Ganz langsam steht er auf und dreht sich dabei um. Und sie scheint wirklch da zu sein, dicht vor ihm, so wie er sie bei ihrem ersten Treffen gesehen hat. Doch auch wenn sie nah ist, sie scheint doch so fern. Wohl spürt er ihre Nähe, aber es ist ganz und gar unwirklich.
Er blickt in ihre dunkelgrünen Augen, in denen er so oft Trauer sehen konnte und auch jetzt sieht er diese tiefe Melancholie in diesen Augen. Auch ihre Stimme scheint von ferne zu kommen, obwohl sie doch direkt vor ihm steht und er ihre Lippen sich bewegen sieht.
"Du musst ohne mich weiterleben,... verzeih was ich tat und sei mir nicht böse..."
Er wiill seine Hand auf auch ihre Wange legen, doch er greift scheinbar ins Leere. Auf seinem Gesicht zeigt sich ein Lächeln, liebevoll und freundlich.
"Ich kann dir nicht böse sein, denn du wirst immer bei mir sein..."
Er legt bei diesen Worten seine rechte Hand auf seine Brust, lässt dabei ihre Augen nicht aus seinem Blick. Leicht hellt sich der Ausdruck in ihren Augen auf und sie lächelt ganz leicht.
"Ich weiss,... denn ich bin auch bei dir.... Doch gräme dich nicht zu sehr, mein Liebster..."
Sachte stelltt sie sich auf die Zehenspitzen und ganz sacht legt sie ihre Lippen kurz auf die seinen. Es ist nur ein kurzer, unscheinbarer Hauch, der allerdings die Erinnerungen an ihre Berührungen in ihm wachruft.
Langsam dreht sie sich um und geht davon. Er will ihr noch nachrufen, ihr nachgehen, doch er kann sich nicht bewegen, nichts sagen,... Er steht nur starr da und sieht mit an, wie seine Nova in einem Nebelschleier entschwindet....
Er schlägt die Augen auf, er sitzt immer noch an seinem Tisch, durch das Fenster dringen die ersten Strahlen des Tageslichts. War dies ein Traum gewesen ? Er kann es sioch nicht erklären, er weis nur, das er sich so leicht wie schon lange nicht mehr fühlt. Er erhebt sich, geht zum Fenster und blickt auf die Stadt, die nie schläft und für dessen Imperium er alles in seinem Leben getan hat.
Und doch, in dieser Nacht hat die Stadt ihm etwas zurückgegeben.