Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Vielleicht war sie darüber erstaunt, das er wert auf Verschwiegenheit legte, vielleicht dachte sie, das sie nichts erfahren würde, wenn sie in der Villa arbeitete, doch er wusste, wie es war. Sklaven erfuhren viel, sehr viel und allzu oft tugen sie dasa weiter, was sie hörten. Und er wollte sicher nicht, das, wenn er mal e n Glas fallen lassen sollte, es wenige Stunden später in jeder Sklavenunterkunft Gesprächsthema war.


    "Gut," sagte er mit ruhiger Stimme, blickte ihr mit einem stahlhartem Blick in die Augen. Er würde sie schon unterkontrolle halten, er würde sich sicher nicht von einer Sklavin auf der Nase herumtanzen lassen.
    "Du kannst dich jetzt an die Vorbereitungen machen. Und man wird dir ein Platz in einer Kammer im Trakt der Sklaven zu weissen."

    Titus
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    Der Blick des riessigen Mannes ruht gerade auf ihren Beinen, als sie geendet hat und wandert auch nur sehr langsam wieder rauf, als sie geendet hat.
    "Er hat mal seine Liebste verloren,... seitdem is er so,...."
    Dann erst einmal schweigen, denn Titus sieht nicht ihren fragenden Blick, schliesslich geniesst er die unerreichbare Schönheit ihrer weiblichen Rundungen.
    Erst nach einer ganzen Weile blickt er in ihr gesicht und fragt recht unverschämt : "Ja ? Kann ich noch was für dich tun `?"

    Tiberius Vitamalacus sah seine junge Verwandte kalt an, musste sie seine Vorauswahl in Frage stellen ? Nun denn, sie würde sehen, was sie davon hatte. Er trat zu dem Sklaven vor, blickte ihn an.
    "Los, greif mich an !"
    Der Sklave stutzt, ein Herr verlangt das man ihn angreift ? Das konnte doch nich sein, war das eine Falle ? Er blickt zu seinem Besitzer, dem Händler, der allerdings schon von Titus einen kleinen Beutel Sesterzen zu gesteckt bekommen hat und deshlab nur knapp nickt.
    "Los komm, scheu dich nicht, es wird für dich keine Folgen haben," wiederholt Tiberius Vitamalacus die Aufforderung und diesmal holt der Sklave zum Schlag aus.
    Doch er kommt weit, blitzschnell schnellt die rechte des Tiberius Vitamalacus vor, umschliesst die Faust des Angreifers und zieht ihn vor, während dessen schlägt die Linke des hochgewachsenen Soldaten direkt in den Magen des Sklaven. Als dieser zusammenklappt, lösst sich der Griff um seine Faust und die Rechte geht mit voller Wucht auf dem Nacken des Sklaven nieder.
    Als der Sklave am Boden liegt, dreht sich Tiberius Vitamalacus um, und wendet sich wieder an Cavina.
    "Er taugt nichts ! Such dir einen anderen aus !"
    Titus erhält ein Zeichen, das er aber trotzdem den am Boden liegenden Sklaven kaufen soll.

    Tibierius Vitamalacus stand etwas abseits, hatte der Debatte interessiert gelauscht. Sein Grossvater hatte stets in den höchsten Tönen von Vespasian gesprochen, doch sein Urteil über die Söhne war etwas härter und auch gespaltener gewesen.
    Doch das Vorgehen des Aedils missfiel ihn aufs äusserstes, so nickte er Titus zu und der Hüne bahnte ihm einen Weg durch die Menge und postierte sich dann wieder etwas hinter him.


    "Du fragst an welchem Orte du deinem Unmut Luft machen solltest ? Hast du denn deinem Unmut direkt beim Pater Gentis der Flavier Luft gemacht ? So das er diesen Fehler im Tabularium, welchen du entdeckt habem willst, korriegieren lassen könnte ? Schliesslich sind wir nicht mehr in den Wirren der Bürgerkriege und es sollte dir doch möglich sein, die Villa Flavia zu verlassen, selbst für den unwahrscheinlich Fall, das die Antwort des Pater Gentis der Flavia dir nicht gefallen solle."


    Die Stimme des beurlaubten Tribuns donnerte über den Platz.


    "So allerdings erzeugst du nur Unmut und Misstimmung !"

    Tiberius Vitamalacus trat etwas weiter vor.


    "Erlaube mir zunächst, dir zu deinem Kommando zu gratulieren."


    Die Stimme des Quaestor ist gewohn fest und militärisch geprägt.


    "Zusammen mit dem Quaestor Principes erstelle ich eine Liste jener Ausländer in der Provinz Italia, welche das Bürgerrecht erhalten könnten. Daher frage ich dich, ob es in deiner Einheit Ausländer gibt, welche bereits jetzt oder zum Ende der Legislatur, ihren Dienst lange genug verichtet haben, das sie ihr Militärdiplom erhalten können und damit das Bürgerrecht."

    Titus
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    Titus entging der verdutzte Blick der jungen Frau, denn sein Blick war in diesem Moment nicht auf ihr Gesicht gerichtet, sondern etwas tiefer. Dann als sie ihn wieder anspricht, blickt er doch in ihr Gesicht.


    "Mies gelaunt ? Der Tribun ? Der ist doch ganz normal,... so is er schon fast immer.."


    Wieder wandert der Blick an ihr herunter.

    Titus
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    Während sie mit ihm sprach, musterte Titus die junge Frau und bewunderte ihre, für ihn unerreichbare Schönheit. Gerade wollte er sich umdrehen, da stellte sie ihm eine Frage.


    "So weit ich weiss, eine Iulia Helen aund ihren Bruder Iulius Constantius, vielleicht auch noch ein zwei andere, aber davon weis ich nichts..."


    Er nutzte die Zeit für ein paar weitere Blicke.

    Zitat

    Original von Caius Furius Helios


    Der Adjutant nickte und ging ab, den Quaestor zu holen. Nachdem dieser eingelassen war ging auch der Adjutant wieder.


    Tiberius Vitamalacus trat in das Officium, trotz der civilen Kleidung wirkte er immer noch mehr wie ein Soldat, denn wie ein Politiker. Auch sein Gruss war mehr militärisch, denn civil.


    "Salve, Praefectus !"

    Er hob kritisch seinen Blick, den Widerworte standen einer Sklavin nicht zu^, so wurde sein Ausdruck erst sehr ernst, dennoch ruhig. Doch sie hatte recht, dachte er sich, vielleicht hatte sich zur sehr auf die Vorlieben von Helena konzentriert und dabei die Mitglieder seiner Gens vergessen, so wurde sein Blick etwas sanfter. Er nahm einen Stift und reichte ihm ihr.


    "Du hast recht, ergänze die Vorspeisen um Schinkröllchen mit einer Lattichfüllung, Pilze und gefüllte Kleinvögel. Den Hauptgang können wir in der Tat im eine Platte mit gevbratenen und gekochten Fleischvariationen ergänzen. Schaut nach, was die Märkte hergeben."


    Er nahm wieder sein Weinglas, nippte kurz daran und beugte sich dann etwas, stütze sich mit beiden Ellenbogen auf den Tisch, richtet dabei wieder seinen Blick auf sie.


    "Es gibt noch einige Dinge, die du noch wissen must : Ich erwarte gehorsam und loyalität ! Du tust was man dir sagt und was du in diesen Villa erfährst, behälst du für dich ! Du wirst auch nicht einfach so die Villa verlassen, es sei denn du hast Besorgungen zu machen ! Wenn du dich daran hälst, kannst du ein gutes Leben haben, wenn nicht könntest du es bereuen ! Hast du das Verstanden ?"

    Tiberius Vitamalacus lehnt sich etwas zurück, in manchen Momenten vermisst er das Castellum und dessen Ordnung. Verrat und Intrige die in Roms vorherrschen, sind ihm vielleicht nicht wirklich Fremd, aber denoch wiederstrebten sie seinem Ehrgefühl. Doch die Miene des Quaestor zeigt schon wieder keinerlei Regung und mit stoischer Ruhe Anwortet er.


    "Noch nichts, und solange er mir nicht über den Weg läuft, werde ich auch nichts tun. Doch für den Fall, das es passiert, will ich so viel es geht über diesen Mann wissen."

    Während die junge Sklavin ihm seine Getränke serviert, lässt er sie nicht aus dem Auge. Sie stellt sich recht geschickt an, denkt er sich im Stillen, und auch ihre Erscheinung sagt ihm zu, entspricht es doch seinen Ansprüchen. Allerdings , dessen ist er sich sicher, er würde ihr einige neue Kleider besorgen lassen müssen, denn ihre Tunika ist ihm deutlich zu alt für einen Patrizischen Haushalt. Doch dafür würde schon der Maior Domus sorgen. Er nimmt das Glas Wasser und nimmt einen grossen Schluck, spült so den Staub der Stadt herunter. dann stellt er es wieder ab und blickt sie ernst an.


    "Das ist das erste, was du lernen musst. Ich trinke stets meinen Wein unverdünnt, das Wasser separat dazu und gut gekühlt. Wenn es zu Warm ist, kannst du dir Eis aus dem Eiskeller holen. Doch verschwende es nicht. Desweiteren trägst du dafür sorge, das beide Karaffen stets gefüllt sind und auch die beiden in meinem Cubiculum. Allerdings lege ich darauf Wert, bei der Arbeit nicht gestört zu werden, also erledige das, wenn ich nicht anwesend bin."


    Vom Tisch nahm er eine Wachstafel und überflog sie kurz, ja, es war die Richtige. Er nahm noch ein Schluck Wein, bevor er sich wieder an Rahel wandte.
    "Ich gebe ANTE DIEM VI KAL AUG DCCCLVI A.U.C. (27.7.2006/103 n.Chr.) eine kleine Cema mit Familienmitgliedern und wenigen Gästen. Du wirst dich an den Vorbereitungen beteiligen und auch an jenem Abend servieren."
    Er reichte ihr die Wachstafel, auf der er seine Vorstellungen der Speisenfolge notiert hatte. Ganz automatisch hatte er sich dabei an Helenas Vorliebe für Meeresfrüchte orientiert.


    Vorspeisen: Austern, Kalmar, Langusten,Eier und Salate...
    Hauptspeisen : Hummer, gefüllte Muränen, verschiedene Gemüse
    Nachspeisen : Datteln und gefrostetes Obst


    "Dies wären meine ersten Ideen..." Spätestens jetzt würde er erfahren, ob sie wirklich lesen konnte.

    So ganz traute er der Sache nicht, sein Misstrauen den Aureliern gegenüber war tief, doch er beliess es dabei...


    "Gut,... Ich sehe dich dann ANTE DIEM VI KAL AUG DCCCLVI A.U.C. (27.7.2006/103 n.Chr.) zur Cena. Sag doch bitte deinen Schwestern bescheid."


    Damit war für ihn das Gespräch beendet.

    "Dann wäre er auch nicht geeignet, auf dich auf zu passen !" antwortete er trocken, während er langsam die Reihe der Sklaven abgeht. Immer wieder mal deute er auf einen Sklaven, das dieser vortreten soll. Nach einer Weile steht eine Reihe von drei Sklaven vor ihnen.


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    Er dreht sich zu Calvina.
    "Nun, such dir einen aus."


    Dec. Iulius Numerianuns
    Castellum Legionis IX
    Colonia Claudia Ara Agrippinensium, Germania


    -Eilbrief-


    Salve mein Freund,


    es ist bedauerlich, das wir uns vor deiner Rückreise nach GErmania nicht noch einmal getroffen haben, doch ich hoffe du hattest eine gute Reise.
    Mein Freund, so manches mal bedauere ich es, das Castellum vorerst hinter mich gelassen zu haben und mich in den Sumpf der römischen Politik begeben zu haben.
    Doch anderseits hätte es mich um die Bekanntschaft mit deiner Nichte Iulia Helena gebracht, welche ich kennen und schätzen gelernt habe. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, um sie zu werben. Als Mann der in den Traditionen des Imperiums steht, ist es allerdings unerlässlich, dazu das Einverständniss ihre Vaters, deines Bruders, Marcus Iulius Lepidus zu haben.
    Ich würde dich bitten, als mein Freund und Klienten, deinem Bruder persönlich ein Brief von mir zu überreichen, in dem ich ihm um die Erlaubniss ersuche.
    Ich lege diesen Brief bei und schreibe auch ein paar Zeilen an den Legatus Legionis, in dem ich ihn ersuche, dir die Möglichkeit zu geben nach Mogantiacum zu reiten.


    Ich danke dir im Vorraus, mein Freund.


    Vale bene,


    Quintus Tiberius Vitamalacus


    P.S.: Oich habe übrigens den Legtus Legionis gebeten, dich beim Imperator zur Erhebung in den Ordo Equester zu empfehlen.


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    Leg.Leg. Decimus Livianus
    Castellum Legionis IX
    Colonia Claudia Ara Agrippinensium, Germania


    -Eilbrief-



    Salve Legatus,


    ich würde dich bitten, meinem Freund und Klienten Iulius Numerianuns zu gestatten, für mich einen kleinen Botenritt nach Mongatiacum zu verrichten.
    Es handelt sich dabei um eine persönliche Bitte, welche ich an seinen Bruder richten möchte.


    Vale,


    Quintus Tiberius Vitamalacus


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    Er schüttelte leicht den Kopf, wenn es nur so einfach wäre....


    "Nun, das ist nicht das wesentliche Problem. Wenn ein Mann eine Überzeugung hat und zu ihr steht, kann ich das Respektieren, auch wenn ich nicht seiner Meinung bin."


    Wenn er eines hasste, war es verrat und das Verhalten dieses Pompeier kam ihm diesem sehr nahe.


    "Doch dieser Pompeier suchte zunächst die Freundschaft meiner Cousine, unterstützte sie sogar auf der Rostra, um dann, bei der letzten Wahl, ihr in den Rücken zu fallen. Dies sogar in einer äusserst unschönen Art, in dem er in seiner sogenannten Res Gestae unbewiesene und unbeweisbare Behauptungen über sie aufstellte. Und dies auch noch ausgerechnet am Tag der Wahl."