Gegen: *blablabla*, *einpaarNamen* *und so weiter* etc.

  • Ich lese es immer wieder dass man die de facto nicht bestehende Menge an Persönlichkeiten im IR dadurch kompensiert dass gewisse Dinge immer öfter Abkürzungen und Kürzel enthalten.


    Ich denke jeder hat es schon einmal gelesen dass irgendwo ein "weitere Namen" XXXXX XXXX XXXX *weiter Namen* vorkam, um eine Fülle an eigentlich an jener Stelle stehenden Persönlichkeiten vorzugaukeln.


    Ich finde das extrem unsinnig, und eigentlich sogar störend... ob man die Story jetzt mit *mehr Namen* oder nur zwei Kandidaten unauthentisch rüberbringt ist doch vollkommen egal, unauthentisch ist es in jedem Fall. Und da finde ich eine kürzere Liste noch weniger auffällig als dieses extrem gelangweilt und durchroutinierte *blablabla*-Gelaber.


    Das kann man sich imho sparen.



    Was vielleicht eine Möglichkeit wäre, um das zu umschiffen wäre ein Script das zu schreiben wäre, das schließlich einen "NPC-Generator" darstellen würde. Aus einem Fundus an soundsoviel Pre- Gentil- und Cognomen könnte man schließlich so einige NPCs bauen, die auf jeden Fall besser kämen als "blablabla" und "nochweitereNamen" und so weiter, und sofort...

  • Da stimme ich zu. Es macht auch keine Mühe, wenn man sich selbst ein paar NSC-Namen zusammenbastelt, finde ich. Allerdings hab ich auch nur im Senat sowas gelesen bisher. Dabei kann man das auch ganz einfach lösen, indem man etwas schreibt wie "nach einer unendlich langen Liste von Namen blieben nur noch 2 übrig" oder sowas.

  • Macer hat schon ein solches Script vor einiger Zeit geschrieben (die Idee ist uns beiden schon vor längerem gekommen) und hat es bisher soweit ich weiß nur noch nicht der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.


    Als ich dieses "blabla... ein paar Namen ... etc" im Senat geschrieben hab, war dieses Script noch nicht geschrieben und ich hab damals weder den Nerv noch die Zeit dafür gehabt, mir ein paar lustige NSC-Namen auszudenken. Man möge es mir verzeihen und wenn nicht is es mir ehrlich gsagt auch egal. :)

  • Ich habe Venusia schon vorhin gesagt: ich beziehe mich nicht auf Einzelfälle.


    Im Militär wird es bei Ernennungen, Empfehlungen, Verlustlisten und so weiter und sofort auch gerne benutzt.. also ein Copyright habt ihr darauf nicht. ;)



    Sollte auch nur ein Denkanstoß sein, eine Liste mit kompletten Namen ließt sich auch "ambientiger" als dieses *nocheinpaarNamen*.

  • Um ehrlich zu sein, verstehe ich nicht, was dich daran wirklich stört. Wenn man zum Beispiel bei Auszeichnungssvorschlägen sieht "XXX, Einige reale IDs, XXX", solll das doch nur verdeutlichen, dass da Hunderte oder was-weiß-ich wieviele zu einer Auszeichnung vorgeschlagen werden. Und so, wie ich das rausgelesen habe, willst du, dass dort entweder Namen eingesetzt werden (was es unübersichtlich machen würde, wer NPC und wer eine ID ist) oder, dass man es ganz unterlässt (was dann so aussehen würde, als würden nur die wenigen IDs ausgezeichnet werden). Oder stehe ich da auf der langen Leitung?


    Auf jeden Fall finde ich die Methode als die praktischste, um aus Wenigen Hunderte zu machen.

  • Ich sehe das ähnlich wie Loki.


    Die Erzähler ID's wurden geschaffen, um etwas tiefgründiger auszusimmen bzw. lebende ID's zu schaffen. Blabla hilft dabei nicht weiter. Vielmehr sympolisiert es (in dem konkreten Fall) die Politkverdossenheit. Eben das, was abgechafft werden sollte.

  • @ Sparsus: Es geht darum, dass "einige Namen, ID, einige Namen" sich einfach nicht so schön anhört wie "Neben weiteren hundert Probati wurde auch ID zum Legionarius ernannt" (am Beispiel der Legion).
    Wie Avarus schon sagte, sollen die ErzählerIDs eigentlich einen angenehmeren Spielfluss schaffen. Man merkt leider jedoch immer wieder, dass einfach viel zu wenig Mühe in solche Aufzählungen gesteckt wird, was eigentlich sehr schade ist (und das betrifft nicht nur die ErzählerIDs!).


    Fazit: Stimme Lando in allen Punkten zu! :D

  • Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen... Ich finde es grundsätzlich auch besser, wenn derlei seltsame Auflistungen vermieden werden, aber das Generieren von NSCs kann auch dazu führen, dass man sich selbst sehr schnell sehr fest legt. Wenn man z.B. nicht gerade die Beförderung einer ganzen Legion, Ala, etc. simmt oder sich im recht großen Senat tummelt, sondern auf einer sehr viel kleineren Ebene agiert (Cohorte, Centurie, Turma, Schiffsbesatzung, etc.) muss man darauf achten, dass die Fluktuation der Namen gering bleibt bzw. gar nicht auftritt.


    Ein Beispiel: Eine Turma besteht aus 32 Mann. Wenn man jetzt drei oder vier NSCs generiert, die mit einer ID ständig zu tun haben, lässt das genug Spiel, um eine größere Gruppe "weißer Kaninchen" mitzuschleppen, die man problemlos als namenlose Masse verschleudern kann. Wenn aber plötzlich mehr als die Hälfte der Turma mit Namen existiert, muss man bei jedem Post darauf achten, dass nicht plötzlich 40, 50 oder noch mehr Leute in besagter Turma sind, weil man jedes mal neue Namen generiert.


    Die Liste muss also irgendwo festgehalten werden, will man einigermaßen authentisch bleiben. Das geht natürlich prima im Tabularium, führt aber mit der Zeit dazu, dass dieses dann in erster Linie aus Namenslisten besteht. Und wer pflegt diese Listen dann? NSCs haben meist eine recht geringe Halbwertszeit, vor allem beim Militär, wo neben Kampfeinsätzen auch Unfälle passieren...


    Daher sind Namenslisten meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen. Umschreibungen, wie sie oben schon angedeutet wurden, finde ich da besser ("Aus der Masse der Kandidaten auf der Wahlliste stachen vor allem ID1 und ID2 sofort ins Auge." "Neben den wenigen anderen Soldaten, die lebendig aus der Schlacht von XY zurückgekehrt waren, wurden auch ID1, ID2 und ID3 im Bericht des Centurios erwähnt, weil sie sich auf dem Schlachtfeld besonders hervorgetan hatten." etc.)

  • Ich stimme mit meinen Vorrednern insofern überein, dass ich sowohl *einige namen* IDs *einige Namen* unschön finde, als auch, dass gerade in Gruppierungen mit vielen "weißen Kaninchen" der Arbeitsaufwand den Namenslisten mit sich bringen würden in keinem Verhältnis zur hierdurch erzeugten Atmosphäre stehen. Ergo halte ich Beschreibungen, wie sie mein Vorredner vorgeschlagen hat für die idealste Gradwanderung zwischen Schönheit und Machbarkeit.

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