Gastropodea

  • Unauffällig gab Aculeo Hildulf ein Zeichen worauf dieser vortrat und die Stimme erhob. „Mein Herr bietet 900 Sesterzen.“ Zu oft schon hatte sein Herr in der letzten Sekund das Nachsehen gehabt und wollte nun sicher gehen.

  • http://www.kulueke.net/pics/ir…pezielle/valahelfer05.png Verständnislos blickte Sirius die Sklavin an, die ihm da irgendwas von einer Beule zuzischte und er hatte nicht die geringste Ahnung was sie da eigentlich redete. Sein Herr ließ die Zeit verstreichen und intervenierte nicht, also hatte er seine Entscheidung getroffen... die Sklavin würde nicht in ihrem Haushalt landen.
    Allerdings ließ ihr Gerede ihn nicht los und als die Auktion endete verblieb Sirius mit weiterhin verständnislosen Blick vor der Tribüne stehen um sich erst nach zwei Momenten kopfschüttelnd abzuwenden und zu seinem Herrn zurückzukehren: "Dominus...", krähte er mit sichtlicher Erleichterung, "..ich glaube du hast richtig entschieden."
    "Natürlich habe ich das, aber wie kommst du da jetzt konkret darauf?", murmelte Vala, der sich auch wieder abwandte um weiterzuziehen.
    "Ich glaube, so unter uns... diese Sklavin hat einen Dachschaden." , flötete Sirius mit dem Urton der Überzeugung und nickte dabei sich selbst bestätigend.
    "Na, wer sollte das erkennen können wenn nicht du, Sirius?", lächelte Vala als sie sich wieder durch die Menge drängten um woanders ihr Glück zu versuchen.
    "Ich weiß gaaaaaaaarnicht was du meinst." , betonte Sirius und zwang sich in seine übliche Unschuldsmiene.

  • Wie es schien hatte der Germane Gastropodea für seinen Herren ersteigert. Sie war sehr gespannt was die Zukunft für sie bereit halten würde. Es kommt, wie es kommt, dachte sie.

  • Morrigan hatte also doch Recht behalten, zum Ende haute man sich die Gebote nur so um die Ohren. Wenn es um Brüste ging, gingen die Beutelchen mit dem Geld auf.
    Warum der germanische Senator nun doch nicht geboten hatte, war fraglich, denn scheinbar war er, konnte man der Frage seines Sklaven ja deutlich entnehmen, auch nur an den Titten der Frau interessiert.
    Scheinbar war sie ihm doch zu aufdringlich.. ob wohl Bescheidenheit und Sittsamkeit... Morrigan blickte dem sich durch die Massen drängenden Vala nach... würde man mit Duccius Vala wohl nicht in Verbindung bringen.

  • Innerlich grinste Hildulf. Da sein Herr noch in das Gespräch vertieft war und ihn mit dem Erwerb der Sklavin beauftragt hatte konnte er nun dem Sklavenhändler Anweisungen geben. „Nehmt ihr die Ketten ab und schickt sie runter.“ Damit trat Hildulf an das Podest. „Hier ist die Marke meines Herrn. Damit wird eurem Boten dann das Geld ausgehändigt. Das Heim meines Herren kennt ihr sicher.“

  • Mit bescheiden gesenkten Blick lies Gastropodea es geschehen, dass die Ketten entfernt wurden. Nachdem es Titus Handlanger routiniert erledigt hatten, beugte sie sich vor, um sich die Fußgelenke zu massieren, an denen die Ketten gescheuert hatten.
    Sie blickte zu Hildulf auf "Ich heiße Gastropodea. Wie heißt du, und woher kommst du?"

  • Mit hoch gezogener Augenbraue schaute Varus Aculeo nach dem Ende der Versteigerung an.
    "Wolltest mich wohl ablenken mit dem Gerede was", halb ernst halb im Scherz sprach er diesen Satz.


    "Na dann wünsch ich mal viel Spaß mit der Kleinen wo da der Weg hingeht lässt sich ja recht schnell erkennen. Ich mach dann los muss mich ja nun nach einem Ersatz umschauen."

  • „Ich bin Hildulf, stamme von jenseits des Rhenus, bin Brukterer.“ Hildulf fragte sich, wie sich die Neue mit Irina vertragen würde, er vermutete eher weniger. „Komm jetzt, unser Herr wartet.“ Damit wartete er bis sie aufgestanden war und leitete sie zu Aculeo.

  • Mit sittsam gesenkten Blick folgte Gastropodea den Riesen. Wenn jemand genau hingesehen hätte, dann hätte er sehen können, dass ihre blauen Augen wie zwei Aquamarine funkelten. "Hildulf", so fragte sie, "Werde ich was von Rom sehen können?"

  • Titus Tranquillus war ein wenig abgelenkt worden von Calpurnia der Haarkünstlerin und hatte die letzten Auswüchse seiner Ware nur am Rande mitbekommen. Als dann in schneller Reihenfolge die Beträge auf das Podest geschleudert wurden hatte er Probleme mitzukommen.


    Erst wollte er dem Zuschlag dem Bieter mit den 1000 Sesterzen geben, schon alleine weil der Betrag eben 100 Sesterzen höher war als der davor.


    Doch sein Helfer mit der Sanduhr meinte das Gebot kam wenige Sandkörner zu spät.


    Nun gut was sind schon 100 Sesterzen ging es Titus ärgerlich durch den Kopf.


    Als dann seine Ware und der Sklave des Käufer den Rest mal eben so ohne ihn machen wollten schritt er doch ein


    "Hey Hey Hey Moment so schnell geht das nicht! Erst einmal sind die Ketten meine und noch drann und zweitens Ware gegen Geld. Oder zu mindestens die Höflichkeit einmal vorzustellen!"


    Bei dem ganzen durcheinander war Titus das dann doch etwas zu unübersichtlich. Auf einer vorgefertigten Tabula setzte er schnell Kaufsumme und Name der Sklavin ein und blickte dann auf den Käufer.
    "Also bitte einmal den Namen und euer Siegel hier wenn ihr die Sklavin gleich mitnehmen wollt!


    Sim-Off:

    Wie gehabt Geld an bekannte Kasse usw.

  • Gastropodea sah ihn schelmisch an. Sie konnte nicht widerstehen. Sie machte einen Schritt vorwärts ...




    ... und setzte einen dicken Schmatz auf Titus Wange. " Danke für das Mitnehmen... Und Dank, dass du mir zu einen Leben in Roma verholfen hast! Falls ich jemals einen Sklaven kaufen werde, werde ich es zuerst bei dir versuchen......"

  • „Wie ihr an der Marke erkennt ist mein Herr Paullus Germanicus Aculeo. Und wie üblich kann euer Bote das Geld in der Casa Germanica abholen.“ Hildulf grinste den Sklavenhändler an als er ihm die Marke des Germanicers übergab.

  • Gastropodea war begierig ihr neues Heim zu sehen und bereit den Hünen zu folgen. Ein letztes Mal blickte sie auf das Podest und den Sklavenmarkt. "Das nächste Mal werde ich hier nicht verkauft," schwor sie sich," sondern kaufe ein!"

  • Morrigan schaut auf das Treiben vor dem Stand. Irgendwas lief hier heute komisch.
    Erst der Sklave des Senators, der alle zum Lachen brachte und jetzt ein Sklave der Geschäfte abschloss und mit Marken bezahlen wollte?
    Saturnalien, die verkehrte Welt, waren doch eindeutig vorbei. Welcher Gott trieb hier nur seine Späße?
    Tranquillus hatte es doch eindeutig gesagt, Geld gegen Ware! Entweder wurde die Sklaven geliefert und dann gab's das Geld oder man zahlte hier vor Ort und konnte die Ware mitnehmen.

  • Auch Titus konnte sich nicht beherrschen da er eher ein Mann der härteren Art war fasste er der Sklavin bei ihrem ´Abschiedskuss" mir seiner Pranke noch auf die andere Backe als vorhin. Zwar drückte er nicht genauso brutal zu wie auf der anderen aber für ein paar blaue Flecke würde das wohl auch reichen.


    "War unterhaltsam!"


    Danach ließ er sie los. Die Ketten blieben allerdings vorerst drann.



    An den Sklaven des Käufers gerichtet sagte er.


    "Die Marke ist mir egal. Entweder Geld gegen Ware oder Siegel von deinem Herren hier auf der Tabula!" Den Namen hatte er ja nun gehört und setzte ihn ein.


    Das der dreckige Germane sich sein Grinsen in den Arsch schieben konnte sprach Titus dabei nicht aus.

  • Dieser blöde Händler wollte das Geschäft wohl nicht mit einem Sklaven abschließen, wenn dessen Herr in der Nähe war. Doch da Aculeo inzwischen sein Gespräch beendet hatte sollte er sich nun mit diesen Händler rumärgern.

  • Gastropodea konnte sich nicht verkneifen sich einzumischen. Ihren Hintern reibend sah sie beide Kontrahenten an. Leise sprach sie zu den Beiden
    "Bitte entschuldigt Herr, wenn ich mich einmische. Ich sehe, dass es hier einige Probleme gibt. Zum einem möchte mich dieser Sklave mich sofort mit nach Hause bringen, ganz so wie es sein Herr ihn befohlen hat. Das ist sein gutes, Recht, nein geradezu seine Pflicht Titus. Gerade du als Fachmann wirst mir beipflichten, dass es die erste Pflicht eines Sklaven ist, seinen Herren zu gehorchen." Sie lächelte ihn an. "Ihr hingegen legt Wert darauf, dass er erst für mich bezahlt... Auch dieses kann man nach vollziehen. Und auch der Sklave wird es verstehen. Allerdings wollt ihr nicht den Kunden verärgern, der mich möglicherweise schon sehnlich in seinen Domus erwartet.... Daher hätte ich folgenden Vorschlag. Der Germane führt mich zu dem Domus seines Herren. Einer euer Gehilfen begleitet uns, und sorgt, dass eure Ware euch nicht verlustig geht. Beim Hause wartet euer Gehilfe mit mir vor dem Haus, während der Germane dem Majordomus erklärt was vorgefallen ist. Dann wird das Geld euren Gehilfen übergeben... Und ich dem Germanen. Fazit: Der Germane hat mich wie von seinen Herren befohlen nach Hause geführt. Ihr bekommt euer Geld. Euer Gehilfe darf mal selbständig beweisen was er kann. Der Kunde ist zufrieden. Und alle haben ihr Gesicht gewahrt."

  • Titus war doch recht verduzt über die vorlaute Sklavin.
    Da sie aber nicht mehr so ganz sein Eigentum war hielt er sich zurück. Gehen ließ er sie aber auch nicht und seine Gehilfen, der Schreiber und die zwei ochsengroßen und ebenso starken "Träger" standen bereit falls es Ärger gab.


    "Der feine Herr steht da drüben und redet mit einem anderen Interessenten. Er soll herkommen hier sein Siegel drauf drücken oder das Geld geben. Falls ihm das zu viel Aufwand ist bringen dich die beiden später zum Haus von Germanicus Aculeo und damit hat es sich. Ich diskutiere hier nicht weiter!"

  • Mit zerknirschtem Gesichtsausdruck, nicht wegen der etwas unflexiblen Art Tranquillus sondern wegen des kleinen Faupax mit Varus, erreichte er den Sklavenhändler und drückte sein Siegel als Bestätigung auf die Wachstafel. Ein knappes, verlegenes Lächeln sandte er nachträglich Tranquillus zu bevor er sich nun den Sklaven zuwandte..


    Bring sie in die Casa Germanica. Ich werde später nachkommen. Und falls es etwas gibt. Du hast freie Hand. Aber lass die Finger von ihr. Wobei es gegen seine übliche Art keinerlei Humor in der Stimme zu hören war. Auch der Blick mahnte Hildulf.



    Sim-Off:

    bezahlt

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!