[Porta Praetoria] Haupttor (Vor dem Betreten des Lagers hier melden!)

  • Ein Legionär


    "Salve!" antwortete die Torwache leicht amüsiert über die Sprachprobleme des komisch angezogenen Sklaven vor ihm. Wieso hatten Fremde immer so Probleme mit der richtigen Aussprache? Das konnte doch schließlich jedes Kind.


    "Zu tribunus Aurelius, soso.
    Okay, du kannst rein, das Pferd auch. Aber erst müssen wir dich auf Waffen durchsuchen!
    Wirst du zum Haus des tribunus gebracht."

    stellte die Wache das weitere vorgehen klar.


  • Phraates grummelte unwillig, als der Soldat sich vor ihm über ihn lustig machte. Aber was sollte man da tun? Als Sklave war man den Schikanen von solchen Leuten ausgesetzt. Sein Ehrgefühl meldete sich in seinem Hirn, doch das half jetzt auch nichts.
    „Dann suchdurcht... durchsucht mir.“, meinte Phraates schicksalsergeben und blieb, mit verdrießlichem Gesichtsausdruck, am Fleck stehen, damit der Soldat ihn untersuchen könne.

  • Ein Legionär


    Die Wache trat auf Phraates zu und begann ihn sorgfältig abzuklopfen, zu finden war jedoch nichts.


    "Du bist sauber." sprach der Mann, trat wieder einen Schritt zurück und nahm pilum und scutum, die er vor der durchsuchung an die Wand gestellt hatte wieder auf.


    "Du kennst dich in Militärlagern nicht aus, hab ich Recht?"
    Aus Erfahrung wusste der Mann, das die Sklaven der hohen Familien das eher selten taten, daher wartete er die Antwort gar nicht ab, sondern wandte sich um und blaffte über seine Schulter hinweg:
    "Parvus!"
    "Bring den Kerl hier zum Haus des tribunus Aurelius."


    Woraufhin ein weiterer miles auftauchte, der nicht mehr sagte als: "Bitte folge mir" und dann den Weg zum domus des tribunus laticlavius einschlug.


  • Da war es. Sie hatte es geschafft und sie konnte auch einfach nicht mehr. Der Weg war weit gewesen, sehr weit, aber nun hatte sie endlich ihr Ziel erreicht. Doch was würde geschehen wenn er sie nicht bei sich aufnahm oder gar nicht sehen wollte? Was war wenn sie viel mehr in seine Worte reininterpretiert hatte als an ihnen wirklich dran waren?
    Nun sie würde es niemals erfahren wenn sie nun kniff. Schnell begann ihr Herz zu pochen und ihr Magen verkrampfte sich. Würde man sie überhaupt zu ihm lassen so wie sie ausschaute? Sie musste doch wie eine Sklavin oder Bettlerin auf die anderen wirken, doch wenn sie es nicht versuchte war sie verloren, denn hier kannte sie ansonsten niemanden und nach Rom…den Weg würde sie nicht mehr schaffen.


    Ganz langsam schritt sie auf das große Tor zu und als sie die Wachen sah wurde ihr immer banger ums Herz, denn sie wusste gar nicht wie sie ihnen gegenübertreten sollte. In Germanien als sie dort beim Castellum gewesen war, da war es etwas anderes gewesen. Da hatte man gesehen, dass sie eben nicht einfach nur jemand von der Strasse gewesen war, aber heute…..
    Crispina schluckte und war sich nicht sicher ob sie auch die letzten Schritte gehen sollte, doch je länger sie zögerte desto schlimmer würde es mit Sicherheit werden. So nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und ging auf die Wachen am Tor zu.


    „Salve. Mein Name ist Petronia Crispina und ich bin auf der Suche nach Artorius Reatinus,“ sagte sie dann und versuchte dabei das Zittern aus ihrer Stimme zu verbannen. Eigentlich wartete sie schon fast darauf, dass man sie auslachte, doch sie durfte auf keinen Fall aufgeben nicht wo sie doch jetzt endlich hier war nach einer ewiglangen Reise.

  • Damit hatte sie nicht gerechnet. Sie hatte geglaubt man würde sie aufhalten weil sie so heruntergekommen aussah, aber ohne weitere Umschweife nahm man es einfach so hin. Ihr fiel ein riesen Stein vom Herzen und es hüpfte in ihrer Brust auf und ab. Gleichzeitig aber spürte sie wie ihr Magen sich nun verkrampfte und sie immer aufgeregter wurde.
    Was würde Reatinus nun sagen wenn er sie sah?
    "Danke," flüsterte sie fast und folgte dem Soldaten etwas unsicher, denn sicher konnte man sich ja niemals sein.

  • Centho hatte ein paar tage frei genommen und war nach Mantua geritten er hatte über einen bekannten Händler auf dem Forum etwas über ein Mögliches Geschäft erfahren und wollte sich die Sachen wenigstens mal an sehen. Außerdem hatte im Archiv nach gelesen das dort mindesten noch ein Iulia war der dort seien Dienst versah. Am Tor der Castra machte er halt und meldet sich bei der Wache.


    „Salve Mieles ich bin Lucius Iulius Centho und ich möchte zu dem Tribun Servius Artorius Reatinus ist der da?“

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    Appius Mindius Senecio


    Senecio Wand sich nur widerwillig von seinem Platz weg und Ging zu dem Mann der da am Tor stand.“Ja er ist da. Führst du irgend welchen Waffen mit? Ich muß dich eh durchsuchen.” ratter er wieder lustlos denn Text runter.



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  • Centho breite die Arme aus um eine Durchsuchung zu vereinfachen.


    “Ich führe keine Waffen mit. Aber ich habe noch eine andere frage nach meinen Informationen müßte ein Marcus Iulius Licinus hier dienen. Kennst du ihn?”


    Centho bemühte sich um einen Freundlichen Ton der Mann schien nicht bester Laune zu sein. Und verzog bei dem Namen das Gesicht. Er schien ihn zu kennen aber ob er sein Wissen teilen würde war Fraglich er sich ihn scheinbar nicht zu mögen.

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    Appius Mindius Senecio


    Senecio begann zügig mit der Durchsuchung. Es war ihm Deutlich an zu sehen das er Wenig lust hatte aber die Griffe waren schon so viele Male durch geführt das ihm nichts entgangen wehre. “ Denn Tribun findest du in der Principia
    .”
    erst hatte er Überlegt dem Mann nur aus Bosheit nichts vom Centurio Iulius zu erzählen aber die Gedanken was passieren könnte wenn das raus kämme über wogen dann doch. “ Denn Centurio Iulius findest du in der IV Centuria der IX Cohorte. Dein Pferd mußt du hier lassen!” Fügte der dann nach ein paar sekunden hin zu.



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  • Torwächter



    Der grimmige Torwächter stand, als der Peregrinus auftauchte und beäugte diesen misstrauisch. Wieso stand dieser merkwürdige Kerl nur hier rum? Was wollte der überhaupt, hatte er überhaupt einen Grund, dass dieser Mensch hier rumwatschelte und sie anstierte?


    "Was willstn´", fragte der düstere Torwächter mit rauer Stimme. Man sah ihm an, dass er nicht gerne und auch wenig redete, "Entweder du willst ´was oder du atmest mir die Luft nicht weg!"

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    Murcus


    Kaum war er auf die Wache zugetreten, als er auch schon angesprochen wurde. Und das so unhöflich es ging. Aber er war ja raue Sitten gewohnt, da wo er her kam und so hatte er kaum ein Problem damit.
    "Ich will zum Officium eines gewissen Servius Artorius Reatinus. Geschäftlich."
    Dann erinnerte er sich daran wo er war und obwohl er sich unbewaffnet ziemlich nackt fühlte beeilte er sich seinen langen Dolch hervor zu ziehen, der ihn auf der Reise Sicherheit gegeben hatte, wobei er ihn an der Klinge hielt um jeden Verdacht einer gefährlichen Handlung schon im Keime zu ersticken. Er hielt die Waffe dem miles hin und meinte: "Ich nehme an den muss ich hier abgeben, oder?"


  • Torwächter


    Na endlich kamen sie zur Sache, dachte sich der Torwächter kurz und musterte den Mann anschließend mit strengem Blick. Der sah nicht so aus, als könne er im Castellum größeren Schaden anrichten, stellte er dabei fest und nahm auch still nickend die Stichwaffe des Murcus entgegen. Da er zu einem Stabsmitglied musste, war gegenüber des Mannes nicht genug Vorsicht zu genießen, denn wenn was passieren sollte, würde man wohl die Torwächter zuerst fragen. Und bevor er irgendetwas ausbaden musste, würde er auf Nummer sicher gehen.


    "Ich muss dich aber trotzdem untersuchen. Reine Routine. Beine und Körper gerade, Arme weit auseinander, keine plötzlichen Bewegungen", forderte der Legionär mehr auf, als zu bitten.

  • [Blockierte Grafik: http://img682.imageshack.us/img682/2158/murcus.jpg]
    Murcus


    Auch mit einer Durchsuchung seiner Person hatte Murcus gerechnet, wenn sie ihm naturgemäß auch überhaupt nicht angenehm war. Er ließ mit einem mulmigen Gefühl im Magen das Procedere über sich ergehen.
    "War's das dann?"
    Die Mittagszeit dauerte schließlich nicht ewig, im Gegensatz zu seinem Aufenthalt am Tor, wie es ihm schien.


  • Torwächter


    Der Mann war sonst unbewaffnet und schien auch sonst nicht in der Lage zu sein, im Castellum größeren Schaden anzurichten. Nun war dem Torwächter gänzlich egal, was die hohen Tiere mit dem Kerl anfzufangen wussten - er hatte seine Sache immerhin getan. War interessierte ihn dann der Rest?


    "Ja", grummelte der Torwächter mürrisch, "Einfach die Straße geradeaus entlang... in der Principia ist das Officium des Tribunen."

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    Murcus


    "Danke."
    Murcus sah eigentlich keinen persönlichen Grund zu erhöhter Freundlichkeit, doch unbewaffnet am Eingang zu einem Lager mit ein paar tausend schwer bewaffneter Männer sah er darüber hinweg, dass ihm die Wache nicht nur gleichgültig, sondern vielmehr unsympatisch war. Er konnte es sich nicht leisten, hier unangenehm aufzufallen.

  • ... marschierten die Soldaten der Legio I in Richtung der Innenstadt. Das Unwetter, welches über der Stadt Einzug hielt, tobte schrecklich, während der Platzregen auf sie einprasselte, die Mäntel und noch so dicke Kleidung unbrauchbar machte. Es war schrecklich, nicht nur für Reatinus, die anderen Offiziere und auch die Männer. Ein solches Wetter sah der Artorier seit Jahren nicht mehr. Und es würde hoffentlich das Letzte seiner Sorte sein.

  • Wie abgesprochen warte er vor dem Tor der Castar. Er war Abends in eine unter gekommen und in ein Öffentliches Bad gegangen. Es war einen Wohltat gewesen und er sah deutlich erholter aus. Auch wenn er sich nicht so wohl auf dem Gemieteten Pferd fühlte wie in dem Moment als er es in Rom bestiegen hatte. Aber es war nun mal so das Mantua von Rom aus nicht um die Ecke war.

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