[Officium] Aedilis Curulis

  • "Ja... Diese Seite der ewigen Stadt ist mir teilweise auch bekannt, wobei ich glücklicherweise noch recht wenig Bekanntschaft mit ihr machen musste. Unsere Familie besitzt einen Landsitz, etwas außerhalb von Rom. Dort lässt es sich schon eher aushalten. Ein wenig träume ich auch noch davon, dass Hungaricus und ich uns eines Tages einen richtig schönen Landsitz auf Sicilia zulegen. Die Insel ist wunderbar... Aber bis dahin wird sicher noch eine Menge Wasser den Tiber hinunter fließen, falls es überhaupt dazu kommen sollte."


    Livia erinnert sich an ihre Inventurreise und beim Gedanken an den Aufenthalt in Sicilia lächelt sie leicht verträumt. Als sie dies jedoch bemerkt, ruft sie ihre Gedanken wieder zur Ordnung und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gespräch.


    "Du weißt es noch nicht? Das klingt abenteuerlich. Wirst du einfach drauf los reisen?"

  • Meridius schmunzelte. Schön wäre es zwar, aber...


    "Nein, ich warte genau genommen auf meinen Marschbefehl. Sobald ich ihn habe, weiß ich wo es hingeht."


    Er musste lachen bei dem Gedanken, er könne sich das Ziel selbst aussuchen.


    "Ich bin Soldat, Tiberia. Der Imperator wird schon wissen, wo man mich braucht. Und dort werde ich dann mein Bestes geben."


    Er blickte sie an und fand es schade, dass er schon wieder gehen musste.


    "In diesem Sinne mache ich mich am Besten auch schon wieder auf den Weg. Ich wollte Dich auch gar nicht lange stören, nur mal kurz nachschauen, ob Du zurecht kommst..."

  • Livia lächelt verschmitzt.


    "Dann bleibt uns wohl zu hoffen, dass er dich nicht gerade in das stickige Rom entsendet. Wo auch immer es jedoch sein mag, wünsche ich dir viel Glück und Erfolg auf deinen Wegen. Mögen die Götter mit dir sein."


    Sie erhebt sich, um sich von Meridius zu verabschieden.


    "Natürlich. Ich möchte dich auch keineswegs aufhalten. Du hast sicher noch einiges an Vorbereitungen zu treffen. Ich werde mich hier schon durchschlagen. Auf jeden Fall vielen Dank für die Nachfrage und deinen Besuch. Es hat mich sehr gefreut."

  • Nachdenklich sitzt Livia noch immer über den liegengebliebenen Dokumenten ihrer Vorgängerin. Seite um Seite liest sie durch und vergleicht. Vor allem die Berichte über verschiedene Kontostände machen ihr Sorge und sie beschäftigt sich lange mit diesen Zahlen. Die Wachstafeln mit ihren Notizen sind inzwischen zu einem stattlichen Stapel angwachsen.
    Der Kopf schwirrt ihr schon vor lauter Zahlen und Livia entscheidet sich für eine kleine Pause. Sie legt die Unterlagen beiseite und geht nachdenkend im Raum hin und her. Schließlich fasst sie einen Entschluss. Sie nimmt sich ein neues Blatt Papyrus und schreibt die notwendigsten Notizen von ihren Wachstafeln dort zusammen. Dann packt sie alles auf einen ordentlichen Stapel und macht sich mitsamt der Dokumente und Notizen auf den Weg zum Officium ihres Kollegen.

  • Livianus kam ins Officium seiner Kollegin.


    "So! Ich bin hier um den Bericht abzuholen. Ich werde anschließend den Senat informieren. Was die andere Sache betrifft werde ich mit meinem Bruder Mattiacus sprechen. Er ist ja kaiserlicher Advocatus."

  • Livia macht gerade noch einige Notizen auf dem Dokument und nickt dann lächelnd.


    "Gerade ist es fertig geworden..."


    Sie erhebt sich von ihrem Platz und reicht ihm das Pergament.


    "Ich hoffe, es stimmt so alles. Du kannst es gerne noch einmal überprüfen.
    Achja, tatsächlich, das ist dein Cousin... Nun, das ist umso besser - er wird sich sicher gut um die Angelegenheit kümmern. Dann haben wir auch nicht länger das Problem mit den Ermittlungen. Soll ich dir dazu auch noch ein paar Notizen anfertigen? Ich habe die Unterlagen sowieso noch auf meinem Schreibtisch liegen..."

  • Nach der langen Reise kehrt Livia endlich wieder in ihr Officium zurück. Sie hat zahlreiche Unterlagen und Notizen dabei, die sie erst einmal auf ihrem Schreibtisch ablegt. Zwar hat sie damit gerechnet, dass die Organisation der Ludi aufwendig werden würde, doch dass es so viel Arbeit sei, hat sie eigentlich nicht gedacht. Der erste Tag der Spiele rückt immer näher und noch immer gibt es viel zu tun...

  • Eigentlich ist Livias Amtszeit schon abgelaufen, doch auf die Bitte von Senator Flavius Felix hin ist sie heute noch einmal in ihrem alten Officium erschienen. Die Scribae haben längst aufgeräumt und alles für den Nachfolger vorbereitet. Nachdenklich sieht Livia sich noch einmal um und erinnert sich an ihre Arbeit hier. Während sie auf den amtierenden Aedilis Curulis wartet, setzt sie sich auf einen bereitstehenden Korbsessel und wird von einem Scriba mit gut verdünntem Wein versorgt.

  • Ich betrat mein neues Officium. Naserümpfend begutachtete ich das Mobiliar... natürlich war der Raum besser eingerichtet als der des plebeischen Kollegen, und dennoch trennten ihn Welten von meinem eigenen Büro zu Hause, oder gar meinem alten lieben Officium in der Regia.


    "Sei gegrüßt, Tiberia Livia! Hier werde ich also meiner Arbeit nachgehen..."


    Erneut ließ ich meinen Blick über die Einrichtung schweifen.

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  • Livia erhebt sich aus ihrem Sessel und begrüßt den Senator freundlich.


    "Salve, Flavius. Ja, es sieht ganz danach aus. Du wirst dich sicher bald zurecht finden..."


    Sie winkt dem Scriba, noch weiteren verdünnten Wein und einen Becher für den Aedil zu bringen.


    "Nun, dann wollen wir mal gleich zur Sache kommen..."


    In aller Ausführlichkeit beginnt Livia nun, Felix von den Aufgaben und Pflichten des Aedilis Curulis zu erzählen und ihm alles zu erklären, worauf er achten muss und sollte. :]


    Sim-Off:

    Skype :D

  • Ich hörte den Ausführungen der Livia aufmerksam zu, stellte interessierte Gegenfragen und nickte an den richtigen Stellen. Und trank gelegentlich einen Schluck des verdünnten Weines, natürlich. Zuhören macht schließlich auch durstig.


    Sim-Off:

    *lausch* :)


    Als sie geendet hatte und sich zum Gehen wandte bedankte ich mich herzlich und geleitete sie dann zur Tür.

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  • Sim-Off:

    Blubb. :P


    "Oh, du brauchst dich doch nicht so herzlich zu bedanken. Kein Problem. Gern geschehen."


    Lächelnd verabschiedet sich auch Livia, lässt sich zur Tür geleiten und macht sich auf den Heimweg zur Villa Flavia Felix. :]

  • Ich wartete noch eine Minute (während der ich angestrengt überlegte, ob ich nun doch schon etwas arbeiten sollte... dann entschied ich mich dagegen) und machte mich daraufhin auf dem Heimweg zur Villa Flavia Felix. :D

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