Beiträge von Aelia Adria

    Sie versuchte sich nun wirklich endlich auf das Essen zu konzentrieren, aber nur allzugern ließ sie sich immer wieder durch ihn ablenken und gab seinen Küssen nach. Allein schon seine Worte verlockten sie, sich sofort wieder in seine Arme zu begeben.


    "Böser Triumphator. Willst du mir das Essen verweigern?
    Und verhindern dass ich wieder zu Kräften komme? Das glaub ich doch nicht."
    und zwinkerte ihm zu.


    Sie griff eine Weinrebe und hielt sie ihm hin.


    "Du magst doch sicher auch ..."

    "Du alter Charmeur. Hörst nicht auf, mich mit Komplimenten zu überschütten obwohl du mich doch schon bekommen hast."


    Es war ihr jetzt doch etwas peinlich, in einem fremden NICHTS vor ihm zu stehen.


    "Nunja, meine Tunika ... sie war nicht mehr ganz frisch, um es zu untertreiben. Und du bist nicht ganz unschuldig daran.
    Ich habe mir deshalb erlaubt dieses Stück, ich habe es im Haus gefunden, mir auszuborgen.
    Oder wäre es dir lieber ich würde so wie du herumlaufen?"


    Ein schelmischer Grinser kam ihr aus, aber jetzt stürzte sie sich wirklich auf das Essen. Zuviel Energie davor verbraucht, die sie wieder aufüllen musste.

    "Auch wenn nicht dezitiert im Gesetz steht, dass die Zusammenarbeit mit der Schola zur Pflicht des Quästors gehört, wäre es durchaus lobenswert dort zumindest einen kleinen Beitrag zu problemlose nächste Wahlen zu leisten.


    Ich muss dafür Falco wirklich loben, er machte sich damals die Mühe mit dem Rektor zu sprechen und eine ideale Koordination von CRV und CC zu ermöglichen."

    "Willst du mich schon wieder verführen?


    Ich sagte doch, ich brauche etwas Stärkung. "


    Im einen Augenblick wollte sie sich an ihm hochziehen und aufstehen, im nächsten entschied sie sich doch, ihn davor noch einmal zu sich ziehen, griff ihn am Nacken. Er war stärker als sie, so war es doch sie, die ihm näher kam, um nocheinmal einem langen Kuss zu versinken und sich dann endlich loszureissen.


    "So, jetzt aber."
    Sie stand auf und nahm sich zu essen.

    Sie machte es sich neben ihm bequem, betrachtete ihn von oben nach unten, kein Stück Stoff bedeckte etwas an ihm, und strich mit den Fingerspitzen über seine Brust.


    "Wie geht es dir?
    Möchtest du etwas essen? Trinken? Oder darf ich sonst etwas für dich tun?"


    Er hatte es verdient, von ihr verwöhnt zu werden.

    Nach einer kleinen unfreiwilligem Rundgang durch fast das ganze Haus hatte sie das Bad gefunden. Alles was sie brauchte war hier und sie begann gleich damit sich zu waschen, das klebende Zeug von Bauch und aus den Haaren zu entfernen. Ölte sich danach mit einem der gut duftenden Öle, die herumstanden ein und kämmte die nassen langen Haare durch.


    Erst jetzt sah sie, ihre Tunika war nicht mehr wirklich rein, was hatten die beiden vorhin nur getrieben .... achja, es fiel ihr wieder ein. Unangenehm den sauberen Körper wieder dorthinein zu stecken. Nackt herumzulaufen war auch keine Lösung. Sollte sie vielleicht ...?


    Es war ihr wirklich unangenehm, es war ein fremdes Haus, sie wusste gar nicht wer hier wohnte. Nunja, dementsprechend würde es nie jemand erfahren. Sie machte sich also auf die Suche nach Kleidung, die sie sich ausborgen konnte und ward auch bald fündig.


    Wunderschöne Exemplare gab es. Sie kam in Versuchung und konnte nicht widerstehen. Nahm eines heraus, fast unsichtbar, wie geschaffen für sie und diesen Tag. Geschwind übergezogen, die noch immer feuchten Haare ein paar Mal durch die Luft geschleudert, damit sich nette Wellen bildeten, ging sie wieder nach draußen.
    Schmunzelnd ging sie auf ihn zu und war gespannt auf seine Reaktion.

    "Gibs zu, ich hab dich einfach viel zu fertig gemacht um schon wieder aufzustehen." mit einem schelmischen Lächeln drückte sie ihm noch geschwind einen Kuss auf den Mund und setzte sich etwas auf.


    Jetzt doch leicht verschämt, ganz nackt, seine Blicke nicht von ihr weichend, nahm sie geschwind ihre Tunika und bekleidete sich.


    "Ich werde das Bad schon finden.
    Stell nichts an bis ich wieder bei dir bin."

    Sie legte sich auf ihn, vorsichtig, einiges an ihm war doch recht strapaziert geworden, lächtelte ihn an und küsste ihn.


    "Du hast mir göttliche Freuden bereitet ... "
    kurz jagte ihr die Erinnerung an das Gefühl der vollen körperlichen Erfüllung durch ihn wieder einen warmen Schauer durch ihren Unterleib.


    Dabei fiel ihr wieder eine Strähne ins gesicht, verklebt, etwas unappetitlich.


    "Weißt du was?
    Ich habe Hunger und würd mich gern etwas ...reinigen."

    ...


    Erschöpft, aufgewühlt, glücklich lag sie nun an ihn geschmiegt, ihr Kopf ruhte auf seiner Brust. Einfach nur so liegen und nochmals die letzten Momente genießen. Bei ihm zu sein, es war einfach nur schön und sollte doch ewig dauern.
    Fast verfiel sie dem Schlaf, wehrte sich aber dagegen. Die Momente mit ihm sollten nicht damit verschwendet werden.


    Zwischendurch schaute sie zu ihm auf. Wie sie wohl wirkte? Dankbar für die Freude die er ihr gerade beschert hatte? Glücklich? Ganz bestimmt. Schon lange hatte sie nicht mehr soetwas erlebt. Vielleicht noch nie?
    Sie strich ihm leicht am Nacken in die Haare, und nahm dann wieder die gemütliche Position auf seiner Brust ein.

    Mit der Erdbeere zwischen den Zähnen lehnt sie sich langsam über ihn, stützt sich mit den armen links und recht von seinem Körper ab, schwingt ihr Bein über die seinen und lehnt über ihm. Der Anblick für ihn muss dabei göttlich gewesen sein.
    Mit funkelnden Augen nähert sie sich langsam seinem Mund, vorsichtig streift sie kurz mit der Erdbeere an seinen Lippen, gerade so dass er den Geruch und Geschmack erahnen kann ... bevor sie sie geschwind in ihrem Mund verschwinden lässt und genüsslich isst.


    Doch ganz so leiden lassen konnte sie ihn doch nicht, erbarmte sich ihm und gab ihm eine Kostprobe des süßes Geschmackes der Frucht über einen intensiven, leidenschaftlichen Kuss.


    ÄNDERUNG CODEX RELIGIOSUS


    PARS TERTIA - KULTVEREINE
    (VII) Allgemein Kultvereine


    I. Gründung eines Kultvereins


    (1) Jeder Kultverein muss angemeldet werden. Soldaten dürfen keine Kultvereine gründen.
    (2) Zur Annerkennung des Kultvereins müssen sich mind. drei Mitglieder in einer Provinz finden. Desweiteren muss ein Kultvereinsreglementarium eingereicht werden und ein Vorschlag über die Struktur.
    (3) Der Pontifex Maximus oder das Collegium Pontificium entscheidet über die Aufnahme des Kultvereins in das Register, in welchem in offiziell gestattete, geduldete und verbotene Kultvereine unterschieden wird.



    II. Regelung der Kultvereine


    (1) Der Aufbau des Kultvereins, die inneren Strukturen und Regeln unterliegen dem Kultverein.
    (2) Das Kultvereinsregelmentarium darf nicht gegen das geltende römische Gesetz mit all seinen Codices verstoßen.
    (3) Jeder Kultverein hat einen Magister zu benennen, der im Kultverein gewählt wird. Der Magister trägt die Verantwortung über den Kultverein und muss sich für eventuelle Verstöße gegen geltendes Recht vor den entsprechenden Gremien verantworten.
    (4) Es ist den Kultvereinsmitgliedern gestattet, sich regelmäßig zu treffen. Als Maximus gilt ein mal pro Monat.
    (5) Einem Kultverein ist es verboten, politisch aktiv zu sein.
    (6) Die Mitgliedschaft in einem Kultverein ist ehrenamtlich und unbezahlt. Interne Ränge haben in der Öffentlichkeit kein Gewicht!



    III. Kultvereinseigentum


    (1) Es ist dem Kultverein gestattet, Eigentum in Form von Geld und Gebäuden zu besitzen.
    (2) Ein Kultverein darf kein Geld erwirtschaften durch Verkäufe etc. Sondern finanziert sich durch Spenden.
    (3) Ein Kultverein darf kein Gewerbe führen.




    Anwesende stimmberechtigte Senatoren


    Spurius Purgitius Macer
    Marcus Vinicius Hungaricus
    Adria Germanica
    Titus Helvetius Geminus
    Marcus Didius Falco
    Secundus Flavius Felix
    Publius Decimus Lucidus
    Gaius Octavius Victor
    Publius Matinius Agrippa
    Maximus Decimus Meridius
    Medicus Germanicus Avarus


    11 von 14 Vollsenatoren sind anwesend.
    Damit ist der Senat beschlussfähig.


    Gut, so werde ich den Vorschlag zur Abstimmung stellen.


    Ich nehme an es würde an folgender Stelle eingefügt werden:


    Codex Religiosus
    PARS TERTIA - KULTVEREINE
    (VII) Allgemein Kultvereine


    und den bisherigen Text ersetzen:


    Nicht nur die stadtrömischen Kultvereine sind von Bedeutung. Auch außerhalb Roms gibt es Bedarf an derartigen Einrichtungen. Im Gegensatz zu den Priestercollegien unterliegen die Kultvereine keinen staatlichen Beschränkungen. Kultvereine können von jedermann für jede Gottheit oder was man dafür hält gegründet werden. Neben Bestattungsvereinen, denen jeder beitreten kann, haben sogar Sklaven ihre eigenen Vereinigungen. Durch sie kommen auch ärmere Personen und solche aus den untersten Schichten zu einem ordentlichen Begräbnis. Als Vorraussetzung zur Gründung eines Vereins gilt es, mindestens drei Mitglieder vorzuweisen.

    Erst jetzt sah sie, was er vorbereitet hatte. Es war nun endgültig um sie geschehen. Er war einfach ... wunderbar ... zum verlieben. Er hatte es verdient alles von ihr zu bekommen und sie war bereit.


    Oh, sie genoss jede seiner kleinen zarten Berührungen, jede seiner wilden Bewegungen über ihr, das Gefühl von seiner warmen Haut auf ihrer .... und die Geräusche die sie dabei machte, zeigten es ihm deutlich.


    Ob er noch bereit wäre, etwas zu spielen oder sich nicht mehr lange genug beherrschen konnte? Einen Versuch war es wert.
    Sie schob ihn sanft zur Seite, drücke ihn leicht zurück, sodass er auf dem Rücken lag und sie nebem ihm. Das Obst sollte doch nicht umsonst sein...

    Jetzt, da sie beide im Garten - zumindest im Moment noch - standen, niemand um sie herum zu sehen oder zu hören, kam doch ein kleines Gefühl der Unsicherheit in ihr auf. Man war in einem Garten, mit einem wunderbaren Ausblick … und genau das war es, keine schützenden Wände um sich, was wenn doch jemand etwas sieht, etwas hört…
    Was trieben sie hier überhaupt? Waren sie nicht vernünftige Erwachsene, die auf solchen Nervenkitzel verzichten könnten?


    Aber als er begann sie zu entkleiden, der Stoff der Palla fiel und über ihre Haut streifte, war jeder Funken von Vernunft verschwunden. Sie wollte keine Zeit verlieren, löste selbst ihre fascia pectoralis und stand nun vor im in ihrer Tunika, die hoffentlich auch nicht mehr lange ihren Körper bedecken würde. Aber den Genuss sie ihr auszuziehen, wollte sie wieder ihm überlassen. Mit einem verführerischen Blick wartete sie nur noch darauf.

    Sieh an wie er versuchte sie neugierig zu machen.


    "Den Vorzug....?
    Auf den bin ich nun doch gespannt. "


    Sie hakte sich bei ihm ein ... und spürte dabei seine starken Arme, was für ein Gefühl so einen Mann neben sich zu haben, für sich zu haben. Die drängte schon fast endlich weiterzugehen.


    "Gehen wir in den Garten."

    "Die Bäder ... nunja, nein, etwas gemütlicheres wäre mir lieber "


    Während dem Rundgang spekulierte sie immer wieder, wo man es sich am gemütlichsten machen konnte. Mittlerweile war ihr danach, ihn einfach nur irgendwo hinzulegen und sich darauf, egal wo, und wenn es auf dem harten Marmor wäre.
    Und schon gar nicht mochte sie jetzt Entscheidungen darüber treffen, wohin man als nächstes gehen sollte.


    "Ich folge dir, wohin du auch möchtest." ;)

    "Zumindest einen kleinen Überblick möche ich doch gerne über die Villa machen. Etwas gustieren, wo wir uns heute noch ... es gemütlich machen könnten."


    Sie wollte nun eigentlich etwas kühler sein, aber es gelang ihr nicht.
    Seine Hand auf ihrer Haut, ihrem Gesicht. Ein Augenblick, der ewig dauern könnte.
    Nein, besser doch nicht. Man konnte noch soviel miteinander machen, außer hier einfach herumzustehen ... obwohl es einfach nur schön war.
    Sie merkte, wie sie begann ihn richtig anzuhimmeln ... und dann hätte sie ganz die Kontrolle an ihn abgegeben. Also wandte sie ihren Blick wieder ab von ihm.

    Er konnte sich scheinbar nicht mehr zurückhalten.
    Es erfreute sie natürlich, ging es ihr nicht viel besser. Doch wieso sollte sie ihm gleich alles geben was er will.
    Beide hatten ewig auf diese Moment warten müssen ... da konnte noch eine kleine Verzögerung durchaus reizvoll werden, nachdem der erste Stau mit Küssen abgebaut war.
    Nach der ersten wilden Begrüßung drehte sie den Kopf zur Seite und drückte seinen Körper leicht von sich. Sie liebte seien leicht enttäuschten Gesichtsausdruck dabei.


    "Bekomme ich nicht mehr von der Villa zu sehen als den Eingang hier? "