Beiträge von Quintus Decimus Mercator

    Mercator dachte einen Moment lang nach.


    "Die Arbeit in der Provinzvuria hat nichts damit zu tun welchen Posten man begleidet! Der LAAP wählt fähige Leute aus den Reihen seiner Bürger, die ihm dann dort unterstützen und beraten. Wer von euch würde sich den für die Arbeit in der Curia interessieren?"

    Die Feier in der Casa Prudentia war bereits im Gange und leider waren nicht sehr viele Gäste anwesend, als ein ganzer Haufen aus der Casa Decima hinzukam. Geführt von Mercator traten die Familienmitglieder und einige Gäste des Hauses ein. Mercator gin auf den Pater Familias Commodus zu um ihn zu begrüßen.


    „Salve Commodus! Verzeih das wir so spät kommen. Dafür habe ich dir einige Gäste mitgebracht!“


    Sim-Off:

    Seit nicht so voreilig! Es können nicht immer alle Online sein! So ein Fest zieht sich schon über ein paar RL-Tage! :D

    "Das Schreiben ist gut. Ich denke du kannst es so aufhängen! Allerdings sollten wir dieses Angebot im Auge behalten. Nicht das es überhand nimmt und wir uns vor Postaufträgen nicht mehr wehren können. Außerdem sollte der Scriba nicht der persönliche Laufbursche für jeden einzelnen Bürger werden. Ich denke daher es wäre gut die Postwege in andere Provinzen, einmal pro Woche anzubieten. Sonst ist der Scriba nur noch unterwegs."

    Als es so persönlich wurde wollte Mercator gerade wieder gehen, als er es erneut an der Türe klopfen hörte. So leise wie möglich schlich er an den beiden vorbei. Er wollte ja nicht stören und ging zur Eingangstüre.

    "Ich bin ebenfalls dafür, diese Tätigkeit an den Scriba abzugeben. Damit denke ich wäre das beschlossen.


    Derjenige, der den Posten des Scriba hier in Tarraco innehat, kümmert sich auch um die Post in andere Provinzen. Ich denke nicht, dass wir so viele offizielle Korespontentz haben werden. Also sollte es kein Problem darstellen."

    „Wollen wir es hoffen....!“ sagte Mercator leise und in Gedanken vertieft.


    Dann wurde ihm wieder bewusst, das er weiterreden sollte.


    „Wir wünschen euch alles Gute werter Senator!“


    Mercator gab ein Zeichen mit der Hand. Die Beamten mit den Blumen und Geschenken traten nun ebenfalls an Lucidus heran und brachten ihre Glückwünsche vor.

    Ich ebenfalls! Auch wenn ich das jüngste Mitglied in dieser Runde bin! In dieser kurzen Zeit, hat es viel Spaß gemacht mit dir zusammen zu Arbeiten! Es wäre schön gewesen hätte es noch ein wenig länger gedauert. Alles gute!

    Mercator viel die Post aus der Hand.


    „Bei den Göttern! Gaius!“


    Mercator ging auf seinen Neffen zu und schloss ihn in seine Arme.


    „Ja! Du bist es! Du bist endlich wieder hier bei uns! Wo warst du denn so lange? Weiß dein Vater schon, dass du da bist? Ach! Was für eine dumme Frage – er ist doch in Rom! Lass dich anschauen!“


    Mercator trat wieder einen Schritt zurück und schaute seinen Neffen von oben bis unten an.


    „Wo hast du denn die ganze Zeit gesteckt?! Wir haben uns alle schon solche Sorgen um dich gemacht!!!“

    Mercator und die anderen Beamten der Verwaltung hatten sich im Saal der Regia eingefunden um sich von ihrem ehemaligen Legatus Augusti zu verabschieden. Die Stimmung war sehr gedrückt und es war an diesem Tag außerordentlich ruhig in den ehrwürdigen Hallen der sonst so belebten Regia Proconsulis. Einige der Beamten hatten Blumen und kleine Geschenke mitgebracht um so ihre Wertschätzung und Aufwartung gegenüber Senator Lucidus zu zeigen.


    Endlich betrat Senator Lucidus die Halle. Er wusste nichts von dieser Versammlung und war sichtlich überrascht die gesamte Verwaltung hier anzutreffen. Es herrschte absolute Stille.


    Mercator trat vor und versuchte einige Worte zu finden.


    „Werter Lucidus! Ich hoffe ihr verzeiht diesen Menschenauflauf, aber wir wollten euch ohne ein Wort des Abschieds nicht gehen lassen. Wir haben vor kurzem alle erfahren, dass ihr den Posten des Legatus Augusti zurückgelegt habt und ……“


    Mercator fehlten die passenden Worte und er versuchte neu zu beginnen.


    „Nun ja!.... Es tut allen hier sehr leid, dass ihr uns verlässt und wir sind euch dankbar für alles, was ihr für diese Provinz und für ihre Bürger getan habt. Es war uns allen eine große Ehre und eine wahrliche Freude unter euch zu Arbeiten und dem Imperium Romanum zu dienen! Glaubt mir, alle Bürger Hispanias wissen eure Arbeit um unsere geliebte Provinz zu schätzen und es schmerzt uns alle sehr euch gehen zu sehen.“


    Mercator wartete ab, ob es von Lucidus eine Reaktion gab, bevor er weiter sprach.

    Mercator hatte einen kurzen Weg in der Stadt zu erledigen gehabt. Bei seiner Rückkehr sah er beim Eingang die Post durch und ging danach in Richtung seines Zimmers. Als er um die Ecke bog, sah er bereits, dass ein stattlicher, junger Mann vor seinem Eingang auf der Bank saß und anscheinend auf ihn wartete. Er ging näher heran, konnte aber nicht erkennen um wem es sich handeln könnte. Nachdem Gallus ihn herein gelassen haben musste, brauchte er aber sicher keine Angst vor dem Fremden haben. Aber wer konnte es sein?


    „Salve! Ich bin Quintus Decimus Mercator. Wartest du hier auf mich?“