Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Zitat

    Original von Appius Terentius Cyprianus
    Hmm verstehe, auch wenn es komisch ist für eine militärische Einheit zu bauen anstatt weiter an ihrer Kampfkraft zu feilen aber gut denke da wahrscheinlich zu modern :)


    Warum sollte gerade schwere körperliche Arbeit nicht der Stärkung der Kampfkraft dienen ?
    Über längere Zeit immer Ziegel schleppen und verbauen ist ein gutes Konditionstraining, daher denke ich, es ist viel besser die Miles mal ein paar Tage schuften zu lassen, anstatt sich irgendwelche komischen Übungen auszudenken.


    Mir kommt dabei gerade so Bilder der deutschen Fussballnationalmannschaft und Klinsis "neue" Konditionstrainer aus den USA. Laufen mit einem schweren schlittenartigen Konstrukt, das kannten schon die Pyramidenbauer. ;)

    Dankbar nahm Tribun Tiberius Vitamalacus die freundlichen Worte seiner Kamaraden entgegen. Auch er hob sein Glas und trank einen Schluck.

    "Ich danke euch alle für die Worte des Zuspruchs. Gerade die Zustimmung meiner Kamaraden ist mir sehr wichtig, denn ich bin und bleibe ein Soldat. Und dies wird auch bleiben, sollte mich dereinst der Imperator in den Senat berufen."


    Mit Blick auf Plautius fuhr er weiter fort.

    "Mein Grossvater sagte einst, gefährlich ist ein Schlachtfeld, wenn man die Waffen des Gegners nicht kennst. Daher hat er mich schon damals etwas auf die Politik vorbereitet, auch wenn er mehr wert auf das Kriegshandwerk legte. Doch ich werde die Politik überleben und so es die Götter wollen, zurück zur Legion kommen."


    Er räusperte sich, trank noch einen Schluck. Daran würde er sich gewöhnen müssen: längere Zeit am Stück zu reden und nicht einzelene Kommandos über den Platz rufen.

    "Es wäre vermessen davon zu reden, das meine Wahl gesichtert ist, gerade weil ich nicht weiss, wer noch zur Quaestor antritt. Vielleicht gibt es auch vorbehalte, weil ich ein Patrizier bin, doch ich stehe nicht für meinen Stand an, sondern für ein starkes Imperium mit starken Legionen, welches allen Römern ein Leben in Frieden und Wohlstand ermöglicht."


    "Eines werde ich mit Sicherheit nicht, mich verbiegen lassen nur, um den Wählern zu gefallen. Ich glaube an ein Rom, das jeden es ermöglicht, durch seine eigenen Leistungen es zu Wohlstand und Ansehen zu bringen."


    "Ob in der Legion oder in der Politik, ich diene dem Imperator und den Bürgern des Imperiums..

    Zitat

    Original von Iulia Livilla
    "Ich hätte dieses Thema nicht aufgreifen sollen, es tut mir Leid. Ich wollte deine Laune nicht verderben."


    Tribun Tiberius schüttelte den Kopf.

    "Du hast mir die Laune nicht verdorben, höchstens einige Bilder aus der Vergangenheit geweckt."


    Er lächelte leicht.

    "Eine unschöne Erinnerung aus den letzten Kämpfen, doch es gibt Momente, in denen ich weiss, warum ich es tue. Doch nun zum Anlass des Abends."


    Er blickt sich kurz um, gibt Cato ein Zeichen nun den Falerner auszuschenken. Als er sicher ist, das jeder ein Glas hat, setzt er zu sprechen an.

    "Ich möchte diesen Abend zum Anlass nehmen, euch von einem Entschluss zu informieren, welchen ich in den letzten Tagen nach langen Überlegungen getroffen habe. Ich habe mir die entscheidung nicht leicht gemacht, den die IX. ist meine Heimat und meine Familie. Doch ich muss den Traditionen meinen Ahnen folgen und auch die Erwartungen meiner anderen Familie gerecht werden."


    An dieser Stelle macht er eine kleine Pause und fährt dann fort.

    "Ich habe daher gestern dich, unseren geschätzen Legatus Legionis, gebeten, mich für die nächste Zeit vom Dienst freizustellen. Und da du meinem Wunsch entsprachst, werde ich in den nächsten Tagen nach Roma aufbrechen und auf der Rostra meine Kandidatur für die Quaestur bekannt geben."

    Kurz blickt der Tribun zu Plautius herüber.


    "Plautius, du hast recht, wenn man einen Taglang nichts gegesessen hat, dann schmeckt er, in der Tat."


    Dann wandte er sich wieder an Livilla.

    "Aber in all meinen Jahren in der Legion habe ich Titus nie seinen Puls selber probieren sehen."


    Doch dann schwindet die lockere Heiterkeit aus seinem Blick, den er Livila zuwirft, allerdings nicht aus seiner Stimme.

    "Natürlich kann ich gerne über den Krieg sprechen, doch ich denke, wir alle, die täglich damit zutun haben, versteifen uns dabei gerne nur auf die glorreichen Momente des Krieges."


    Er nimmt sich eine der Krabben und öffnet den Panzer.


    "Doch das ist nicht alles...."


    In ihm baut sich wieder dieses Bild aus Germanicum auf : Der Germane mit dem Messer am Hals der jungen Frau. Damals sah er immer seine liebste Nova in ihr, doch in letzter Zeit ändern sich immer wieder die Gesichter. Doch nur ganz kurz ist davon im Gesicht des Tribuns zu erkennen, dann legt er wieder seine stoische Miene auf.

    "Aber, dieser abend hat einen besonderen Anlass..."

    Zitat

    Original von Iulia Livilla
    "Tribun Tiberius, ich denke nicht das du schlecht lebst. So konnte ich auch nichts anderes erwarten. Aber ich muss mich vielmals für deine Einladung bedanken. Ich hätte nicht gedacht das du an mich denkst, sondern nur an meinen Vater."


    Auf dem Gesicht des Tribuns legte sich ein ganz leichtes Lächeln, doch wer ihn besser kannte, dem musste dies schon fast einem breiten Grinsen gleich kommen.

    "Nun, üblicher Weise begnüge ich mich einfacheren Speisen, bereitet aus den gleichen Zutaten, die auch in den Unterkünften der Legionäre verwendet werden. Wobei ich das Glück habe, das wenn mir Puls Puls serviert wird, es nicht von Titus zubereitet wird, der es stets anbrennen lässt."


    Tief in seinem inneren fragte er sich, warum sie so nervös erschien. War er so erschreckend ? Und eine andere Stimme rief ihn zu Ordnung, warum interessierte es ihn überhaupt ?

    "Doch warum sollte ich dich nicht einladen wollen ? Schenken doch du und Decima Valeria dieser Versammlung von Soldaten etwas Eleganz und halten uns davon ab, diesen Abend nur mit Gesprächen über den Krieg zu verbringen...."

    Tribun Tiberius beoabachtete, was Cato auftragen liess. Wie immer wusste er schon, er konnte sich auf seinen Sklaven verlassen.
    Nun blieb zu hoffen, das es den Gästen schmecken würde. Im Lauf des Abends würde er noch eine wichtige Ankündigung machen, doch damit wollte er noch warten. Stattdessen blickte er in die Runde. Im entging natürlich nicht das enge Vertrautheit zwischen dem Legatus und Valeria, doch das schob er als uninteressant zur Seite.
    Auch entging die Bemerkung der Tochter seines Freundes über Blicke seines Klienten Mela nicht. Und irgendwie störte es ihn, obwohl er nicht wusste warum. Und warum es ihn störte, das sie ihm noch mit keinem Blick gewürdigt hatte.


    Trotzdem, oder gerade deswegen, wandte er sich an sie.

    "Werte Livilla, ich hoffe dieses kleine Mahl wird dir zusagen."

    Nachdem mit Centurio Plautius der letzte Gast eingetroffen war, hatte Titus dies Tribun Tiberius Vitamalacus gemeldet. Unmitelbar darauf betrat er das Triclinium.
    Er trug wie üblich seine Militärtunika und Gürtel. In der Tür blieb er kurz stehen und begrüsste seine Gäste.

    "Meinen Damen, meine Herren, es freut mich, das Ihr alle erschienen seit."


    Dann stellte er kurz Decima Valeria und Iulia Livilla die anwesenden Herren vor, wobei er natürlich mit dem Legatus begann.
    Danach lud er mit einer Geste alle ein, Platz zu nehmen.

    "Bitte, macht es euch bequem. Ich hoffe jeder hat schon etwas zu trinken bekommen ?"


    Es war lange her, das er an einem solchen Gastmahl anwesend war, und heute war er Gastgeber. Doch zeigte sein Gesicht keinerlei Nervösität.
    Als alle Gäste auf ihren Plätzen lagen, nahm auch er seinen Platz ein.


    Sim-Off:

    Das wäre Platz 3

    Zitat

    Original von Iulia Livilla
    Decurio Iulius Numerianuns und ich waren in ein angeregtes Gespräch verwickelt als wir die Casa des Tribunen erreichten. Ich warte bis mein Vater an die Tür klopfte, so das unser Gespräch gleich darauf unterbrochen wurde.


    Mein Vater war viel entspannter als ich, von seinem Gesicht ging die Freude aus, ich wiederum versuchte es ihm nachzutun, das mir nicht so wirklich gelang.


    Der riessige Legionär Titus öffnete die porta, grüsste die Gäste und führte sie ins Triclinium.

    Titus öffnet diesmal die Porta, grüsste kurz den Optio und als er die Wachen des Legatus erblickte nahm er Haltung an.

    "Legatus ! Erlaube mir dich und deine Begleitung ins Triclinium begleiten."


    Er tritt zur Seite, lässt den Legatus, seine Begleitung und den Optio eintreten.
    Dann führt er sie in Triclinium.


    Vorher raunt er der wache des Legatus noch zu, das sie gerne neben der Culina warten können. Dort würden sie auch gut versorgt.

    Tribun Tiberius Vitamalacus tobt, sein Helmbusch fliegt wild hin und her...

    "Probati, was soll das für eine Vorstellung sein ? "


    Seine Stimme ist hart und brutal...


    "In aciem venite!!!" (In Linie antreten)

    "Scuta sursum ! "
    (Scutum aufnehmen)


    "ad dextram!!!!" (Rechts um)


    "Und nun, mal drei Runden um den Platz für alle..pergite!!! cursim!!!!!" (Marsch... im Laufschritt)


    "Probati,... ich sagte Laufschritt... Beeilung..."


    Er läuft neben der Kolone her, und lässt die Milites während der Runde nicht zu Atem kommen,...



    "So, und jetzt nochmal.. "


    "Probati venite!!!" (antreten)


    "Scuta sursum ! " (Scutum aufnehmen)


    "Scuta premite!! " (Rotten schliessen)


    Hier wartet der Tribun, geht den Schildwall ab, muss aber kaum etwas korrigieren.


    "Nach den ersten beiden Salve, nehmt ihr sofort wieder eure Pila auf und nehmt wieder aufstellung. Allerdings stellen sich die Probati aus der ersten Reihe in die letzte, so dass die 3. Reihe nun die 2. und die 2. die 1. ist. Danach werde ich wieder das Kommando geben, ihr werft, nimmt eure Pila auf und nimmt aufstellung, wobei wieder gewechselt wird. So hat jeder Probati, jede Position einmal eingenommen."


    "Pila sursum!!!!" (Speere hoch)


    " Tollite pila!!!!!" (Fertigmachen zum Pilumwurf! )


    "Mittite!!!!!" (Feuer)

    Tribun Tiberius schüttelt den Kopf. Zwar waren die Resultate für einen ersten Wurf in Ordnung, doch das würde er ihnen nicht zeigen.

    "Titus, zeig mal diese, müden Haufen wie ein richtiger Legionär wirft.."


    Titus stellt sich parallel zu den Probati auf und nimmt einen Übungspila, während Quintus Tiberius Vitamalacus kommentiert.

    "Wichtig ist, das euer Wurfarm und der Pilum eine Einheit sind... Und Ihr dürft auch nicht zu weit ausholen, denn in der Schlacht steht der nächste Legionär recht dicht hinter euch...."


    Titus Wurf ist ein Musterbeispiel für einen Wurf,... der Pilum fliegt gute 30 Schritt weit...

    "Es ist nicht so, das ihr präzise ein Ziel treffen müsst, wichtig ist die Richtung... und die Kraft, mit der der Pilum einschlägt.... Nun, das ganze noch mal..."


    Er tritt zur Seite..


    "In aciem venite!!!" (In Linie antreten)


    "Pila sursum!!!!" (Speere hoch)


    " Tollite pila!!!!!" (Fertigmachen zum Pilumwurf! )


    "Mittite!!!!!" (Feuer)


    Kritisch beoabachtet er die Pilawürfe, und läst die Probati die Übung immerwieder wiederholen,... erhöht dazwischen etwas die Distanz, bis das Seil schliesslich gut 30 Schritt entfernt liegt.

    Tribun Tiberius nickte.

    "Legatus, auch wenn ich in den Cursus Honorum eintrete, bleibe ich ein Soldat, daher werde ich nach meiner Zeit zurück zur Legion kommen. Und ich hoffe, ich kann zurück zur IX. kommen, denn die IX. ist meine Familie."


    Er räuspert sich kurz.

    "Ich würde für die Dauer des Wahlkampfes gern meinen Sohn Optio Tiberius Lupus mt nach Roma nehmen, als familiäre Unterstützung."


    Auf seine Klienten würde er wohl verzichten müssen, da sonst die IX. zu viele Miles missen müsste.

    "Desweiteren möchte ich KAL IUN DCCCLVI A.U.C. (1.6.2006/103 n.Chr.) meinen Kameraden diese Entscheidung anlässlich eines Abendessens in meiner Casa mitteilen. Zu diesem möchte ich dich gerne auch einladen, gerne auch in Begleitung deiner jungen Verwandten."