Beiträge von Aelia Adria

    Zitat

    Original von Marcus Claudius Constantius
    Auch ich würde gern den Cursus besuchen, werte Rectorin.


    Es ist dein zweiter Antritt. Dementsprechend sind 100 Sesterzen zu entrichten.

    Das aufgefangene Blut wurde nun in zwei Becher gefüllt. Die Frauen standen noch immer im Kreis.


    "Das Blut, das eine Mutter und ihr Kind belebte, soll nun uns Fruchtbarkeit sichern."
    Adria gab einen Becher zur Frau zu ihrer linken, nahm dann einen schluck aus dem zweiten Becher und gab ihn dann nach rechts weiter. Jede sollte einen Schluck davon nehmen können.

    Das Opfertier wurde inzwischen hereingeführt und in der Mitte platziert. Alles stand für die Opferung der trächtigen Sau bereit und Tiberia Claudia wird die professionelle Opferung vornehmen.


    In den Gesichtern einiger Frauen war abzulesen, dass ihnen der Wein wirklich gut getan hat, sie gelöst machte sie auch wärmte. Nachdem die Becher leer waren, ließ sie diese einsammeln und wegbringen und sprach wieder zu den Frauen.


    "Wir wollen das althergebrachte Ritual zu Ehren Bona Deas weiterführen, wie es schon unsere Mütter und Großmütter getan haben. Es soll ein fröhliches ausgelassenes Fest sein, bei dem wir uns auf unsere Weiblichkeit besinnen und uns daran erfreuen.
    Und so legen für diese Nacht unsere Kleider ab."


    Sie begann als erste, sich ihre Tunika auszuziehen und zur Seite zu legen. Dann nahm sie wieder Stellung ein. Die Frauen sollten einen Kreis um die Sau bilden.

    "Achja, so ist das.", flüsterte sie zu Claudia zurück.
    Und merkte die neugierigen Blicke der anderen Frauen, die sich sicherlich gerde fragten, wie es weitergeht.


    Nachdem das Weinopfer erbracht war, erhob sie wieder die Stimme.


    "Dies Opfer soll das erste gewesen sein für unsere gute Göttin am heutigen Abend. Lasst uns nun gemeinsam diesen göttlichen Saft ehren. Nachdem wir einen Teil unserer Göttin geschenkt haben, soll der Rest uns Frauen bestimmt sein."


    Sie sah nochmals durch die Runde, ob jede Wein in der Hand hält, hebt ihren eigenen Becher und fordert mit einer Geste zum Trinken auf, bevor sie selbst ihren Becher zum Mund führt und beginnt ihn in einem Zug auszutrinken.

    Adria stand noch nebem dem neuen Sklaven, ein Prachtkerl, während Quarto schon zur Sänfte gegangen war.
    "Schau an, die Kaiserin! Ich werde sie auch kurz begrüßen. Warte hier!"
    Und dann folgte sie ihrem Gatten.


    Vor der Kaiserin stehend nickte sie ihr ehrfürchtig zum Gruß zu.


    "Ich danke der Nachfrage. Mir geht es gut.
    Darf ich Euch sagen, Ihr seht erholt aus. Ward Ihr wieder auf Capri?"
    , machte sie der Augusta ein Kompliment.

    Sie drückte den Frauen Becher mit Wein gefüllt in die Hand. Manchen zwinkerte sie dabei geheimnisvoll zu oder flüsterte zu "Dann alles folgende leichter fällt."


    Die vielen Frauen im Raum und das Feuer hatten die Temperatur mittlerweile angenehm steigen lassen.


    Sie ging zu Tiberia Claudia, nahm sie bei Arm und flüsterte ihr zu: "Du übernimmst das Tieropfer? Und wie war das nochmals? Jetzt ausziehen oder später?"

    Macht 100 Sesterzen bitte! :)


    § 2 Res Vulgares
    (3) Für die Teilnahme ist auch bei mehrmaligem Antreten ein Beitrag von 100 Sz zu leisten. Für römische Bürger ist der erste Antritt kostenlos. Der Betrag ist auf das Konto der Schola zu überweisen, erst nach Eingang der Gebühr auf dem Konto ist die Anmeldung vollständig.

    Inzwischen kümmerte sich Adria darum, dass Sklavinnen Becher brachten und halfen, den Wein, der nicht geopfert wurde, einzuschenken und den Frauen zu reichen. Denn dieser war nun für den Genuss der Frauen bestimmt, vielleicht sogar auch ein wenig zur Berauschung.

    "Ich freue mich, dass du gekommen bist!", antwortete Adria ihr.
    "Wir werden jetzt denke ich langsam mit der Zeremonie beginnen."



    Auf den Tischen und um die Frauen herum waren Kerzen aufgestellt, deren flackernde Flammen bewegte Schatten in den Raum warfen.
    Adria gab ein Zeichen woraufhin im Hintergrund leise Musik zu spielen begann.
    Sie stellte sich vor den anderen Frauen auf und erhob ihre Stimme.


    “Wir haben uns in dieser Nacht hier eingefunden, um gemeinsam unserer guten Göttin zu huldigen. Gemeinsam mit den Vestalinnen ist es unsere Aufgabe als Frauen, heute pro popula dieses Fest zu feiern. "


    Sie nahm Weihrauch zur Hand und ließ ihn langsam verbrennen. Der Duft erfüllte den ganzen Raum und sie sprach weiter.


    "So lasset uns nun beginnen.„


    Sie forderte die Frauen mti einer Handbewegung auf, zum Tisch zu kommen, auf dem die Weinspenden standen. Eine jede sollte nun einen Teil des Weines der Göttin opfern.


    Eine große irdene Schale stand dazu in der Mitte bereit. Adria begann als erste damit und vergoss langsam einen Teil des Rebensaftes.


    "Gute Göttin, wir wollen dir danken, dich ehren, dir opfern.
    Wir danken dir für dein wunderbares Geschenk der Fruchtbarkeit, das uns Frauen die Macht in unseren Schoß legt, den Bestand des römisches Volkes zu sichern.
    Wir bitten dich um deinen weiteren Beistand für uns Frauen und die Zukunft unseres Volkes. "

    Zitat

    Original von Aelia Adria
    Und ein gänzlich unbekanntes Gesicht.
    "Salve! Ich bin Aelia Adria.
    Du bist auch unserer Einladung gefolgt? Schön soviele begrüßen zu dürfen. Nimm dir ruhig wenn du etwas zu trinken möchtest."


    Die junge Frau schien mit den Gedanken wo anders zu sein, bemerkte sie doch gar nicht, dass Adria sie angesprochen hatte. ;)

    Sie trat zu Tiberia Claudia hinzu.
    "Und mit der Sau zufrieden? Du kennst dich damit wohl von uns allen am besten aus."


    Von den Vestalinnen war bisher noch keine eingetroffen. In der Zwischenzeit wurden jedoch bereits erste kleine Vorbereitungen getroffen.
    Der süße Duft von Honig vermischt mit Weihrauch lag in der Luft. Frauen mit Musikinstrumenten nahmen ihre Plätze ein und alle anderen standen eher unschlüssig herum und warteten.


    Adria als Gastgeberin fühlte sich verpflichtet die Zeit etwas zu überbrücken und begrüßte die gerade eingetroffenen Damen.


    "Aelia, wie geht es dir? Wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen. Gibt es noch Leben in der Casa Germanica?"


    Und noch ein bekanntes Gesicht.
    "Lucilla! Gut siehst du aus." Obwohl es Adria vorkam, als hätte die hübsche Frau in letzter Zeit einige Sorgenfalten bekommen. Aber vielleicht war es einfach das unvorteilhafte Licht im Raum.


    Ein eher unbekanntes Gesicht.
    "Aurelia Antonia, wenn ich mich nicht irre? Schön dass du ebenfalls gekommen bist. Ich sehe du hast auch eine Spende mitgebracht. Wunderbar. Es wird sicher ein schönes Fest werden."


    Amatia, die sie vom sehen aus kannte. Und der Verdacht bestätigte sich, als sie sich zu Medeia begab.
    "Grüße dich! Es freut mich, dass du auch auf einen Sprung gekommen bist. Du arbeitest im Palast, nicht wahr? Ich glaube dich schon öfters dort gesehen zu haben."


    Und ein gänzlich unbekanntes Gesicht.
    "Salve! Ich bin Aelia Adria.
    Du bist auch unserer Einladung gefolgt? Schön soviele begrüßen zu dürfen. Nimm dir ruhig wenn du etwas zu trinken möchtest."



    Sim-Off:

    Den Wein brauchen wir hier zum opfern und trinken, kein Angebot in Wisim notwendig :)

    Adria begrüßte die Neuangekommenen.
    "Salvete! Schön euch zu sehen."


    Erfreut sah sie, dass die meisten daran gedacht hatten, eine Opfer- bzw. Trinkgabe mitzubringen.


    "Wir werden noch auf die Vestalinnen warten, dann können wir beginnen."

    "Ich danke dir, Claudia. Besonders wenn das von einer Priesterin kommt."


    Ihre Nervosität war ihr deutlich anzusehen und legte sich erst jetzt langsam.


    "Die Sau soll trächtig sein. Man sieht es ihr nicht auf den ersten Blick an, aber der Verkäufer meinte es."


    Inzwischen kamen auch Sklavinnen mit dem gewünschen Schalen.
    "Hatten wir keine größeren?"
    Die zuckten nur entschuldigend mit den Schultern und gingen wieder sich um alles andere kümmern.

    "Salve Claudia! Es freut dich auch hier begrüßen zu können."
    Sie deutete zu Medeia und stellte die beiden einander vor.
    "Tiberia Claudia, das ist Artoria Medeia. Sie hat mich überhaupt darauf angesprochen, hier bei mir zu feiern."


    Dann drehte sie sich wieder zu Medeia.
    "Auf deine Frage habe ich vorhin nicht geantwortet. Ja, ich habe mit Agrippina gesprochen. Vor allem wegen der Opferungen. "
    Sie seufzte leise.
    "Und ich hoffe, wir werden alles zur Zufriedenheit unserer guten Göttin machen."


    Zwei Sklavinnen deutet sie, alles noch schnell zu holen, was Medeia erwähnt hatte.