Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Mal ein grosses Dankeschön für diese Glückwünsche =)


    Der Wein floss gut temperiert in meine Kehle =) In anbetracht des Wetters war es gut gekühlter Weisswein ;)


    Ach ja, Plautius,... deine Geschenke nutzen schon lange nichts mehr ;) und mein Wunsch als Soldatenschinder an meine IX. sind zwei Runden für alle entlang des Intervallums :D

    Tiberius Vitamalacus sah seinen Verwandten scharf an.


    "Ich lese deine Post nicht ! Da die Einladung nicht versiegelt oder als Vertraulich gekennzeichnet war, solltest du dich nicht wundern, das der Inhalt im Kreise der Haussklaven bekannt ist !"


    Er lehnte sich zurück, stütze den linken Ellenbogen auf die Armlehne, die rechte Hand lag auf dem Tisch.


    "Und ich habe meine Quellen ! Und diese informieren mich, wenn einer meiner Verwandten Einladungen von Personen erhalten, die sich nicht scheuen, andere meiner Verwandten öffentlich anzugreifen !"

    Sie kamen direkt von den Märkten, Tiberius Vitamalacus, Titus und die Neuerwerbung, Rahel. Die ganze Strecke hat der hochgewachsene Quaestor geschwiegen überlegt, was er denn mit seiner neuen Sklavin nun anstellen solle, schliesslich hatte er alles was er brauichte. Und für eine Skalvin hatte er eigentlich keine direkte Verwendung, der Kauf war mehr ein spontaner Einfall gesehen, megr aus mitleid, denn aus Bedürfnis.


    So betreten sie die Villa Tiberia und er steuert direkt das Tablinium an. Dort lässt er sich hinter dem Tisch nieder und wendet sich an Rahel:


    "Bring mir ein Glas Wein und eines mit Wasser..."Dabei deutet er kurz zu dem kleinen Tisch an der Wand mit den Karrafen.

    Ein Bote der Villa Tiberia hinterlegte einen Brief.



    Iulia Helena
    Casa Iulia, Roma


    Werte Helena,


    erlaube mir zunächt, dir zu deiner erfolgreichen Wahl zu gratuliern. Es hat mich gefreut davon zu hören, das nun die Stadt Ostia eine fähige Duumvir hat und auch gut in der Curia Italia vertreten ist.
    Es würde mich sehr freuen, dich und deinen Bruder ANTE DIEM VI KAL AUG DCCCLVI A.U.C. (27.7.2006/103 n.Chr.) zu einer kleinen Cena in der Villa Tiberia begrüssen zu dürfen.


    Ergebenst,


    Quintus Tiberius Vitamalacus


    Er hatte gerade eine Wachstafeln mit den Bestimmungen des Cursus Honorum als sein Cousin eintrat. Er legte die Tafel weg, sah auf und deutete kurz auf den Stuhl vor dem Tisch.


    "Setz dich doch. Wie kommt es, das du eine Einladung der Aurelier erhalten hast ?"


    Wie er an diese Information gekommen war, erwähnte er nicht, doch dank Titus erfuhr fast alles, was in der Villa passierte.


    "Desweiteren werde ich ANTE DIEM VI KAL AUG DCCCLVI A.U.C. (27.7.2006/103 n.Chr.) eine kleine Cena mit ein paar Gästen geben."

    Tiberius Vitamalacus nickt zustimmernd zu den Worten Hungaricus bezüglich der Ehe. Zum Glück waren seine Verwandten ja ein einsehen und waren sich ihrer Pflicht bewusst. Denn er hatte nicht die rechtliche Mittel, sie zur Ehe zu zwingen, nur sein persönliches Ansehen.


    "Zumindest trägt sich einer meiner Verwandten mit ernsten Absichten und meine beiden Cousinen scheinen rechtselbstständig tu sein, da hoffe ich nur das sie nicht irgendwelche unmöglichen Personen ins Haus holen. Nur für die Tochter eines entfernten Verwandten werde ich wohl sorge tragen müssen, denn ihr Vater hat mir die Verantwortung für sie übertragen."


    Doch selbst über Calvinas Kopf würde er nicht erinfach so entscheiden, zu sehr wusste er aus eigener Erfahrung um die Qualen einer Ehe, in der beiden Partnern jeglicher respekt für einander fehlte.


    "Nun, dieser Pompeius hat meiner Cousine Honoria gegenüber ein Verhalten an den Tag gelegt, das ich ihn nicht als Freund der Familie erachten kann. Zwar sehe ich ihn nicht als Gefährlich an, doch möchte ich so viel über diesen Mann wissen wie möglich."

    Zitat

    Original von Manius Tiberius Durus
    "Und wer ist das Kind da?" fragte Durus weiter. Irgendwie kam es ihm seltsam vor: Dieser rauhbeinige Soldat des noch rauhbeinigeren Tribuns mit einem kleinen Kind auf der Schulter - wie ein liebender Familienvater!


    Titus
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    *Keine Ahnung" sagte der Riese, " Sie.... Tiberia Calvina..... hat es mir gesagt." Dabei deutete er auf Calvina hinter ihm...

    Titus hinterlegte einen Eilbrief.



    Cen. Matinius Plautius
    Castellum Legionis IX
    Colonia Claudia Ara Agrippinensium, Germania


    -Eilbrief-


    Salve Centurio,


    danke für deine Nachricht.
    Behandle Cato mit aller notwendigen Härte ! Er hat mich nun ein zweites Mal verraten, sollte er wirklich einen Legionär angegriffen haben, ist sein Leben nichts mehr wert, dann könnt ihr ihn ans Kreuzschlagen !


    Auch wenn ich weis, das Cato nicht zu unterschätzen ist, richte doch bitte auch dein augenmerk auf das Versagen der Torwache. Zwei Sklaven dürfen einfach nicht der Grund sein für einen Lageralarm !


    Vale,


    Q. Tiberius Vitamalacus


    Wie lange er da stand, die Klinge hin und her rotiert, das Glas Wein in der Rechten, er wusste es nicht. Irgendwann ist das Glas leer und legt die Waffe auf die Brüstung und geht kurz in das Zimmer hinein um das Glas wieder zu füllen. Damit geht er wieder hinaus, stellt es auf die Ballustrade es Balkons und stützt sich mit beiden Händen auf. Sein Blick wandert hinauf in in den Nachthimmel, wie schon so oft zuvor, er erinnert sich an lange Nächte der Wache, während des Feldzuges, in den er daran dachte, darauf hoffte seine Zukunft mit Nova zu teilen,... und jene Nächte in denen er ahnte, das ihr etwas passiert sei,... und dfann jene, in denen allles so leer erschien, als er von ihrem Tod erfahren hatte.


    Er war es gewohnt, seine Entscheidungen allein zu treffen, doch in dieser Nacht hätte er gerne mit Nova gesprochen, aber er war allein, sie hatte ihn allein gelassen. Seine Gefühle für sie sind wieder da, nach dem er zugelassen hatte, das sich der Panzer um sein Inneres öffnete. Doch es ist eine Liebe aus der Vergangenheit und jetzt, nach so vielen Jahren, kann er sie überdenken, rationaler betrachten. Sie hatten nie eine Zukunft gehabt, sie hatten sich daran etwas geklammert, das es nicht gab. Warum war er damla s nicht stark genug gewesen, dieses zu erkennen und es offen ihr zu sagen ? Vielleicht hätte es ihr Herz gebrochen, doch vielleicht wäre sie noch am Leben.


    Er würde in wenigen Jahren vierzig Jahre alt, wenn ihm die Götter gewogen wären könnte er noch deutlich vorher, sein Aedilat hinter sich bringen und vielleicht würde der Imperator ihn sogar in den Senat berufen. Er hat sich verändert, seine Gedanken sind kühler, rationaler und er weiss, er muss sich der Zukunft zuwenden. Und vielleicht er das letzte mal am Ianusbogen sich schon auf diesen Weg gemacht. Seine Gedabken wandern zu der Frau, die er dort kennengelernt hatte. Er schätzt sie und genoss immer ihre Gesellschaft, die Vertrautheit, die sich unter einer Klippe am Strand entwickelt hatte. Doch kann man die Zuneigung , die er zu ihr hat, nicht mit dem Vergleichen, was er einst für Nova empfand. Aber vielleicht liegt es auch daran, das er eben kein Jüngling mehr war, seine Erfahrung ihn gelehrt hattte, das es wichtigeres gab, als ein klopfendes Herz beim Anblick seines Gegenübers.


    Als der Morgendämmert über der ewigen Stadt, die Sonne ihre ersten Strahlen auf die sieben Hügel der Stadt fallen lässt, hat er eine Entscheidung getroffen. Er verlässt den Balkon, setzt sich an seinen Tisch und beginnt einige Briefe zu schreiben.

    Eine Weile starrt der Quaestor vor sich hin, dann erst bemerkt er die Splitter des Weinglasses. Er steht auf und geht zu einem Tischchen an der Wand, dort nimmt er ein Stück Tuch und reinigt seine Hand.


    "Cato,... Cato,... Cato,... " murmelt er leise dabei vor sich hin.


    Zurück am Tisch nimmt er zwei Schriftrollen und beginnt zu schreiben. Als er geendet hat, reicht er beide Schriftrollen Titus.


    "Lass diese Beiden nach Germania, zur IX., schicken."


    Als Titus abgetreten ist, widmet sich er wieder seiner Arbeit, die ihm nun aber nur schwer von der Hand geht.

    Tiberius Vitamalacus sitzt hinter dem Tisch, vor sich einige Wachstafeln mit verschiedenen Entwürfen für die Chronik und diverse Gesetzestexte, die er durchliesst und studiert. Schräg vor ihm stehen zwei Karafen und zwei Gläser, jeweils gefüllt mit gekühlten Wasser und Wein.


    "Muss raus,... " Mit einem Kraftvollem Strich, streicht er einige Passagen der Chronik,..." Was dachte sich dieser...."


    Es klopft kurz und Titus tritt herein, in der rechten Hand eine Schriftrolle. Er meldet sich militärisch knapp.


    "Tribun, Nachricht von der IX."


    Tiberius Vitamalacus blickt auf, nimmt die Schriftrolle entgegen und öffnet sie. Bevor er beginnt zu lesen, nimmt er noch das Glaswein in die rechte Hand, nimmt einen Schluck. Dann beginnt er leise zu,.... Je weiter er liesst, desto finsterer wird seine MIene und desto fester umschliesst seine Hand das Glas, bis es plötzlich in seiner Hand zerplatzt.


    "Ich hätte ihn umbringen sollen, Titus," sagt er mit ernster Stimme, die nur scheinbar ruihig wirkt, er kocht innerlich und Titus, der ihn sehrv gut kennt, weis genau, was in seinem Tribun vor geht, "Und diesmal entgeht er mir nicht !"

    Tiberius Vitamalacus achtet nicht auf die Worte der Sklavin, er erwiedert sie zumindest nicht. Stattdesen achtet er mehr auf das Gespräch zwischen Titus und dem Händler. Der erste Preis des Händlers ist niedrig und zeugt davon, das der Mann sein Geschäft nicht versteht. Titus will gerade anfangen zu handeln, da schüttelt Tiberius Vitamalacus den Kopf.
    Titus stutz kurz, dann holt er einen Beutel hervor und wirft ihm den Händler zu. Wenn sein Tribun es so wollte, gut, aber er würde wieder kommen, und sich seinen Anteil am Preis holen.


    Tiberius Vitamalacus hingegen gibt der Sklavin einen Wink: "Nun gehörst du mir. Folge uns !"

    Tiberius Vitamalacus lehnte sich leicht auf seinem Stuhl etws zurück, der wichtige Teil seibnes Besuches war vollbracht, nun blieb es zu hoffen, das der Senator seine Vorschläge vollständig mit in den Senat einbrachte.

    "Meine Pflichten sind in der Tat umfassend und auch die Gens erfordert ein strenges Auftreten. Zu sehr scheint die Pflicht zur Ehe in vergessenbheit geraten."


    Doch er wechselte mit einer Handbewegung wieder das Thema.


    "Erlaube mir eine Frage : Ist dir ein Pompepius Strabo bekannt ?"

    Tiberius Vitamalacus musterte sie genau als sie sich drehte und auch Titus liess sie dabei nicht aus den Augen. Doch die Blicke der beiden Männer sind so ganz anders geartet. Denn während Titius Blick ganz eindeutig auf die äusserlichen Merkmale der Frau gerichtet ist und gerade mal so tief ist, das er unter ihre Kleidung reicht, geht der Blick des Quaestor Consulum tiefer, scheint die inneren Werte, ihren Charakter, der Frau zu erfassen und das äusserliche gänzlich auszusparen.
    Ihre Aussagen lassen ihn aufhorchen, sie schien wahrlich nützlich zu sein, wenn ihre Aussage stimmte. Das er den Händler nicht fragen konnte, war ihm klar, dieser würde eh nur das bestätigen was sie sagte, um einen guten Preis zu erzielen.
    So antwortet ihr trocken: "Wer sagt dir, das ich jemand brauche der für mich sorgt ?"
    Doch er erwartet keine Antwort von ihr, sondern blickt kurz zu Titus. Es ist ein Stummer Wechsel von Blicken zwischen den Beiden, dann nickt Tiberius Vitamalacus. Darauhin geht Titus auf den Händler zu. "Wieviel ?" fragt Titus knapp.

    Er spürt mit einem Mal, welch grosse Last auf ihren schmalen Schultern ruhte. Verantwortung für eine Stadt und ihre Familie, dazu der Ärger, der leider jede Frau traf, die in Italia ein öffentliches Amt bekleidete. Zu gerne hätte er gerade in diesem Moment einen Arm um sie gelegt, einfach um ihr das Gefühl zu geben, das er bereit war, sie zu unterstützen. Doch das war unmöglich, stattdessen schenkte er ihr ein aufmunterndes Lächeln.


    "Dein Bruder ist noch jung und er wird, wenn es soweit ist die richtige Frau für sich finden. Doch noch hat er Zeit, sorge dich nicht, sei lieber froh. Einem Miles ist es nicht gestattet zu heiraten und wenn er sein Herz an eine Frau verliert, macht das nur Ärger,"erwiderte er ernsthaft ihren scherzenden Worten. Zu gut kannte er das Problem, ein Miles im Liebesrausch war eine Gefahr, für sich, seine Kameraden und die Frau, die er begehrte.


    Aufmunternd er ergänzte er: "Du wirst es schaffen, das man dich für deine Taten wählt und nicht dein Geschlecht herheranzieht. Nicht alle sind so verbohrt und verstockt, wie manche Patrizier aus Mantua."
    Noch einmal blickt er in ihr Lächeln. "Du wirst bald von mir hören, Helena, und dann erfährst du den Termin. Bis dahin wünsche ich dir alles Gute" Mit diesen Worten dreht er sich um und schwingt sich auf den Rücken von Ajax. "Ajax wird mich sicher hinbringen, dioch ich danke dir, für deine Wünsche und noch einmal für diesen Nachmittag. Wir werden uns bald wiedersehen. Vale bene, Helena."
    Er hebt zum Abschiedsgruss die Hand, dann wendet er Ajax und gallopiert, mit wehendem Sagum davon, in Richtung Roma. Bevor er um eine Ecke biegen muss und ganz Aussersicht kommt, stoppt er Ajax nocheinmal, dreht sich einmal um, grüsst noch einmal und reitet dann weiter, Richtung Roma.

    Tiberius Vitamalacus nichte kurz und knapp um den Platz als genehm zu erklären und liess sich dann nieder.
    "Wenn hispanischer Landwein vorhaben ist, dann eben solcher. Ansonsten ein einfach Italer,... " quittiert er die Frage der Sklavin.

    Tiberius Vitamalacus ignorierte das missmutige Gesicht des Händlers, stattdessen wies er, mit einer ähnlich knappen Geste, die junge Sklavin an, sie zu erheben.


    "Aus Hispania ? Ich habe einige Güter da, ein schönes Land."


    Er wusste, er hatte, durch sein Eingreifen, eine Gewisse verantwortung übernommen. Er hatte den Händler, der wahrscheinlich kein guter Sklavenhändler war, verärgert und gedemütigt. Würde er jetzt einfach gehen, würde sie sicherlich dafür bezahlen müssen, für etwas, das sie bnicht zu verantworten hatte, sondern er.


    So gab er ihr Zeichen, das sie sich einmal um sich selbst drehen solle.


    "Hast du etwas gelernt ? Kannst du lesen oder schreiben ? Oder kochen ?"

    Nach einiger Zeit sind sich der Händler und der Quaestor Consulum einig geworden und Tiberius Vitamalacus wandte sich seiner Verwandten zu, deutete dabei auf die neuerworbene Sklavin.


    "Nun, das ist deine neue Leibsklavin, sie wird in Zukunft für dein Wohl verantwortlich sein."


    Dann wandte er sich derm nächsten Stand zu, an dem ein Händler kräftige Männer anbot, welche sich als Ianitor, Leibwächter und ähnliches eignete.


    "Nun brauchen wir nur noch jemand, der auf dich achtet, wenn du die Villa verlässt."