Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Tribun Tiberius Vitamalacus blickt auf die Frau herunter, direkt in ihr Lächeln. Eine Iulia also... Eine Verwandte seines Freundes Numerianuns und des Praefectus der IX.


    "Ich weiss, ich habe deine Stimme sofort erkannt."


    Seine Stimme klingt absolut sachlich, fast gefühlsfrei. Scheinbar ignoriert er fast den Ort und die Zeit zu der sie sich getroffen haben, sein Tonfall past eher zu einen nüchternen Gespräch in einem Officium.


    Doch dann blickt er sie noch einmal an, direkt in ihr leicht verlegenes Lächeln...


    "Ich würde es nie tun.... auch wenn SIE es hier tat.."


    Diese Worte klingen hart, fast vorwurfsvoll gegen über der Frau die er liebte, die Frau, dier die Frau vor ihm nicht kennt, vorwurfsvoll gegenüber allen Frauen...

    Seine linke Hand hatte die Klinge umgriffen, ganz leicht schnitt sie auch in seine Haut ein, doch er spürte keinen Schmerz. Zwei kleine Tropfen fielen auf den Boden.


    Erst als die Frau ihn ansprach, bemerkte er sie wirklich. Sofort verschwand der kleine Dolch in seinem Mantel und Tribun Tiberius Vitamalacus richtete sich zu seiner vollen Grösse auf. auch wenn er das Gesicht der Frau kaum erkennen konnte, die Stimme erkannte er sofort.


    "Antun ? Nein, sei unbesorgt. Ich würde meinem Leben nur ein Ende setzen um dem Imperium eine Schande zu ersparen, nur wenn ich in den Händen unser Feinde wäre !"


    Die Stimme des Tribuns war klar und fest. Auch wenn er innerlich genau in diesem Moment Nova vorwarf, das sie unnötigerweise ihrem Leben an diesem Ort ein Ende bereitet hatte, nichts davon klang in seiner Stimme mit. Seine Haltung wurde fast automatisch militärisch steif, seine Hände verschränkten sich hinter seinem Rücken.


    "Quintus Tiberius Vitamalcus, Tribun Legio IX.,"stellte er sich knapp vor," doch ich nehme an, das dies dir bekannt ist..."

    Die Gedanken des hochgewachsen Soldaten kreisen wie immer, wenn er sich dem Ort ihres Ablebens nähert, nur um sie, seine Nova. Immer wieder fragt er sich, was er hätte tun sollen um ihren Tot zu verhindern, wann er den Punkt verpasst hatte sein Leben so zu ändern, das ihnen Beiden eine Zukunft gewährt worden wäre...


    Sicher, die Sinne des Soldaten würden ihn jederzeit vor einem Angreifer warnen, doch das Unterbewustsein des Soldaten nimmt die Frau am Ianusbogen nicht als gefährlich wahr.


    So geht er einfach an der verschleierten Frau vorbei, scheint sie wirklich nicht zu bemerken, obwohl er sie fast streift. Stattdessen kniet er unter dem Bogen nieder, dort wo immer noch im Mondlicht ein dunkler Fleck zu sehen ist.


    "Nova,..." flüstert er leise, aber klar verständlich. Aus dem Paket kommt ein grosser Strauss roter Rosen zum Vorschein, welchen er genau auf dem Fleck plaziert.


    Dann blitzt eine kleine Klinge in seiner rechten Hand auf...

    Die Calligae hallen über das Pflaster der Stadt. Der Mann, der sich mit kräftigen Schritten dem Bauwerk nähert, hat einen aufrechten Gang, der Kopf ist verborgen unter der Kapuze des Mantels. Dies trotz der Tatsache, das es auch zu dieser späten Stunde noch sehr warm ist.
    In der Hand trägt er ein Bündel.

    Als der Popa ihm signalisiert, das die Eingeweide des Opfertieres auch makelos sind und Iuno wohl das Opfer an genommen hat, erhebt sich der Tribun langsam und verlässt die Cella der Iuno um die Cella der Minerva zu betreten.


    Wieder reinigt er seine Hände am Becken am Eingang, nimmt die Schale mit den Opferkeksen von Titus entgegen und schreitet langsam vor das Heiligtum der Minerva und stellt sie dort ab.


    Dann tritt er einige Schritte zurück und kniet vor nieder.


    "Oh Minerva, ich trete vor dich, Schutzgöttin Roms, um dich dich um Beistand in diesen Tagen, da ich in dieser Stadt ein neues Schlaxhtfeld betrete."


    "Steh mir, dem Mann des Schwertes, bei, damit ich auch auf dem Schlachtfeld der Worte erfolgreich bin."


    Dann verfolgt er die Arbeit der Tempeldiener, welche das weisse Schaf opfern.

    Bedächtig antwortet Tribun Tiberius.


    "Ich habe mir zur Gewohnheit gemacht, weniger auf den Rang, denn auf den Mann dahinter zu achten. Es gibt natürlich unterschiedlich Ansprüche an den Praefectus in Germania oder Italia und Hispania, doch darüber entscheiden andere. Mir ist nur wichtig zu betonen, das diese Posten besetzt werden müssen. Denn nur ein Praefectus kann für die Sicherheit im kleinen Sorgen."


    Er lässt sich etwas Salat und Brot reichen, dann fährt er fort.


    "Ich bezweifele nicht, das die heutige Classis wesentlich profesioneller ist, als damals. Doch du hast die punischen Kriege angeführt, als Zeugniss für die seemännischen Fähigkeiten von uns Römern."


    "Doch es bleibt eine Tatsache, das uns Römern die Seefahrt nicht im Blut liegt, anders als zum Beispiel den Phönizern oder den Inselgriechen. Wir sehen die Seefahrt doch als ein notwendiges Übel. Und auch wenn die Classis heute besser als damals ist, ein gewisser Grad an Vorbehalten und Misstrauen bleibt bestehen. Mein Grossvater war als junger Mann dabei, als die II. während der Eroberung Britaniens übergesetzt wurde. Er berichtete mir, das die meisten Miltes mehr Angst vor der Überfahrt hatten, als vor den Kämpfen mit den Briten."

    Tribun Tiberius quitierte die Äusserung Hungaricus über die Entsendung mit einem leichten Lächeln, das man fast zynisch nennen konnte.


    "Nun, ich bezweifle, das einige die ersten Wochen der Grundausbildung durchstehen würden, aber es würde ihnen sicher nicht schaden."


    Aufmerksam und interessiert lauscht er den Berichten Honorias und Furianus einwandt.


    "Ob ein Meer von uns kontrolliert wird oder nicht, davon können wir es nicht abhängig machen, ob eine Posten besetzt ist oder nicht. Ein Praefectus Portuensis hat schliesslich weniger militärische Aufgaben, vielmehr muss er doch gegen Schmuggler, kleinere Piraten und Strandräuber vorgehen. Und gerade solche kommen gern hervor, wenn solche Posten zu lange vernachlässigt werden."


    Mit Blick auf Furianus ergänzt er noch :


    "Werter Furianus, den Sieg über Carthago als einen Beweis für unsere seefahrerischen Fähigkeiten zu werten, ist etwas gewagt. Sicher haben wir dort erfolgreiche Seeschlachten geschlagen, doch beruhen diese doch vielmehr auf unserer Fähigkeit zu lernen, zu adaptieren und unsere überlegene Kampfkraft zu Land, auf das Mehr heraus zu tragen."


    Er schüttelt bedächtig den Kopf.


    "Doch kaum mussten unsere Kapitäne ihr können Unterbeweis stellen, weil das Wetter sxchlecht wurde, verloren wir unsere Flotte. Dank unserer Tatkraft bauten wir eine zweite, grössere.... Doch ich wage zu behaupten, das wir in diesem Krieg mehr Männer durch das Versagen der Kapitäne verloren, denn durch das einwirken des Feindes."

    Zitat

    Original von Manius Tiberius Durus
    "Salvete! Ich darf euch Helvetia Fabia, die Tochter des Helvetius Geminus vorstellen."


    Zitat

    Original von Helvetia Fabia
    "Salvete", sagte sie zur Begrüßung.


    Kurz sah Tiberius Vitamalacus auf.


    "Salve, Durua, Salve werte Helvetia Fabia, seit willkommen und nehmt doch bitte Platz," sagte er mit einer knappen Geste auf die beiden freien Plätze auf der gegenüberliegenden Kline.

    Zitat

    Original von Marcus Vinicius Hungaricus
    Das weiß ich, Tiberius. schmunzelte Hungi. Deswegen habe ich dich ja auch gefragt. Allerdings war ich nicht zugegen bei der Bekanntgabe deiner Kandidatur. Es hätte ja sein können, daß sich etwas außergewöhnliches ereignet hat.


    Während er sich einige Eier und einen der kleinen Vögel geben lässt, antwortet Trinun Tiberius.


    "Nun, Senator, es war mein erster Wahlkampf, doch ich war erstaunt, von dem Hauptthema dieses Wahlkampfes. Scheinbar dreht sich alles nur um die Frage, ob Frauen im Senat berufen werden sollen oder nicht...."


    Bedächtigt schüttelt er den Kopf.


    "Wenn dies die einzige Sorge in Roma ist, so bereitet dies mir Sorge, droht doch so in Vergessenheit zu geraten, das noch vor kurzem die Barbaren den Limes überschritten und nur in blutigen, schweren Kämpfen zurückgeschlagen werden konnten."


    Während er eines der kleinen Taubeneier verspeisst, schweigt er zunächst, und spricht erst nach einer kleinen Pause weiter. Kurz wandert sein Blick über das Vorspeisenarrangement und er ist zufrieden. Auch wenn er übicherweise weniger umfangreiche speisen zu sich nimmt, schätzt er doch stets gut angerichtete Speisen.


    "Besonders ein alter Mann fiel mir auf, der Zeter und Mordio schrie und die römischen Traditionen nur auf die Frauenfrage reduzierte. Besonders erstaunt war ich, als ich erfuhr, das es sich um einen Patrizier, einem Aurelius Eugenius. Denn dieser Mann liess jede Form von Dignitas und Gravitas missen, ganz anders wie ich es von einer seiner Verwandten her kenne, der Sacerdos Aurelia Antonia. Dies junge Dame führte der Frau ihrer Göttin ins ferne Germania und sie verrichtet dort ihre Arbeit mit grosser Ernsthaftigkeit."


    Sim-Off:

    So,... ich habs geschafft : die Wisim-Angebote stehen

    Tribun Tiberius nimmt auch ein Glas entgegen, gibt den Sklaven ein Zeichen das den Gästen ihre Plätze zugewiesen werden und nimmt dann selbst den Platz des Gastgebers ein.


    Sim-Off:

    Sitzordnung : 1-Lupus 2-Flaccus 3-QTV 4-Hungaricus 5-Livia 6-Furianus 7-Honoria
    Und wenn Durus noch in Begleitung erscheint, dann belege n sie die Plätze 8 und 9


    Mit der für ihn üblichen Ernsthaftigkeit antwortet er Senator Hunguricus.


    "Nun, ich habe mich dem Volk auf der Rostra gestellt und meine Kandidatur zum Quaestor bekannt gegeben. Wie erfolgreich ich war, wird man nach der Wahl sehen."


    Währenddessen beginnen die Sklaven die Vorspeisen aufzutragen. Zunächst hatte Tiberius Vitamalacus es bereut Cato in Germania gelassen zu haben, doch die Küchensklaven der Villa Tiberia hatten schnell verstanden, den Tribun davon zu überzeugen, das sie der Aufgabe gewachsen waren.


    "Eigentlich hatte ich noch Durus erwartet, doch ich denke, wir können schon einmal mit den Vorspeisen beginnen."


    Auf den elegant verzierten Platten kommen verschiedene leichte Salate auf, darunter Kichererbsen und Linsensalat. Dazu in Salpeter gekochter Grünkohl und stark gewürtze Muse von Malve und Sauerampfer.
    Dazu natürlich noch frisches Brot, Moretum und in weingesottene Miesmuscheln.
    Zentraler Punkt ist allerdings ein Komposition von verschieden Eiern, welche auf grünen Mangoldblättern zu kleinen Nestern angerichtet sind, welche von kleinen Vögeln flankiert sind. Diese Vögel sind entbeint, mit Gemüse gefüllt, dann gegrillt und mit kundstvoll geschnitzten, verschieden farbigen Salatsorten verziert, das der Eindruck erweckt wird, das sie lebendig wirken.


    Sim-Off:

    Wisimangebote folgen noch

    Tribun Tiberius Vitamalacus sah den Praefectus der Classis auf sich zu kommen und erwiederte den Gruss mit fester Hand.


    "Praefectus, ich danke dir. Und auch deiner Kandidatur wünsche ich alles Gute. Ich ich zweifele nicht, das du dem Volk von Rom ein guter Volkstribun sein wirst."

    Tribun Tiberius Vitamalacus räusperte sich leicht.


    "Verzeih, mein Imperator, meine Herren, wenn ich mich hierzu kurz zu Wort melde, denn ich kenne den Mann um den es geht nicht persönlich. Und mein Grossvater lehrte mich, nicht über ein Mann zu urteilen, den ich nicht persönlich kenne, doch ich habe den Ausführungen gelauscht und als Soldat kamen mir dabei einige Fragen."


    Seine Stimme ist bedächtig und denoch die eines Soldaten, der es gewohnt ist auf Stabsbesprechungen oder auf dem Exzierplatz sich zu Wort zu melden.
    Mit Blick auf Senator Macer fährt er fort.


    "Senator, jener Brief, von wem stammte er ? War es ein Probati, welcher sich zu hart behandelt fühlte ? Oder ein Untergebener, der sich, vielleicht aus persönlichen Gefühlen zurückgesetzt fühlte ? Verzeiht, doch als Offizier und Ausbilder der Legio, hege ich gegen solche Briefe stets misstrauen und denke, man sollte ihnen, ohne eigene Nachforschungen, nicht zu viel bedeutung beimessen, denn sonst untergräbt man die Authorität der Vorgesetzten."


    Er blickt in die Runde.


    "Wenn ich die Ausführungen recht verstanden habe, ist er mit den Praetorianer vertraut und mag es ihm von Zeit zu Zeit an der richtigen Diplomatie mangeln. Doch ein Mann wächst an seinen Aufgaben,... Es stellen sich mir zwei Fragen, welche ich nicht zu beantworten vermag:"


    Mit Blick auf Senator Vinicius Hungaricus, fragt er knapp:


    "Hat er das Vertrauen der Garde ?"


    Und dann wendet er sich an den Imperator.


    "Und, mein Imperator, vertraust du ihm dein Leben und das Leben deiner Familie an ?"

    Tribun Tiberius Vitamalacus betritt mit forschen Schritt das Triclinium, gekleidet in eine schlichte, dennoch elgante Tunika. Mit einem raschem Blick erfasst er die Anwesenden. Den Mann an seiner Seite identifiziert er sofort als ihren Ehemann, den Senator Vinicius Hungaricus.
    Knapp grüsst der Tribun seine Verwandten mit einem Nicken, dann allerdings geht er zunächst auf seine Cousine zu.


    "Liebe Livia, es freut mich, das du meiner Einladung nach gekommen bist." Seine Stimme ist förmlich, doch herzlich.


    "Senator Vinicius Hungaricus, ist mir, Quintus Tiberius Vitamalacus eine Ehre, das auch du meiner Einladung nach gekommen bist."


    Darauf wendet er sich an Furianus.


    "Flavius Furianus, es ist schön das du kommen konntest, obwohl dich sicher die Ludi in trab halten."


    Mit einer Handbewegung deutet er auf Lupus.


    "Darf ich euch meinen Sohn vorstellen: Marcus Tiberius Lupus. Er dient als Optio in der IX. Hispania."


    Danach stellt er noch kurz Tiberia Honoria vor. Das der Senator den Bruder seiner Frau bereits kennt, davon geht der Tribun aus.


    "Wenn ich euch eine Glas Mulsum zu beginn anbieten darf..."


    Auf ein Wink eilen einige Sklaven heran und reichen den Gästen die Getränke...

    Der Tribun stützt sich mit beiden Händen auf das Geländer der Rostra und blickt zu dem jungen Mann.


    "Das Amt des Quaestors ist in der Regel das eines Gehilfe oder Sekretärs. Sei es des Imperators, des Consuls, eines Legatus Augustus Propraetore oder eines Proconsuls, so das der Kandidat erst bei Amtsantritt weiss, welche Aufgabe der Vorgesetzte einem zugedacht hat. Doch welche Aufgabe es auch sein möge, ich werde sie mit vollem Einsatz erfüllen."


    Er macht eine kurze Pause.


    "Meine Wunsch, zunächst in Roma zu verweilen, äusserste ich schon. So will ich euch gern noch berichten, wie ich gedenke den Posten des Quaestor Urbanus und den Quaestor Principe auszufüllen. Wachsam würde ich als Quaestor Urbanus über das Meldewesen wachen und Verstösse streng aber gerecht ahnden. Und natürlich würde ich kollegial an der Chronicusa Romana mitarbeiten"


    "Als Quaestor Principe obläge mir die Federführung in der Fortführung der Chronicusa. Neben den anderen Berichtspflichten an den Imperator, sehe ich eine besonders wichtige Aufgabe darin, dem Imperator eine Liste jener Peregrini der Provinz Italia vorzulegen, welche, aufgrund ihrer Leistungen, sei es im Militär oder im Civilen Bereich, für eine Verleihung des Bürgerrechtes in Frage kommen. Da das Bürgerrecht ein sehr hohes Gut ist, würde ich mir auch zu eigenen machen, persönlich mit Aspiranten und ihren Fürsprechern zu sprechen."

    Auf dem Weg in den Cella der Iuno, reicht Titus dem Tribun die Amphore mit der Ziegenmilch.
    Begleitet von Popa und Coimmentarius betritt der hochgewachene Tribun mit geraden Schritten die Cella der Göttin. Am Fuss der Statue der Göttin, stellt er die Milch ab und tritt ein paar Schritte zurück und geht in Knie, stützt dabei seine beiden Hände auf sein rechtes Knie.

    "Grosse Iuno, ich trete heute vor dich, um dich als Schutzgöttin dieser grossartigen Stadt um beistand zu bitten."


    "Lange, viel zu lange, war ich auserhalb der Grenzen dieser Stadt, doch stets im Dienste dieser Stadt. Doch nun kehre ich zurück, um einen neuen Weg zu bestreiten."


    "Grosse Iuno, steh mir auf diesem Weg bei und nimm meine Gaben an."


    Während er spricht, hat er seinen Blick zu Boden gesenkt. Doch danach hebt er seinen Blick, beobachtet wie Popa und Tempeldiener die weisse Ziege heran bringt und sie das Tier der Göttin opgfern.
    Innerlich gespannt, doch äusserlich ruhig wartet der Tribun ab, ob die Göttin das Opfer annimmt.

    Es dauerte eine ganze Weile, bis die erlösenden Worte des Popa kamen, das das Opfer wohl angenommen sei.
    Tribun Tiberius richtete sich auf, der kleine Dolch verschwand in seiner Toga. Dann trat er wieder vor, blickt noch einmal auf das Opfer. Dabei tropft etwas von seinem eigenen Blut zu Füssen des Gottes. Damit zeigt er seine Bereitschaft sein eigenes Leben und das seiner Nachkommen dem Dienst für Rom und seine Götter zu opfern.


    Dann tritt er aus der Cella herraus, wendet sich der Cella der Iuno zu.