Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Tribun Tiberius verfolgt interessiert die Demonstration des Probatus. Das nach dieser Aktion es schwieriger wird Freiwillige für die Vorführungen auf dem Platz zu finden.

    "Nach dem Probatus Aristides uns Eindrucksvoll seine Befähigung zum Gladiator bewiesen hat, kann er uns sicher auch sagen, wie er es einschätzt, diese Aktion auf dem Schlachtfeld zu wiederholen ?"


    Erst jetz wendet er sich an den Probatus.

    "Nun, Probatus ?"

    Tribun Tiberius Vitamalacus lässt den Probati nach dem Antreten kaum Zeit zur Ruhe zu kommen...


    "In aciem venite!!!" (In Linie antreten)


    "Scuta sursum ! " (Scutum aufnehmen)


    "ad dextram!!!!" (Rechts um)


    "Bevor wir zur eigentlichen Einheit von heute kommen, ein Paar Runden um den Platz für alle..pergite!!! cursim!!!!!" (Marsch... im Laufschritt)


    "Probati,... ich sagte Laufschritt... Beeilung..."


    Er läuft neben der Kolone her, zwei Runden lässt Quintus Tiberius Vitamalacus die Probati drehen, dann endlich ertönt das Kommando.

    "Consiste !"
    (Halt)

    "Venite !"
    (Angetreten)

    "State !"
    (Stillgestanden)


    Auf einen Wink des Tribuns tritt Legionär Titus auf den Platz. Er ist in voller Kampfausrüstung und stellt sich so neben Quintus Tiberius Vitamalacus, dieser erhebt seine Stimme.

    "Probati, heute lernt ihr die wichtigsten Waffen des Legionärs kennen und werdet ihre Anwendung erlernen... "


    Tribun Tiberius zeigt mit seinem Weidenstock nacheinander auf Scutum, Pilum und Gladius.

    "Wir unterscheiden zwischen Schutz- und Angriffswaffen... Welche gehört zu welcher Gattung ? Probatus Varus ?"


    Sim-Off:

    Kein Problem, welcome back =)

    Gut eine halbe Meile vom Castellum entfernt stoppt Tribun Tiberius seinen Hengst auf einer grossen Lichtung und steigt ab. Er lässt Ajax einfach stehen und geht einige Schritte auf den Waldrand zu.
    Der Hengst trabt spielerisch auf der Lichtung auf und ab, während sich Tribun Tiberius Vitamalacus Gedanken verloren auf einen umgefallen Baumstamm setzt.
    Seine Gedanken wandern in Vergangenheit, alles dreht sich um den kurzen Sommer den sie zusammen hatten. Besonders seit seiner letzten Beförderung muss er immer an sie denken.
    Gedankenverloren zieht er den kleinen Dolch aus seinem Gürtel und wiegt ihn in seiner Hand.

    Tribun Tiberius nickt kurz....

    "Und, bereit uns das zu demonstrieren, Probatus ?"


    Ohne ein Antwort abzuwarten fährt er fort.

    "Dann schau dort hin, Probatus !"


    Er zeigt auf auf einen Legionär, etwa 20 Schrit weit weg...

    "Dieser Legionär wird mit einem Germanischen Langschwert... Aus Holz ....auf dich zu rennen... Wehre ihn nur mit deinem Scutum ab."


    Er sieht den Probati an...

    "Bereit ? Dann Los..."

    Tribun Tiberius entgeht das Lächeln auf dem Gesicht der jungen Frau nicht, als sein Freund der Einladung zu stimmt, doch kann er nicht zu ordnen warum sie lächelt. Liegt das an ihm ? Das wäre für ihn nicht verständlich und warum macht er sich über so was überhaupt gedanken ?


    Mit stoischer Miene antwortet der Tribun knapp auf die letzte Frage des Praefectus.

    "Egal welche Aufgabe du für ihn hast, er wird sie erfolgreich absolvieren..."


    Nach einer kurzen Pause, fährt er fort:

    "Bei dieser Gelegenheit wollte ich dich bitten, mir Optio Avitus als Assistent für den Exzierplatz zur Seite zu stellen. Es hat das Zeug zu einem guten Ausbilder."

    Es ist früh am Morgen und für die Posten an der Porta Praetoria neigt sich der Dienst seinem Ende zu.
    Von den Ställen nähert sich ein Reiter im schnellen Trab. Schon auf Distanz erkrennt der wachhabende Optio Tribun Tiberius. Er gibt seinen Männern ein Zeichen und diese Öffnen das Tor.
    Der Tribun stoppt kurz, meldet sich formel und galopiert dann hinaus.
    Für den Optio ist dies kein ungewohnliches Ereignis, er trägt den Tribun kurz im Wachbuch ein und widmet sich dann wieder dem Dienst.

    Schweigsam lässt der Tribun das ganze Prozedere über sich ergehen. Hinterher steht er da, überprüft routiniert den Sitz seiner Rüstung und Waffen. Es sind nur weige Handgriffe, jahrelange Routine hat dies zu einer automatische Gewohnheit gemacht.
    Zum Schluss steckt er den kleinen Dolch an den Militärgürtel, direkt hinter den Pugo, so das er nicht zu sehen ist.

    "Demnächst werden wir einige Gäste haben,....."


    Mit diesem Satz verlässt der Tribun das Zimmer und kurz darauf die Casa.

    Langsam kommen die ersten Sonnenstrahlen über den Wäldern der Barbaen auf der anderen Seite des Rhenus zum Vorschein. Der Tribun hat fast nicht geschlafen in dieser Nacht, wie in vielen Nächten zuvor.


    Immer, wenn er seine Augen schloss hat er sie vor Augen, das letzte Mal das er sie sah, damals vor langer Zeit ion Tarraco. Und sah er die Bilder, die ihm Lucius erzählte, wie sie ihrem Leben ein Ende setzte.


    Langsam erhebt sich der Tribun und streift seine Militärtunika über.

    "Cato !!"


    Die Stimme hallt durch die Casa.

    Es ist mitten in der Nacht, die Casa des Tribuns liegt im dunklen, wie auch der grosse Rest des Castellums. Tribun Tiberius liegt zwar im Bett, doch er schläft nicht.
    Er liegt auf dem Rücken, hat die Hände hinter dem Kopf verschränkt und blickt zur Decke herauf. Seine Gedanken wandern wie so häufig zu ihr, zu seiner Nova.
    Nun ist er Tribun, er hätte sie zu sich holen können, egal was die anderen gesagt hätten. Doch sie konnte nicht warten, zog es vor ihr Leben zu beenden. Als ob er ihr nicht diese Nacht mit einem Anderen nicht verziehen hätte,... Er hätte ihr noch viel mehr verziehen.
    In ihm allerdings ändert sich langsam seine Trauer um sie. Immer wieder ertappt er sich, das er wütend auf sie ist ist. Wütend, das sie nicht die Kraft hatte zu warten, das ihr das Vertrauen in ihn gefehlt hatte.

    Dem Tribun entgeht der Blick der jungen Frau nicht, doch kann er ihn nicht einordnen. Der Umgang mit Civilisten ist ihm einfach nicht vertraut, der mit Frauen noch viel weniger. Doch er bemüht sich freundlich zu wirken und etwas lockerer als auf dem Exzierplatz zu sein.

    "Du must nicht um verzeihung bitten. Es war mir eine Ehre, die Tochter meines Freundes kennen zu lernen."


    Dann wendet er sich auch an Numerianuns.

    "Schau doch einfach in meiner Casa vorbei. Cato bereitet eine sehr gute Speisenfolge zu. Und natürlich lass dich von deiner Tochter begleiten."


    Mit Blick auf Seneca fügt er hinzu: "Auch du wärst ein gern gesehener Gast bei dieser Gelegenheit."

    Tribun Tiberius Vitamalacus Gesicht zeigt kaum eine Regung, nur wer sehr genau und konzentriert hinschaut, kann die kleinen Regungen beobachten, die den Ausdruck auf dem Gesicht des Tribuns etwas aufhellen.

    "Mein Freund übertreibt masslos. Ich bin nur ein einfacher Soldat des Imperiums."


    Numerianuns als Vater zu benennen, gelingt ihm noch nicht wirklich, doch der Blick des Tribuns beginnt etwas freundlicher zu werden. Doch immer noch steht er militärisch steif da, gerade und aufrecht, so das seine ganze Grösse zum Tragen kommt, die Hände wie meistens auf dem Rücken verschränkt.

    "Wie dein Vater und dein Onkel diene ich der Bewahrung unseres glorreichen Imperiums, nicht mehr und nicht weniger."

    Auf dem Gesicht des Tribuns zeigt sich in keinerweise das Erstaunen, welches sich in seinem inneren suich tatsächlich breit macht. Sein Freund Numerianuns ist Vater ? Er war doch nicht verheiratet, jedenfalls hatte Numerianuns ihm davon nichts erzählt. Zumindest sieht sie besser aus als ihr Vater, denkt er sich. Sein Freund hat einiges zu erzählen,... bei Zeiten.


    Doch nach aussen zeigt er keinerlei Regung. Sein Gesicht ist Regungslos und zeigt jene Gravitas und Dignitas, welche ihm seit frühester Kindheit beigebracht wurde. Er begrüst knapp den Decurio und dann wendet er sich der jungen Dame zu.

    "Werte Livilla, es ist mir eine Ehre dich kennen zu lernen."


    Fast scheint der Tribun so etwas zu tun, das einem Lächeln nahe kommt.