SPONSALIA - Lucius Iulius Centho & Furia Calliphana

  • “Naja, auf eine Feier zu kommen, um dann allein sein zu wollen, ist etwas merkwürdig, oder?“, meinte sie charmant, um den vielleicht schlechten, ersten Eindruck wieder wett zu machen. So langsam hatte sie sich von ihrem Schrecken erholt, auch wenn sie sich nach wie vor unsicher war, was Libo nun eigentlich bei ihr wollte. Sie kannten sich immerhin gar nicht, und dass es nur war, um über Ägypten zu reden...? Naja, vielleicht fühlte er sich hier ja wirklich etwas verloren. Wobei das auch wieder komisch war, immerhin war das das Haus seiner Gens und er damit hier zuhause. Aber vielleicht war er generell ja etwas schüchterner.
    Was er allerdings dann noch sagte, ließ Axillas Kopf doch zu Serrana ncoh einmal herumrucken. Er hatte den Eindruck, die beiden wären Turteltäubchen? Nun, eigentlich waren sie das ja auch, so wie Axilla das verstanden hatte, aber sie wollten das doch geheimhalten! Warum also sollte Axilla den Mund haben, bis es offiziell war, wenn die beiden hier in der Öffentlichkeit durchaus den Eindruck machten, als gehörten sie zusammen. Oh, Axilla hoffte für Senator Germanicus, dass er es in dem Fall, dass das wirklich so war, ganz schnell offiziell machen würde. Denn Axilla würde nicht zulassen, dass er ihre Cousine in Verruf brachte – da brachte sie selber den Familiennamen schon genug in Verruf. Ihre süße Cousine aber sollte da verschont bleiben.
    Bevor Libo noch irgendetwas dachte, drehte sie sich wieder von Serrana und Sedulus leicht ab, beobachtete nur hin und wieder aus den Augenwinkeln. Irgendwie machte sie sich jetzt doch ein paar Gedanken. Aber im Moment unterhielt sich der Senator nur mit dem anderen Iulier, der vorhin so süß herumgestottert hatte, und Claudia Romana.
    “Und von wo genau in Ägypten kommst du? Ich war ja nun fast zwei Jahre in Alexandria...“, versuchte Axilla ein Gespräch zu starten, wobei sie allerdings doch in Gedanken eher bei Serrana war.

  • Zitat

    Original von Tiberius Iulius Antoninus
    Antoninus grinste Saturninus an. "Och nur das, was alle Neuankömmlinge hier wollen - schnell reich werden."
    Lachend winkte er ab. "Nein, im Ernst. Ich habe mich auf Centhos Rat hin im Palast vorgestellt. Ich hoffe dort eine Beschäftigung zu finden. Nun warte ich auf die Nachricht eines Procurators. Wenn das klappen sollte, schaue ich mal was so kommt. Ich habe noch nicht weiter geplant." Er trank einen Schluck. "Und? Hast Du schon irgendwelche Vorhaben, die Du in Misenum durchsetzen möchtest?"


    Antoninus blickte etwas betreten drein. "Das tut mir leid. Mein Vater ist ebenfalls gestorben." Nach einer kurzen Pause, in der die beiden den Grund ihrer Becher ausloteten, kam ein Sklave vorbei und schenkte ihnen nach. Antoninus hob den Becher und sah Saturninus an. "Genug Trübsal! Dies ist eine Feier und wir sollten fröhlich sein. Lass uns auf unsere Väter und Ahnen trinken. Ohne sie wären wir nicht hier."


    "Im Palast?", erwiderte Saturninus. "Das klingt gut. Eignet sich bestimmt hervorragend um Beziehungen zu knüpfen." Immerhin zählten die Procuratoren dort zu den mächtigsten Männern Roms, sagte man. "Hast du denn auch vor, eine politische Karriere zu beschreiten und Senator zu werden, oder willst du lieber Ritter werden?", fragte er mit ehrlichem Interesse. Wenn Antoninus auch Senator werden wollte, würde es in ein paar Jahren ja eine regelrechte Schwemme von Iuliern, die in den Senat drängen würden geben! Bevor er die Gegenfrage seines Verwandten beantwortete, überlegte der Iulier erst einen Moment. Hatte er den schon Vorhaben für seine Amtszeit? Immerhin war es seine erste überhaupt! Nachdem auch er einen Schluck Wein getrunken hatte, antwortete er: "Naja, es ist ja erst meine Amtszeit und die will ich vorwiegend nutzen um von den Duumvirn zu lernen. Aber ich hätte daran gedacht, vielleicht ein kleines Stadtfest in Misenum abzuhalten. Das würde mir sicher auch ein gutes Standbein für die nächsten Wahlen verschaffen." Er ertappte sich dabei, dass er tatsächlich schon dachte wie ein Politiker. Tja, nach den Wahlen war eben tatsächlich vor den Wahlen!


    Saturninus blickte Antoninus verdutztz an. Sein Vater, Iulius Numerianuns war auch tot? Wie schrecklich! "Mein Beileid!", antwortete er und starrte wieder auf den Grund seines Weinbechers. Aber die Worte des Antoninus und der Wein, den ein Sklave in den Becher schüttete und der den Grund des Bechers in weite Ferne schweifen ließ, rissen den Iulier aus seiner plötzlichen Trübsinnigkeit. "Du hast Recht", sagte Saturninus und nickte seinem Verwandten zu. Er hob ebenfalls den Becher und prostete dem Anderen ein wenig feierlich zu. "Auf unsere Väter!" Ein kräftiger Schluck Wein folgte. "Was wären wir schließlich ohne sie?" Das fröhliche Grinsen von zuvor schlich sich wieder auf das Gesicht des Iuliers. "Ich frage mich ob die armen, hinterrücks überfallenen Verlobten sich von ihrer Überraschung schon wieder erholt haben, was meinst du?", scherzte er.

  • Zitat

    Original von Sergia Chaerea
    "Nein nein, sie kannten sich schon von früher aus der Schola, sie haben den Cursus Res Vulgares zusammen besucht und bestanden. Und was deine andere Frage betrifft, nach der Hochzeit wohnen sie dann auch hier, aber solange zieht Calliphana in die vererbte Familiencasa.Apropos Casa, wie lange bleibst du noch in Rom Saturninus?"


    Zum Thema Hochzeit konnte sie sich nicht äußern, sie und Calliphana haben noch nicht darüber gesprochen, zumindest nicht viel. Centho hatte sich dazu nicht geäußert, nur immer wieder aufgeschoben, er hätte viel zu tun, noch keine Zeit darüber nachgedacht zu haben. Das war ja wieder typisch. Typisch Mann. Bekommt er etwa noch kalte Füße?


    "Darüber weiß ich leider noch nichts, aber ich hoffe bald! Aber die Feier möchte ich nicht organisieren!" - lachte sie auf.


    "Achso", kommentierte Saturninus die Erklärung der Sergia Charea, begleitet von einem verstehenden Nicken. "Leider kann ich nur mehr für ein paar Tage hier in Rom bleiben", sagte er und verzog dabei ein wenig das Gesicht. In Rom war einfach viel mehr los als Misenum, gegen die ewige Stadt war Misenum regelrecht ein verschlafenes Nest, aber dennoch ein liebenswürdiges verschlafenes Nest. "Dann muss ich wieder nach Misenum, immerhin habe ich dort Verpflichtungen." Auch wenn er jetzt vor allem Laufbursche für die Duumvirn spielte, aber jeder fing schließlich einmal klein an.


    "Dabei scheinst du sehr talentiert zu sein, was die Organisation von Festen betrifft", nutzte Saturninus die Gelegenheit um der Sergierin ein Kompliment zu machen und lächelte leicht dabei. Wie geschwollen sich das doch anhörte! Dabei war es ernst gemeint, die Feier verlief tadellos.

  • "Ja, das wäre sehr merkwürdig!!!!", lächelte Libo Axilla an. Sie schien etwas lockerer zu werden, was Libo erleichtert zur Kenntnis nahm. Darüber hinaus war sie gerade sehr charmant gewesen, was Libo mit einem netten Blick zu ihr bemerkte. "Nicht direkt aus Alexandria komme ich. Im Laufe meines Aufenthaltes habe ich mich einige Monate in Alexandria aufgehalten. Ich habe mir ganz Ägypten angesehen und bin dort herumgereist."
    Libo musste daran denken, dass er mehr oder weniger auf sich allein gestellt war in dieser Zeit. Er kannte dort im fernen Ägypten niemanden. Doch er wollte damals die Welt sehen. Als er genug hatte beschloss er, sein Leben nun etwas ruhiger angehen zu lassen. Er wollte nach Rom gehen, um die Hauptstadt der Welt kennenzulernen und seine Familie zu besuchen. Den Müßiggang die letzten Jahre hatte er satt, er wollte was Richtige machen. Deshalb beschloss er, zum Militär zu gehen.
    Gerade als er sein früheres Leben und seine Pläne Revue passieren ließ, bewegte sich Axillas Kopf in Richtung Iunia Serrana und Quintus Germanicus Sedulus. Hatte er irgendwas falsches gesagt? Doch für ihn war es klar. Sie schauten sich wie zwei Verliebte an und die Reaktion von Iunia Serrana eben, als Sedulus zu der Gruppe stieß, war sehr eindeutig. Die anderen Anwesenden schienen davon nichts zu bemerken. Er würde natürlich Stillschweigen bewahren. Unwillkürlich schaute auch er hinüber. Axilla schien plötzlich wieder abwesend zu sein:"Habe ich was Falsches gesagt?", fragte er, denn es schien offensichtlich, dass Axilla gerade sehr weit weg mit ihren Gedanken war. Hoffentlich hatte er sie nicht wieder verärgert.


  • Er war durch Ägypten gereist? In seinem Alter? Bestimmt hatte er Begleitung gehabt, Axilla konnte sich nicht vorstellen, dass irgendwer einen Jugendlichen allein reisen lassen würde, erst recht nicht durch ein Land wie Ägypten. “War das nicht gefählrich mit den ganzen Beduinenstämmen?" fragte sie also einfach mal, ohne wirklich darüber nachzudenken. Es gab ja immerhin einen Grund für die Legion in Ägypten, und der bestand nicht aus der Gefahr durch die griechische Schicht dort oder auch die Ägypter, sondern durch eben jene Stämme, die man nicht wirklich fassen konnte, die aber gerne die Getreidelieferungen am Nil überfielen, oder die reichen Städte und Poleis. Urgulania wäre bei einem solchen Überfall auch einmal beinahe getötet worden, und Axillas Cousinen Varilia und Attica hatten da weniger Glück gehabt. Und Libo erzählte das so, als wäre es ein Spaziergang durch die Steppe gewesen und nichts weiter dabei.
    Und auf seine zweite Frage konnte sie auch nicht mehr als verwirrt schauen. “Etwas falsches gesagt?“ fragte sie verwirrt nach. Was meinte er denn jetzt schon wieder? Er war schon ein sehr komischer Vogel.

  • Serrana sah Libo überrascht hinterher, als dieser so plötzlich ihre Gruppe wieder verließ und nach einer kurzen Erklärung in Axillas Richtung verschwand. Ob sie ihn wohl irgendwie vertrieben hatte? Eigentlich kaum möglich, vermutlich lockte den Iulier die Aussicht, sich mit ihrer Cousine über ihre Erfahrungen in Ägypten auszutauschen. Und bei dem Thema konnte sie selbst nun leider gar nicht mitreden.
    Den Göttern sei Dank war die verräterische Röte ihrer Wangen inzwischen wieder verblasst und Serrana konnte sich nun wieder unbeschwert auf die Unterhaltung um sie herum konzentrieren.
    Bei Antoninus' Geschichte war die Versuchung, laut loszukichern schon ziemlich groß, aber da sie ihn nicht direkt in die nächste Verlegenheit stürzen wollte, verkniff sie es sich mit einiger Mühe und sah ihn stattdessen verständnisvoll an.


    "Oh, das muss ja wirklich ein ziemlicher Schreck für dich gewesen sein. Was hast du denn gestern so anstrengendes gemacht, dass du heute so lange schlafen musstest?" Kaum war der Satz raus, da biss sich Serrana auch schon auf die Lippen. Hoffentlich war die Frage nicht zu indiskret gewesen, aber schließlich wedelte Romana ja gerade recht resolut Kuchenbrösel von der Schulter des jungen Iuliers, da würde ihm ihre Frage vielleicht auch nichts ausmachen.


    Um sich ein wenig abzulenken, warf Serrana einen weiteren Blick zu Axilla hinüber und stellte fest, dass diese Sedulus und sie gerade mit einem etwas unergründlichen Blick musterte. Ob sie sich wohl irgendwie blöd benommen hatte? Das fehlte gerade noch, dass sie ihn oder auch ihre eigene Familie durch ein unbesonnenes Verhalten in Verlegenheit brachte...

  • Sim-Off:

    Tut mir Leid für die Verzögerung, jetzt geht es aber weiter ;)


    Zitat

    Original von Lucius Iulius Centho
    ,,Salvete ihr beiden.”


    ,,Man sagte mir Du kannst mir erklären was in meinem Haus los ist. Da ja alle bescheit zu wissen zu scheinen außer ich.”


    Chaerea nahm ihren Mut zusammen und lächelte etwas geniert, da Centho einen strengen Blick zu ihr rüber warf. Ganz anders, als bei Calliphana, das war ja wieder klar, auf sie kann er ja nie richtig böse sein. Sollte sie vielleicht versuchen die ganze Feier in die Schuhe ihrer Freundin schieben? So schnell dieser Gedanke auch kam, so schnell verscheuchte sie sie auch wieder.


    "Salve Centho! Ja damit liegst du richtig. Aber setz dich doch bitte zwischen uns, dann erkläre ich euch beiden auch bis ins kleinste Detail was hier heute vor sich geht."


    Sie deutete auf die Kline von dem sich sie und Calli eben erhoben haben. Nachdem sie alle nun Platz genommen haben, fing sie an die kleine Feier auf zu klären.


    "Nun, ich weiß dass ich ohne euer Erlaubnis gehandelt habe, aber ich wollte unbedingt, dass es eine Überraschung wird. Für euch beide...


    Calliphana wusste davon auch nichts Centho, das kannst du mir glauben. Und seit auf eure Freunde Valerian und Calvena auch nicht weiter böse, ich habe sie gebeten heute euch erst ein wenig auf zu halten, dann euch hier her zu locken.


    Die Feier habe ich geplant um eure Verlobung zu feiern, da ihr beide so beschäftigt wart in letzter Zeit und auch auf eine Feier verzichten wolltet. Das sollte eine Art Geschenk von mir für euch sein. Über die Kosten macht euch keine Sorgen, mit Locusta habe ich mich schon auseinander gesetzt deswegen, ich hoffe das rechnet ihr mir auch hoch, sie ist ja nicht gerade leicht zu überzeugen.


    Ich habe die Kosten für das Essen und die Dekoration übernommen, also es fällt auf euch nichts davon, so könnt ihr auch weiter auf die Hochzeit sparen!" - lächelte Chaerea die beiden freundlich an in der Hoffnung, das waren nicht all zu viele Informationen auf einmal, und die beiden würden nicht nachtragend sein.


    "Ich hoffe ich habe euch jetzt nicht mit all zu vielen Details überschüttet, also wenn ihr Fragen habt, dann immer raus damit.


    Und ich hoffe ihr seid auf mich nicht böse, weil ich das alles hier hinter eurem Rücken geplant habe. Also was das Wichtigste ist, diese Feier ist für Euch, um eure Verlobung zu feiern.


    All diese Menschen sind nur deswegen hierher gekommen." - hier zeigte sie auf die Gäste, die sich mit einander unterhielten oder noch im Raum auf und ab liefen um einige bekannte Gesichter wieder zu finden.


    "Naja, und es gibt auch ein paar spontan eingeladenen Gäste von deiner Seite Centho... Wieso hast du mir nicht gesagt dass du so viele Verwandte hast? Da wird einem leicht schwindelig bei den vielen Mitgliedern der Familie." - lachte sie und beendete damit - vorerst - ihre Tirade. Unglaublich wie viel sie reden konnte ohne dabei ein mal Luft zu holen. Sie machte ihrem Spitznamen Schnatterinchen wieder mal eine Ehre.


    Während die beiden dabei waren zu antworten, machte sie für die anderen eine eher unbedeutende Handbewegung, aber die Sklaven verstanden sie sofort und fingen an die restlichen Köstlichkeiten auf die Tische zu tragen. Immer mehr volle Schüsseln und Teller tauchten auf und die Tische drohten unter der enormen Last zusammen zu brechen.


    Sim-Off:

    Meine lieben Gäste, die Tische sind gedeckt, ihr dürft euch via WiSim gerne bedienen ;)

  • Laevina überlegte gerade, in welche Ecke des mittlerweile ganz gut gefüllten Tricliniums sie sich denn nun wenden sollte, als Sedulus sich von Avarus trennte, zu Serrana und deren Gesprächsgruppe hinüberging und das Mädchen mit einem Kuss auf die Wange begrüßte. Die Augenbraue der alten Germanica schnellte sofort nach oben und sie ließ ein leises unwilliges Knurren hören. Ja, was machte er denn da nur mit ihrer Enkelin? Noch indiskreter ging es vor all den Leuten ja kaum noch! Und dieses dumme Huhn lief auch noch an wie eine überreife Erdbeere....
    Nachdem sie mit Mühe dem Impuls widerstanden hatte, genervt mit den Augen zu rollen und allzu offensichtlich den Kopf zu schütteln, beschloss Laevina, sich anderweitig ein bisschen abzulenken. Sollte der liebe Großneffe irgendwann noch eindeutiger zu Werke schreiten, dann konnte sie im Dienste der Tugend ja immer noch einschreiten...


    Apropos Tugend....das junge Mädchen mit diesem Taschentüchlein von Kleid hatte sich mittlerweile zum Kuchen hinüberbewegt. Und welch Wunder, der erste hechelnde Knabe hatte sich auch bereits dort eingefunden und vermutlich hing dem die Zunge schon bis über die Zehen...Laevina schnaubte verächtlich, bewegte sich dann jedoch allmählich und unauffällig in die gleiche Richtung. Beim Kuchen schien es auf jeden Fall deutlich unterhaltsamer zu sein, als auf ihrer bisherigen Position, und Sedulus und Serrana konnte sie auch von da aus im Auge behalten...

  • Zitat

    Original von Germanica Calvena
    Unschuldig lächelte sie Centho zu. „Das solltest du Chaerea fragen, nicht mich!“ erklärte sie ihm dann schlicht. „Und wie kommst du auf ausgeheckt?“ fragte sie nun und konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. Der arme Kerl war doch glatt unter Vortäuschung falscher Tatsachen in sein Haus gelockt, um dann ein rauschendes Fest vorzufinden. Der Blick des Iuliers wanderte zwischen Valerian und ihr hin und her, doch sie hatte nicht vor ihn aufzuklären.


    „Nun geh schon!“ meinte sie dann schon fast ungeduldig. „Ich werde dir nicht verraten, was hier los ist“, fügte sie hinzu und hatte schon wieder einmal nur Blicke für Valerian übrig. Außerdem konnte sie dann mit ihrem Liebsten allein sein. So allein wie man es unter aufmerksamen Blicken sein konnte. Dennoch strahlte sie Valerian an, aber dabei beließ sie es dann auch, mehr wäre unangebracht gewesen.


    So viele Gäste hatte Valerian nicht erwartet. Noch dazu so viele, die Rang und Namen hatten in Rom. Centho hatte sich offenbar geschickt bei den richtigen Leuten bekannt gemacht. Keine schlechte Leistung, wie der Quintilier befand. Sogar Aelius Quarto war anwesend und darauf konnte sich Centho wahrhaftig etwas einbilden.


    Es bildeten sich schnell Gesprächsgruppen und Centho hatte sich zu seiner Liebsten und der Organisatorin dieses Festes gesellt. So blieben Calvena und er vorerst allein zurück. Wie eine kleine Insel inmitten von Stimmengewirr. "Calvena... Ich freue mich so, Dich zu sehen." Wie gerne hätte er sie jetzt umarmt und an sich gedrückt! Leider ging das nicht. "Glaubst Du, Centho ist ernsthaft erzürnt?" Viel Freude hatte er bei seinem Freund jedenfalls noch nicht entdecken können.

  • Mit einiger Verspätung traf auch endlich Septima an der Casa Iunia ein. Im Schlepptau hatte sie ihren Vetter Celsus, den sie kurzer Hand mit zur Verlobungsfeier von Centho und Calliphana eingeladen hatte, denn sie wollte als Frau nicht alleine dort erscheinen. An der Porta ließ sie sich ihren Mantel abnehmen und betrat mit ihrem Vetter zusammen die Casa.


    Im Triclinium (oder Tablinum?) waren schon einige Gäste versammelt und Septima ließ ihren Blick über die Anwesenden gleiten. Heute trug die junge Tiberia ein weißes Kleid, welches von zierlichen, schmalen Goldketten um Taile und Brust gehalten wurde und ihre Weiblichkeit sehr vorteilhaft hervor hob. An ihren Armen klimperten Goldreifen und um die kunstvoll aufgesteckten Haare rankte sich ebenfalls eine feine Goldkette. „Hast du schon wen erkannt?“ wand sie sich an den neben ihr stehenden Tiberius Celsus. „Ahhh... da hinten sind die Ehrenpersonen des heutigen abends!“ merkte Septima an und deutete nur mit dem Kopf in Richtung einer Kline, auf der Centho, Calliphana und eine ihr nicht weiter bekannte Dame saßen. „Wollen wir sie gleich begrüßen gehen?“

  • Es hatte schon etwas Gutes, nicht der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu sein. Chaerea würde als Gastgeberin vermutlich nur am herum wirbeln sein –aus Erfahrung wusste sie ja, wie es war ein fest zu organisieren- und Calliphana und Centho waren die Ehrengäste des Abends, auch wenn Beide noch einen recht verwirrten Eindruck machten. So konnten sie und Valerian sich ganz ungestört unterhalten. Kurz ließ sie ihren Blick schweifen, selbst Laevina schien abgelenkt zu sein. Unauffällig machte Calvena einen kleinen Schritt auf ihn zu. „Ich hab dich vermisst“, gab sie leise zu und schenkte ihm ein strahlendes Lächeln und ein verliebtes Funkeln in den Augen. Schließlich folgte sie Valerians Blick. „Ich glaub nicht, er ist wohl eher überrascht und überfordert. Wäre ich an seiner Stelle wohl auch!“ schmunzelte sie. „Calliphana war ziemlich wütend, als ich ihr einfach nicht verraten wollte, wo es hingeht und sie sich einfach umziehen musste ohne zu wissen, was auf sie zukam. Wie es aussieht hat sich das aber auch schon längst gelegt." Anscheinend wurde das Paar gerade aufgeklärt. Hoffentlich würde keiner auf die Idee kommen, auch für sie und Valerian ein Überraschungsfest auszurichten. Ihr würde es reichen, wenn nur die Familie zusammen kam.

  • "Hätten wir nicht lieber wieder zum Wagenrennen gehen können?" fragte Celsus Septima in leicht nörgelndem Ton und registrierte mit leichtem Unbehagen all das Blumen-Gedöns um ihn herum. "Für so einen Romantik-Kram bin ich wirklich nicht geeignet, vielleicht hättest du lieber Arvinia oder Laevina mitbringen sollen."


    Zum ersten Mal, seit sie ihre wärmende Oberkleidung an der Porta abgegeben hatten, warf Celsus nun einen genaueren Blick auf seine Cousine und schnalzte dann anerkennend mit der Zunge.


    "Nett hast du dich hergerichtet, Cousinchen, da werd ich wohl ziemlich gut auf dich aufpassen müssen, damit dich der gute Ursus auch am ganzen Stück bekommt und nicht irgendein anderer Kerl schon eine Portion abbeisst..."


    Auch der junge Tiberier warf jetzt einen prüfenden Blick in die Runde und wollte Septimas Frage schon mit einem Kopfschütteln verneinen, als er plötzlich doch noch ein bekanntes Gesicht erkannte.


    "Nun, um die Wahrheit zu sagen, kenne ich bislang nur unseren gemeinsamen Bekannten vom Wagenrennen, Centho. Den hab ich übrigens kurz darauf auch nochmal in den Thermen wiedergetroffen, er ist wirklich ein netter Kerl. Ja, lass uns mal zu den beiden rübergehen, dann haben wir den formalen Teil gleich hinter uns." Zumal die schöne Blondine neben Centho und seiner Frau auch eine durchaus reizvolle erste Anlaufstation darstellte...

  • Zitat

    Original von Sergia Chaerea


    Centho sah jetzt Chaerea an als sie sagte das Clli nichts mit der Sachen zu tun habe. Er machte einen Verdutzen Gesichtsausdruck. Setzte sich aber dann Brav als Chaerea in den Platz neben Calli zu wies und hörte zu was diese zu sagen hatte. Seine Verwunderung steigerte sich noch verstärkte als sie sagte sie habe Locusta für sich und diesen Plan gewonnen hatte. Allerdings fand er nicht das er und Calli auf eine Hochzeit hätten sparen müssen. Sie hatten beide nur nicht die Zeit sich um eine Verlobungsfeier zu kümmern. Natürlich freute er sich schon das jetzt Geste da waren die mit ihm dieses Ereignis feierten. Allerdings war er doch etwas skeptisch der Sache gegen über das dies alles in seinem Haus gesehen konnte und er nichts davon mit bekommen hatte. Aber das war natürlich nicht Chaerea´s Schuld. Wehren sich also anhörte was die Frau mit der er in der Casa Sergia gewohnt hatte alles zu sagen hatte, griff er nach Callis Hand die neben ihm auf der Kline lag.


    ,,Chaerea es währe wohl auch ganz schön frech sich jetzt zu beschweren. Ob wohl ich noch nicht ganz verstehe wie Du das alles hinter meinem Rücken organisieren konntest. Ich denke das ich auch für Calliphana spreche wenn dich Dir für dein Geschenk danke. Aber Du solltest dich nicht wundern wenn wir beide dann auch mal ein Geschenk für dich haben.”


    Beim letzten Satz grinste er mit ein nicht u definierbarem Gesichtsausdruck. Dann sah er Calli Verschwörerisch an. Sie würden sich wohl mal etwas für die Freundin einfallen lassen müssen natürlich nicht gleich sonst würde es sie ja nicht überraschen. Aber die Zeit würde ihnen sicher eine Gelegenheit in die Hände spielen. Jetzt wurde es aber Zeit auch die Anderen Geste offiziell zu begrüßen. Er erhob sich von der Kline und nickt Chaerea danken zu.


    ,,Du erlaubst das ich vor de Essen noch etwas zu den Gesten sage?”

  • Zitat

    Original von Germanica Calvena
    Es hatte schon etwas Gutes, nicht der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu sein. Chaerea würde als Gastgeberin vermutlich nur am herum wirbeln sein –aus Erfahrung wusste sie ja, wie es war ein fest zu organisieren- und Calliphana und Centho waren die Ehrengäste des Abends, auch wenn Beide noch einen recht verwirrten Eindruck machten. So konnten sie und Valerian sich ganz ungestört unterhalten. Kurz ließ sie ihren Blick schweifen, selbst Laevina schien abgelenkt zu sein. Unauffällig machte Calvena einen kleinen Schritt auf ihn zu. „Ich hab dich vermisst“, gab sie leise zu und schenkte ihm ein strahlendes Lächeln und ein verliebtes Funkeln in den Augen. Schließlich folgte sie Valerians Blick. „Ich glaub nicht, er ist wohl eher überrascht und überfordert. Wäre ich an seiner Stelle wohl auch!“ schmunzelte sie. „Calliphana war ziemlich wütend, als ich ihr einfach nicht verraten wollte, wo es hingeht und sie sich einfach umziehen musste ohne zu wissen, was auf sie zukam. Wie es aussieht hat sich das aber auch schon längst gelegt." Anscheinend wurde das Paar gerade aufgeklärt. Hoffentlich würde keiner auf die Idee kommen, auch für sie und Valerian ein Überraschungsfest auszurichten. Ihr würde es reichen, wenn nur die Familie zusammen kam.


    "Ach komm, er ist ein ganzer Kerl, der wird mit dieser Überraschung schon fertig werden!" Valerian grinste breit, als er zum glücklichen Paar herüberschaute. "Ist doch schön so. Eine tolle Feier, mit der sie gar keine Arbeit hatten. Und nun schau Dir mal an, wer hier alles hergekommen ist. Sogar Aelius Quarto ist hier. Deine beiden Onkeln, die ja beide einflußreiche Senatoren sind. Und die junge Frau dort ist unübersehbar eine Patrizierin." Er deutete auf Septima, die mit dem kleinen Halbmond an ihrer Sandale schon auffiel.


    Solch eine Feier war schon ein Ereignis. Centho konnte stolz sein, daß er eine derartige Gästeliste vorweisen konnte. Und sobald er das bemerkte, würde die Freude ganz sicher überwiegen. "Laß uns zu den beiden gehen und ihnen gratulieren, ja? Oder hast Du schon? Ich hatte dazu noch keine Gelegenheit."

  • Zustimmend nickte sie. Valerian hatte recht, es war ein gelungenes Fest, hochrangige Senatoren, hübsche jungen Frauen und gut aussehende Soldaten. Ganz unauffällig musterte sie bei diesem Gedanken ihren Liebsten aus dem Augenwinkel. Ihr Blicke folgte dem seinen, als er auf Septima deutete. „Ach wie schön, Septima ist auch da. Sie war auch bei den Fontinalien dabei!“ erzählte sie. Eigentlich hatte er sie doch kurz kennen gelernt, aber wohl vergessen, denn es waren ja viele Gäste da gewesen und er hatte wohl auch nur Augen für sie gehabt. Sie strahlte ihn an, aber er konnte ja nicht wissen, was für Gedanken sie hatte.
    „Wir könnten ja jemand anderes unsere Hochzeit planen lassen“, schlug sie ihm keck vor. „Und wir lassen auf uns einfach alles zu kommen!“ fügte sie hinzu. Ein wenig verlockend war der Gedanke schon, aber irgendwie wollte sie schon an den Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit beteiligt sein.


    „Ja, lass uns rüber gehen. Gratulieren konnte ich ihnen noch nicht und es wird wohl Zeit, ehe alle Anderen sich vor drängeln!“ Kurzerhand hackte sie sich bei ihm ein. Eine völlig unverfängliche Geste, niemand würde wohl mehr dahinter vermuten, als reine Höflichkeit. So aber konnte sie ihm unauffällig ganz nah sein und seine Nähe spüren.

  • Zitat

    Original von Publius Iulius Saturninus
    "Achso", kommentierte Saturninus die Erklärung der Sergia Charea, begleitet von einem verstehenden Nicken. "Leider kann ich nur mehr für ein paar Tage hier in Rom bleiben"
    "Dann muss ich wieder nach Misenum, immerhin habe ich dort Verpflichtungen."
    "Dabei scheinst du sehr talentiert zu sein, was die Organisation von Festen betrifft"...


    "Das ist aber schade, aber Verpflichtungen haben immer Vorrang. Fühlst du dich in Misenum wohler als in Rom? Hast du dich dort schon gut eingelebt? Ich habe gehört die Landschaft soll da wundervoll sein." - zwitscherte sie im fröhlichen Klang weiter.


    "Danke für das Kompliment" sagte sie ganz verlegen "ich habe mir wirklich mühe gegeben. Nun muss ich noch abwarten, was unsere Ehrengäste davon halten. Ich hoffe ich habe mit der Dekoration nicht übertrieben. Womit ich dies eventuell ausgleichen könnte wird die Unterhaltung und das Essen sein. Die Köchin Locusta hat sich mal wieder selbst übertroffen! Sie ist eine sehr nette Person." Das war sie in der Tat. Im Gegensatz dazu, was der Verwalter Serapio gesagt hat, besser gesagt, sie vor den Launen der Köchin gewarnt hat, hat sich das genau das Gegenteil davon raus gestellt. Sie ist zuvorkommend und bemutternd. Das kommt wahrscheinlich von ihrem Alter.


    "Und du Antoninus? Warst du schon mal in Misenum?" - fragte sie ihn, es sollte ja nicht so aussehen, als ob sie und Saturninus die Alleinunterhalter in der Gruppe wären. Der Arme, er ließ sich von ihr mit schleppen auf eine Gäste Begrüßungsrunde obwohl er kaum jemanden kannte. Da war sie wahrscheinlich ihm gegenüber doch zu impulsiv gewesen und ließ sich leicht von der Idee mitreißen. Hoffentlich fühlte er sich nicht zu sehr überrumpelt.

  • Zitat

    Original von Lucius Iulius Centho
    ,,Chaerea es währe wohl auch ganz schön frech sich jetzt zu beschweren. Ob wohl ich noch nicht ganz verstehe wie Du das alles hinter meinem Rücken organisieren konntest. Ich denke das ich auch für Calliphana spreche wenn dich Dir für dein Geschenk danke. Aber Du solltest dich nicht wundern wenn wir beide dann auch mal ein Geschenk für dich haben.”


    ,,Du erlaubst das ich vor de Essen noch etwas zu den Gesten sage?”


    "Ich bin so froh, dass du nicht Nachtragend bist, und du Calliphana erst recht. Ich hab euch als Freunde sehr gern, deswegen bedeutet es mir sehr viel, dass euch mein Geschenk gefällt. Und was das Organisieren angeht, war gar nicht mal so schwer Centho! Ich musste nur Serapio und Locusta für mich gewinnen, abwarten bis du aus dem Haus bist und der Rest hat sich dann wie von selbst erledigt!" - scherzte sie und zwinkerte ihm zu.


    Was? Hat sie das denn richtig gehört? Sie würden eine Überraschung für sie Parat haben? Ohje, was hat sie sich denn dabei eingebrockt? Das war doch tatsächlich ein verschwörerisches Grinsen auf den Gesichtern der beiden.


    "Die Götter bewahren! Das hört sich doch eher wie ein gut ausgedachter Schlachtplan! Wenn ihr euch da gegen mich zusammentut da kann ich wohl auf was gefasst sein oder? Ich werde euch beide im Auge behalten!" - runzelte sie verspielt ihre Stirn und zeigte mit dem Zeigefinger abwechselnd auf Centho und Calli. Dabei konnte sie sich aber kein Lachen verkneifen, und so lachten sie alle drei dann schließlich darüber.


    Noch während dessen schließen sich Tiberia Septima und ein ihr noch unbekannter, aber gut aussehender Mann zu ihnen.


    "Salvete ihr beiden, ich freue mich dich zu sehen Septima! Ich liege doch richtig, wenn ich annehme, dass du Septima bist. Alle anderen die ich schon kenne sind bereits da..." - wandte sie sich leicht errötend zu der jungen Tiberierin. "Ich bin Sergia Chaerea, die Organisatorin und so zu sagen die Ausheckerin dieser Überraschungsfeier heute Abend." - fügte sie stolz hinzu.


    "Und zu wem haben wir die Ehre?" - fragte sie mit einem liebreizendem Lächeln den für sie bislang unbekannten Begleiter Septimas und zupfte ihr Kleid zurecht.


    Als Centho dann fragte, ob er noch zu den Gästen was sagen durfte, erschien Chaerea die Frage eher irrelevant, immer hin war es ja seine Casa, und eigentlich seine Feier. Naja, eine Feier zu seinem und Calliphanas ehren.


    "Aber selbst verständlich. Nur zu."

  • Als Chaerea dann wirklich die Karten auf den Tisch packte, wie, wann und mit wem sie das hier alles organisiert hatte, kam Calli gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Der ganze Aufstand wegen zu Erst zu Casa Germanica und dann hier her, umgezogen und hübsch frisiert und geschminkt.


    "Aber nein, wir sind nicht böse auf dich, im Gegenteil, aber es war wirklich, WIRKLICH etwas überfordernd. Ich meine Centho in seine eigene Casa zu locken ist ja nicht schwer, aber mich hierher, obwohl ich jetzt ganz am anderen Ende der Stadt sein sollte? Ich muss sagen, das hast du ganz geschickt eingefädelt meine Kleine, und ich bin auch sehr stolz auf dich, und beeindruckt was du alles geleistet hast."


    Sie umarmte ihre Freundin und ihr kamen schon fast die Tränen. So ein schönes Geschenk hat ihr noch keiner bereitet. Sie trat dann wieder zu Centho und drückte seine Hand. Während er dann verschwörerisch ihr zu zwinkerte war ihr im ersten Moment gar nicht bewusst, worauf er hin wollte. Dann aber die Erleuchtung.


    "Aber natürlich, Carissime, solche ein Gefallen wird uns überhaupt nicht zur Last fallen. Es wird mir eine Freude sein etwas für Chaerea aus zu denken." - lächelte sie verschmitzt.


    Und schon traten einige Gäste zu ihnen. Es war ja höchste Zeit sich unter die Leute zu mischen, sonst dachten sie noch, dass es eine separierte Feier ist.


    "Septima! Ich freue mich dich hier zu sehen! Wie geht es dir?" - bombardierte sie ihre Freundin gleich mit Fragen. Das hat sie sich in all den langen Monaten von Chaerea abgeguckt. Ob das aber nun gut war oder nicht...?


    Septima hatte einen sehr gut aussehenden Begleiter dabei, etwa ihr Liebster? Oder nur eine flüchtige Bekanntschaft? Würde sich wohl gleich heraus stellen...


    "Salve, ich bin Furia Calliphana, und das ist mein Verlobter, Iulius Centho. Ich hoffe ihr genießt die Feier bisher." - lächelte sie freundlich den beiden entgegen.

  • Zitat

    Original von Quintus Germanicus Sedulus


    „Nun“, begann sie zu erklären. „sowie die Anzahl der Feste ansteigt, so muss zwangsläufig proportional dazu die Anzahl der Einladungen, die man bekommt, ansteigen. Natürlich vorausgesetzt, der Prozentsatz bleibt gleich. Klar, oder?“ Soweit zur Logik á la Claudia Romana, untermauert wurde diese durch ein strahlendes Lächeln, welches sie auf den Senator abfeuerte.


    Antoninus hatte es nun komplett die Sprache verschlagen, und so blickte sich Romana nach hinten. Da drüben sah sie die Alte, die kannte sie doch von den Fontinalien! Anscheinend betrachtete jene die Kuchen Romana trat einen Schritt nach hinten und wandte sich an die Frau. „Ehrwürdige Mutter, die Kuchen sind vorzüglich“, versuchte sie es mit der höflichmöglichsten Variante (die aber auch ziemlich schnell einer recht ruppigen Art weichen konnte - jeder, der Romana kannte, konnte das bestätigen). Wenn sie keinen Respekt vorm Alter hatte, wer sollte das sonst tun? „Ich würde ihn sehr empfehlen.“ Sie nickte, um ihre Worte zu unterstreichen.


    Sie blickte nach hinten, dort sah sie Septima und Celsus das Fest betreten. Sie schienen jedoch erst einmal mit Calvena beschäftigt zu sein, und der Abend war lang. Zuerst einmal wollte sie aber herausfinden, was es mit der Greisin auf sich hatte.

  • Dann nickte Centho Chaerea zu und nahm Calli beim Arm.
    Dann ging er mit ihr bei der Hand zu einer der Säulen des Tricilium und zupfte seine Toga zurecht. Er kam sich etwas merkwürdig vor da die Leute hier ja nicht von ihm selbst eingeladen wurden sonder von Chaerea. Aber es war sein Haus und seine Verlobung also war es wohl an ihm jetzt etwas zu sagen.


    „Hm hm …. Wenn ich mal kurz vor dem Essen eure Aufmerksamkeit haben dürfte.“


    Er warte kurz bis die Gäste in seine und Calli´s Richtung sahen.


    „Ihr seit alle einer Einladung gefolgt die ihr zwar nicht von mir bekommen habt aber die euch in Meine Casa geführt hat. Und ihr kennt auch alle den Grund für euer erscheinen hier. Aber ich will es als Grund für dieses Fest nochmal hervorheben. Dieser Frau hier neben mir.“


    Er streckte demonstrativ seine Hand aus und legte Calliphana´s Hand darauf um die Verbindung zu verdeutlichen.


    „Furia Calliphana habe ich mein Herz geschenkt und sie hat mir die Gunst gewährt in meinen Antrag an zu nehmen. Und darum seit ihr heute hier, und darum will ich euch nicht länger von essen abhalten. Ich danke euch für euer so zahlreiches kommen, es bedeute mir sehr viel das ihr hier seit.
    Und nun esst trinkt und geniest das Fest.“


    Er wies mit der freien Hand ein mal durch den Raum. Und hofft das er alle mit dem erreicht hatten. Es was keine alltägliche Situation und es war nicht leicht nach der Überraschung die richtig Worte zu finden. Hätte er die Feier geplant hätte er sich etwas zurecht legen können, aber so.



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