Officium Portuum - Hafenverwaltung

  • Ich benachrichtigte vor Stunden Aurelia Deandra über die katastrophalen Zustände hier im Hafen. Die Kommandantur war derzeit unbesetzt und ein Reisender wünschte Auskunft. Nun kehrte ich mit einer Antwort zurück.


    „Die Magistrata der Stadt hat sich erkundigt und lässt ausrichten, dass am heutigen Tage um die Mittagszeit ein Schiff mit dem Ziel Brundisium in See sticht. Nach Ephesus bricht in den nächsten Tagen keines auf. Falls Übernachtungsmöglichkeiten gewünscht werden, dann einfach in der Curia melden.“

  • Die Nachricht machte mich froh, hatte ich doch so noch ein wenig Zeit mich in Ostia umzusehen


    "Ich danke euch für die Information, könnt ihr mir auch sagen was die Fahrt kostet und wann ich an Bord gehen kann und muß?"

  • "Salve Marcus Octavius Augustinus, ich habe dir was mitzuteilen,
    du wirst dich, zusammen mit Gaius Prudentius Commodus nach Colonia Claudia Ara Agrippinensum, in Germania Inferior begeben.
    Dort wirst du zum Scriba und städtischen Hafenverwalter ausgebildet, denn wir verfügen hier nicht über das notwendige Wissen.
    Hast du deine Ausbildung abgeschlossen kommst du nach Ostia zurück, deine Stelle bleibt in der Zwischenzeit unbesetzt.


    Ich sag dir noch wenn's losgeht."

  • Sim-Off:

    natürlich...


    Der Scriba, machte noch einen kleinen Rundgang am Hafen.
    Er beobachtete, wie die Schiffe schaukelten...
    An solche Momente würde er sich erinnern, wenn er in Germanien ist.


    In diesem Moment sah er, dass ein paar Kinder auf Booten herumsprangen.


    "Was macht ihr denn da?" fargte Augustinus


    "Wir ehm... nichts." antwortete der älteste der Jungen. Er war wahrscheinlich erst 10 Jahre.


    "Warum seid ihr dann hier?" harke der Scriba mit einem Lächeln nach.


    Ohne noch etwas zu sagen rannten sie davon.
    Augustinus rannte ihnen nicht hinterher. Er erinnerte sich daran, wie es war, wenn er mit seinen Eltern bei Verwanten am Meer war. Dort sprang er als Junge auch gerne auf dem Boot seines Onkels herum.


    Nachdem er wieder am Hause der Hafenkommandantur angekommen war, ging er in sein Arbeitszimmer und begann weiter die Akten über Germanien studieren.
    Denn er wollte nicht in eine fremden Kultur kommen, ohne etwas über sie zu wissen...

  • Nachdem Augustinus nach Germanien aufgebrochen war, um dort zu lernen, liegt nun die Verwaltung des Hafens wieder bei Detritus und bei mir. Die Organisation des Hafens war leider alles andere als gut. Niemand trug sich zum Beispiel in das Registrierbuch ein und der arme Augustinus hat alles alleine eintragen müssen.


    Das kann nicht die Aufgabe der Hafenverwaltung sein, sagte ich mir, dass sie den Ankömmlingen alles hinterher tragen muss. Das ist viel zu viel Arbeit.


    Also ging ich zu Detritus und wir berieten, wie der Hafen neu organisiert werden sollte. Wir kamen überein, dass erstmal eine Hafenverordnung verfasst werden müsse, da so eine noch nicht vorhanden war. Ich machte mich sogleich an die Arbeit und schrieb die ersten Enfwürfe, die ich Detritus vorlegte. Nachdem wir nach langen Gesprächen mit einem Entwurf zufrieden waren, beschlossen wir ihn als neue Hafenverordnung in Kraft treten zu lassen.

  • Von der Curia Ostiae kamen Tiberia Honoria und ich am Hafen an.


    "Das hier ist der Hafen von Ostia. Schiffe mit allen möglichen Waren aus den verschiedensten Ländern der Welt laufen hier ein. Hauptsächlich erhalten wir Getreide, das auch hier in Ostia gespeichert wird, bevor wir es weiter nach Rom verschicken. Ostia wird deswegen auch der 'Speicher Roms' genannt. Neben dem Getreide erhalten wir natürlich auch viele exotische Waren, aber das wirst du, sofern du die Hafenverwaltung übernimmst, noch schnell mitbekommen. Ich zeige dir am besten erstmal den Sitz der Verwaltung."


    Wir blieben vor einem kleinem, verlassen aussehendes Häuschen stehen. Ich öffnete die Tür und wir gingen hinein. Ein strenger, modriger Geruch kam uns entgegen, als wir das Innere betraten. Staub wirbelte bei jedem unserer Schritte auf.


    "Wie du siehst, ist das hier alles etwas verwaist, aber keine Sorge, ich werde ein paar Sklaven anordnen alles zu säubern..."


    Mein Blick wanderte über den unaufgeräumten Schreibtisch zu einer großen Schriftrolle, die ich Tiberia Honoria reichte.

    "Das hier ist das Wichtigste, was ich dir zeigen wollte. Es ist die Hafenverordnung, die für den gesamten Hafen gilt."

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