Ein "Fremder" betritt die Taverne

  • Lucius tratt in die gutbesuchte Taverne, zollte den anwesenden Legionären der Legio I seinen Tribut und begab sich zum Wirte


    "Sei gegrüsst. Ich habe eine lange Reise hinter mir. Seit doch so nett und gebt einem ausgehungerten Manne Kost und Trinksame."


    "Wisst Ihr zudem, wo sich die Einwohner von Rom treffen? Ich bin auf der Suche nach meinem Sohne Quintus - ich habe leider noch nichts gehört, seit er unsere Hause in Germanien verlassen hat."

  • Maximus sah den fremden Probatus, verließ kurz seinen Platz um neben diesem Platz zu nehmen.


    "Ihr sucht einen Quintus? Aus Germanien kommt ihr? Kommt Ihr von der Legion II? Wie steht es dort? Wie ist die Lage? Gibt es bald Krieg?"


    Maximus bestellte für den Fremden einen Becher Wein, und nachdem das Wort Krieg gefallen war, kamen auch die anderen Soldaten hinzu, begierig zu hören, wie es in Germanien stände...

  • "Sei gegrüsst und Besten Dank für den Wein - aber ich bevorzuge etwas, dass weniger den Verstande raubt - habe erst in den letzten Tagen schlechte Erfahrungen gemacht"

    "Ja ich bin von der Legio II. Wir haben nicht mit einer grossen Heeren von Gegnern zu tun, sondern vielmehr mit kleinen Gruppen, die immer wieder Übergriffe von jenseits des Limes starten. Sie verstecken und agieren äusserst geschickt, doch wir werden bald Herr der Lage sein."


    "Genaueres kann ich Euch aber natürlich nicht erzählen, da ich in die ganz grossen Pläne nicht eingeweiht bin. Doch erzählt mir ein bisschen von Rom - bin das erste Mal in dieser grossartigen Stadt"


    Lucius war erfreut, dass er so schnell Anschluss gefunden hatte und schielte mit einem Auge stets zur Türe, ob sein Sohn die Taverne betreten würde.

  • "Rom. Rom ist Rom. Diese schiere Größe, diese Macht. Man muss nur auf dem Forum stehen um zu erkennen, wie groß Rom ist."


    Maximus hielt jedoch kurz inne und fuhr dann fort:


    "Jedoch, ich muss gestehen, viel habe ich auch noch nicht gesehen. Gebürtig komme ich aus der Provinz Hispania, bin seit kurzem erst hier und der Ausgang ist nicht allzulang. Soldatenpflichten halt..."


    Damit wandte er sich zu den älteren Legionären.


    "Wenn Du mehr über Rom erfahren willst, frag einen jener Männer dort, sie können Dir tausend Dinge über Rom erzählen..."

  • "Ich sehe Ihr kennt Euch ausserhalb von Rom aus. Es ist tatsächlich noch kein Hafen erschlossen, wobei es durchaus eineige geeignete Plätze geben würde. Aber erste Priorität hat die Sicherung des Gebietes und der Bau der Verteidigungsmassnahmen.


    Zudem habe ich vernommen, dass es einige Änderungen in höheren Positionen gegeben hat und dass sogar Teile der Cohortes Praetoriae auf dem Wege nach Germanien sind."


    "Sagt mir, Ihr seit doch in der Academia Militaris - mein Vetter Traianus ebenfalls. Richtet ihm doch bitte die Besten Grüsse aus"

  • Wenn ich mich kurz einmischen darf, ein Besuch im Circus sollte für alle attraktiv sein.

  • "Na ich denke, dass es dort eh bald ein großes Rennen geben wird. Immerhin sind die Factiones von dem großen Imperator wieder erlaubt worden."


    Maximus nahm einen Schluck aus seinem Becher.


    "Jedoch wehe, die 'falsche' Mannschaft gewinnt. Es wird auf den Straßen wieder Mord und Totschlag geben. So endet es jedesmal. Man muss sich hüten..."

  • Ein heruntergekommener, junger Mann betritt die Taverne und geht sofort zielstrebig auf den Wirt zu.


    Habt ihr vielleicht etwas zu Essen oder zu Trinken für einen armen Germanen, welcher um all sein Hab und Gut gebracht wurde?


    Der Wirt schüttelte nur den Kopf.


    Da müsst ihr euch schon etwas besseres überlegen, um hier kostenlos versorgt zu werden und verlasst gefälligst die Taverne!
    Der junge Mann senkte seinen Kopf und ging Richtung Tür. Dort angekommen drehte er sich noch einmal herum und erkannte ein bekanntes Gesicht.


    Vater, du hier?!

  • "Quintus !"


    "Wie siehst du denn aus ? Ich war in Sorge um Dich und ich denke zu Recht! Setz Dich zu mir, und erzähle mir vom Leben hier."


    "Wirt - bringe mir das beste Essen und den besten Wein den Du hast, die Rechnung übernehme ich und sei Dir versichert, ich kann es bezahlen!"


    "Wie geht es vorwärts - bist du des zivilen Lebens nun endlich Leid und trittst endlich der Legion bei, wie es bei uns Tradition ist oder willst Du Dein Talent weiterhin hier als Bettler verschwenden!"


    Lucius war einerseits besorgt wegen seines Sohnes, andererseits war er auch wütend ihn so anzutreffen.
    Zumindest hatte sich der lange Weg nach Rom bezahlt gemacht ....

  • Lucius kramte in seinem Mantel und nahm seinen Geldsack hervor.


    "Hier Quintus - nimm die paar Goldstücke und diese Sesterzen damit Du dir den Magen vollschlagen kannst. Ich muss leider wieder zurück nach Germanien, aber falls Du wieder mal Hilfe brauchen könntest, so schreibe mir doch im Voraus. Jedesmal möchte ich diese Reise nicht unternehmen!"


    Und falls Du zur Besinnung kommen solltest, und endlich in Germanien Dienste tun willst, so bitte um Versetzung und komm nach Hause zu Deiner Verwandschaft ....


    Lucius war froh, seinem Sohne doch noch helfen zu können, und dass die Reise nicht gänzlich umsonst gewesen war. Er drücke seinem Sohne die Goldstücke in die Hand, drückte ihn kurz und begab sich auf den Weg zu Türe


    "Ehre und Ruhm für Rom und seine Legionen! Bitte passt mir doch auch auf meinen Sohn auf und wenn Ihr einmal in Germanien seit, so meldet Euch im Hause Germanicus - dort seit Ihr immer willkommen" rief er zu den anderen Gästen und verschwand aus der Taverne um sich auf den Rückweg zu machen - Aufgaben warteten dort bereits auf ihn ....

  • Quintus nahm die Goldstücke und Sesterzen dankend entgegen und bestellte sich ersteinmal etwas, um seinen Hunger und Durst zu stillen.


    Während seines Mahls dachte er nach.


    Er hätte mich hier nicht so vorfinden dürfen. Er war sichtlich enttäuscht und nun glaubt er, dass ich es ohne ihn zu nichts bringe. Ich werde ihm schon zeigen, dass er stolz auf mich sein kann.


    Quintus verschlang schnell die Speisen und ging dann schnell zur Tür hinaus.

  • Macer hatte die Szene still beobachtet und schüttelte nun den Kopf. "Da ist die Gens Germanica so zahlreich und groß und einflussreich und in einer Provinz zu Hause, in der man große Villen bauen kann, mit Handel unermeßlich reich werden kann und an deren Grenzen man sich noch Ruhm erwerben kann - und wo trifft man sie scharenweise an? In einer Kneipe vor den Toren unseres Legionslagers..." murmelte er leise vor sich hin und trank seinen Becher aus.

  • Meridius der daneben gesessen hatte und seinem Freund von den Lippen laß, lachte kurz auf, lehrte ebenfalls seinen Becher und fügte trocken und sarkastisch hinzu:


    "Nun, sie verbreiten sich über das ganze Imperium, von Germanien bis in die letzten Winkel von Rom. Und wenn man nicht aufpasst..."


    Dabei wurde er leiser und flüsterte nur


    "...machen sie einen der ihren zu C A E S A R!"

  • Nachdem Josephus Aurelius Consultor seine Aufgabe erledigt hatte, begab er sich in eine Taverne.


    "Hallo Wirt, wie schaut es aus, bekommt man hier Speis und Trank?
    Wenn ja hätte ich gern einen Becher Wein und das Tagesmenü."

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