Tiberius Vitamalacus ging langsam neben seiner Nichte her, er hatte sich zu diesem Zweck in einen schlichte Toga gekleidet, so waren seine Schritt wie üblich bedächtig, sein Hlatung immer noch militärisch steif. Er vermisste es das schlichte Rot der Legion zutragen, mit Rüstung und Helm.
Immer wieder fiel sein blick auf seine Nichte, achtete genau auf ihren Gesichtsausdruck und gemnau dieser machte ihm sorgen. Titus hatte ihm in groben Zügen vom Inhalt des Briefes berichtet, es war schon erstaunlich, was Titus alles in Erfahrung bringen konnte. Das der Brief eines Peregrinus mit ein paar warmen Worten eine solche Reaktion bei seiner Nichte auslöste, gab ihm schwer zu denken. Unweigerlich stellte er sich diesen Kerl wie ein Lucius Crassus in seinen schlimmsten Jahren vor und er beschloss, die Augen offen zuhalten und später vielleicht mal ein paar ernste worte mit seiner Nichte zu sprechen.
Als sie sich den Ständen des Händlers näherten, wischte er diese Gedanken weg und wandte sich an seine Nichte : "Nun, waws für eine Sklavin suchst du denn heute ? Hast du eine bestimmte Vorstellung ?"
Das Anbegot des Händler war in der Tat sehr umfangreich.
Titus