• Nachdem ich nach den Ende meiner selbstverkündeten Mittagspause wiedergekommen und auch die Arbeiter wieder an ihre Posten gerufen habe, entschied ich mich das Lager zu überprüfen. Hier wurden alle Futtervorräte für die Tiere, Heugabeln, Behälter und alle anderen Materialien des täglichen Hofbedarfs gelagert. Ich sah mich zuerst in den Lagerräumen für das Handwerksmaterial an und durch den großen Vorratsraum in dem das getroknete Heu usw. gelagert wurde.


    Dabei fiel mir auf, dass in einer Ecke des Raumes das Dach wohl nicht allzu dicht war. Es tropfte noch das Wasser des letzten nächtlichen Regens herab. Ich ging heraus und schaute nach den Arbeitern, bis ich schließlich vom Weiten Calidus erblickte.


    "Calidus. Komme einmal bitte."


    Er näherte sich mir.


    "Ja bitte, wie kann ich helfen?"


    "Im Vorratslager ist das Dach undicht, bitte hole dir etwas Material aus dem Lager, jemanden von den anderen der dir hilft und repariere das bis spätestens übermorgen, ansonsten wird unser Vorrat noch verroten."


    "Jawohl, ich werde mich gleich darum kümmern."


    Ich ging derweil weiter über den Hof und schaute nach ob auch alles mit rechten Dingen zugeht.

  • Ich ging wie üblich das Lager, wie alle anderen Gebäude, ab. Die noch vor gar nicht zu langer Zeit abgedichtete Stelle schien zu halten. Ich untersuchte auch noch alle eingelagerten Waren oberflächlich, sie schien noch gut genug für den Verkauf zu sein. Die Ware ging in solchen Zeiten doch weit besser weg als in Friedenszeiten. Was die Bevölkerung nicht für sich selbst kaufte, kaufte die Armee für die Verplfegung auf. Ich hoffte nur nicht, dass Menschen aus Germanien fliehen würden, dies wäre das Einzige das uns wirklich schaden könnte.


    Nachdem ich alles nachgesehen hatte lief ich weiter, die restlichen Gebäude untersuchen.

  • Ich packte nun meine Sachen beisammen und lies die Arbeiter bereits die Pferde holen und den Wagen beladen, ich müsste aufbrechen um nach neuen Kunden ausschaue zu halten. Zu lange war in dieser Angelegenheit nichts geschehen. Nur zu gerne würde ich den Umsatz soweit steigern, dass ich nur noch mühsam die Beträge errechnen könnte. Immerhin würde dies auch für mich einen guten Verdienst bedeuten. Eventuell sogar eine nette Sklavin mit der er sich die Zeit verkürzen und die auch das Essen zubereiten könnte.

  • Ein paar Germanen, 7 Stück an der Zahl hatten einen Betrieb der Duccier ausfindig gemacht. Wie schon in anderen Gegenden hatten sie auch diesen schon seit Tagen in Beobachtung und wussten ungefähr wiviele hier arbeiteten und was produziert wurde. Sie freuten sich schon drauf, denn hier würden sie sich sogar für den kommenden Winter eindecken können. Leise schlichen sich die 7 an das Lager ran und suchten Wachen, konnten aber keine finden. Wahrscheinlich rechnete keiner damit, dass hier mal jemand einbrechen würde, denn wer wollte schon die ehrenwerten Duccier beklauen? Hämisch grinsend machten sie sich nun an der Tür zu schaffen und versuchten diese aufzubrechen.

  • Das Gebiet der Carne war groß und so war es kein Wunder, dass die Germanen niemanden fanden als sie nach Wachen Ausschau hielten. Doch es gab jede Nacht eine und die war gerade eben auf der anderen Seite und bekam zum Glück noch nicht mit, was sich weiter vorn auf seiner Runde abspielte...
    Nichts ahnend setzte er also den Rundgang fort und würde bald dort ankommen wo gerade die Germanen versuchten die Tür aufzubrechen...

  • "Sag mal so schwer kann das doch net sein das aufzumache oder?" Langsam wurde er ungeduldig und schuppste den einen Germanen von der Tür weg um nun selber zu testen wie schneller er war dieses verdammte Schloß zu öffnen. Es war doch sonst kein Problem das zu machen und dann rüttelte er ein wenig dran. "Schau wenigstens nach, dass keiner kommt" maulte er und versuchte sich weiter an der Tür, während die anderen gelangweilt rumstanden. Dummerweise ging der Unglücksrabe an die Stelle wo die Wache schon vor längerem vorbeigegangen war, denn sie waren sich ja fast sicher, dass keiner mehr kommen würde.

  • Ganz in Gedanken versunken lief er also seine Runde weiter. Wie viele Abend war er diese Wache schon gelaufen und nie war etwas gewesen und seit etwa drei Wochen ließ er das alles nun etwas lockerer angehen. Es passierte doch eh nie etwas. So kam er nun pfeifend um die eine Ecke gelaufen und entdeckte doch tatsächlich einen Mann an der Lagertür. Sein Pfeifen blieb ihm sofort in der Kehle stecken.
    "He...was machst du da? Mach das du da wegkommst..!"
    Immer weiter ging er auf den mann zu. Die anderen hatte er noch nicht gesehen...

  • Das war zum verrückt werden mit diesem verdammten Schloß. Es wollte sich nicht öffnen lassen. Und dann sprach da auch noch wer und er drehte sich zu der Stimme um und erblickte den Mann. "Nach was sieht es denn aus? Hmm? Pahh" gab er nut von sich und schon war der Mann von den anderen Germanen umzingelt, denn diese waren ja in der Dunkelheit nicht zu sehen gewesen. "Wie wäre es denn wenn du das Schloß öffnest damit wir reinkönnen`? So machen wir auch weniger kaputt" zischte ein großer Germane in sein Ohr und packte ihn an der Schulter.

  • Er konnte gar nicht so schnell kucken wie er umzingelt war und auch schon von einem gepackt wurde. Panik erfasste ihn und er versuchte sich zu befreien. Doch der Griff war zu eisern...
    "Ich...ich...habe keinen....Schlüssel... Nur die Inhaberin und der V..Ver...Verwalter...haben einen..."
    Er stotterte hilflos vor sich hin und hofte, dass die Männer ihm das glauben würden. Denn er sprach die Wahrheit...

  • Die Germane grinsten ihn an und mit einem mal hatte er eine Faut im Magen. "Dan wirst du uns ganz einfach zu deinem Verwalter bringen. Und wenn er in Italia leben würde, ich will den Schlüssel haben oder dein Leben ist gleich ausgelöscht" brummte er ihn an und versetzte ihm noch eine. "Also?" fragte er ihn barsch und ungeduldig zugleich. Er wollte diese verdammte Tür offen haben.

  • Aber er konnte die Tür doch gar nicht öffnen, Naja...eigentlich schon, aber das mussten die ja nicht wissen...
    "Der Verwalter ist heute Morgen aufgebrochen um einige geschäftliche Beziehungen auszubauen. Er wird vor Morgen Abend nicht wieder zurück sein. So glaubt mir doch. Ich kann die Tür nicht für euch öffnen außer ihr reitet nach Mogontiacum und besucht dort die Besitzerin."
    Er hoffte inständig, dass sie diesen Weg nicht auf sich nehmen würden...

  • "Das ist mir egal ob er aufgebrochen ist oder nicht. Du wirst doch sicher einen Schlüssel für das Schloss haben, also mach keine Mätzchen sonst fehlt dir gleich der Kopf und ich benutzte ihn zum Spielen" Er hielt ihm ein Messer an den Hals. "Also? Ich höre und führe uns doch am besten dort hin wo der Schlüssel sein könnte, sonst wird man morgen deine Überreste hier vertwilt vorfinden, also überlege dir genau was du machen willst Freundchen!" Langsam ging die Geduld aller zu Ende.

  • "Im Verwaltungsgebäude. Da ist der andere Schlüssel."
    Er wusste, dass der Verwalter ihn dafür eine Menge Ärger machen würde. Aber lieber Ärger als tot sein und das Messer an seinem Hals machte ihm seine Situation nur all zu deutlich.
    "Aber du msstest das Messer von meinem Hals nehmen, es ist ein kleines Stück zu laufen."
    Ob sie sich wirklich daran halten würden und ihn am Leben ließen?

  • "Na Bitte geht doch!" Er war seinen Kumpanen einen Blick zu und die wussten was geschehen würde und vor allem was dem Kerl passieren würde, denn er brauchte nicht zu denken, dass er die Nacht überleben würde, aber das musste er ja nicht wissen. Er nahm das Messer weg und sah ihn warnend an damit er nicht auf dumme Gedanken kommen würde.
    "So dann führe uns in das Gebäude und bete, dass da wirklich der Schlüssel finden werden, sonst hast du ein kopfloses Problem wie ich schon erwähnte."

  • Mit einem sehr unguten Gefühl im Magen führte er nun diese Männer zum Heiligtum des Betriebes. Etwas sagte ihm, dass er machen konnte was er wollte. Es würde ihm nicht gut bekommen. Mit schweren Schritten ging er zum Verwaltungsgebäude. Er schloß die Tür auf und öffnete diese. Dann hielt er jedoch ein. Wenn er jetzt schnell genug und so...und wenn er dann....
    Und so geschah es, dass er blitzschnell in der Tür stand und diese den Germanen vor der Nase zu schlug und dann verriegeln wollte...

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