Dem hochgewachsenen Patrizier lag ein billiges Feilschen fern und auch der Nachlass von 2000 Sesterzen war lächerlich. So verzichtete er darauf weitere Worte zu verlieren, allerdings gab er Titus einen kleinen Wink, worauf dieser sich, im vorbei gehen, an den Händler wandte. "Alter, sach` mal , das is doich nich `dein Ernst. Wenn du dem Tribun was verkaufen willst,.. mach den richtigen Preis !"
Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus
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Den kleinen Versprecher des Centurio nahm Tiberius Vitamalacus mit gewisser genugtuung wahr, zeigte sich doh so, das er immer noch der Soldat war, der ei immer gewesen war und die Politik ihn nicht verdorben hatte.
"Nun, erfreut in der Tat nicht. Doch ich hoffe doch, das die Ermittlungen von der Cohortes Urbanae geführt werden. Es geht schliesslich um den tätlichen Angriff auf ein Mitglied des Exercitus Romanus."
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Als er sich vorstellte, wie er Minervina und Calvina um die Villa jagen würde, musste er leicht schmunzeln. "Es ist nur so schwierig. Vielleicht gerade weil sie nicht meine Tochter ist, sondern ich von ihrem Vater die Verantwortung übertragen bekommen habe. so stehe ich bei zwei Menschejn in der Verantwortung." Und er musste es zugeben, im Umgang mit Frauen, gerade jungen Frauen an der Schwelle zu erwachsen werden, hatte er kaum erfahrung. Er war einfach ein Soldat...
...und ein Soldat, der fast allein mit einer hübschen jungen Frau in dem Geschäft eines der besten Schmuckhändlers der Stadt stand. Er ahnte nur, wie gerissen dieser Händler war, wie es dieser verstand sich in die Lage seiner Kunden hineinzuversetzen und so seinen grössten nutzen daraus zu ziehen verstand. Schon jetzt hatte Tiberius Vitamalacus sich entschieden seiner Nichte und auch seinem Mündel eine kleine Aufmerksamkeit im Wert von einigen hundert Sesterzen zu kaufen, ganz ohne zu tun des Händlers. Und in Gedanken hatte er schon einige Stücke, welche er bei passender Gelegenheit nur zu gerne Helena schenken würde.
Unweigerlich hielt er seinen Atem leicht an, als er auf die Antwort auf seine Frage wartet. In seinem Gesicht konnte man ein banges Hoffen erahnen, er blickte zu ihr herunter, blickte in ihr zauberndes Gesicht und spürte immer mehr das verlangen sich zu ihr heunter zu beugen und ihr einen sanften Kuss zu geben. Doch das durfte er nicht, sie waren nicht mehr am Strand von Ostia....
So nickte er leicht, als sie die Motivation für seine Gründe nannte. Was auch immer sonst noch ihm dazu bewogen hatte, liess er offen. Vielleicht war es wirklich der einzige Grund, oder aber es war doch die Aussicht, bei dieser Gelegenheit noch etwas näher zu kommen. "Ich schaffe es schon," sagte er leise, schon fast flüsternd, obwohl er sich damit recht weit aus dem Fenster lehnte, er hatte schliesslich noch nie einer Frau einen Ohrschmuck angelegt. Doch er hatte es gesagt, und so musste er es tun und sich keinerlei Schwäche anmerken lassen.
Zum Glück für, hatte er, ohne es wirklich mit Absicht getan zu haben, einen jener Anhänger gewählt, der keinen komplizierten Verschluss hatte. Vorsichtig machte er sich daran, den schlichten Perlenanhänger an ihr durchstossene Ohrläppchen zu hängen. Einen kurzen Moment zögerte er, es war ein gewühnliches Gefühl, weniger hatte er Angst das kleine Loch zu verfehlen, vielmehr das ihr dieses Anhängen irgendwie schmerzen bereiten könnte. Doch er verwarf diesen Gedanken, täglich legten tausende Frauen sich ihren Ohrschmuck an, oder liessen in sich anlegen.
Mit ruhiger Hand schaffte er es, ihr den Ohrschmuck an zu legen und auch wenn er sich bemühte, ihr Ohr dabei so wenig wie möglich zu berühren, liess es sich nicht vermeiden und jede noch noch so kleine Berührung ihrer Haut liess kleine wohlige Schauer über seinen Rücken wandern. Er blickte zu ihr herunter, betrachtete sie einen Moment, seine Hand war immer noch dicht an ihrem Gesicht, es fehlte nur ein knappe Handbreit, dann würde seine Hand auf ihrer Wange liegen.
"Wunderschön....." flüsterte er leise, wobei es durchklang, das er weniger den Ohrring meinte, als denn die Frau vor ihm.
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Tiberius Viatamalacus war dem Centurio in sein Officium gefolgt, und quitierte die angebotenen Erfrischungen mit einem zustimmenden Nicken und setzte sich auf dem angebotenen Platz.
"Centurio Sura, dieser Überfall auf Gabriel. Kannst du mir sagen, Wie weit die Ermittlungenschon Fortgeschritten sind ? Gibt es Spuren zu den beiden anderen Tätern ? Und hat der verhaftete Täter schon eine Aussage gemacht ?" -
Zitat
Original von Caius Octavius Sura
"Natürlich.", sagte ich etwas leiser. "Hier oder in meinem Officium?", fügte ich noch an.Mit einem Blick auf Gabriel und die anderen Verwundten im Raum, meint Tiberius Vitamalacus knapp : "Dein Officium !"
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Es gab Jubel und Applaus, jenen, den er erwartet hatte, aus den Reihen der Familie und der Klienten, den höflichen, der alles offen liess, aber auch zustimmenden. Gerade der Zuspruch des Miles erfreute Tiberius Vitamalacus, so wandte er sich kurz ihm.
"Miles, ich danke dir für deinen Spruch. Doch ich zweifele nicht, das ich dich an meiner Seite wissen könnte, wenn die Germanenhorden drohend nahe wären !"Und natürlich wogen die freundlichen Worte des Senators schwer, für ihn gerade weil dieser ein Mann des Militärs war, und sogleich wandte er sich dem Senator zu, um unverblümt zu antworten.
"Werter Senator, Rechenschieber, Normgewichte und Messbecher sind es erst, die es dem Aedil erlauben, richtiges und falsches Handeln auf den Märkten zu erkennen. Nur wenn ich ihre Macht anerkenne, kann ich auch die richtige Entscheidung fällen. Wenn ein Händler eine Amphore Wein verkauft, und ihr Inhalt nicht der Norm entspricht, so mag der Händler ein Narr sein, wenn es mehr Wein ist, doch ist er ein Dieb, wenn es weniger ist." -
Wie die Sklavin wirklich hiess, war ihn eigentlich auch egal, die Frage war mehr dazu gedacht Minervina über den Namen ihrer Wunschsklavin zu informieren und die Zeit zu überbrücken, bis Titus mit seiner Untersuchung fertig war, wobei Tiberius Vitamalacus nicht daran zweifelte, das Titus mit genuss auch ihre weiblichen Rundungen abtastete, auf beschädigungen untersuchte.
Doch als der Händler seinen Preis nannte, war für ihn das Geschäft schon vorbei. Er wollte für seine Nichte eine Sklavin kaufen und nicht einen Palast errichten lassen. So gab er Titus ein Zeichen und wandte sich um.
""Titus, imus !" -
Die Toga Candida, welche der Händler an diesem Morgen in die Villa Tiberia geliefert hatte, war perfekt drapiert. Doch immer noch war für jeder Mann und Frau sofort zu erkennen, das Quintus Tiberius Vitamalacus es vorzog Militärtunika und Rüstung zu tragen.
Wie üblich hat er die Strecke von der Villa Tiberia zum Forum zu Fuss zurückgelegt und natürlich wird er nicht nur von seinem Schatten, dem riesigen Titus begleitet, sondern auch von einer nicht undeutenden Anzahl von Klienten und Freunden der Familie. Mit geraden Schritten geht er erhobenen Hauptes über das Forum und betritt die Rostra. Einen kurzen Moment sammelt er sich und legt beide Hände auf das Geländer.Dann erhebt er seine durch unzählige Befehle gestählte Stimme
„Volk von Rom !”Seine Worte dringen, allerdings ohne übertrieben Laut zu wirken, bis in die hinterste Ecke des Platzes.
„Volk von Rom !”„Ich, Quintus Tiberius Vitamalacus, trete heute vor Euch, um meine Kandidatur für das Amt des Aedilis Curulis bekannt zu geben.“
„Als ich vor Euch trat, um für das Amt des Quaestors zu kandidieren, berichtete ich Euch bereits von meinen bisherigen Taten im Dienste des Imperiums und der Legionen. So will ich Euch nicht weiter mit den Kriegsgeschichten eines Soldaten langweilen, sondern Euch zunächst noch einmal für das Vertrauen danken, welches Ihr mir bei der letzten Wahl ausgesprochen habt und euch einen kurzen Überblick über meine Arbeit, in der sich nun zu Ende neigenden Legislatur, zu geben.“
„Dies soll und kann keine Res Gestae werden, denn immer noch nehmen mich die Aufgaben des Amtes in Anspruch. Doch will ich Euch kurz vorab berichten, welche Aufgaben ich übernahm.“
„Der Senat berief mich in das Amt des Quaestor Consulum. So liegt meine Aufgabe vornehmlich darin, den Imperator bei der Festlegung eines Wahltermins zu beraten, welcher mit den Bestimmungen des § 40 des Codex Universalis übereinstimmt und nicht mit den Feiertagen unseres Kalenders kollidiert. Des weiteren wird es mir obliegen, die Rechtmässigkeit jeder Kandidatur zu dieser Wahl zu prüfen, wobei ich im Fall meiner Kandidatur meinen geschätzten Kollegen Matinius Metellus darum gebeten habe, meine Kandidatur zu überprüfen. Diesem Kollegen bot ich auch meine Mitarbeit bei der Erstellung der Liste der Peregrini in Italia an, welche das Bürgerrecht erhalten können. Zu diesem Zweck suchte ich die Kommandaten der Vigiles und der Classis auf.“
„ Der Imperator selbst bat mich, einige Vorschläge zu erarbeiten, welche Korrekturen und Präzesierungen am Codex betreffen. Diese Vorschläge werde ich in diesen Tagen unserem Imperator vorlegen, zu ihrem Inhalt und Umfang werde ich in meiner Res Gestae Stellung nehmen, soweit mich unser Imperator dazu befugt.“
„Eine weitere Aufgabe der Quaestoren ist die Fortführung der Chronicusa Romana. In der kollegialen Aufteilung der einzelnen Abschnitte lag es an mir, zusammen mit dem Quaestor Pro Praetore jenen Abschnitt für Germanien zu pflegen. Dies führte dazu, das ich einige Ereignisse aus früheren Amtszeiten festhielt, welche bisher nicht dokumentiert waren und leider einige streichen musste, welche nicht in der Chronicusa Romana festgehalten werden müssen.“
An dieser Stelle macht er ein kleine Pause, nimmt die Hände vom Geländer und lässt seinen Blick über die Menge schweifen.
„All dies betrifft mein vorheriges Amt und nun trete ich für ein neues Amt an, das des Aedilis Curulis und ihr sollt erfahren, mit welche Absichten ich dieses Amt anstrebe.“Dann stützt er sich wieder mit der linken Hand leicht auf, während seine Rechte seine folgenden Worte und Sätze unterstreicht.
„Bereits als ich unseren Imperator die möglichen Wahltermine nannte, wurde mir bewusst, das eine der ersten Amtshandlungen der neu gewählten Aedile die Organisation der Ludi Romani sein wird. Auch wenn die Ausgestaltung in kollegialer Zusammenarbeit mit dem Aedilis Plebis erfolgen wird, so kann ich euch versichern, das mir Spiele vorschweben, welche den Namen Ludi Romani auch verdienen : Gladiatorenkämpfe, welche aus unser glorreichen Geschichte berichten, Tierhatzen mit den bedeutendsten und grössten Raubtieren aus allen Ecken unseres Imperiums, spannende und atemberaubende Wagenrennen und einem kulturellen Rahmenprogramm.“„Doch auch die weiteren Amtspflichten als Aedil werde ich mit vollem Einsatz erfüllen, sei es die Aufsicht über die Tempel, die Aufsicht über die Speicher und Magazine und über die Märkte. Gerade hier werde ich gegen unlauteres Vorgehen mit aller entschiedenen Härte vorgehen, ohne Ansehen der betroffenen Person oder ihres Ranges. Und ich werde mit all meiner Kraft dafür sorgen, dass benötigte Genehmigungen, welche ich zu erteilen habe, trotz sorgsamer Prüfung, auch schnellstmöglichst erteilt werden.“
„Bei all meinen Tätigkeiten werde ich stets grossen Wert auf die Kollegialität legen. Ich setze auf gute Zusammenarbeit mit dem Aedilis Plebis Eurer Wahl. Auch will ich, im Rahmen der Cura Annonae, eng mit dem Praefectus Annonae zusammenarbeiten und auch sicherstellen, das die Speicher und Magazine gut geschützt sind. Sollte ich es im Rahmen meiner Tätigkeit je für nötig erachten, die Unterstützung der Cohortes Urbanae anzufordern, werde ich dies ohne zu zögern tun.“
„Und auch die Tempel werde ich nicht aus dem Auge verlieren, damit unsere Götter auch weiterhin mit dem Respekt verehrt werden, wie Wir es von unseren Vorvätern gelernt haben. Und ich will mich da auch nicht auf die Tempel in unser Stadt beschränken, denn auch in anderen Städten Italias sollen die Bürger die Götter Ehren können, ohne Angst zu haben, dass ihnen das Dach auf den Kopf fällt. Wenn ein Magistrat einer Stadt zu mir kommt, werde ich mich dafür einsetzen, das zügigst mit der Renovierung oder dem Neubaus des Tempels begonnen werden kann.“
Er hält seine rechte Hand, leicht zur Faust geballt, vor seine Brust. Seine Stimme wird etwas kräftiger und bewegter.
„Ich glaube an ein Rom, in dem jeder Mann und jede Frau durch eigene Leistung zu Wohlstand und Ansehen kommen.""Ich glaube an ein Rom, das fest an seine besten Traditionen hält, aber auch bereit ist, sich den Gegebenheiten der Zeit anzupassen."
"Ich glaube an ein Rom, das sich stets auf seine Legionen verlassen kann und das auch fest zu seinen Legionen steht."
"Volk von Rom. Vertraut mir. Schenkt mir eure Stimme. Ich werde Euch nicht enttäuschen, dass schwöre ich bei meinen Ahnen“
Dann lässt er seine Hand wieder auf das Geländer sinken.
„Ich danke Euch für eure Aufmerksamkeit.“ -
Ähm,... wieso ruht das Amt nur ?
Ein Militär der in den CH geht, kann sich beurlauben lasssen,... ja,... irgendjemand wird ihn in der Zeit schon vertreten können,.. das ist bei der Grösse einer Legion gut möglich...
Doch ein Kommunalpolitiker,... sprich Duumvir z.B. von Tarraco kann nicht darauf bauen, das sein Amt nach seiner Rückkehr noch frei ist,... schliesslich wird auch dort regelmässig gewählt.
Ein Ministerpräsident von Niedersachsen, der Bundeskanzler wird, ist nach seiner Abwahl auch nicht wieder Ministerpräsident.

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Hmm,... da ihr schon beim Wandel der Mentalität mit dem Alter seit, werf ich mal ein Zitat ein, welches, meines Wissens nach von Churchill kommt :
"Wer mit 18 kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 40 noch Kommunist ist, hat keinen Verstand !"
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Der Händler war weg, schoss es ihm durch den Kopf, sie waren allein, so wie in Ostia. Er bräuchte doch nur seinen linken Arm um sie legen, sie an sich ziehen und zu küssen. Es wäre wie in Ostia, fern von allen Konventionen, so einfach eigentlich. Doch sie war nicht irgendwer für ihn, nein, wenn es ihm um ein einfaches Vergnügen gehen würde, so wie mit der kleinen Diebin, hätte er keine Briefe nach Germanien geschickt. Und so tat er es nicht, so gross die Versuchung auch war, Helena in dier Arme zu schliessen.
"Vielleicht sollte ich Calvina tatsächlich damit überraschen, und auch etwas für Minervina kaufen." Doch eigentlich hätte er gerade in diesem Moment lieber Helena mit Goldschmuck beschenkt hätte, doch das wäre nicht angemessen, vielleicht noch weniger als sie in seine Arme zu schliessen und zu küssen.
Und dies nicht zu tun war wirklich schwer, spürte er ihre Nähe mit jeder Faser seines Körpers und gerade der Rückzug des Händlers und die gestiegene Intimität des Raumes steigerte diese Wahrnehmungen noch. So hielt er sich an dem Thema fest, das die sie voergeben hatte. "Noch gab es kaum gelegenheit für die beiden sich kennenzulernen, doch ich hoffe, das sie sich gut verstehen, Helena. Ich wüsste nicht, wie ich dem Gezänk der beiden Herr werden sollte. Zwei Runden um die Villa wären sicher falsch."
Es war scherzend und dennoch ernst gemeint und zeugte auch von dem Vertrauen und der Vertrautheit, welche er zu ihr hatte, das sich auch ihn der Betonung ihres Namens wiederspiegelte. Sonst hätte er, der hunderte von Miles herum kommandierte, nie von seinen Befürchtungen erzählt, zwei junge Frauen nicht unter kontrolle zu halten.
Mittlerweile hatte er das Ohrgehänge beseite gelegt, später würde er es dem Händler abkaufen und sein Blick und seine rechte Hand wanderte weiter über das Tablet mit seinen Präziosen, bis zu einem Paar Ohrringe, bei dem je eine weisse Perle in Gold gefasst war. Seine Hand legte sich auf den einen der Anhänger und hob ihn hoch, hielt ihn direkt vor sie.
"Vielleicht wäre das richtig für Minervina ? Ich,...." Er stockte, konnte er das wirklich fragen ? Doch er fuhr fort, ".... würde gerne sehen, wie er sich direkt an einer Frau macht. Darf ich ihn dir... anlegen ?"
Und wieder mal wünschte er sich in Helenas gegenwart, er hätte mehr von Lucius. Der hätte nicht stooternd gefragt, der hätte es einfach getan.... -
Er schüttelte leicht den Kopf. "Du musst mir nicht danken. Wenn ein Mitglied der Familie eines Klienten hilfe braucht, so ist es meine Pflicht zu tun, was in meiner Macht steht um zu helfen. Du wirst dich erholen und wenn du das Krankenlager verlassen kannst, melde dich bei mir in der Villa Tiberia. Vale bene, Gabriel."
Natürlich war seine Motivation, zu helfen auch durch die Person des Verursachers bedingt. Doch das tat hier nun nichts zu Sache. Langsam er erhob er er sich, wandte sich dem Centurio zu, der auch noch da beistand.
"Centurio Sura, auf ein Wort...."
Die Stimme war gewohnt bestimmt und befehlsgewohnt. -
Es musste sein Unterbewustsein gewesen sein, das ihn ihre Schritte in dieses Geschäft hatte lenken lassen, denn wäre ihm vor dem betreten des Ladens geahnt, welch ein Oase der Ruhe und Intimität hier herrschte, hätte er socher einen anderen Stand angesteuert. Nicht weil er nicht gerne mit Helena allein gewesen wäre, sondern gerade weil er es sich wieder wünschte, nur mit ihr zusammen zu sein, so wie neulich, als das Gewitter sie gezwungen hatte, schutz unter der Klippe zu suchen. Er wollte eigentlich diesen Wunsch für sich behalten nicht zu offen zeigen, doch nun hatte das Schicksal, seine Unterbewusstsein oder aber die Götter sie in diesen Laden geführt. Und auch wenn er nicht besonders erfahren im taxieren des Wertes von Schmuckstücken war, so konnte er doch erahnen, das schon die kleineren Stück hier, leicht in jene Preisregionen kommen kommrn könnten, welche er als oberes Limit für Calvinas Einkaufsbummel gesetzt hatte.
Dicht stand er bei Helena, leicht versetzt, etwas hinter ihr, so dicht, wie es sich gerade noch geziemte, sein Blick folgte ihrem, einfach aus jenem Grund, das er sonst seinen Blick nicht von ihr hätte lössen können. Doch jeder seiner anderen Sinne sog ihre Gesellschaft in ihm auf.
"Ich denke, die Ware dieses Händlers verstehen wirklich, die schönste Frau noch zu verschönern, " sagte er relativ leise, einfach weil es in dieser Umgebung, dieser Oase der Ruhe ihm angemessen erschien. Mit seinem linken Arm hinter ihrem Rücken, ohne das er sie wirklich berührte, führte er sie etwas dichter an das Tabelet heran, so das sie beide die die ausgestellten Stücke besser sehe und auch berühren konnten. Seine rechte Hande gltt über die ausgestellten Stücke, bis er ein Paar Ohrgehänge erreichte, äusserstfein gearbeitet aus reinem Gold und von schlichter, bestehchender Eleganz. "Wie gefällt dir dieses Paar, Helerna ?" fragte er, eines der beiden dabei auf der Innenseite seiner Handfläche etwas mehr ins Licht haltend, so das das Gold etwas mehr funkelte.Der Händler, der sich im Hintetgrund gehalten hatte und den Quaestor und seine Begleiterin beobachtet hatte, gehörte zu den besten und angesehensten der Stadt und er verstand es, genau zu erkennen, wie er vorgehen musste, damit er zu einem lohnenden Abschluss kam. Und wenn er sich nicht irrte, war hier ein langes Verkaufsgespräch genau das Falsche.
"Werte Herr, Werte Dame, bitte seht euch alles an und sagt, wenn ihr meine Auskunft sucht. Ihr findet mich dort hinten, " sagte, in seinem untertänigsten Tonfall, während er auf den Vorhang zeigte, der zum Hinterzimmer führte.
Nein, brauchte er nichts zu tun, etwas im Blick des Quaestors verriet seinem geschulten Auge vielleicht mehr als dem Quaestor selbst bewusst war. Innerlich lächelte der Händler, während er sich noch etwas weiter zurück zog und hinter dem Vorhang verschwand. Wenn es so lief wie er dachte, würde er heute etwas Geld verdienen, und in Zukunft noch viel mehr... -
Der Gesichtsausdruck des Tiberius Vitamalacus verriet nicht, was er von dem Sklavenhändler hielt. Dieser ganzen Berufsgruppe war nicht zu trauen, schlimmer waren nur noch die Pferdehändler. Beide Gruppen verstanden es, kleine Fehler ihrer Ware geschickt zu überdecken, besonders wenn der Händler fähig war und dieser hier war es, dessen war soch der hochgewachsene Patrizier bewusst.
So schwieg Tiber Vitamalacus zunächst, betrachtet die Sklavin eindringlich, gab Titus einen kleinen Wink, worauf dieser nach vorn kam direkt auf die Sklavin zu, für welche sich Minervina offensichtlich interessierte. Der Hüne bahnte sich seinen Weg und als er mit kräftigen Schritten und seinen über zwei Schritt Körpergrösse und ähnlicher Breite auf das Podest stieg, auf welchem die Waren angeboten wurden, wackelte dies kurz und bedrohlich. Ohne darauf zu achten, ob sich ihm jemand in den Weg stellen will oder nicht, geht er zu der Sklavin hin und besieht sie sich genauer, hebt kurz ihre Arme an, sein Blick sucht nach den kleinsten Narben, auch an Stellen die Möglicherweise von den Haaren oder auch der Kleidung verdekt werden.Wahrend Titus sich gerade das Gebiss der Sklavin anschaut, wendet sich Tiberius Vitamalacus an den Händler. "Wie heisst diese Sklavin ? Und was ist deine Idee für ihrenm Preis ?"
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"Ich gestehe, auch ich bin kein grosser Briefeschreiber. Mal ein knapper Brief an einen Klienten, oder an Verwandte, doch immer nur das nötigste. Ich kam naxch Roma ohne Vorwarnung," erzählt er unverblümt und offen von sich, während er dem Händler nur ein knappes Zeichen gibt, das sie kein weiteres Interesse an seinen Waren haben und er sich in das kühle, innere seine Standes zurück ziehen könne. "Ich ziehe es auch vor, meine Botschaften persönlich zu übermitteln oder übermitteln zu lassen." Und wieder denkt er an die Briefe nach Germania, schliesslich lässt er den wichtigsten von ihnen per persönlichen Boten überbringen, auch wenn dieser Bote ihr Onkel ist und sein bester Freund.
So steuern sie den nächsten Stand an, er setzt sich direkt neben sie, ihr unauffällig seinen Unterarm anbietend. Wenn er so mit ihr über den Markt geht, liegt seine Aufmerksamkeit bei ihr, die viele anderen Marktbesucher und Händler nimmt er nicht so wirklich war, er registriert auch nicht, das Titus immer noch nicht aufgeschlossen hat, das sein Schatten praktisch fehlt. "Ich werde Minervina fragen, ob sie euch begleiten möchte. Oder wir tuen das gemeinsam, ich lasse sie rufen, wenn du und Livilla Calvina abholt. wie geht es eigentlich der Tochter meines besten Freundes ? Hat sie sich gut eingelebt ?" Das sein bester Freund eine Tochter hatte, hatte ihn damals wirklich überrascht, fast genau so, wie es ihn überrascht hatte, das er einen Sohn hatte.
Er muss schmunzeln, als er erkennt, womit der der Händler sein Geld verdient, dessen Stand sie als nächstes ansteuern. "Ich glaube, nicht ein Sklavenstand wärte mein Ruin," lacht er fröhlich, so gelassen wie schon lange nicht mehr, "Calviina würde sich vielleicht gerade noch eine jüngere Leibsklavin kaufen wollen. Gefährlich wird dieser Stand."
Bezeichnend für diesen Stand ist es, das dieser ein geschlossenes Geschäft ist, nur ein einzigen Eingang hat, der von einem Thraker versperrtwird , der diesen erst freigibt, nach dem er sich von der Zahlungskraft der Besucher überzeugt hat. Der Zugang ist Schmal, so das Tiberius Vitamalacus ihr den vortritt lässt und direkt hinter ihr den abgesperrten Bereich betritt. Unmmitelbar danach, versperrt der Thraker den Eingang.
Vor ihnen liegt auf zwei grossen, zusammenklappbaren Tablets, schräg auf gestellt, jedes gut 2 bis 3 Schritt breit, eine grosse Auswahl an Schmuckstücken : Ringe, Arm- und Fussreife und Ketten, aus Silber und Gold. Das Licht kommt von oben, durch ein Compluvium, das vergittert ist. Der Besitzer hält sich noch im Hintergrund, abwartend, lauernd auf das Geschäft.
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Minervina hatte genug Worte mit dem Händler gewechselt, ein Händler verstand die Kunst des Redens, wenn er gut war, diesen Kreaturen musste man mit Härte und Misstrauen begegnen. So trat er zwischen seine Nichte und den Händler und gab den beiden Sklaven ein Zeichen, auf das sie sich etwas bewegen und auch einmal drehen mochten.
"Es zeugt nicht von deiner Ware, wenn dieser nicht bewusst ist, was ihr blüht, wenn einer von ihnen der Herrschaft etwas antut : Die Kreuzigung des ganzen Sklaven Hausstandes." Seine Stimme ist nun hart, fast barsch, als er sich dem Händler zuwendet. Von einem Sklavenhändler würde er sich nicht auf der Nase herum tanzen lassen.
Sein Blick ruht auf den beiden Sklaven, musstert beide angebotene Frauen mit seinem kalten, harten durchdringendem Blick.
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Er liess den Stoff der Toga sinken, zu extravagent war die Farbe, auch denn der Stoff von exzellenter Qualität war. "Erschreckend, was ein Färber aus besten britanischem Tuch machen kann," sagte er mit einem Lächeln zu Helena, während er ein Schritt auf sie zu geht. "Nun, ein paar hundert Sesterzen dürfen es schon sein, vielleicht auch tausend, sollte ich zum Aedil gewählt werden, werde ich mich eh verschulden müssen," beantwortet er ihre Frage mit einem leichten, verschmitzten Augenzwinkern. Wie leicht es ihm fällt, sich in ihrer Gesellschaft ganz locker zu sein, zu lachen, zu scherzen.
Mittlerweile ist der Händler an die beiden heran getreten, wittert die Möglichkeit einige Sesterzen zu verdienen, vielleicht hat er auch die Summe verstanden die Tiberius Viatamalacus genannt hat. "Werter Herr, werte Dame, welche meiner wunderbaren Waren darf ich euch präesentieren ? Ich habe Stoffe aus allen Ecken des Imperiums..."
Doch zunächst ignoriert Tiberius Vitamalacus den Händler, sein Blick ruht auf Helena. "Dein Vater mag traurig sein, wenn er keine Briefe von dir erhält, doch dir zürnen, das glaube ich kaum." Wie sehr liegt ihm auf der Zunge, das er gerade einen Brief an ihren Vater geschrieben hat, doch das darf er ihr nicht erzählen, erst wenn er eine Antwort aus Germania erhält, die schon viel zu lange auf sich warten lässt. "Du hast aber recht, ich muss lernen, Calvina zu vertrauen, das sie die ihr gesetzten Grenzen nicht überschreitet. Gerade jetzt, da noch meine Nichte in die Villa gezogen ist, die Tochter eine verstorbenen Verwandten."
Erst jetzt dreht er sich zu dem Händler. "Guter Mann, zunächst einmal, merke dir das Gesicht dieser Dame. Wenn in ihrer Begleitung demnächst eine junge Dame auftaucht, und sagt, ihre einkäufe würden von ihrem Vormund in der Villa Tiberia bezahlt, dann ist es so ! Und..." er macht eine kurze Pause...."Dorthin wirst du auch eine mehrfach geweisste und gekalkte Toga liefern !" Mit einem lächeln wendet er sich an Helena : "Gibt es hier noch etwas, das du heute sehen möchtest ? Oder wollen wir uns den nächsten Ständen zu wenden ?"
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ZitatAlles anzeigen
Original von Marcus Matinius Metellus
...."Ah Senator Macer und mein geschätzter Kollege Tiberius Vitamalacus!"
....
"Helena! Es ist schön dich zu sehen!"
Metellus wusste nicht direkt wie er mit der Situation umgehen sollte. Immerhin war dies ein förmlicher Besuch und er war für den Abend zuständig. Er seufzte kurz und hoffte, dass er zu einem späteren Zeitpunkt sich Helena ausführlicher widmen könnte.
"Es freut mich das ihr erschienen seid!"
Metellus winkte einigen Sklaven zu, die sofort kamen und Wein brachten.
Tiberius Vitmalacus erwiedert kurz und knapp die Begrüssung seines Kollegen und grüsst auch die beiden Anwesenden Senatoren.
"Salve Matinius Metellus. Salve Senator Purgitius Macer, Senator Vinicius Hungaricus."
Dann erst, als auch schon einer der Sklaven ein Glas Wein gereicht hat, begrüsst er auch Rediviva Helena, seine Stimme ist dabei noch etwas kühler und förmlicher als sonst, keinerlei Emotionen spielen da mit hinein.
"Salve, werte Pontifex."
Ihm entgeht nicht, das sein Kollege Helena unsicher ist, wie er Helena begrüssen soll. Er erinnert sich an die Briefe, welche er von Lucius erhalten hat, daran, das zwischen den beiden etwas "lief", wie Lucius es auszudrücken pflegte. Anscheinend hatte sie es immer noch nicht offiziel gemacht.
Die Sklavin, welche Helena begleitete, war nicht zu übersehen, zu sehr stach sie unter der Menge von Honarationen und Hofsklaven hervor, und das nicht nur aufgrund ihrer Grösse, war sie doch fast so gross wie er selbst. Kurz musterte er sie, dieser kalte und durchdringende Blick traf sie und schätzte sie sofort als Diensttauglich und Fähig ein. Sicherlich war sie Helenas Liebwächterin, doch fragte er sich, warum Helena ausgerechnet hier eine Leibwächterin brauchte.
Dem eintreffenden Ehrengast warf er einen knappen, militärischen Gruss zu und schenkte auch seiner Cousine Livia, die ihrem Mann folgte, ein freundliches Lächeln als Begrüssung. -
Nein, ihm Gefiel der Ausdruck in Minervinas Gesicht wirklich nicht und er war froh, das Titus Informantennetz in der Villa Tiberia so gut funktionierte. Vielleicht würde sich später in einen Gespräch mit seiner Nichte alles klären lassen. Er schätzte sie eigentlich sehr verständig ein, sie musste doch einsehen, das ein Peregrinus nicht der richtige Umgang für die Tochter eines Tribuins und Senators war.
Doch nicht jetzt, jetzt hiess es, ihr eine neue Sklavin zu kaufen. "Eine Leibsklavin also ?" wiederholte er leise, während sein Blick über die ausgestellte Ware wanderte. Die Auswahl dieses Händlers war nicht schlecht, aber er ahnte auch, das seine Preise nicht gerade niedrig wären. So trat er etwas dichter an den Stand heran, musterte einen Sklaven nach dem anderen an. Natürlich war ihm der Blick von Minervina auf die dunkelhäutige junge Frau nicht entgangen, aber er selbst blickte neutral bis leicht abfällig auf die Ware.
"Wir werden sehen, ob wir hier etwas finden, wenn nicht, gibt es noch einige andere Händler." -
Das nicht unbedingt seine Familie der Grund war, warum er sich gerade im hier und jetzt so wohl fühlte, sondern viellmehr daran, das sie gerade hier war. Das Lächeln auf seinem Gesicht wurde etwas breiter und auch seine Gedanken klärten sich auf. "Ich weis nicht, so manche meiner Familie wünschen sich wahrscheinlich. das ich möglichst bald nach Germania zurückkehre," meinte er scherzhaft, wobei es wahrschweinlich wirklich stimmte, hatte er doch in der Villa Tiberia recht bald einen rauen Ton angeschlagen, "Aber du hast recht, eure Familie ist recht verstreut, obwohlö als ich einmal eine Cena im Castellum gebeben hatte, hatte ich gleich drei Mitglieder deiner Familie zu besuch."
Er liess seinen Blick über die weiteren Auslagen des Händlers und der umliegenden Händler schweifen und er ahnte wirklich, das sein Versprechen, unbegrenzt Mittel zur verfügung zu stellen, ihn wirklich teuer zustehen kommen lönnte. "Nun, das hatte ich gesagt, ja, Calvina hat es mir mir als Vormund wirklich nicht leicht und da sollte sie schon das Vergnügen eines grossen, ungestörten Einkaufs haben." Er wusste ja, ds er sehr streng zu Calvina war, doch die Verantwortung für die junge Frau lag auch schwer auf seinen Schultern. Für ihn als Soldaten war es einfach schwer, richtig zu beurteilen, welches Verhalten seines Mündels noch korrekt war und welches nicht. "Manchmal bin ich bei ihr wohl zu übereifrig," räumte er leise ein, während er den Stoff einer Toga in einer Farbe, welche er bisher noch nicht als Farbe für eine Toga wahrgenommen hatte, berührte, es war ein wirklich feiner Stoff. Lächelnd, schon fast scherzend, meinte er zu Helena : "Und vielleicht kannst du auf dem Einkaufsbummel ihren übermut ganz leicht bremsen, nicht das ich die Villa verkaufen lassen muss."