält er es kaum im Tablinium aus, irgendwie muss er den Kopf frei bekommen und dieses ständige umsorgt sein, verweichlicht nur. Er ist noch in Gedanken als er in den Gang tritt, der zur Culina führt. Stimmt, neulich war er hier gewesen, als er sein Proviantpaket für seinen Ausritt mit Ajax geholt hatte. Und da sind seine Gedanken wieder bei ihr und ihrem Nachmittag am Strand von Ostia...


    Doch der Arm des Maiordomus, der mit der Peitsche auf eine Sklavin einschlägt reisst ihn aus seinen Gedanken. Die Hand des grossen Patriziers schnellt vor, umschliesst den Arm des Maiordomus, bevor dieser wieder zuschlagen kann.


    "Was geht hier vor ?" ertönt sein Stimme barsch. Erst jetzt bemerkt er, welche Sklavin da steht. "Rahel ?"

    http://www.imperium-romanum.in…a_galerie/Alter_Mann8.jpg MAIORDOMUS


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    Ungläubig blickte der Maiordomus auf die Sklavin auf dem Küchenfussboden, das konnte doch nicht war sein. Da zerstörte dieses Ding mir nichts dir nichts hunderte von teuren Tellern und bittet dann einfach nur Verzeihung. Was für eine verdiorbene Ware hatte sich der Dominus da andrehen lassen ?
    Er winkt zwei weitere Sklaven herbei, die sich sofort daran machen, die Scherben auf zu heben. Rahel blickt der Maiordomus nur streng an, während er seine Peitsche vom Gürtel vom Gürtel nimmt.


    "Steh auf !" befiehlt er mit eisiger Stimme.