Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Der Centurio legt seine Hand auf sein Gladius.

    "Die Braut des Miles ist sein Gladius...."


    Plötzlich sind seine Gedanken bei ihr, seiner Nova,.... die er geliebt hat, die er immer noch liebt. Der Schneefall wird dichter, das Gesicht des Centurios verhärtet sich. Schneeflocken landen auf seinem Gesicht, schmelzen und fliessen wie Tränen seine Wangen herunter. Oder könnten wirklich Tränen darunter sein ?

    Ihm gefiel die ganze Sache nicht, die junge Dame ist ihm zu aufmüpfig, so verhielt sich eine Frau nicht, mochte sie auch germannischer Abstammung sein. Ajax tänzelt leicht, ihm missfällt die Pause kann und gar nicht, doch die Hand des Centurio legt sich auf seine Hals und der schwarze Hengst steht wieder ruhig.

    "Ich kenne die Germannen, die dort hausen,... Ich habe ihre Krieger im Kampf erlebt, gesehen was sie mit Germanen tun, die im Imperium leben. Daher ist unsere Sorge berechtigt,... Einer deiner `Landsleute`könnte auf die Idee kommen, dich als Geisel zu nehmen."


    Er meidet das Wort Barbar, auch wenn er es für passend hält. Der Wind frischt auf, das Sagum des Centurios weht im Wind, der rote Helmbusch wiegt sich darin.

    "Es würde uns nicht zur Ehre gereichen, wenn wir das zulassen würden."


    Er blickt nach oben, der Himmel verdunkelt sich zunehmend.

    "Es wird gleich schneien..."
    bemerkt er nur knapp.

    Der Centurio sieht die junge Frau ernst an, die Duccia sind ihm nicht wirklich ein begriff, doch so viel er gehört hat, ist es eine Gens, die noch sehr dem germanischen Bräuchen anhängt. Der gemanische Einwand bestätigt seinen Eindruck.

    "Du befindest dich in der römische Privinz Germania und wir sind hier stationiert."


    Es ist das Misstrauen eines Soldaten, das ihn veranlasst, Ajax etwas weiter zurück tänzeln zu lassen und die Umgebung beobachten, doch es ist weit und breit niemand zu sehen und er entspannt sich leicht.

    "Unterschätze die Gefahren nicht, die hier auf dich lauern können, werte Duccia Verina, dort drüber,"
    er zeigt über den Rhenus," sind die Barbaren. Und erst vor einiger Zeit griffen sie das Imperium an, töteten auch Germanen die hier leben."


    Mit Sorge beobachtet er, wie Numerianuns die junge Frau an lächelt, und er wirft seinem Freund einen strengen Blick zu.

    Ajax ist etwas verärgert über den Stopp, der schwarze Hengst will weiter laufen, doch der Centurio hält ihn mühelos unterkontrolle


    Eine Germanin, das erklärte natürlich einiges, eine wahre Römerin würde nicht so reisen. ... Quntus Tiberius Vitamalacus hält die Zügel mit rechten, stützt die Linkehand auf seine Hüfte.


    "Wir geben an nicht,.. Sind Soldaten des Imperiums...." antwortet er in einem holprigen Germanisch, wechselt dann aber ins Lateinische zurück.

    "Als solche sorgen wir uns um die Sicherheit der Bürger in unserem Bereich. Und verzeih, ausser deinem Pferd ist niemand in deiner Begleitung zu sehen."


    Seine Worte sind immer noch sehr streng und hart, doch dann besinnt er eines anderen, seine nächsten Wort sind freundlicher.

    "Aber ich mus mich auch entschuldigen, ich stellte uns noch nicht vor. Das ist Eques Iulius Numerianuns und ich bin Centurio Tiberius Vitamalacus."

    Der Centurio schaut den Probati lange Zeit zu, dann ertönt seine Stimme wieder über den Platz.


    "In aciem venite!!!" (In Linie antreten)


    "Scuta sursum ! " (Scutum aufnehmen)


    "ad dextram!!!!" (Rechts um)


    "Und nun, damit eure Füsse nicht einschlafen, laufen wir zwei Runden die Via Sagularis entlang.. pergite!!! cursim!!!!!" (Marsch... im Laufschritt)


    "Probati,... ich sagte Laufschritt... Beeilung..."


    Er läuft neben der Kolone her, führt sie in Intervallum.


    Sim-Off:

    Du kennst das Spiel... ;)

    Kurz vor der jungen Frau bringt der Centurio Ajax zum stehen. Der Helmbusch weht leicht im Wind, sein Sagum weht leicht im Wind und er sitzt aufrecht auf dem Rücken seines Hengstes.
    Er sieht seinen Freund an, nickt, dann wendet er sich an die junge Frau.

    "Eine Frau sollte nicht alleine Reisen. Und schon garnicht in Germania."


    Seine Stimme ist hart, vielleicht etwas härter als er selbst wollte.


    Er lachte leise, als sie auf die grosse Strasse bogen.

    "Nicht nur du hilfst mir dabei die Vorräte zu verkleinern, manchmal kommt mir meine Unterkunft wie ein Taubenschlag vor..."


    Ajax schnaubte leicht, wollte schneller laufen, doch der Centurio hat den schwarzen Hengst vollkommen unter Kontrolle.

    Ajax genoss die Bewegung, die ihm dieser Ausgang verschaffte und man spürte, das er gerne schneller gelaufen wäre und vorallem weiter. Er war ein geborener Läufer.
    Aber auch der Centurio genoss es, mal einen Abend den Kopf frei zu haben.

    "Nun, ich sollte meine Weinvorräte etwas auffrischen und ausserdem ein paar Wachtafeln und noch ein paar Kleinigkeiten."

    Als der Centurio und der Eques die Porta Praetoria passierten, gab er dem Wachposten einen Wink.

    "Centurio Tiberius Vitamalacus und Eques Iulius Numerianuns im Ausgang in die Stadt."


    Dann lenkt er sein Pferd in Richtung der Stadt.

    "Nun, Eques, wo solls in Claudia Ara Argripensum hingehen ?"

    Kurz darauf tritt der Centurio hinzu.

    "Salve, Eques, bereit ?"


    Er selbst geht zu seinem Hengst, legt ihm selbst Zügel an.


    "Ruhig, Ajax, ich bin es doch."


    Er führt den Hengst nach vorn.

    "Irgendwie traut sich keiner an Ajax heran,... "
    Er grinst und scwingt sich auf den Rücken des Pferdes, " Ich kann das nicht verstehen, er ist doch der Sanftmut in Person."

    Der Centurio nickt kurz dem Optio. das wichtigste hat er schon er wähnt, doch trotzdem, er würde die Milites nicht so leicht davon kommen lassen. Er steht da, Auftrecht und gerade, die Arme auf dem Rücken verschränkt.

    "Diziplin ! Diszplin ist die wichtigste Waffe der Legion. Sie unterscheidet uns von den Barbarenhorden, von den Truppen des Makedonischen Ziegenhirtens und allen anderen. Die Diszplin eine Sdchlachtreihe zuhalten, unterallen umständen einen Schild zu halten, erfordert Mut, aber keinen Übermut. Immer wenn wir unsere Diszplin haben missen lassen, wenn unser Mut zu Übermut wurde, dann hat das Imperium schwere Verluste erlittten."


    Sein Blick wandert über die Gesichter der Männer, er hält seinen Weinstock hoch.


    "Disziplin muss aufrecht erhalten werden, ob man nun in der Überzahl ist oder in der Unterzahl. Und wir, die Centurionen haben die Macht, um diese Diszplin aufrecht zu erhalten, euch zu züchtigen, dieser Stock ist das Zeichen dafür. Der Legatus kann noch weiter gehen, er kann über euer Leben verfügen. Crassus lies einst eine Legion decimieren, die der Mut gefehlt hatte, Caesar liess, im Kampf gegen die Helvetier, jene Milites auf dem Marsch von seinen Liktoren töten, welche seine Tempo nicht halten konnten. So erreichte er hohe Marschgeschwindigkeiten und konnte die Helvetier überzeugen, in ihre eigentlich Heimat zurück zu kehren."


    Er stützt sich auf den Stab.

    "Dieses Disziplin habt ihr missen lassen, euer Mut war Übermut. Und das es euere Ersten Gefechtsübung war, lasse ich nicht gelten,...Wenn es euer erster Kampf gewesen wäre, wärt ihr alle Tot."


    Die letzten Worte schleudert er ihnen regelrecht entgegen.

    "Milites, für heute reichts mir. Optio Plautius, küümmer dioch um die Verletzten und erstell mir einen Bericht. Abitte."


    Er dreht sich um und verlässt den Platz.

    Der Centurio nickt leicht...

    "Nun, ich habe nichts anderes von ihm erwartet, aber er hat in der Tat meine Erwartung erfüllt."


    Dann sah er seinen Freund an, blickte dann auf den Berricht über die Leistungen der anderen Probati, über den er gerade grübelte. Warum konnte nicht alle so vorbildlich wie Crispus, mela und Lupus sein....

    "Ich könnte schon etwas brauchen,.. aber, was hälst du davon ich begleite dich ?"