"Ich bin nicht doof, ich weiß sehr wohl was passieren würde wenn sie mich so sehen oder wenn sie sehen wie du aussiehst. Glaubst du vielleicht ich bin einfach nur so hier?" Sie suchte schon wieder nach den passenden Worten da sie es als Beleidung von Livia ansah. Sie sorgte bei ihr immer wieder für eine Überraschung und nachdem ihre Wunde gesäubert war zog sie sofort ihren Arm von ihr weg und schüttelte ihren Kopf. "Nein ich werde mich jetzt nicht sauber machen hier." Miriam hatte nicht vor sich vor Livia auszuziehen und ihr ihren geschundenen Körper zu zeigen. "Mir ist es egal was sie mit mir machen werden, es ist überall das gleiche."
Beiträge von Decimiana Miriam
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Eine Sekunde lang blitzte es in ihren Augen auf und sie hätte fast wieder etwas getan, aber es passierte nichts, als Livia sie am Hangelenk nahm und mit sich zog. Ein überraschender Asdruck legte sich auf ihr Gesicht, aber sie wehrte sich nicht dagegen auch wenn es vielleicht besser war. "Das braucht dich nicht zu interessieren, denn sie werden es so oder so rausfinden, spätestens wenn Marius seine Nase in Sachen steckt wo er nichts verloren hat oder einer der anderen hier." Mit ihrer freien Hand machte sie eine Bewegung zur Tür und verzog dann kurzerhand ihr Gesicht, als sie begann ihre Wunde zu säubern. "Warum tust du das? Du müsstest doch froh sein wenn sie mich bestrafen......Das können DIE doch alle am besten."
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Miriam sah an sich hinunter und auf ihren Arm, der nun so langsam aber sicher zu pochen begann. Ihr war es egal wie ihre Kleidung aussah, aber nun hatte sie wieder einmal eine Verletzung mehr an ihrem Körper. Vorsichtig wischte sie über die Wunde und verteilte das Blut somit über ihren Arm. Ohne ein Wort drehte sie sich rum und ging in die Richtung wo das Wasser war, aber dann sah sie einen Krug mit Wasser und nahm diesen um etwas in einen Becher zu gießen. Sie wunderte sich über sich selber als sie ihn in die Hand nahm und damit zurück zu Livia ging um ihn ihr zu reichen. "Ich denke das hast du nötiger." Sie hielt ihr den Becher mit ihrem verletzen Arm hin und bemerkte nun auch, dass ihre Wunden an den Handgelenken wieder aufgesprungen waren.
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Super jetzt konnte sie die Frau auf ihr Zimmer bringen und eigentlich könnte sie dann gleich zu Livianus gehen und ihn darum bitten sie hinrichten zu lassen, nachdem was sie hier getan hatte. Miriam half Livia auf und es fiel ihr schon schwer, da sie nun einmal nur so klein war und Livia überragte sie doch schon etwas. "Kann ich" war alles was sie dazu sagte und dann legte sie ihren einen Arm um ihre Hüfte und versuchte sie langsam zum Haus zurück zu schleppen um sie in ihr Cubiculum zu bringen.
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Sie hatten für den Weg eine halbe Ewigkeit gebraucht, aber Miriam schaffte es sie ungesehen wieder in das Zimmer zu bringen und brachte sie zu ihrem Bett wo sie sich hinlegen konnte. Unschlüßig was sie nun machen sollte blieb sie daneben stehen und sah auf Livia runter. Sie würde keine Hilfe holen, das war ihr klar und sollte der Frau auch klar sein. Es war ein schönes Zimmer fiel ihr nebenher auf.
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Livia sah schlimm aus, das konnte selber Miriam nicht abstreiten, aber sie konnte kein wirkliches Mitleid für sie empfinden dazu war sie zu abgehärtet und die Geschehnisse der ganzen letzten Tage hatten sie nun noch zusätzlich geprägt. Verdammt nochmal, das kann alles jetzt nicht wahr sein. "Ich werde dir helfen aber bilde dir ja nichts drauf ein" murmelte sie und packte Livia unter den Armen um ihr auf zu helfen.
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Miriam biss sich auf ihre Lippen, wenn der Frau etwas schlimmeres passiert war ausser die äusseren Verletzungen dann war sie dieses mal wirklich dran. Diese Erkenntniss traf sie wie ein Schlag und sie stand dort als wäre sie festgewachsen und sah zu wie Livia sich vor Schmerzen immer weiter krümmte. Sie konnte sich ganz sicher niegends im Haus verstecken und auf einmal kroch Angst in ihr auf und es war ganz sicher kein Mitleid für die Frau. Nur wenige Schritte brauchte sie bis sie neben ihr war und sich neben sie kniete. Ihre Stimme hatte immer noch einen feindlichen Ton, aber nicht mehr so schlimm wie vorher, dennoch hatte sie ihre Meinung über die Frau und daran würde sich auch nichts ändern. "Was hast du?" fragte sie und griff an ihre Schulter. Miriam dachte eigentlich nur an ihre eigene Haut die es galt letztebdlich zu retten.
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Wenn er meinte sie so zum Arbeiten zu bewegen, dann hatte er sich doch sehr getäuscht, denn sie wusste wo die Culina war und konnte sich jederzeit etwas zu Essen besorgen. Sie hatte das Gefühl hier bald durchzudrehen so sehr hasste sie dieses Haus mit allen Bewohnern zusammen. Miriam hatte keine Lust mehr gehabt etwas darauf zu erwidern sondern war noch eine ganze Weile sitzen geblieben und hatte ihr Gesicht in ihren Händen vergraben. Letztendlich war sie dann aufgestanden und hatte die Unterkunft auch verlassen in Richtung Garten.
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Miriam stand einige Schritte von ihr entfernd und sah zu Livia runter. Als sie sich anfing so zu krümmen zuckte sie doch einmal kurz zusammen und sah sie an. "Jetzt hab dich nicht so und stell dich nicht so an." Sie hatte selber einige Schmerzen und das Blut lief immer noch an ihrem Arm runter. Livia hatte ziemlich stark zugebissen und nun war Miriam am überlegen ob sie einfach verschwinden sollte und Livia hier zurücklassen würde.
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"Führe mich nicht in Versuchung wenn dir etwas an deinem Leben liegt." Sie sah sie weiterhin an und ihre Finger gruben sich noch etwas mehr in die Handgelenke der anderen. Livia schien wirklich nicht zu wissen zu was sie fähig war, auch wenn bestimmte Dinge die passierten nicht wirklich ihre Schuld gewesen waren. Miriam atmete noch ein paar mal tief ein und aus und sie hoffte, dass Livia über diesen Vorfall schweigen würde auch wenn es sehr schwer war die Blutergüsse an ihrem Hals und die anderen Wunden zu übersehen. Ganz langsam ließ sie Livia los und stieg von ihr runter um dann aufzustehen. "Ich warne dich nur einmal, aber nicht zweimal."
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Deomstrativ verschränkte sie ihre Arme vor der Brust und zeigte ihm somit, dass sie sich hier nicht von der Stelle rühren würde. Sie zog sogar ihre Beine dichter an ihren Körper und sah ihn ausdrucklos an. "Schön und mir ist es, um es mit deinen Worten auszudrücken, scheißegal was du mir zu sagen hast." Ihre Augen funkelten ihn an.
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Der ganze Hass, den sie auf alles und jeden hatte ließ sie nun raus. Miriam war selber schöpft und hatte unzählige Wunden davon getragen. Sie hätte es getan, sie hätte die Frau unter sich umgebracht, aber nun ließ sie doch von ihrem Hals ab, an dem sich nun sehr deutlich die Spuren ihrer Finger abzeichneten. Sie griff ihre beiden Handgelenke und zog sie dich an den Kopf von Livia. Miriam hatte gewonnen, zumindest für diesen Moment, denn noch wusste keiner von dieser Sache hier, und ihren Sieg kostete sie bis ins allerletzte aus. Ihr war es egal, dass Livia fast keine Luft mehr bekam und sicher auch weiterhin Schwierigkeiten haben würde auch nachdem sie ihre Hände von ihrem Hals genommen hatte. Nun griffen sie feste ihre Handgelenke und drückten sie auf den Boden. Ihr Gesicht war über dem von Livia. "Leg dich NIE wieder mit mir an oder ich bringe es beim nächsten mal zu Ende und ich warne dich, wenn einer hier von erfährt wirst du den nächsten Tag nicht erleben."
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Miriam war ausser sich und würde so schnell nicht aufgeben. Sie schrie auf, als sie gebissen wurde und in diesem Moment fielen sie auch beide schon von der Bank runter. Sie schlug auf der Seite auf und stöhntelaut auf, als der Ellenbogen von Livia sie traf und ihr die Luft aus den Lungen presste. Kurz tanzten schwarze Punkte vor ihren Augen, aber sie hatte schon schlimmere Sachen überstanden. Die Schmerzen in ihren Armen beachtete sie nicht weiter auch nicht, dass Blut an ihrem Arm entlang lief. Das Miststück würde dafür bezahlen und wenn es das letzte war was sie tun würde. Ihre Finger trafen das Gesicht von Livia und zogen rote Striemen, während sie versuchte sich über sie zu beugen und ihr dann die Hände an den Hals zu legen. Ihre schmalen Finger legten sich kraftvoll um den schlanken Hals von Livia und auch wenn Miriam so zierlich und klein war, so hatte sie dennoch Kraft die sie nun einsetzte. Bei der Rangelei und dem Geraufe war ihr Zopf aufgegangen und ihr hingen nun ihre dunklen Haare ins Gesicht, was sie noch wilder erschienen ließ. Ihr Atem ging nur sehr schwer wegen der Anstrengung und den Nachwirkungen wegen dem Schlag in die Magengegnd, aber sie würde durhchalten und zeigen, dass man mit ihr nicht spielen sollte. "Miststück du."
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Auch Miriam dachte nicht einen Schmerzenslaut auszustoßen auch wenn ihr Kopf weh tat, als Livia ihr auch an den Haaren riss. Mit einem Knie kniete sie sich auf die Bank und versuchte Livia so zur Seite zu drängen und ihre andere Hand schlug ihr ins Gesicht. Wenn sie Prügel wollte sollte sie auch dies bekommen. "DU, un du wirst es bereuen und du solltest wissen, dass du nicht die erste wärst die ich umgebracht habe" stieß sie zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und schlug abermals auf Livia ein und nocheinmal. Miriam würde sie nicht so einfach gehen lassen und über etwaiige Konsequenzen machte sie sich keine Gedanken.
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Was fiel diesem Weib eigentlich ein? Miriam kniff ihre Augen leicht zusammen und fixierte diese Livia, deren Namen sie ja noch nicht kannte, mit ihrem Blick. Sie bekam ziemlich nervöse Zuckungen in ihren Händen, zumal sie heute nicht guter Laune war kam ihr dieses Weib nur recht. Sie wollte sich mit ihr anlegen, dann sollte sie das nur tun. Die letzten beiden Schritte überwand die kleine Sklavin schnell und dann packte sie Livia feste in die Haare und riss ihren Kopf etwas zur Seite. "Ich habe keine Probleme, aber du würde ich sagen. Du warst soeben zur falschen Zeit am falschen Ort und hast mich einfach dumm angelabert, das kann ich nicht leiden" flüsterte sie ihr gefährlich ins Ohr und verstärkte einen Moment lang ihren Grff.
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Sie sah nicht aus wie eine Sklavin, aber das hatte ja nichts weiter zu bedeuten. Miriam kam einige Schritte näher und sah sich die Frau nun genauer an, jetzt wo sie die Sonne nicht mehr so blendete ging es viel besser. "Ich wüßte nicht was dich das angehen würde. Was willst du denn? Du hast Hallo gesagt und nun, was weiter?" Ganz sicher würde da noch viel mehr kommen. Wenigstens war keiner der anderen hier in der Nähe. In ihrem Blick lag etwas feindseeliges.
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Sie war schon fast an der andere Frau vorbei, als sie sich angesprochen fühlte und sich zu ihr herumdrehte. Sie runzelte ihre Stirn und sah sie an. "Hallo" grüßte sie knapp zurück "Ist irgend etwas?" fügte sie dann noch etwas forscher an. Eigentlich hatte sie fast gedacht, dass sie die einzige Frau hier war, neben anderen Sklavinnen.
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Miriam betrat den Garten, es war ja fast das Einzige hier in diesem Haus wo sie nach draussen gehen konnte. Dieser ganze Bau war ein vredammtes Gefängnis aus dem sie nicht mehr hinaus kam. Es machte sie wahnsinnig hier zu sein und schlimmer war es, dass eine Flucht absolut keinen Zweck hatte egal was sie sich überlegte es konnte einfach nicht gut gehen. Es war ein schöner Tag, den sie nicht genießen konnte und so lief sie hinaus in den Garten und an den Hecken vorbei. Sie sah nicht die Frau die dort saß und wahrscheinlich wäre sie ihr sowieso egal gewesen.
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Sie schreckte auf und sah den anderen an. Miriam hatte ganz sicher nicht vor aufzustehen, sollte er es doch selber machen, aber sie einfach in Ruhe lassen schließlich hatte sie sich extra in die hinterste Ecke verzogen um von denen alle in Ruhe gelassen zu werden. "Mach es selbst ich habe keine Lust" meckerte sie rum.
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Sie hatte sich ein Lager in der hintersten Ecke ausgesucht. Die Hauptsache war gewesen so weit weg wie nur möglich von den anderen. Miriam fühlte sich hier nicht wohl und sie konnte sich den anderen nicht anpassen, und das spürten die anderen auch alle. Sie war zu fast jedem unfreundlich und launisch und scherte sich nicht um die Aufgaben die man ihr zutrug. Die meißte Zeit suchte sie sich immer eine Ecke aus in die sie sich verkrümeln konnte.
Heute saß sie auf ihrem Lager, halbzugedeckt und schaute auf den Boden. Ihre Gedanken gingen immre wieder zu einem Mann zurück, der unendlich fern zu sein schien.
Ihre Handgelenke hatten sich derweil gebessert und waren am abheilen, wenn nicht wieder jemand auf die Idee kommen würde sie in Fesseln zu legen. Es war schon Mittag und sie hätte arbeiten müssen, aber das störte sie nicht weiter.